zdraví - gesundheit - zdravi

Komentáře

Transkript

zdraví - gesundheit - zdravi
SITUATIONSANALYSE
EINER MÖGLICHEN
GRENZÜBERSCHREITENDEN
ZUSAMMENARBEIT IM
RETTUNGSWESEN
IM RAHMEN DES
PROJEKTS
ZDRAVÍ - GESUNDHEIT
Juni 2011
Vorbereitet:
Ing. Harry Oberlerchner
Josef Zimmermann
Markus Glanzer
Ing. Milan Klusák, MBA
Ing. Naděžda Knězková
MUDr. Hana Albrechtová
MUDr. Arnošt Růžička
JUDr. Petr Smejkal
Inhalt:
1
Einleitung ........................................................................................................................... 3
1.1 Begründung der Notwendigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im
Bereich Rettungswesen .......................................................................................................... 3
1.1.1 Kreis Südmähren (JMK) ...................................................................................... 3
1.1.2 Niederösterreich (NÖ) .......................................................................................... 4
1.2 Teilziele der Arbeit ...................................................................................................... 4
1.3 Informationsquellen ..................................................................................................... 5
2
Identifikation der Leistungserbringer der präklinischen Notfallversorgung im
Kreis Südmähren und dem Bundesland Niederösterreich sowie der Projektbereiche für
die Erbringung der präklinischen Notfallversorgung in den beiden Regionen ................. 7
2.1 Identifikation – ZZS JMK ........................................................................................... 7
2.2 Identifikation – Österreichisches Rotes Kreuz ............................................................ 8
2.3 Identifikation der Projektbereiche für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung in den beiden Regionen ............................................................................ 8
2.4 Identifikation des Vorhabens und der Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Umsetzung .............................................................................................................................. 9
3
Analytischer Teil, Ist-Stand-Analyse der Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung ................................................................................................................... 10
3.1 Analyse der Rechtslage in den beiden Ländern hinsichtlich der Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes ................................... 10
3.1.1 Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes .................................................................................................................... 10
3.1.2 Analyse der Anerkennung der Qualifikation von Ärzten und anderen
Gesundheitsmitarbeiter in der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes .................................................................................................................... 12
3.1.3 Analyse der rechtlichen Vorschriften der beiden Länder hinsichtlich der
Vergütung für die erbrachte Gesundheitsversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes 18
3.1.4 Analyse der rechtlichen Vorschriften der beiden Länder hinsichtlich der
Ausstattung der Einsatzfahrzeuge und Hubschrauber mit Technik, Medikamenten und
Gesundheitstechnik .......................................................................................................... 24
3.1.5 Analyse der strafrechtlichen Verantwortung und des Schadenersatzes bei
Einsätzen auf dem Gebiet des Partnerlandes .................................................................... 25
3.1.6 Analyse der Übergabe von Patienten zur Akutbehandlung in anschließenden
bettenführenden medizinischen Einrichtungen ................................................................ 34
3.1.7 Analyse der Zusammenarbeit und Koordination von Tätigkeiten zwischen den
Leitstellen der Leistungserbringer der präklinischen Notfallversorgung ......................... 37
3.1.8 Analyse der Kommunikationsmöglichkeiten bei der Lenkung der Einsatzgruppe
aus dem Partnerland ......................................................................................................... 37
3.1.9 Analyse der Bedingungen für Austauschpraktika .............................................. 39
3.1.10 Bedarfanalyse der Sprachkenntnisse bei Gesundheitsmitarbeitern an Leitstellen
und in Einsatzgruppen ...................................................................................................... 40
3.1.11 Analyse der Zusammenarbeit bei der Bewältigung außerordentlicher Ereignisse
41
3.1.12 Vereinfachungsfaktoren ..................................................................................... 42
1
4
Vorschlagsteil .................................................................................................................. 43
4.1 Definition der Bedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der
präklinischen Notfallversorgung im Rettungsdienst zwischen Tschechien und Österreich 43
4.1.1 Die Bedingungen für die Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf
dem Gebiet des anderen Staates ....................................................................................... 43
4.1.2 Anerkennung der Qualifikation der Ärzte und des Gesundheitspersonals in
nichtärztlichen Gesundheitsberufen ................................................................................. 44
4.1.3 Materielle Ausstattung der Einsatzfahrzeuge ..................................................... 45
4.1.4 Arzneimittel und spezielle medizinische Materialien ........................................ 45
4.1.5 Fahrt von Einsatzfahrzeugen .............................................................................. 46
4.1.6 Nachweisung und Vergütung der erbrachten Leistungen auf dem Gebiet des
anderen Staates ................................................................................................................. 46
4.1.7 Strafrechtliche Verantwortlichkeit und Schadensersatz bei Einsätzen auf dem
Gebiet des anderen Staates . ............................................................................................. 47
4.1.8 Definition der Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit Geräten und anderen
technischen Mitteln, Medikamenten und gesundheitstechnischen Mitteln ...................... 47
4.1.9 Kommunikation (Funkverbindung, weitere Formen) zwischen Leitstellen und
Einsatzgruppen auf dem Gebiet des anderen Staates und Kommunikation zwischen den
Einsatzorganisationen des Integrierten Rettungssystems im Rahmen der grenznahen
Zusammenarbeit. .............................................................................................................. 48
4.1.10 Beseitigung der Sprachbarriere zwischen Bürgern der Tschechischen Republik
und der Republik Österreich (Patienten, Einsatzteams, Leitstellen) ................................ 49
4.1.11 Festlegung der Vorgehensweise bei der Übergabe der Patienten in
anschließende Krankenanstalten samt der Umfangs- und Inhaltsdefinition der
erforderlichen Gesundheitsdokumentation ...................................................................... 50
4.1.12 Tätigkeit der Leitstellen bei Bedarf einer Mitwirkung der Einsatzgruppen des
Partners 50
4.1.13 Vorschlag auf Nutzung des NAH bei der präklinischen Notfallversorgung, samt
der Bewältigung außerordentlicher Ereignisse................................................................. 51
4.1.14 Vorschlag für Nachweisung der Gesundheitsleistung und Führung der
Gesundheitsdokumentation .............................................................................................. 52
4.1.15 Vorschlag für die Art der gegenseitigen Vergütung der erbrachten präklinischen
Notfallversorgung............................................................................................................. 52
4.2 Bilateraler Vertrag ..................................................................................................... 52
4.2.1 Bilateraler Präsidenten Vertrag .......................................................................... 52
4.2.2 Abkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen befugten
Subjekten .......................................................................................................................... 53
5
Empfehlung der Arbeitsgruppe .................................................................................... 54
6
Fazit ................................................................................................................................. 55
2
1 Einleitung
Das Gesundheitswesen in den einzelnen europäischen Ländern entspricht den
Bedingungen, in welchen es sich seit langem entwickelte, und selbstverständlich auch den
Möglichkeiten der Haushalte, aus denen es finanziert wird.
In Tschechien wird zurzeit die präklinische Notfallversorgung durch ein Netz
berufsmäßiger Gesundheits-Rettungsdienste organisiert, deren Träger die Kreise sowie die
Hauptstadt Prag sind. In Österreich wird die Versorgung von einem wesentlich
dichtmaschigeren Netz von Rettungsdienststellen gewährt. Dabei stellen die Bezirks- und
Ortsstellen des Österreichischen Roten Kreuzes den weitaus überwiegenden Teil dieser
Versorgungseinrichtungen dar. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere kleinere Anbieter
von Rettungs- und Krankentransportleistungen, sowie die Berufsrettung der Hauptstadt Wien.
Die Personalstruktur ist eine Mischung aus hauptberuflichen und freiwilligen Personal, wobei
die Ausbildung beider Mitarbeitergruppen völlig ident ist. Hauptberufliche unterstützen die
großflächige freiwillige Struktur speziell Wochentags zu Tagdienstzeiten, und verstärkt im
Bereich größerer Dienststellen. Lokale Ortsstellen sind meist mit freiwilligen Sanitätern
besetzt.
Die Bewegungsfreiheit in Nachbarländern sowie die Abdeckung des Gebietes bei
Einsätzen aufgrund Notrufen oder die Zusammenarbeit bei Großschadensereignissen
erfordern immer stärker die Mitwirkung von Sanitäts-Rettungsteams nicht nur auf der
nationalen Ebene im Rahmen der Kooperation der Kreise, sondern auch im Rahmen der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Rettungssanitäter.
Das Projekt „Zdraví – Gesundheit“ für den Bereich Rettungswesen ist ein hervorragender
Anlass, Bedingungen für die präklinische Notfallversorgung in Tschechien und Österreich zu
analysieren und Bedingungen festzustellen, deren Erfüllung für die Gewährung dieser
spezifischen Fürsorge auf dem Gebiet des Partnerlandes notwendig ist.
1.1 Begründung
der
Notwendigkeit
der
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit im Bereich Rettungswesen
1.1.1 Kreis Südmähren (JMK)
Das Grenzgebiet zwischen JMK und NÖ ist auf dem südmährischen Gebiet relativ dünn
besiedelt. Einige Ortsstellen sind dabei mit nur einem RTW-Einsatzteam besetzt. Es ist nicht
wirtschaftlich, das Ortsstellennetz zu einer 100%-igen Gebietsabdeckung mit Ankunftszeiten
3
gemäß § 3, Abs. 2 Rettungsdienstverordnung Nr. 434/1992 Sb. zu gestalten. Effizienter
scheint es, die vorgeschrieben Ankunftszeiten durch den Einsatz von Kräften und Mitteln der
regionalen Ortsstellen aufgrund bilateraler Kooperationsverträge mit Nachbarkreisen oder ländern zu erreichen.
1.1.2 Niederösterreich (NÖ)
Das Bundesland Niederösterreich verfügt über ein viel dichtmaschigeres Netz von
Bezirks- und Ortsstellen. Manche wenige Ortsstellen sind fallweise nur für Tages- oder
Nachtdienstzeiten
bestimmt,
oder
nur
an
festgelegten
Wochentagen,
je
nach
durchschnittlichen Einsatzaufkommen durchgehend besetzt. In diesen Fällen kann im
grenznahen Bereich eine partnerschaftliche Kooperation durchaus günstig sein, um Kräfte
und Mittel des Partners auf Basis einer Vertragsbeziehung zu gebrauchen.
Ebenfalls die Bewältigung außerordentlicher Ereignisse in der Nähe der gemeinsamen
Grenze erfordert eine Koordination der Rettungsteams samt der Kommunikation zwischen
den
Leitstellen,
welche
den
Einsatz
leiten.
Dazu
muss
ein
entsprechendes
Kommunikationssystem unter allen teilnehmenden Einsatzkräften zur Verfügung stehen, um
unnötige Fehler oder Verzögerungen bei dem Abtransport der Verunglückten in die nächste
Krankenanstalt zur weiteren Behandlung zu vermeiden.
(Anlage Nr. 1).
1.2 Teilziele der Arbeit
Rechtslage in den beiden Ländern hinsichtlich der möglichen Einsätze auf dem Gebiet des
Partnerstaates analysieren.
Ein Modell der Zusammenarbeit definieren, welcher der Situation bei der präklinischen
Notfallversorgung in dem jeweiligen Partnerland entsprechen würde.
Eine Strategie zur Sicherung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen ZZS
JMK und ÖRK bei der präklinischen Notfallversorgung schriftlich zu verfassen.
Gesetzesänderungen zu entwerfen, damit die präklinische Notfallversorgung auf dem
Gebiet des Partnerlandes möglich wird.
Empfehlungen für die Einleitung der vorgeschlagenen Strategie zur Umsetzung der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der präklinischen Notfallversorgung
definieren.
4
1.3 Informationsquellen
- Präsentation des Projektes Zdraví – Gesundheit vom 17.6.2009 in Laa an der Thaya
- Abkommen zwischen der Tschechischen Republik und der Republik Österreich über
die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen oder schweren Unglücksfällen
- Tschechisches Gesetz Nr. 20/1966 Sb., über Gesundheitsfürsorge, in der gültigen
Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 48/1997 Sb., über öffentliche Krankenversicherung, in der
gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 101/2000 Sb., über Personendatenschutz, in der gültigen
Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 551/1991 Sb., über Allgemeine Krankenkasse der
Tschechischen Republik
- Tschechisches Gesetz Nr. 280/1992 Sb., über Ressort-, Branchen-, Betriebs- und
weitere Krankenkassen
- Tschechisches Gesetz Nr. 18/2004 Sb., über Anerkennung der fachlichen Eignung, in
der gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 95/2004 Sb., über ärztliche Gesundheitsberufe, in der
gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 96/2004 Sb., über nichtärztliche Gesundheitsberufe, in der
gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 160/1992 Sb., über Gesundheitspflege in nichtstaatlichen
medizinischen Einrichtungen, in der gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 200/1990 Sb., über Ordnungswidrigkeiten, in der gültigen
Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 40/2009 Sb., Strafgesetz, in der gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr., 361/2000 Sb., über Straßenverkehr, in der gültigen Fassung
- Tschechisches Gesetz Nr. 378/2007 Sb., über Arzneimittel, in der gültigen Fassung
- Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums Nr. 434/1992 Sb., über
Gesundheits-Rettungsdienst
- tschechische Verordnung Nr. 49/1993 Sb., Bestimmungen für die technische
Ausstattung der Arbeitsstätten, in der gültigen Fassung
- tschechische
Verordnung
30/2001
Sb.,
Ausführungsverordnung
zur
Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrsregelung, in der gültigen Fassung
- Mitteilung
des
tschechischen
Gesundheitsministeriums
Nr.
275/2007
Sb.,
Kundmachung der Bescheinigungen von der erreichten Qualifikation
5
- Zu verwendende Dokumente bei der präklinischen Notfallversorgung bei ZZS JMK
und ÖRK
- Muster der Dokumente des tschechischen Gesundheitsministeriums zum Nachweis der
fachlichen Eignung, Anträge und Meldungen, Anweisungen zur Ausfüllung
- Muster der Dokumente des österreichischen Gesundheitsministeriums zum Nachweis
der fachlichen Eignung, Anträge und Meldungen, Anweisungen zur Ausfüllung
- Österreichisches Bundesgesetz Nr. GP XXI RV 872 AB 930, StF: BGBl. I Nr.
30/2002, über Ausbildung, Tätigkeiten und Beruf der Sanitäter, in der gültigen
Fassung
- Auszug aus Vorschriften zum Befugnis zur Ausübung des Berufes und der Tätigkeit
der Sanitäter in Österreich
- Bedingungen für die Anerkennung der Qualifikation des Rettungssanitäters und
Notfallsanitäters in Österreich – Nostrifikation
- Ausstattung der Einsatzfahrzeuge bei ZZS JMK
- Ausstattung des Hubschraubers EC 135, genutzt von ZZS JMK
- Ausstattung der Einsatzfahrzeuge bei ÖRK
- Methodik für Erstellung und Übergabe von Dokumenten
- Bestimmungen für die Auswertung der Dokumente in der Allgemeinen Krankenkasse
- Vergütungstarife für die präklinische Notfallversorgung in Österreich
- Entwurf einer Richtlinie für die Expertenbesprechungen zum Abschluss eines
Rahmenvertrags über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich
Gesundheits-Rettungsdienst zwischen Tschechien und Deutschland
- Abkommen über Gesundheits-Rettungsdienste in Euregio NISA zur Zusammenarbeit
und grenzüberschreitenden Hilfeleistung
- Muster
der
genutzten
Dokumente
im
Rahmen
der
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit in Euregio NISA
- Protokoll über Austauschpraktika im Rahmen des Projektes der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit in Euregio NISA
- http://www.mzcr.cz/...
- http://www.komora.cz/...
6
2 Identifikation der Leistungserbringer der präklinischen
Notfallversorgung im Kreis Südmähren und dem Bundesland
Niederösterreich sowie der Projektbereiche für die Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung in den beiden Regionen
2.1 Identifikation – ZZS JMK
Die Rettungsdienstorganisation ZZS JMK wurde vom Kreis Südmähren als rechtsfähige
Zuschussorganisation errichtet. Sie besteht aus sieben Regionalabteilungen, und die
Gesundheitsversorgung wird von 23 Ortsstellen samt Luftrettungsdienst erbracht (der
Betreiber des Hubschraubers ist die Alfa-Helicopter, s. r. o. – direkte Beziehung und
Vergütung vom Gesundheitsministerium). Die Tätigkeit wird von der Kreisleitstelle in Brünn
organisiert, die Notrufe unter der nationalen Notnummer 155 empfängt und zugleich mit dem
tschechischen Feuerwehr-Rettungskörper (Hasičský záchranný sbor ČR) kooperiert, der die
Notrufe unter der internationalen Notnummer 112 empfängt. Zum 31.8.2010 verfügte die
Organisation über insgesamt 544 Arbeitsplätze, davon 98,5 Ärzte, 206 Notfall/Rettungssanitäter, 170 Fahrer – Sanitäter und 25 Disponenten der Kreisleitstelle. Ihr stehen
insgesamt 67 Rettungswagen zur Verfügung, davon 55 Notarztwagen und 12 im NEF-System.
Für außerordentliche Ereignisse verfügt sie über zwei speziell ausgestattete Anhänger. Der
Umsatz beträgt über 400 Mio. CZK, 38 % der Einkünfte kommen von Krankenkassen, 1 %
sind eigene Erlöse und 60 % werden vom Träger subventionieren.
Obwohl ZZS JMK über eines der dichtmaschigsten Ortsstellennetze in Tschechien
verfügt, ist er nicht in der Lage, die gesetzlich vorgeschriebenen Ankunftszeiten der
präklinischen Notfallversorgung auf dem gesamten Kreisgebiet zu sichern. Bei der Tätigkeit
arbeitet er mit den Rettungsdiensten der Kreise Olomouc, Pardubice, Zlín und Vysočina
zusammen, und zwar sowohl durch Dienstleistung auf dem Gebiet der Nachbarkreise als auch
durch die Verwendung von Kräften und Mitteln der Nachbarkreise auf dem eigenen Gebiet.
Eines der Gebiete, wo die präklinische Notfallversorgung in Südmähren nur schwierig
7
geleistet wird, erstreckt sich zwischen dem Stausee Vranov (Frain) und der Grenze zu
Österreich.
2.2 Identifikation – Österreichisches Rotes Kreuz
Das Österreichische Rote Kreuz (nachstehend auch ÖRK) ist Teil der weltweit tätigen
Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und ist in Österreich in allen Bundesländern mittels
eigener Landesverbände tätig.
Der Landesverband NÖ ist mit zirka 91% Gesamtanteil der größte Anbieter von Rettungsund Krankentransport Leistungen in Niederösterreich.
Landesweit werden 55 Bezirksstellen und 79 Ortsstellen betrieben.
Knapp 600 Fahrzeuge umfasst jene Flotte, die für das gesamte Leistungsspektrum im
Rettungs- und Krankentransportdienst zur Verfügung steht. Davon sind 31 Notarztmittel
(NAW, NEF) und zirka 150 Rettungstransportwagen (RTW) im Einsatz. Die restlichen
Fahrzeuge sind Krankentransportwagen (KTW) und Behelfs-Krankentransportwagen
(BKTW, für ambulante Transporte).
Zusätzlich stehen noch zirka 40 Fahrzeuge im Bereich der Katastrophenhilfe zur
Verfügung.
Das ÖRK verfügt derzeit über zirka 10.500 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die als Rettungssanitäter und Notfallsanitäter im Rettungs- und Krankentransportdienst sowie
im Notarztdienst im Einsatz sind.
Zur Abdeckung der Tageseinsatzbereitschaft beschäftigt das Rote Kreuz NÖ derzeit 780
hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt zusätzlich über 810
Zivildienstleistende, welche speziell im Bereich des Krankentransportes im Einsatz stehen.
2.3 Identifikation der Projektbereiche für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung in den beiden Regionen
Gesundheitsversorgung auf dem Gebiet des jeweiligen Staates.
Vorfahrtsrecht für die Einsatzfahrzeuge.
Vergütung und Nachweisung der Leistungen auf dem Gebiet des Partnerlandes.
Vereinheitlichung
der
Bedingungen
für
die
Erbringung
der
präklinischen
Notfallversorgung auf den beiden Grenzgebieten (Nutzung der NAW, RTW, NEF).
Übergabe der Patienten in die anschließenden Krankenanstalten.
8
Kommunikation
(Funkverbindung,
andere
Formen)
zwischen
Leitstellen
und
Einsatzgruppen auf dem Gebiet des Partnerlandes.
Anerkennung der Qualifikation der Ärzte und andere Sanitäter in der präklinischen
Notfallversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes.
Zusammenarbeit
und
Koordination
der
Tätigkeiten
zwischen
Leitstellen
der
Leistungserbringer der präklinischen Notfallversorgung.
Austauschpraktika zwecks Kenntnisnahme der Bedingungen für die Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung in dem Partnerland sowie der Bedingungen, unter welchen
die
Praktika
stattfinden
(ein
arbeitsrechtlicher
oder
anderer
Verhältnis
zum
Leistungserbringer, Ausrüstung für die Arbeitssicherheit, Praktikumsdauer, Anzahl der
Teilnehmer).
Sprachkenntnisse der Gesundheitsmitarbeiter.
Zusammenarbeit des Gesundheits-Rettungsdienstes mit weiteren Einsatzkräften des
Integrierten Rettungssystems in den beiden Ländern.
2.4 Identifikation des Vorhabens und der Voraussetzungen für eine
erfolgreiche Umsetzung
Beide Leistungserbringer der präklinischen Notfallversorgung in Südmähren und
Niederösterreich können Situationen nicht vermeiden, wo die zuständige Einsatzgruppe
bereits im Einsatz ist, und bei einem weiteren Notruf eine andere Einsatzgruppe entsendet
werden muss, häufig von einer entfernten Ortsstelle. Ähnlich kann es sein bei der Lösung der
gesetzlich vorgeschriebenen Ankunftszeit angesichts der lokalen Bedingungen bei der
Abdeckung des Gebietes mit den Einsatzgruppen. In zahlreichen Fällen ist es effizienter und
zeitlich günstiger, Kräfte und Mittel zum Einsatz zu entsenden. Für die Bevölkerung, die sich
auf grenznahen Gebieten des anderen Staates bewegt, kann auch die Entsendung eines
Einsatzfahrzeuges mit Personal aus dem Heimatland und Transport zur akuten
Krankenhausbehandlung im Heimatland günstiger sein.
Eine Voraussetzung für die Entfaltung der gegenseitigen Zusammenarbeit im Bereich der
präklinischen Notfallversorgung ist die Abstimmung über Art und Umfang der Versorgung
auf dem grenznahen Gebiet des Partnerlandes, die Schaffung von Bedingungen für die
Bewegung der Kräfte und Mittel sowie für die Ausübung des Gesundheitsberufes auf dem
Gebiet des Partnerlandes, Beseitigung der Kommunikationsprobleme auf den Ebenen
Einsatzteam – Patient, Leitstelle – Einsatzteam oder Einsatzteams unter sich, und zwar
sowohl technisch als auch durch Sprachkenntnisse und insbesondere durch gegenseitiges
9
Kennenlernen und Vertrauensschöpfung zu Fähigkeiten des Partners bei der Ausübung des
anspruchsvollen Gesundheitsberufes. Wichtig ist ebenfalls die Unterstützung seitens der
Träger der Leistungserbringer sowie des Managements der Organisationen, welche die
präklinische Notfallversorgung erbringen.
3 Analytischer Teil, Ist-Stand-Analyse der Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung
3.1 Analyse der Rechtslage in den beiden Ländern hinsichtlich der
Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes
3.1.1 Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes
3.1.1.1 Tschechische Republik
Der grundlegende Rechtsrahmen für die Erbringung der präklinischen Notfallversorgung
auf dem tschechischen Staatsgebiet wird im Allgemeinen durch Bestimmungen des § 18 lit. b
Ges. 20/1966 Sb. über Gesundheitsfürsorge und Verordnung Nr. 434/1992 Sb. über
Gesundheits-Rettungsdienst festgelegt. Laut der zitierten Bestimmung des Gesetzes ist die
Erbringung dieser Fürsorge auf dem tschechischen Staatsgebiet ausschließlich den Kreisen
und den von ihnen errichteten medizinischen Einrichtungen vorbehalten ist, d.h. das
vorgenannte Segment der Gebietsselbstverwaltung hat ein gesetzliches Monopol auf diese Art
der Gesundheitsversorgung. Gemäß § 3 Abs. 1 lit. c) der zitierten Verordnung können auch
andere natürliche und juristische Personen sich an dieser Pflege beteiligen, aber ausschließlich
aufgrund Verträge mit dem Kreis oder der von ihm errichteten medizinischen Einrichtung.
Diese Personen müssen dabei allgemeine Bedingungen für die Erbringung der
Gesundheitsversorgung auf dem tschechischen Staatsgebiet erfüllen, d.h. sie müssen über eine
inländische Berechtigung zur Erbringung dieser Leistungen aufgrund der sog. Registrierung
einer nichtstaatlichen medizinischen Einrichtung gemäß einschlägigen Bestimmungen des
Gesetzes
160/1992
Einrichtungen
und
Sb.
über
zugleich
Gesundheitspflege
über
befähigtes
in
nichtstaatlichen
Personal
für
die
medizinischen
Ausübung
des
Gesundheitsberufes gemäß Gesetz Nr. 95/2004 Sb. über ärztliche Gesundheitsberufe und
gemäß Gesetz Nr. 96/2006 Sb. über nichtärztliche Gesundheitsberufe verfügen.
10
3.1.1.2 Österreich
Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem österreichischen Staatsgebiet
richtet sich nach folgenden Gesetzen und untergeordneten Vorschriften:
- Bundesverfassungsgesetz (B-VG)
Dieses regelt, dass die Wahrnehmung und Aufgaben des Rettungsdienstes in die
Wirkungsbereiche der Gemeinden bzw. der Länder fallen
- Sanitätergesetz
- Sanitäter-Ausbildungsverordnung
- Rotkreuz Gesetz
- NÖ Rettungsdienstgesetz
- NÖ Katastrophenhilfegesetz
- Verordnung über Mindestanforderungen und Mindestausstattungen im Rettungs- und
Krankentransport
- NAW/NEF Vertrag mit dem Land NÖ
Aus den genannten Vorschriften geht hervor, dass folgende Subjekte für die Erbringung
der präklinischen Notfallversorgung berechtigt sind:
- Arbeiter-Samariter-Bund
- Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich
- Malteser Hospitaldienst Austria
- Österreichisches Rotes Kreuz
- Sanitätsdienst des Bundesheers
- Grünes Kreuz
Auf dem Gebiet der beiden Staaten gelten gesetzliche Vorschriften, die die Tätigkeit von
Einsatzgruppen auf dem Gebiet des Partnerlandes verhindern. In Tschechien handelt es sich
insbesondere um das Straßenverkehrsgesetz Nr. 361/2000 Sb., das die Betreiber definiert,
welche die Ton- und Lichtwarnsignale bei ihrer Tätigkeit benutzen können. Weiters das
Arzneimittelgesetz
Nr.
378/2007
Sb.,
welches
die
Bedingungen
für
die
Arzneimittelanwendung in Tschechien und ihre Aufbewahrung sowie insbesondere den
Betäubungsmittelverkehr regelt. Dasjenige Gesetz definiert dann die Bedingungen, unter
welchen der Einfuhr von Betäubungsmitteln auf das tschechische Staatsgebiet möglich ist.
11
3.1.2 Analyse der Anerkennung der Qualifikation von Ärzten und anderen
Gesundheitsmitarbeiter in der präklinischen Notfallversorgung auf dem
Gebiet des Partnerlandes
3.1.2.1 Tschechische Republik
Gemäß § 6 Abs. 1 Verordnung Nr. 434/1992 Sb. können jeweilige Einsatzgruppen nur aus
Gesundheitsmitarbeitern mit der Qualifikation Arzte, Rettungssanitäter und FahrerRettungssanitäter bestehen. Unter dem Rettungssanitäter im Sinne des § 18 Ges. 96/2004 Sb.
versteht sich ein Absolvent des entsprechenden Bakkalaureatstudiums an einer Hochschule,
oder ein Absolvent des entsprechenden Faches an einer höheren Fachschule oder
Mittelschule. Unter dem Fahrer-Rettungssanitäter im Sinne des § 35 Ges. 96/2004 Sb.
versteht sich ein Absolvent einer entsprechenden akkreditierten Fachausbildung. Die
Verpflichtung, die Gesundheitsversorgung ausschließlich mit dem befähigten Personal gemäß
den zitierten Gesetzen zu erbringen, geht u.a. aus dem. § 6 Ges. 160/1992 Sb. hervor.
Diese gesetzliche Regelung betrifft vollständig auch die etwaige präklinische
Notfallversorgung, die von einer juristischen Person mit dem Sitz auf dem österreichischen
Staatsgebiet erbracht würde. Gemäß § 25 Abs. 1 Ges. 95/2004 Sb. bzw. § 74 Abs. 1 Ges. 96
Sb.
können
ausländische
Leistungserbringer
bzw.
ihr
Fachpersonal
die
Gesundheitsversorgung entweder im Regime der sog. Gastpersonen oder im Regime der sog.
Ansässigen auf dem tschechischen Staatsgebiet erbringen. Die Gastpersonen können ihre
Leistungen nur im Rahmen der sog. Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union gemäß
den
einschlägigen
Bestimmungen
des
Gemeinschaftsrechtes
erbringen.
Diese
Dienstleistungsfreiheit ist nur auf zeitweilige oder gelegentliche Erbringung der jeweiligen
Dienstleistungen beschränkt. Im Rahmen dieses Regimes wird der jeweilige Dienst ohne
jegliche inländische Genehmigung oder Registrierung erbracht. Bei den sog. Gastpersonen ist
keine komplizierte Anerkennung der Fachqualifikation notwendig, es reicht eine Mitteilung
an das tschechische Gesundheitsministerium. In Bezug auf das deklarierte Vorhaben, in
diesem konkreten Fall den Leistungserbringer bzw. seine Einsatzgruppen in das System der
Gesundheitsleistungserbringung auf dem tschechischen Staatsgebiet auf die Dauer
einzugliedern, kann das Regime der Dienstleistungsfreiheit nicht genutzt werden, und zu
diesem Zweck können ausschließlich die sog. Ansässigen genutzt werden, und zwar aufgrund
einer
förmlichen
Anerkennung
derer
Qualifikation
laut
den
nachgenannten
Rechtsvorschriften.
12
Aus dem obigen geht hervor, dass den etwaigen Partner des inländischen alleinigen
Leistungserbringers der präklinischen Notfallversorgung mit Sitz auf dem österreichischen
Staatsgebiet folgende Pflichten betreffen:
a) über eine Berechtigung zur Erbringung der Gesundheitsleistungen in Tschechien durch
Registrierung seiner nichtstaatlichen medizinischen Einrichtung gemäß Ges. 160/1992 Sb. zu
verfügen. Eine Bedingung für die Registrierung ist der Nachweis seiner entsprechenden Sachund Personalausstattung, wobei die Sachausstattung für diesen Fall in der Verordnung
49/1993 Sb. festgelegt ist. Die genügende Personalausstattung zwecks dieser Registrierung
wird gemäß § 9 Abs. 2 Ges. 160/1992 Sb. mit einem arbeitsrechtlichen Verhältnis zwischen
dem ausländischen Partner und einer natürlichen Person in der Position des sog.
sachverständigen Vertreters nachgewiesen, mit der sog. spezialisierten Eignung im Sinne des
Ges. 95/2004 Sb. Das Registrierungsverfahren wird vom zuständigen Kreisamt durchgeführt,
in diesem Fall also vom Kreisamt Südmährens,
b) über eine Haftpflichtversicherung für Schäden aus Erbringung seiner Leistungen auf
dem tschechischen Staatsgebiet im Sinne des § 16 Ges. 160/1992 Sb. zu verfügen, und zwar
bei einer inländischen Versicherungsanstalt,
c) einen Vertrag mit dem zuständigen inländischen alleinigen Leistungserbringer der
präklinischen Notfallversorgung abzuschließen, auf dessen Grundlage dieser Partner in das
Netz der zuständigen medizinischen Einrichtungen eingegliedert wird und zugleich die
Bedingungen dieser Eingliederung geregelt werden. Aus diesem Vertrag soll ebenfalls
hervorgehen, ob der ausländische Partner seine Dienstleistung auf dem tschechischen
Gebäude unter seinem Namen und auf eigene eigentumsrechtliche Verantwortung oder als
Unterlieferant
im
Namen
und
auf
Verantwortung
des
inländischen
alleinigen
Leistungserbringers erbringen wird. Die tschechische rechtliche Regelung ermöglicht beide
Varianten. Von der Form der Verantwortung gegenüber den Leistungsempfängern sollte auch
die Form der Vergütung für die Leistungen des ausländischen Leistungserbringers abhängen.
Die Leistungserbringung unter seinem Namen und auf eigene Verantwortung setzt mehr oder
weniger ein unmittelbares Vertragsverhältnis und direkte Vergütung zwischen dem
ausländischen
Leistungserbringer
und
inländischen
Krankenkassen
voraus,
die
Leistungserbringung durch Unterlieferungen dann eher die Abrechnung mit Krankenkassen
durch den inländischen alleinigen Leistungserbringer und Vergütung von diesem
Leistungserbringer,
d) ausschließlich Gesundheitsmitarbeiter mit der obigen, auf dem tschechischen
Staatsgebiet erlangten Fachqualifikation oder Ärzte mit dem Status eines Ansässigen gemäß §
25 Abs. 3 Ges. 95/2004 Sb. bzw. weitere Personen mit einer anerkannten Qualifikation gemäß
13
Anerkennungsgesetz 18/2004 Sb. zu beschäftigen. Unter einem Ansässigen in diesem Sinne
versteht sich ein Arzt mit der medizinischen Fachqualifikation, die in einem anderen
Mitgliedsstaat der Europäischen Union erlangt wurde, die anerkannt bzw. einer
vorgeschriebenen inländischen Qualifikation durch die sog. Anerkennung gemäß §§ 28 ff
Ges. 95/2004 Sb. gleichgestellt wurde.
Für die Anerkennung der Qualifikation der Ärzte für diesen Zweck kann das Institut der
sog. automatischen Anerkennung der Fachqualifikation gemäß § 28a Ges. 95/2004 Sb.
angewendet werden. Laut dieser Bestimmung erkennt das Gesundheitsministerium die
Qualifikation eines österreichischen Arztes aufgrund seines Facharztdiploms automatisch an
(siehe die Mitteilung des tschechischen Gesundheitsministeriums Nr. 275/2007 Sb., mit
welcher Bescheinigungen von der erreichten Qualifikation kundgemacht werden). Bei den
Rettungssanitätern
und
Fahrer-Rettungssanitätern
ist
hingegen
keine
automatische
Anerkennung in den inländischen rechtlichen Vorschriften vorgesehen, und diese Personen
haben
sich
einem
ordentlichen
Anerkennungsverfahren
nach
den
einschlägigen
Bestimmungen des allgemeinen Ges. Nr. 18/2004 Sb. über Anerkennung der fachlichen
Eignung, im vollen Umfang zu unterziehen. Diese Anerkennung wird ebenfalls vom
tschechischen Gesundheitsministerium erteilt, und zwar aufgrund einer Analyse konkreter
Nachweise über die erlangte Fachqualifikation und Fachpraxis des ausländischen Personals
sowie aufgrund ihres Vergleichs mit den Qualifikationsanforderungen laut der inländischen
rechtlichen Regelung. Bei größeren Unterschieden im Inhalt oder Länge der Ausbildung bzw.
Vorbereitung zur erwünschten Fachqualifikation kann das Gesundheitsministerium vom
Antragsteller sogar Kompensationsmaßnahmen in Form von Eignungsprüfung oder
Anpassungslehrgang verlangen.
Die Leistungserbringer der Gesundheitsversorgung können ihre Leistungen auf dem
tschechischen Staatsgebiet u.a. im Regime der sog. Gastpersonen erbringen, wobei dies nur
im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit auf dem Binnenmarkt der Europäischen Union
möglich ist. Für diese Dienstleistungsfreiheit ist dabei charakteristisch, dass die
Leistungserbringung auf einem fremden Staatsgebiet nur auf zeitweilige oder gelegentliche
Erbringung
der
jeweiligen
Dienstleistungen
beschränkt
ist.
Für
eine
solche
Leistungserbringung ist keine inländische Genehmigung oder Registrierung notwendig,
lediglich eine Mitteilung an das tschechische Gesundheitsministerium.
Gemäß § 27a Abs. 1 Ges. 96/2004 Sb. ist dennoch eine ganze Reihe von Dokumenten der
vorgenannten Mitteilung beizulegen, und zwar insbesondere:
a) Kopie eines Identitätsnachweises und eines Nachweises über Staatsangehörigkeit des
Bewerbers;
14
b) Beleg über Tätigkeitsberechtigung zum Gesundheitsberuf,
c) Bescheinigung, dass die Gastperson im Herkunfts-Mitgliedsstaat ansässig ist und einen
entsprechenden Gesundheitsberuf in Übereinstimmung mit dessen rechtlichen Vorschriften
ausübt und dass ihr ihre Berechtigung zur Ausübung dieses Berufes im HerkunftsMitgliedsstaat zur Zeit der Erteilung der Bescheinigung nicht entzogen oder eingestellt wurde,
d) Nachweis über erlangte Fachqualifikation,
e) Beleg über Haftpflichtversicherung für Schäden aus Ausübung des Gesundheitsberufes
im Umfang und unter Bedingungen gemäß inländischen rechtlichen Vorschriften, wobei
hierfür auch ein Beleg gilt, der von einer Kredit- oder Versicherungsanstalt mit Sitz in einem
anderen Mitgliedsstaat ausgestellt wurde.
Gemäß § 27b des zitierten Gesetzes kann das tschechische Gesundheitsministerium dann
die Fachqualifikation des gastierenden Leistungserbringers auch durch eine Eignungsprüfung
überprüfen.
3.1.2.2 Österreich
Die Tätigkeit, Anerkennung und Nostrifikation von Ärzten aus dem Ausland, ist in
Österreich im Ärztegesetz geregelt. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten als ausländischer
Arzt tätig zu werden. § 36a regelt in diesem Gesetz die ärztliche Tätigkeit im Rahmen von
Staatsgrenzen überschreitenden Kooperationen zwischen Krankenanstalten. Hier besteht die
Möglichkeit für Ärzte (Allgemeinmedizin, approbierte Ärzte und Fachärzte) eine Tätigkeit in
einer Österreichischen Krankenanstalt tätig zu werden. Die Eintragung in die Ärzteliste der
Österreichischen Ärztekammer ist dazu erforderlich. Im § 37 des Ärztegesetzes wird ein
Tätigwerden im Rahmen des freien Dienstleistungsverkehrs geregelt. Angesprochen sind hier
Angehörige eines EWR Staates oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Diese Ärzte
dürfen aber nur von ihrem ausländischen Dienstort und Berufssitz aus, im Rahmen des
Dienstleistungsverkehrs tätig werden. Dies schließt eine ständige Tätigkeit jedoch aus. Im
Gesetz wird von vorübergehend und gelegentlich gesprochen. Für eine ständige Tätigkeit als
Arzt in Österreich ist eine Nostrifikation durchzuführen. Dieses Nostrifikationsverfahren wird
von der Österreichischen Ärztekammer durchgeführt und verlangt den Nachweis einer
gleichwertigen Ausbildung und Qualifikation zu einer positiven Nostrifikation und die
Eintragung in das Österreichische Ärzteverzeichnis.
Für das ständige Tätigwerden als ausländischer Sanitäter in Österreich, ist ähnlich dem
Ärztegesetz eine Nostrifikation nach dem Sanitätergesetz notwendig. Für Tätigkeiten eines
grenzüberschreitenden Einsatzes oder das einmalige Tätigwerden ist eine Nostrifikation
jedoch nicht notwendig. Die Nostrifikation ist in den §§ 18 – 20 des Sanitätergesetz geregelt.
Da Tschechien Mitglied des EWR ist, kommt hier hauptsächlich § 18 zur Anwendung.
15
Qualifikationsnachweis - EWR
(1) § 18 Qualifikationsnachweise für den Beruf bzw. die Tätigkeiten als Sanitäter, die
einem Staatsangehörigen eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum (EWR-Vertragsstaat) oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft von
einem EWR-Vertragsstaat oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausgestellt wurden,
sind nach den Bestimmungen der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen anzuerkennen.
(2) Einem Qualifikationsnachweis gemäß Abs. 1 gleichgestellt ist ein einem
Staatsangehörigen eines EWR-Vertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft
außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft
ausgestellter Ausbildungsnachweis als Sanitäter (Drittlanddiplom), sofern sein Inhaber
1. in einem EWR-Vertragsstaat oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur
Ausübung von Tätigkeiten als Sanitäter berechtigt ist und
2. eine Bescheinigung des Staates gemäß Z 1 darüber vorlegt, dass er drei Jahre
Tätigkeiten als Sanitäter im Hoheitsgebiet dieses Staates ausgeübt hat.
(3) Personen, die nicht Staatsangehörige eines EWR-Vertragsstaats oder der
Schweizerischen Eidgenossenschaft sind (Drittstaatsangehörige) und
1. über einen Aufenthaltstitel mit einem Recht auf Niederlassung gemäß §§ 45 bzw. 49
Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG), BGBl. I Nr. 100/2005, verfügen oder
2. als Angehörige von freizügigkeitsberechtigten Staatsangehörigen eines EWRVertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft oder von Österreichern zum
Aufenthalt berechtigt sind und über eine Daueraufenthaltskarte gemäß § 54 NAG verfügen,
sind Staatsangehörigen eines EWR-Vertragsstaats in Bezug auf die Anwendung der
Richtlinie 2005/36/EG gleichgestellt.
(4) Der Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend hat Staatsangehörigen eines
EWR-Vertragsstaats oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Drittstaatsangehörigen
gemäß Abs. 3, denen ein Qualifikationsnachweis gemäß Abs. 1 ausgestellt wurde, der einem
Zeugnis oder Diplom gemäß Art. 11 lit. b bis e der Richtlinie 2005/36/EG entspricht, auf
Antrag die Zulassung zur Berufsausübung bzw. zu Tätigkeiten als Rettungssanitäter oder
Notfallsanitäter zu erteilen.
(5) Die Zulassung zur Ausübung des Berufs oder von Tätigkeiten ist an die Bedingung der
erfolgreichen Absolvierung eines höchstens dreijährigen Anpassungslehrgangs oder einer
16
Eignungsprüfung zu knüpfen, wenn sich die absolvierte Ausbildung unter Berücksichtigung
der im Rahmen einer rechtmäßigen Berufserfahrung bzw. Tätigkeit erworbenen Kenntnisse
wesentlich von der österreichischen Ausbildung unterscheidet. Die Wahl zwischen dem
Anpassungslehrgang und der Eignungsprüfung steht dem Antragsteller zu.
(6) Ein Anpassungslehrgang gemäß Abs. 5 ist die Ausübung von Tätigkeiten des
Sanitäters in Österreich unter der Verantwortung eines entsprechend qualifizierten Sanitäters,
hat mit einer Zusatzausbildung einherzugehen, sofern diese fachlich erforderlich ist, und ist zu
bewerten.
(7) Eine Eignungsprüfung gemäß Abs. 5 ist eine ausschließlich die beruflichen bzw.
tätigkeitsrelevanten Kenntnisse und Fertigkeiten des Antragstellers betreffende Prüfung, mit
der die Fähigkeit des Antragstellers, in Österreich den Beruf bzw. Tätigkeiten als Sanitäter
auszuüben, beurteilt wird.
(8) Nähere Vorschriften über die Zulassung zu sowie Durchführung und Bewertung von
Anpassungslehrgang und Eignungsprüfung hat der Bundesminister für Gesundheit, Familie
und Jugend durch Verordnung festzulegen.
(9) Der Antragsteller hat
1. einen Nachweis der Staatsangehörigkeit sowie bei Drittstaatsangehörigen gemäß Abs.
einen Nachweis des Aufenthaltstitels,
2.
den
Qualifikationsnachweis,
den
Nachweis
über
die
Berufs-
oder
Tätigkeitsberechtigung im Herkunftsstaat und gegebenenfalls den Nachweis über erworbene
Berufs- oder Tätigkeitserfahrung,
3. einen Nachweis der für die Erfüllung der Berufspflichten erforderlichen
gesundheitlichen Eignung,
4. einen Nachweis der für die Erfüllung der Berufspflichten erforderlichen
Vertrauenswürdigkeit und
5. einen Nachweis eines Wohnsitzes oder Zustellungsbevollmächtigten in Österreich
vorzulegen. Nachweise gemäß Z 3 und 4 dürfen bei ihrer Vorlage nicht älter als drei
Monate sein. Über eine Änderung des Wohnsitzes oder des Zustellungsbevollmächtigten (Z
5) hat der Antragsteller die Behörde umgehend zu benachrichtigen.
(10) Der Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend hat innerhalb eines Monats
den Empfang der Unterlagen zu bestätigen und mitzuteilen, welche Unterlagen fehlen. Die
17
Entscheidung über die Zulassung zur Berufsausübung hat innerhalb von vier Monaten nach
vollständiger Vorlage der erforderlichen Unterlagen zu erfolgen.
(11) Werden im Rahmen des Verfahrens wesentliche Unterschiede zwischen der nach
diesem Bundesgesetz erforderlichen und der im Herkunftsstaat erworbenen Qualifikation
festgestellt, die gemäß Abs. 5 die Vorschreibung von Ausgleichmaßnahmen erfordern, ist der
Antragsteller berechtigt, bis zum Nachholen der fehlenden Ausbildungsinhalte ein Aussetzen
des Verfahrens zu beantragen. Das Verfahren ist auf Antrag fortzusetzen. Bei einer
Aussetzung des Verfahrens von länger als sechs Monaten sind bei Antragstellung auf
Fortsetzung des Verfahrens zusätzlich zu den ergänzenden Qualifikationsnachweisen und
Nachweisen über Berufserfahrung
1. neue Nachweise gemäß Abs. 9 Z 3 und 4 und
2. bei Änderungen aktualisierte Nachweise gemäß Abs. 9 Z 1 und 5 vorzulegen.
Unterbleibt ein Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens, ist das Zulassungsverfahren nach
Ablauf von zwei Jahren ab Einbringung des Aussetzungsantrags ohne weiteres Verfahren
formlos einzustellen.
3.1.3 Analyse der rechtlichen Vorschriften der beiden Länder hinsichtlich der
Vergütung für die erbrachte Gesundheitsversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes
3.1.3.1 Tschechische Republik
Dokumente, welche die Nachweisung und Vergütung von Leistungen bei der
präklinischen Notfallversorgung regeln:
- Verzeichnis medizinischer Leistungen mit Punktwertung
- Methodik für Erstellung und Weiterleitung von Belegen der Allgemeinen Krankenkasse
der Tschechischen Republik, Version 6.29
- Datenschnittstelle der Allgemeinen Krankenkasse, Version 6.2
- Bestimmungen für die Auswertung der Belege
- Vertrag zwischen einer Krankenkasse und der jeweiligen medizinischen Einrichtung.
Ad 1) Das Verzeichnis medizinischer Leistungen ist eine Verordnung des tschechischen
Gesundheitsministeriums, die ein Verzeichnis von Leistungen und Bestimmungen für ihre
Nachweisung enthält.
18
Die präklinische Notfallversorgung wird mit folgenden Kodenummern ausgewiesen:
a) ambulante Kodenummern:
79111 – ärztliche Untersuchung und fachliche präklinische Notfallversorgung, je 15
Minuten, erbracht vom Notarzt
06713 – präklinische Notfallversorgung, Überwachung, evt. Transport des Patienten durch
einen Rettungssanitäter oder eine allgemeine Krankenschwester mit ARIP-Spezialisierung, je
15 Minuten.
Jede Leistung wird mit einem Punkt- und Zeitwert je 15 Minuten bewertet. Der Punktwert
der Leistung wird als Summe der Punkte und auf Punkte umgerechneten Minutenpunktwerte
ermittelt (d.h. Minutenzahl x Regietarif pro Minute)
b) Verkehrs-Kodenummern:
70 – Fahrt des Rettungswagens
72 – Transport mit einem speziellen Kfz für Neugeborene
74 – Notarzttransport im NEF-System
Die Verkehrs-Kodenummern werden mit Punktzahl bewertet.
Der resultierende Preis der Leistung wird durch Multiplikation der Punktezahl mit dem
Punktpreis ermittelt. Der Punktpreis wird im Verhandlungsverfahren zwischen Vertretern der
der Krankenkassen und der Leistungserbringer. Sollten sich die Vertreter nicht einigen, wird
der Punktpreis vom tschechischen Gesundheitsministerium angeordnet. Der Punktpreis wird
durch Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums bekannt gegeben. Der auf
diese Weise festgelegte Punktpreis gilt als Mindestwert. Die Krankenkassen dürfen auch
einen höheren Preis erstatten.
Ad 2) Die Methodik für Erstellung und Weiterleitung der Belege behandelt die
Problematik
der
praktischen
Ausweisung
der
medizinischen
Leistungen
an
die
Krankenkassen. Sie beschreibt die Erstellung von Belegen durch Ausfüllung von Formularen.
Auf die Beschreibung der Belege beziehen sich gemeinsame, für jeden Beleg gültige Teile,
d.h. Verzeichnis der Abkürzungen, Grundbegriffe – Beleg, Grundbegriffe – Typen der
Vertragsleistungen, Gemeinsame Grundsätze und Bestimmungen für die Weiterleitung der
Belege.
Diese Methodik wird von der größten tschechischen Krankenkasse – der Allgemeinen
Krankenkasse – herausgegeben und auch von übrigen Krankenkassen verwendet.
Ad 3) Die Datenschnittstelle befasst sich mit der praktischen Datenübergabe zu
gesundheitlichen Leistungen durch EDV-Technik. Auf jeden Beleg beziehen sich die
gemeinsamen Teile, die für die Datenschnittstelle aller Belege gelten, d.h. Angenommene
19
Belege auf Datenträgern – Allgemeine Grundsätze, Ausfüllung der Belege in der
Datenschnittstelle.
Ad 4) Bestimmungen für die Auswertung der Belege beschreiben die Annahme,
Bearbeitung und Bewertung von Belegen für die erbrachte gesundheitliche Versorgung der
Versicherungsnehmer. Weiters enthalten sie die Basiskommunikation der Krankenkasse mit
Vertragspartnern samt weitergeleiteten Tabellenlisten und eine Kurzbeschreibung der
jeweiligen Formen der Finanzierung von Gesundheitsleistungen. Auf die Auswertung aller
Belege beziehen sich die gemeinsamen Teile, d.h. Verzeichnis der Abkürzungen,
Belegschübe, Belege und Allgemeine Bestimmungen.
Ad 5) Vertrag zwischen einer Krankenkasse und der jeweiligen medizinischen
Einrichtung – hier werden Bedingungen für die Erbringung und Vergütung von
Gesundheitsleistungen vereinbart, d.h.
- Arbeitsstätte
- Ablaufplan der Erbringung von Gesundheitsleistungen
- Kapazität der Erbringung von Gesundheitsleistungen
- territoriales Gebiet
- berechtigte Mitarbeiter für die vereinbarte Erbringung von Gesundheitsleistungen, ihre
Qualifikation
- Kodenummern medizinischer Leistungen
- Transportmittel und ihre Ausstattung
- Nachweisung ZUM/ZULP
- sonstige Bestimmungen
Hat die medizinische Einrichtung keinen Vertrag mit der Krankenkasse, gelten dieselben
Bestimmungen für den Nachweisung und Auswertung mit Ausnahme des Punktpreises. Der
vertragliche Punktpreis beträgt zurzeit 1,06 CZK und außervertragliche 0,95 CZK.
Formular für die Nachweisung der Leistungen im Rettungsdienst:
2.26. VZP-37/2006 Abrechnung Rettungsdienstleistungen
Das Formular wird zur Abrechnung von im Rettungsdienst erbrachten medizinischen
Leistungen samt zusammenhängenden Verkehrs-Leistungen und gesondert abgerechneten
Arzneimitteln, die dem Versicherungsnehmer von NAW oder RTW geleistet wurden, samt
den Leistungen im NEF-System, und zwar immer getrennt für NAW, RTW.
Gemäß dem Kap. II.1. Gemeinsame Grundsätze, wird folgendes ausgefüllt: Kode der
Krankenkasse, Id.Nr. der Krankenkasse, Fachbereich, Belegnummer, Variables Symbol,
20
Laufende
Nr.,
Familienname
und
Vorname
des
Patienten,
Nummer
des
Versicherungsnehmers, Grunddiagnose, Andere Diagnosen, Entgelte. Weiters wird angeführt:
SPZ vozu – Kfz-Kennzeichen.
Datum – Einsatzdatum in der Form DDMMRR.
Od hod. min. – Stunde und Minute der Entsendung.
Do hod. min. – Stunde und Minute des Einsatzabschlusses.
Im Teil ZDRAVOTNÍ VÝKONY (Gesundheitsleistungen) werden medizinische Leistung
von RTW oder NAW und der Transport durch den Rettungsdienst ausgewiesen.
Kód – Nummer der medizinischen oder Verkehrs-Leistung gemäß der Schlüsselliste
„Medizinische und Verkehrs-Leistungen“. Rechts abrichten.
Počet – Gesamtanzahl der Erbringungsfälle der ausgewiesenen medizinischen Leistung.
Ist die Angabe nicht ausgefüllt, gilt es für nur eine Erbringung. Bei einer Verkehrs-Leistung
ist die Kilometerzahl anzuführen.
Im ZUM-Teil werden die im Vertrag und im einschlägigen Amtsblatt des tschechischen
Gesundheitsministeriums festgelegten Spezialhilfsmittel und Einwegmittel ausgewiesen.
Sk – Eine einstellige Zahl gemäß der Schlüsselliste „Gruppen der Arzneimittel,
Hilfsmittel und Zahnmedizin-Produkte“. Die Angabe der Gruppe ist notwendig für die
Ausfüllung weiterer Angaben. Ist das Feld nicht ausgefüllt, gilt für das Straftat automatisch
Sk = 1.
Kód – Kodenummer für die verwendeten Materialien anhand der Schlüsselliste der
Arznei- und Hilfsmittel. Ist das Material in der Schlüsselliste nicht angeführt, ist es mit einer
angehängten Rechnung unter Angabe der Bezeichnung, Menge und des Einkaufspreises
abzurechnen.
Množství – Die tatsächlich verbrauchte Menge des Materials im Verhältnis zu den
Messeinheiten laut der einschlägigen Schlüsselliste. Die Angabe enthält 6 Zeichen, 3
Ganzzahlen und 3 Dezimalstellen.
Beispiel: Die Messeinheit ist eine Packung. Die Packung enthält 10 Stück. Verbraucht
wird nur ein Stück, und die Angabe sieht folgend aus: 1 : 10 = 0,1 │ | |0│1|0|0│
Cena – Der tatsächliche Preis für die ausgewiesene Menge, den die medizinische
Einrichtung der Krankenkasse zur Vergütung abrechnen darf. Die Angabe enthält 8 Zeichen,
6 Ganzzahlen und 2 Dezimalstellen. Der Preis muss unbedingt angegeben werden.
Prázdné okénko: Leerstelle für Anmerkungen der Krankenkasse.
Vystavil razítko, podpis, datum: Tag der Ausstellung, Stempel und Unterschrift.
Seite 70/98 der Methodik für Erstellung und Weiterleitung von Belegen der Allgemeinen
Krankenkasse der Tschechischen Republik, Version 6.29
21
Falls der Transport auf dem Beleg „VZP-34/2009 Vorschreibung zum Krankentransport“
indiziert wurde, wird das Belegoriginal VZP-34/2009 zu einem integrierten Teil der
Abrechnung, und der Transporterbringer legt ihn der Krankenkasse vor.
3.1.3.2 Österreich
In Niederösterreich kommt grundsätzlich ein Zonen-Verrechnungsmodell zum Einsatz.
Es wird somit unabhängig vom Versorgungsaufwand des Patienten rein eine
zurückgelegte Fahrstrecke vergolten.
Die Ermittlung der Fahrstrecke erfolgt unabhängig von den gefahrenen KM über einen
festgelegten Distanzanzeiger (digitale Karte) der NÖ Gebietskrankenkasse.
Hierbei ist speziell zu beachten, dass nur jene Fahrtstrecke zur KM-Ermittlung
herangezogen wird, an der der Patient auch an Bord des Fahrzeuges war. Die Anfahrtstrecke
von der Dienststelle zum Einsatzort, sowie die Rückfahrtstrecke vom Abgabeort zur
Dienststelle werden hier nicht mitberücksichtigt.
Einsätze und Fahrten bei denen kein Patient transportiert wird (Versorgung vor Ort,
Belassung eines Patienten, ggf. zweites mitalarmiertes Rettungsmittel,…) werden somit nicht
vergolten.
Die Abgeltung der Einsätze und Transporte erfolgt grundsätzlich nur auf österreichischem
Staatsgebiet
und
nur
bis
zur
nächst
gelegenen
geeigneten
Behandlungsstelle.
Transportstrecken außerhalb des österreichischen Staatsgebietes und hin zu weiter entfernten
Behandlungsstellen, als zu der nächstgelegenen geeigneten (Patientenwunsch) werden dem
Patienten direkt in Rechnung gestellt.
Mit den Krankenkassen können nur Transporte von Personen in Besitz einer im EURaum gültigen E-Card verrechnet werden. Allen anderen Personen werden die Kosten für den
Transport entsprechend in Rechnung gestellt.
Im Bereich des einfachen Krankentransportes (Ambulanztransport) beträgt die Vergütung
derzeit:
1-19 km: € 16,42
20-39 km: € 25,65
40-79 km: € 42,07
80-119km:€ 58,49
120-159 km:
€ 73,88
Ab 160 km:
€ 0,59 pro gefahrenen KM
Im Bereich des qualifizierten Krankentransportes und des nicht notärztlichen
Rettungsdienstes beträgt die Vergütung derzeit:
1-19 km: € 29,76
22
20-39 km: € 60,55
40-79 km: € 101,59
80-119 km: € 162,13
120-159 km:
€ 215,50
Ab 160 km:
€ 1,24 pro gefahrenen KM
Für den Notarztwagendienst gelten derzeit folgende Tarife:
1-20 km: € 95,00
Für jeden weiteren gefahrenen KM: € 1,24
Anzumerken ist hier, dass nur Notarzteinsätze mit einem NACA-Grad von 4, 5 und 6 nach
diesem Tarif vergolten werden. Einsätze mit NACA-Grad 1, 2 und 3 werden wie nicht
notärztliche Rettungseinsätze gewertet.
Einsätze der Klasse NACA 7 (Patient der verstirbt) werden gar nicht vergolten.
Zur Erhaltung des Notarztwagendienstes wird zusätzlich durch das Land NÖ eine
jährliche Verlustabdeckung im Folgejahr ausbezahlt.
Notarzteinsatzfahrzuge (NEF) die klarerweise selbständig keinen Patienten transportieren
werden vom Land NÖ mit einer jährlichen Pauschalabgeltung von € 154.000,- vergütet.
Die
im
Notarztdienst
eingesetzten
Ärzte
sind
Dienstnehmer
der
NÖ
Landesklinikenholding und werden für diesen Dienst dem Roten Kreuz NÖ als Betreiber des
Notarztsystems zur Verfügung gestellt. Das verbrauchte Material (Arzneimittel, medizinische
Verbrauchsstoffe) wird im Notarztdienst von den dem Stützpunkt zugeordneten
Krankenhäusern zur Verfügung gestellt.
Im Bereich des Rettungs- und Krankentransportes sind alle Verbrauchsmaterialien vom
Roten Kreuz als Betreiber selbst anzuschaffen und sind in der vor genannten Zonenmodell
bereits mit abgedeckt.
Durch eine Beispielanalyse der Vergütungen für vergleichbare medizinische Leistungen in
Tschechien und Österreich wurde festgestellt, dass trotz der völlig unterschiedlichen
Vergütungssysteme der präklinischen Notfallversorgung die Endbeträge vergleichbar sind.
Für einen typischen RTW-Einsatz unterscheiden sich die Vergütungen in den beiden Ländern
um
dutzende
bis
hunderte
Kronen.
Das
Vergütungssystem
der
präklinischen
Notfallversorgung kann für kein Hindernis der gegenseitigen Leistungserbringung auf dem
Gebiet des Partnerlandes gehalten werden.
Eine Analyse der Vergütung für einen NAW-Einsatz wurde nicht gemacht, da in den
österreichischen NAW-Einsatzteams Krankenhausärzte oder Haus- und Fachärzte privater
Krankenanstalten arbeiten, welche die erbrachten Leistungen den Krankenkassen selbständig
23
in Rechnung stellen. Die Art und Weise der Abrechnung solcher erbrachter Leistungen ist
dem österreichischen Partner in der Arbeitsgruppe nicht bekannt.
3.1.4 Analyse der rechtlichen Vorschriften der beiden Länder hinsichtlich der
Ausstattung der Einsatzfahrzeuge und Hubschrauber mit Technik,
Medikamenten und Gesundheitstechnik
3.1.4.1 Tschechische Republik
Die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge und Rettungs-Hubschrauber mit technischen
Mitteln, speziellen medizinischen Materialien und Arzneimitteln ist den Anlagen Nr. 2 bis 4
zu entnehmen.
3.1.4.2 Österreich
Die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge und Rettungs-Hubschrauber mit technischen
Mitteln, speziellen medizinischen Materialien und Arzneimitteln ist den Anlagen Nr. 5 bis 7
zu entnehmen.
Die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit technischen Mitteln entspricht der Art der
Einsatzfahrzeuge.
Die Verwendung des speziellen medizinischen Materials ist auf den beiden Seiten analog.
Der Vergleich der Arzneimittel ist der Anlage Nr. 8 zu entnehmen. Unterschiede in der
Ausstattung mit Arzneimitteln sind vernachlässigbar und bedürfen keiner Änderung der KfzAusstattung bei der Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
Partnerlandes.
Notarztwagen (NAW) und Notarzteinsatzfahrzuge (NEF) sind ähnlich wie die in
Tschechien ausgestattet. In der Regel sind Defibrillatoren des Typs Lifepak 12 (15) bzw.
Corpuls 3 im Einsatz. Als Beatmungsgeräte werden in der Regel Oxylog 1000 und Oxylog
2000 verwendet. Einzelne Stützpunkte verwenden Geräte des Typs Weinmann Medumat.
Zusätzlich stehen Perfusoren (Motorspritzen) der Fa. Braun oder ähnliche Produkte zur
Verfügung.
Die
Rettungstransportwagen
(RTW)
sind
als
Hochdach-Fahrzeuge
mit
einer
Innenstehhöhe von 180cm ausgeführt. Hier werden in der Regel halbautomatische
Defibrillatoren des Typs Lifepak 500 verwendet. Zusätzlich sind sämtliche Materialien für
eine sanitätstechnische Versorgung von Notfallpatienten im Fahrzeug vorhanden.
24
Krankenwagen (KTW) sind meist als Mitteldachfahrzuge (Innenstehhöhe 165cm) oder
Flachdachfahrzuge (Innenstehhöhe 145cm) ausgeführt. Die Ausstattung besteht aus Sauerstoff
und Materialien für eine Patienten-Grundversorgung.
Alle Fahrzeuge des RK NÖ sind mit digitalen Funkgeräten des BOS Digitalfunknetzes
TETRA ausgerüstet.
3.1.5 Analyse der strafrechtlichen Verantwortung und des Schadenersatzes bei
Einsätzen auf dem Gebiet des Partnerlandes
3.1.5.1 Tschechische Republik
Rechtliche Verantwortung ausländischer Leistungserbringer für eine gesetzwidrige
Handlung bei der Gesundheitsversorgung auf dem tschechischen Staatsgebiet
Die rechtliche Verantwortung von Gastpersonen für eine Verletzung rechtlicher
Verpflichtungen aus Gesundheitsversorgung auf dem tschechischen Staatsgebiet ist einerseits
vom Charakter der eigentumsrechtlichen Verantwortung, d.h. Verantwortung für Schäden aus
Leistungserbringung oder im Zusammenhang mit ihr, und andererseits der straf- oder
übertretungsrechtlichen Verantwortung, wenn die Gastperson bei der Leistungserbringung
eine
Handlung
begeht,
die
in
dem
inländischen
Strafgesetz
oder
im
Ordnungswidrigkeitengesetz Nr. 200/1990 Sb. beschrieben ist.
Für eine evt. Schadensverantwortung des ausländischen Rettungsdienstes als juristischer
Gastperson
ist
dann
der
Umstand
wesentlich
und
entscheidend,
dass
die
Gesundheitsversorgung im Bereich der Notfallmedizin durch einen ausländischen
Leistungserbringer im Inland ausschließlich aufgrund eines Vertrags mit einem inländischen
Rettungsdienst gemäß § 3 Abs. 1 lit. c) Verordnung 434/1992 Sb. möglich ist. In diesem
Sinne würde die Gastperson ihre Leistungen auf dem tschechischen Gebiet quasi als
Unterlieferant des inländischen Rettungsdienstes erbringen, also in seinem Namen und auf
seine eigentumsrechtliche Verantwortung. Daraus geht hervor, dass unter diesen Bedingungen
die Gastperson nicht direkt eigentumsrechtlich verantwortlich für Personen- oder
Eigentumsschäden der Leistungsempfänger auf dem tschechischen Gebiet ist, die durch eine
gesetzwidrige Handlung dieser Gastperson entstanden, und die Verantwortung für diese
Schäden gegenüber Dritten der Vertragspartner, also der inländische Rettungsdienst, tragen
würde. Die Gastperson ist bzw. wird eigentumsrechtlich verantwortlich nur für die Schäden
auf dem Eigentum ihres inländischen Vertragspartners, die im kausalen Zusammenhang mit
ihrer
gesetzwidrigen
Handlung
entstanden.
Als
Schaden
in
diesem
Sinne
gilt
selbstverständlich auch die Entschädigung, welche der inländische Rettungsdienst Dritten
25
faktisch in Vertretung der Gastperson gewährte. Bedingungen und Umfang dieser
Schadenverantwortung gegenüber dem inländischen Vertragspartner richten sich dann nach
dem Recht des Staates, der von den beiden Seiten im Vertrag explizite vereinbart wird. Man
kann dabei voraussetzen, dass die Verantwortung für Schäden aus der Tätigkeit der
Gastperson im Inland sich insbesondere nach dem tschechischen Handelsgesetzbuch richten
wird. Laut dieser rechtlichen Regelung ist die Entstehung der Schadenverantwortung durch
eine Verletzung einer rechtlichen Verpflichtung bedingt, die direkt aus dem Gesetz oder aus
dem Vertrag hervorgeht, also eine gesetzwidrige Handlung, die Schadenentstehung und der
kausale Zusammenhang zwischen dieser gesetzwidrigen Handlung und dem Schaden. Das
Verschulden wird presumiert. Als Schaden gilt dabei nicht nur das, worum sich das Eigentum
des Geschädigten verminderte, sondern auch der entgangene Gewinn. Vollständigkeitshalber
sei in diesem Zusammenhang noch hinzugefügt, dass die inländischen Leistungserbringer der
Gesundheitsversorgung für den Fall ihrer Schadenverantwortung für Sach- oder
Personenschäden seiner Klienten obligatorisch versichert sind. Das betrifft selbstverständlich
auch inländische Gesundheits-Rettungsdienste.
Eine andere Situation herrscht bei der straf- bzw. übertretungsrechtlichen Verantwortung
der Gastperson für Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten, die auf dem Staatsgebiet
Tschechiens begangen wurden. Diese Verantwortung geht direkt aus dem Strafgesetz bzw.
dem Ordnungswidrigkeitengesetz hervor, und betrifft nicht die Rettungsdienste als juristische
Personen, in deren Namen die gegenständliche Leistung erbracht wurde, sondern direkt die
entsprechenden Gesundheitsmitarbeiter dieser Rettungsdienste als natürlichen Personen. Im
Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung können die Gesundheitsmitarbeiter am
wahrscheinlichsten insbesondere folgende Straftaten begehen:
1) § 143 – Fahrlässige Tötung
(1) Wer durch Fahrlässigkeit den Tod einer anderen Person verursacht, wird mit einer
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu sechs Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die
im Absatz 1 genannte Tat durch Verletzung einer wesentlichen Verpflichtung begeht, die aus
seinem Beruf, seiner Beschäftigung, Stellung oder Funktion hervorgeht oder ihm gesetzmäßig
auferlegt wurde.
(3) Mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu acht Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die im
Absatz 1 genannte Tat durch eine grobe Verletzung der Umweltschutzgesetze oder
Arbeitsschutzgesetze oder Verkehrssicherheitsgesetze oder Hygienegesetze begeht.
(4) Mit Freiheitsstrafe von drei bis zu zehn Jahren wird der Täter bestraft, wenn er durch
die im Absatz 3 angeführte Tat den Tod von mindestens zwei Personen verursacht.
26
2) § 145 – Schwere Körperverletzung
(1) Wer einem Anderen eine schwere Körperverletzung vorsätzlich verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe von drei bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe von fünf bis zu zwölf Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die im
Absatz 1 genannte Tat
a) auf zwei oder mehreren Personen,
b) auf einer schwangeren Frau,
c) auf einem Kind unter 15 Jahre,
d) auf einem Zeugen, Sachverständigen oder Dolmetscher im Zusammenhang mit der
Ausübung derer Pflicht,
e) auf einem Gesundheitsmitarbeiter bei der Ausübung dessen Gesundheitsbeschäftigung
oder Gesundheitsberufes zur Lebensrettung oder zum Gesundheitsschutz, oder auf einem
Anderen bei der Ausübung dessen ähnlicher Pflicht bei dem Lebens-, Gesundheits- oder
Vermögensschutz, die aus seinem Beruf, seiner Beschäftigung, Stellung oder Funktion
hervorgeht oder ihm gesetzmäßig auferlegt wurde,
f) auf einem Anderen wegen dessen tatsächlicher oder vermeintlicher Rasse,
Angehörigkeit zur ethnischen Gruppe, Ethnie, politischen Überzeugung, Religion oder
deshalb, dass er tatsächlich oder vermeintlich religionslos ist,
g) wiederholt, oder
h) aus einem verwerflichen Beweggrund
begeht.
(3) Mit Freiheitsstrafe von acht bis zu sechzehn Jahren wird der Täter bestraft, wenn er
durch die im Absatz 1 genannte Tat den Tod verursacht.
3) § 146 – Körperverletzung
(1) Wer einem Anderen eine Körperverletzung vorsätzlich verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren wird der Täter bestraft, wenn er die
im Absatz 1 genannte Tat
a) auf einer schwangeren Frau,
b) auf einem Kind unter 15 Jahre,
c) auf einem Zeugen, Sachverständigen oder Dolmetscher im Zusammenhang mit der
Ausübung derer Pflicht,
d) auf einem Gesundheitsmitarbeiter bei der Ausübung dessen Gesundheitsbeschäftigung
oder Gesundheitsberufes zur Lebensrettung oder zum Gesundheitsschutz, oder auf einem
Anderen bei der Ausübung dessen ähnlicher Pflicht bei dem Lebens-, Gesundheits- oder
27
Vermögensschutz, die aus seinem Beruf, seiner Beschäftigung, Stellung oder Funktion
hervorgeht oder ihm gesetzmäßig auferlegt wurde, oder
e) auf einem Anderen wegen dessen tatsächlicher oder vermeintlicher Rasse,
Angehörigkeit zur ethnischen Gruppe, Ethnie, politischen Überzeugung, Religion oder
deshalb, dass er tatsächlich oder vermeintlich religionslos ist,
begeht.
(3) Mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu acht Jahren wird der Täter bestraft, wenn er durch
die im Absatz 1 genannte Tat eine schwere Körperverletzung verursacht
(4) Mit Freiheitsstrafe von fünf bis zu zehn Jahren wird der Täter bestraft, wenn er durch
die im Absatz 1 genannte Tat den Tod verursacht.
4) § 147 – Schwere fahrlässige Körperverletzung
(1) Wer durch Fahrlässigkeit eine schwere Körperverletzung einer anderen Person
verursacht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot
bestraft.
(2) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu vier Jahren oder einer Geldstrafe wird
der Täter bestraft, wenn er die im Absatz 1 genannte Tat durch Verletzung einer wesentlichen
Verpflichtung begeht, die aus seinem Beruf, seiner Beschäftigung, Stellung oder Funktion
hervorgeht oder ihm gesetzmäßig auferlegt wurde.
(3) Wer durch Fahrlässigkeit eine schwere Körperverletzung mindestens zwei Personen
durch eine grobe Verletzung der Umweltschutzgesetze oder Arbeitsschutzgesetze oder
Verkehrssicherheitsgesetze oder Hygienegesetze verursacht, wird mit einer Freiheitsstrafe von
zwei bis zu acht Jahren bestraft.
5) § 148 – Fahrlässige Körperverletzung
(1) Wer durch Fahrlässigkeit eine Körperverletzung einer anderen Person durch
Verletzung einer wesentlichen Verpflichtung verursacht, die aus seinem Beruf, seiner
Beschäftigung, Stellung oder Funktion hervorgeht oder ihm gesetzmäßig auferlegt wurde,
wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahre oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft.
(2) Wer durch Fahrlässigkeit eine Körperverletzung mindestens zwei Personen durch eine
grobe
Verletzung
der
Umweltschutzgesetze
oder
Arbeitsschutzgesetze
oder
Verkehrssicherheitsgesetze oder Hygienegesetze verursacht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis
zu drei Jahren bestraft.
6) § 150 – Unterlassene Hilfeleistung
(1) Wer einer Person in Lebensgefahr oder mit Zeichen einer ernsten Gesundheitsstörung
oder einer anderen ernsten Erkrankung nicht die notwendige Hilfe leistet, obwohl es ohne
28
Gefahr für ihn oder einen Anderen möglich ist, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei
Jahren bestraft.
(2) Wer einer Person in Lebensgefahr oder mit Zeichen einer ernsten Gesundheitsstörung
oder einer anderen ernsten Erkrankung nicht die notwendige Hilfe leistet, obwohl er aufgrund
des Charakters seiner Beschäftigung zu einer solchen Hilfeleistung verpflichtet ist, wird mit
einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft.
7) § 151 – Unterlassene Hilfeleistung vom Kfz-Fahrer
Der Kfz-Fahrer, der nach einem Verkehrsunfall, an dem er sich beteiligte, einer Person,
die bei dem Unfall eine Körperverletzung erlitt, nicht die notwendige Hilfe leistet, obwohl es
ohne Gefahr für ihn oder einen Anderen möglich ist, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft.
8) § 165 – Unerlaubtes Umgehen mit Geweben und Organe
(1) Wer zuwider einer anderen rechtlichen Vorschrift Gewebe, Zellen oder Organ aus
einer Leiche entnimmt, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einem
Tätigkeitsverbot bestraft.
(2) Auf dieselbe Weise wird derjenige bestraft, wer in Absicht, sich selbst oder einen
Anderen zu bereichern, entnommenes menschliches Gewebe, Zelle oder entnommenes
menschliches Organ zuwider einer anderen rechtlichen Vorschrift behandelt.
(3) Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren oder mit Verfall des Vermögens wird
der Täter bestraft,
a) wenn er die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat wiederholt begeht,
b) wenn er eine solche Tat als Mitglied einer organisierten Gruppe begeht, oder
c) wenn er durch eine solche Tat für sich selbst oder eine Anderen einen erheblichen
Gewinn erlangt.
(4) Mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu acht Jahren oder mit Verfall des Vermögens wird
der Täter bestraft,
a) wenn er durch die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat für sich selbst oder eine Anderen
einen Gewinn vom großen Umfang erlangt, oder
b) wenn er eine solche Tat in Verbindung mit einer organisierten, in mehreren Staaten
tätigen Gruppe begeht.
9) § 180 – Unbefugter Umgang mit Personendaten
(1) Wer auch durch Fahrlässigkeit Personendaten eines Anderen widerrechtlich
veröffentlicht, mitteilt, zugänglich macht, auf eine andere Weise bearbeite oder sich zueignet,
die im Zusammenhang mit der Ausübung der öffentlichen Gewalt gesammelt worden sind,
und dadurch eine ernste Verletzung der Rechte oder berechtigten Interessen von Personen
29
verursacht, welche die Personendaten betreffen, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft.
(2) Auf dieselbe Weise wird derjenige bestraft, wer auch durch Fahrlässigkeit die vom
Staat auferlegte oder anerkannte Schweigepflicht dadurch verletzt, dass er Personendaten
widerrechtlich veröffentlicht, mitteilt oder einem Dritten zugänglich macht, die er im
Zusammenhang mit der Ausübung seines Berufs, seiner Beschäftigung, Stellung oder
Funktion erhielt, und dadurch eine ernste Verletzung der Rechte oder berechtigten Interessen
von Personen verursacht, welche die Personendaten betreffen.
(3) Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu fünf Jahren, einer Geldstrafe oder mit einem
Tätigkeitsverbot wird der Täter bestraft,
a) wenn die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat als Mitglied einer organisierten Gruppe
begeht,
b) wenn er eine solche Tat durch Presse, Film, Rundfunk, Fernsehen, öffentlich
zugängliches Computernetz oder auf eine ähnlich effiziente Weise begeht,
c) wenn er durch eine solche Tat einen erheblichen Schaden verursacht, oder
d) wenn er eine solche Tat in der Absicht begeht, für sich selbst oder einen Anderen einen
erheblichen Gewinn zu erlangen.
(4) Mit Freiheitsstrafe von drei bis zu acht Jahren wird der Täter bestraft,
a) wenn durch die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat einen Schaden vom großen Umfang
verursacht, oder
b) wenn er eine solche Tat in der Absicht begeht, für sich selbst oder einen Anderen einen
Gewinn vom großen Umfang zu erlangen.
10) § 350- Fälschung und Ausstellung eines wahrheitswidrigen ärztlichen Berichtes,
Gutachtens und Befundes
(1) Wer einen ärztlichen Bericht, Befund oder ein Gutachten verfälscht oder ihren Inhalt
wesentlich
verändert
in
der
Absicht,
diese
in
einem
Verfahren
vor
einer
Sozialversicherungsbehörde oder einer andren Behörde der öffentlichen Gewalt, in einem
strafrechtlichen, zivilen oder anderen Gerichtsverfahren zu verwenden, oder wer in einem
Verfahren vor einer Sozialversicherungsbehörde oder einer andren Behörde der öffentlichen
Gewalt, in einem strafrechtlichen, zivilen oder anderen Gerichtsverfahren einen solchen
Bericht, Befund oder solches Gutachten als echte verwendet, wird mit einer Freiheitsstrafe bis
zu zwei Jahren oder mit einem Tätigkeitsverbot bestraft
(2) Auf dieselbe Weise wird derjenige bestraft, wer als Arzt oder ein anderer befähigter
Gesundheitsmitarbeiter einen wahrheitswidrigen oder grob abgeänderten ärztlichen Bericht,
Befund oder Gutachten ausstellt oder darin wesentliche Tatsachen betreffend des
30
Gesundheitszustands von sich selbst oder einem Anderen verschweigt, um diese in einem
Verfahren vor einer Sozialversicherungsbehörde oder einer andren Behörde der öffentlichen
Gewalt, in einem strafrechtlichen, zivilen oder anderen Gerichtsverfahren zu verwenden, oder
einen solchen Bericht, Befund oder solches Gutachten in einem Verfahren vor einer
Sozialversicherungsbehörde oder einer andren Behörde der öffentlichen Gewalt, in einem
strafrechtlichen, zivilen oder anderen Gerichtsverfahren verwendet.
(3) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe wird
der Täter bestraft
a) wenn er durch die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat für sich selbst oder eine Anderen
einen erheblichen Gewinn erlangt, oder
b) wenn eine solche Tat einen erheblichen Schaden verursacht.
(4) Mit Freiheitsstrafe von zwei bis zu acht Jahren wird der Täter bestraft,
a) wenn er durch die im Absatz 1 oder 2 genannte Tat für sich selbst oder eine Anderen
einen Gewinn vom großen Umfang erlangt, oder
b) wenn er durch eine solche Tat einen Schaden vom großen Umfang verursacht.
Im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung können Gesundheitsmitarbeiter am
wahrscheinlichsten folgende Ordnungswidrigkeiten begehen:
11) § 29 – Ordnungswidrigkeiten im Bereich Gesundheitswesen
(1) Eine Ordnungswidrigkeit begeht, wer
a) die Gesundheitsversorgung absichtlich zum Scheitern bringt, erschwert oder gefährdet
oder sich einer verbindlichen Untersuchung oder Behandlung nicht unterwirft,
b) eine eingeleitete oder angeordnete Maßnahme zur Schall- und Vibrationsreduktion
nicht erfüllt, mit Ausnahme von Auflagen für Veranstaltung oder Bereitstellung von Räumen
und Grundstücken für öffentliche Musikproduktionen,
c) die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Trinkwasser gefährdet oder beschädigt,
d) einen ärztlichen Bericht oder Gesundheitsausweis verfälscht oder absichtlich
rechtswidrig verändert oder die ärztlichen Dokumentation missbraucht,
e) eine Verpflichtung bei dem Umgang mit Betäubungsmitteln, psychotropen Stoffen
oder anderen Schadstoffen verletzt,
f) einen Verbot verletzt oder eine Auflage nicht erfüllt, die zur Vorbeugung der
Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten festgelegt oder angeordnet wurden,
g) ärztliche Verschreibung verfälscht oder ihren Inhalt in der Absicht verändert, diese als
echte zu verwenden, oder eine solche Verschreibung als echte verwendet oder ein Formular
der ärztlichen Verschreibung einem Anderen in der Absicht gewährt, dieses zur Fälschung zu
31
verwenden, oder ein solches Formular in derselben Absicht wegnimmt oder auf andre Weise
widerrechtlich erlangt.
h) einen Verbot verletzt oder eine Auflage nicht erfüllt, die zum Schutz der Gesundheit
vor dem nichtionisierenden Strahlung festgelegt oder angeordnet wurden,
i) einen Verbot verletzt oder eine Auflage nicht erfüllt, die für den Betrieb eines Freibads,
Hallenbads oder einer Sauna festgelegt oder angeordnet wurden,
j) einen Verbot verletzt oder eine Auflage nicht erfüllt, die für Erholungsveranstaltungen,
andere ähnliche Veranstaltungen für Kinder oder ein Schullandheim festgelegt oder
angeordnet wurden,
k) zuwider einer besonderen rechtlichen Vorschrift
7)
den Werbungsverbot zwecks
Nachfrage oder Angebots von Geweben und Organen verletzt,
l) zwecks Akquisition von Gewebe- oder Organspendern für Transplantation eine
finanzielle Vergütung oder einen anderen Vorteil anbietet,
m) zuwider einer besonderen rechtlichen Vorschrift
8)
die Anonymität zwischen dem
Gewebe- oder Organspender und -empfänger verletzt,
n) festgelegte Pflichten bei der Ausübung epidemiologisch relevanter Tätigkeiten verletzt
oder nicht erfüllt,
o) als Veranstalter einer öffentlichen Musikproduktion nicht sicherstellt, dass der Lärm
festgelegte hygienische Grenzwerte nicht überschreitet, oder ein Bauwerk, eine andere
Einrichtung oder ein Grundstück für eine öffentliche Musikproduktion gewährt, ohne
sicherzustellen, dass der Lärm festgelegte hygienische Grenzwerte nicht überschreitet.
(2) Für eine Ordnungswidrigkeit gemäß dem Absatz 1 lit. a) bis j) und lit. l) und n) kann
eine Geldstrafe bis zu 10 000 CZK und für eine Ordnungswidrigkeit gemäß lit. k) und o) eine
Geldstrafe bis zu 50 000 CZK auferlegt werden. Ein Tätigkeitsverbot bis zu 1 Jahr kann für
eine Ordnungswidrigkeit gemäß Absatz 1 lit. k) und l) auferlegt werden. In einem
Ordnungsstrafverfahren (§ 86) kann eine für den Schutz der öffentlichen Gesundheit
zuständige Behörde eine Geldstrafe bis zu 5 000 CZK für die Ordnungswidrigkeiten
auferlegen.
12) § 49 –Ordnungswidrigkeiten gegen das Zivilleben
(1) Eine Ordnungswidrigkeit begeht, wer
a) die Ehre eines Anderen dadurch verletzt, dass er ihn beleidigt oder dem Hohn
ausliefert,
b) einem Anderen durch Fahrlässigkeit eine Körperverletzung verursacht,
32
c) das Zivilleben durch Androhung einer Körperverletzung, kleinen Körperverletzung,
einer fälschlichen Beschuldigung einer Ordnungswidrigkeit, Vorsätzlichkeiten oder einer
anderen groben Handlung absichtlich verletzt,
d) einen Angehörigen einer ethnischen Minderheit bei der Ausübung der Rechte von
Angehörigen einer ethnischen Minderheit beschränkt oder verhindert,
e) einen Anderen wegen dessen Angehörigkeit zur ethnischen Minderheit oder wegen
dessen ethnische Herkunft, Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualorientierung, Sprache,
Religion oder Glauben, wegen dessen politische oder andere Gesinnung, Mitgliedschaft oder
Tätigkeit in politischen Parteien oder politischen Bewegungen, Gewerkschaftsorganisationen
oder
anderen
Vereinen,
wegen
dessen
soziale
Herkunft,
Vermögen,
Familie,
Gesundheitszustand oder wegen dessen Ehe- oder Familienstand beeinträchtigt.
(2) Für eine Ordnungswidrigkeit gemäß dem Absatz 1 lit. a) kann eine Geldstrafe bis zu 5
000 CZK und für eine Ordnungswidrigkeit gemäß Absatz 1 lit. b) bis e) eine Geldstrafe bis zu
20 000 CZK auferlegt werden.
3.1.5.2 Österreich
Passiert auf dem österreichischen Gebiet ein widerrechtlicher und vorsätzlicher Schaden
seitens des ausländischen Rettungsdienstes, handelt es sich um einen grenzüberschreitenden
Fall. In solchen Fällen ist es notwendig, zuerst die strafrechtliche Verantwortung sowie die
zivilrechtliche Entschädigung zu überprüfen, welches Recht anzuwenden und welches Gericht
zuständig ist.
Das österreichische Strafrecht kann an Taten angewendet werden, die in Österreich
passierten, obwohl sie von fremden Staatsangehörigen begangen wurden. So fällt ein Fahrer
des ausländischen Rettungsdienstes bei einem Verkehrsunfall, den dieser auf dem
österreichischen Staatsgebiet verursachte, in der Regel unter das österreichische Strafrecht.
Strafrechtlich kann allerdings nicht nur der Fahrer verfolgt werden, sondern auch der Verein
oder der Unternehmer, dessen Vertreter oder Mitarbeiter die Tat begangen hat. Das
Verbandsverantwortlichkeitsgesetz regelt in Österreich die strafrechtliche Verantwortung der
Verbände und hält Geldstrafen für gerichtliche Straftaten fest, wie z.B. für eine fahrlässige
Körperverletzung, die von dessen Mitarbeiter verursacht wurde. Das betrifft auch einen
ausländischen Rettungsdienst, welcher bei einem Vertragsunfall, wie oben angeführt wurde,
einen Mitarbeiter ohne notwendige Ausbildung für die Tätigkeit, welche die Körperverletzung
verursachte, eingesetzt hat.
Bei zivilrechtlichen Klagen von Beschädigten wird die Frage gestellt, ob die Beschädigten
einen ausländischen Fahrer/Fahrzeugbesitzer bzw. dessen Versicherungsanstalt in Österreich
klagen können und welches Recht anzuwenden ist. 2007 wurde vom Europäischen
33
Gerichtshof obligatorisch entschieden, dass die Haftpflichtversicherung ausländischer Lkws
vom Beschädigten auch in dessen Wohnort in Anspruch genommen werden kann. In der
Zuständigkeitsfrage handelt es sich deshalb um einen österreichischen Gerichtsstand. Das
österreichische Gericht legt folglich das anzuwendende Recht fest. Bei Verkehrsunfällen mit
ausländischen Bezügen gilt in Österreich das Haager Straßenverkehrsunfall-Übereinkommen.
Das Ziel des Haager Straßenverkehrsunfall-Übereinkommens ist es, die Inanspruchnahme
einer Entschädigung für Schäden aus Verkehrsunfällen einfacher zu gestalten, wobei das
Recht zu diesen Anforderungen unter dem internationalen Aspekt einheitlich festgelegt wird.
Grundsätzlich gilt, dass das anzuwendende Recht das Recht des Staates ist, in welchem der
Verkehrsunfall passierte. Das bedeutet, dass der Beschädigte im Zivilverfahren gegen einem
ausländischen Beklagten das österreichische Recht anzuwenden hat.
3.1.6 Analyse der Übergabe von Patienten zur Akutbehandlung in
anschließenden bettenführenden medizinischen Einrichtungen
3.1.6.1 Tschechische Republik
Das
RTW-Einsatzteam
übergibt
den
Patienten
von
nichtärztlichen
Gesundheitsmitarbeitern an nichtärztliche Gesundheitsmitarbeiter in der Ambulanz der
Station, wohin der Patienten gehört, oder in der Ambulanz der Zentralannahme, solange eine
solche besteht. Unter der physischen Anwesenheit des Patienten übergibt der Sanitäter eine
kurze Charakteristik von der Anamnese, der aktuellen Erkrankung, des Zustands des Patienten
und der Behandlung an die Krankenschwester der empfangenden medizinischen Einrichtung.
Bei der Übergabe sollte die Intimsphäre beachtet werden (nicht im Gang, Warteraum u. Ä.).
Zugleich hat er die Dokumentation (Einsatzbericht) abzuschließen und zu übergeben, wobei
eine Kopie die Empfangsschwester mit Stempel und Unterschrift zu versehen hat. Mit dem
Patienten werden auch seine persönlichen Sachen (solange er welche mithat) und Wertsachen
samt
Dokumenten
(Geld,
Personenausweis,
Krankenversicherungskarte,
Zahnersatz,
Wohnungsschlüssel etc.) übergeben. Mit der Patientenübergabe endet die Verantwortung des
Einsatzteams für den Patienten. Das Einsatzteam reinigt den Krankenwagen, ergänzt Material
in Taschen in der Wagenapotheke und meldet der Kreisleitstelle die Einsatzbereitschaft.
Im NAW-Einsatzteam (KL, NEF, NAH) befindet sich ein Arzt, der Patient wird vom Arzt
zu Arzt entweder in der Ambulanz der entsprechenden Station oder in der Ambulanz der
Zentralannahme (solange eine solche besteht). Unter der physischen Anwesenheit des
Patienten (sodass der Befund demonstriert werden kann) teilt der Notarzt dem Arzt der
empfangenden Station eine kurze Anamnese, die aktuellen Erkrankung, den Befund, die
34
Behandlung und ihr Effekt. Zugleich hat der Notarzt die Einsatzdokumentation abzuschließen
und zu übergeben, wobei eine Kopie vom Empfangsarzt mit Unterschrift und Stempel der
Empfangsstation zu versehen hat (der aktuell genutzte Einsatzbericht stellt die Anlage Nr. 9).
Solange es noch Angabe gibt, die zu dieser Zeit vor dem Patienten nicht mitgeteilt werden
sollten (Tod des Beifahrers, Verdacht auf Malignität u.Ä.), werden sie vom Arzt zu Arzt in
Abwesenheit des Patienten mitgeteilt. Mit der Patientenübergabe endet die Verantwortung des
Einsatzteams für den Patienten, das Einsatzteam reinigt den Krankenwagen, ergänzt Material
und Medikamente aus der Wagenapotheke in die Mitnehmkoffer und meldet der
Kreisleitstelle die Einsatzbereitschaft.
Einsatzberichte:
Formular Nr. 1
- wird vom NAW-Einsatzteam im NEF-System verwendet. Wird der Patient vom RTW
in den Krankenhaus gebracht, behält der NEF-Arzt das 2. Blatt (1. Durchschrift), und
das 3. Blatt dient für Anmerkungen, was mit dem Patienten während des Transports
geschieht. Mit dem Patienten bleibt das Originalblatt und das 3. Blatt (2.
Durchschrift). Das RTW-Einsatzteam übermittelt das 4. Blatt (3. Durchschrift) zur
Hinterlegung, das schließlich bei dem Rettungsdienst mit der ersten Durchschrift
verbunden wird.
- das NAW-Einsatzteam, wenn es im NEF-System von einer anderen Regionalabteilung
kommt und den Patienten an ein anderes NAW- oder RTW-Team übergibt. Der
Patient fährt weiter in eine Krankenanstalt, wo er endgültig behandelt wird. Das
Dokumentationsregime ist dasselbe wie im vorangehenden Absatz.
Formular Nr. 2
- wird von der NAW-Einsatzteam im klassischen Einsatzsystem verwendet, wenn es
den Patienten weiter transportiert oder dalässt oder einen RKT-Wagen bestellt. Der
Patient erhält das Original, der Arzt behält eine Durchschrift mit seinem Stempel und
einer originellen Unterschrift. Wird der Patient in eine Krankenanstalt gebracht,
bestätigt der Empfangsarzt dem Notarzt die Übernahme des Patienten mit Unterschrift
und Stempel.
- wird von der Einsatzteam im NEF-System verwendet, wenn es den Patienten dalässt
oder wenn der Patient vom Arzt ins Krankenhaus begleitet wird.
- wird von der RTW-Einsatzteam in demselben Regime wie NAW verwendet.
Die Einsatzberichte in der heutigen Form können nicht verwendet werden, da sie große
Teile enthalten, die mit einem freien Text auszufüllen sind – Anamnese, Objektivbefund –,
35
die bei der Ausfüllung in einer Sprache für die Mitarbeiter aus dem anderen Lande stark
hinderlich wären.
Der Einsatzbericht enthält immer die festgestellte Diagnose oder Diagnosen als
Zahlenkode laut der Internationalen Klassifikation der Krankheiten MKN 10.
3.1.6.2 Österreich
Der Einsatzbericht enthält eine Beschreibung der vorläufigen Diagnose ohne Bezug auf
die Internationale Klassifikation der Krankheiten MKN 10.
Im Roten Kreuz NÖ werden grundsätzlich 3 verschiedene Formulare verwendet.
Diese sind:
Transportportprotokoll
Einsatzprotokoll
Notarztprotokoll (NACA-X)
1. Transportprotokoll
Dieses Protokoll wird bei jedem Einsatz, jedem Transport und jeder Fahrt verwendet.
Es enthält neben den taktischen Einsatzdaten wie Zeiten, Abholort, Zielort,
Fahrzeugnummer, Mannschaft,… sämtliche zur Verrechnung mit den Krankenkassen
notwendigen Patientendaten.
Fortlaufend nummeriert und lückenlos dienen diese Protokolle auch als Fahrtenbuch für
jedes einzelne Fahrzeug.
Rückseitig befinden sich noch Ergänzungen wie Ablehnung des Transportes bzw. der
Versorgung (Revers), Kostenübernahmeerklärung und Angaben zur Verrechnung mit nichtösterreichischen Patienten.
2. Einsatzprotokoll
Dieses Protokoll dient zur sanitätstechnischen Dokumentation der durch die Sanitäter
gesetzten Maßnahmen bei Rettungs- und Notarzteinsätzen. Es ist bei jedem Einsatz (also
jedem nicht geplanten Krankentransport) und verwenden und kann auch bei Vorfällen oder
besonderen Situationen im Krankentransport als Dokumentation verwendet werden.
Auch bei Notarzteinsätzen sind die gesetzten Maßnahmen und Tätigkeiten der Sanitäter
darauf zu dokumentieren.
3. Notarztprotokoll
36
Das Notarztprotokoll (NACA-X) einsatztaktische Daten von Notarzteinsätzen sowie die
gesamte notfallmedizinische Dokumentation des Notarztes. Diese Protokolle werden nach
Einsatzende in einem EDV gestützten System übernommen (eingetragen) um statistische
Auswertungen über die durchgeführten Notarzteinsätze in NÖ zu erhalten.
3.1.7 Analyse der Zusammenarbeit und Koordination von Tätigkeiten zwischen
den Leitstellen der Leistungserbringer der präklinischen
Notfallversorgung
Die Kommunikation zwischen den Leitstellen bei der Übergabe eines Notrufes an eine
Ortsstelle auf dem Gebiet des Partnerlandes läuft durch Telefonleitungen. Vorzugsweise
handelt es sich um feste Leitungen, und zwar in Südmähren unter der Telefonnummer
545113154, in Niederösterreich unter der Telefonnummer 0043-2742-144. Bei Bedarf kann
die Verbindung per Mobiltelefon hergestellt werden, und zwar in Südmähren unter der
Telefonnummer 0420 606 749 755 oder 0420 724 178 632, in Niederösterreich unter der
Telefonnummer 0043-664-60463-xxxxx, wobei nicht die Leitstelle sondern die jeweilige
Bezirksstelle erreicht wird.
Die 5-Stellige Endkennung ist je nach Bezirksstelle unterschiedlich und wird bei einer
Konkretisierung entsprechend zur Verfügung gestellt.
Das grundlegende Problem bei der Kommunikation zwischen den Leitstellen der Partner
ist die mangelnde Kenntnis der tschechischen oder deutschen Sprache bei den
DisponentInnen. Aus diesem Grund wurde eine Kommunikation als Konferenzgespräch unter
der ständigen Notrufnummer 112 vereinbart, die bei der Tschechischen Feuerwehr
ununterbrochen von fremdsprachigen Disponenten besetzt ist.
3.1.8 Analyse der Kommunikationsmöglichkeiten bei der Lenkung der
Einsatzgruppe aus dem Partnerland
3.1.8.1 Tschechische Republik
Für die Kommunikation im Rahmen der ZZS JMK werden folgende Typen der
Verbindung genutzt:
Funkverbindung
Besorgt die grundlegende Verbindung zwischen der Kreisleitstelle und den Einsatzteams
des ZZS JMK. Zurzeit werden zwei Funksysteme genutzt, je nach dem Einsatzgebiet der
Einsatzteams des ZZS JMK:
37
1. Pegas Matra – zellular, digital, verschlüsselt, Technologie im Standard TETRAPOL.
Signaldeckung landesweit, dank der BTS-Signalstärke über die Grenzen des Kreises
Südmähren – sieh die Karten der Signaldeckung von Pegas Matra in Südmähren.
2. Motorola – das genutzte System Motorola ist ein Analog-Relaissystem. Signaldeckung in
der Stadt Brünn mit Umgebung, je nach der Signalreichweite. Bei einem Ausfall des
Motorola-Systems dient das System Pegas Matra als Reserve-Funksystem.
Telefonverbindung
Verbindung des ZZS JMK in und außerhalb der Organisation. Zurzeit werden zwei Typen
der Telefonverbindung je nach der Verwendung genutzt:
1. Drahttelefon – für die Kommunikation im ZZS JMK, insbesondere im Rahmen der
Organisation, mit anderen Gesundheitsanbietern, Einsatzorganisationen des Integrierten
Rettungssystems und juristischen und natürlichen Personen.
2. Mobiltelefon – für die Kommunikation im ZZS JMK, insbesondere im Rahmen der
Organisation sowie als Reserve-Verbindung bei einem Ausfall der Funkverbindung. Jedes
Mitglied der Einsatzgruppe hat ein Mobiltelefon bei sich.
Der Notrufempfang
Empfang des Notrufs unter der Notrufnummer 155 – befragt vom Operator des ZZS JMK.
Empfang des Datensatzes und Umschaltung des Gesprächs von der Notrufnummer 112,
wo der Operator des ZZS JMK nach weiteren Informationen zum Einsatz fragt.
3.1.8.2 Österreich
Funkverbindung
Die Kommunikation zwischen den Einsatzmitteln und der Leitstelle geschieht größtenteils
über Funk. Einzelgespräche zu nicht zeitkritischen Detailfragen werden über Mobiltelefon
abgewickelt.
Das digitale Behördenfunknetz TETRA ist ein Bündelfunknetz, dass allen Behörden und
Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Verfügung steht und derzeit die
Bundesländer NÖ, Wien und Tirol vollflächig abdeckt. Neben den Sprechgruppen (ähnlich
wie Funkkanäle) für die einzelnen Organisationen, stehen übergeordnete Sprechgruppen zur
Verfügung, welche von allen Netzteilnehmern verwendet werden können.
Dadurch ist es möglich, Kommunikation zu allem am Netz beteiligten Organisationen
herzustellen.
Das Rote Kreuz NÖ verwendet seit Juli 2009 nur mehr dieses digitale Funknetz.
38
Telefonverbindung
Die einzelnen Einsatzmittel werden mit einem digitalen, satellitengestützten Pagersystem
auf POCSAG-Basis alarmiert. Zusätzlich werden die Mannschaften redundant mittels SMS
im GSM Netz mit priorisierter Zustellung und mittels TETRA-SDS im behördlichen
Digitalfunknetz alarmiert.
Notrufempfang
Notrufe (grundlegend Rufe die über den Rettungsnotruf 144 einlaufen) werden von der
Leitstelle der 144-Notruf-NÖ GmbH angenommen und bearbeitet.
Der
internationale
Notruf
112
läuft
in
Österreich
bei
den
jeweiligen
Bezirkspolizeizentralen auf. Im Falle von medizinischen Notfällen werden die erhobenen
Daten an die Rettungsleitstelle weitergegeben.
Aus dem Vorgenannten folgt, dass angesichts der Verwendung der Funkmittel in
Tschechien und in Österreich diese Mittel für die Kommunikation zwischen den Leitstellen
und zwischen den Leitstellen und den Einsatzteams des anderen Partners nicht verwendet
werden können. In Tschechien wird dabei der Übergang zu einem andern System der
Funkverbindung nicht geplant, hingegen wird eine Modernisierung des Systems Matra mit
dem Übergang zu den sog. „talk groups“ erwogen. Für ein solches System sind spezielle
Funkanlagen
für
Gesprächsgruppen
notwendig.
Eine
Verbindung
außerhalb
der
Einsatzorganisationen des Integrierten Rettungssystems ist nicht möglich, und auch künftig
wird es die tschechische Gesetzgebung nicht ermöglichen.
Für die gegenseitige Kommunikation ist also die Telefonverbindung vorgesehen, und
zwar entweder Draht- oder Mobilnetz.
3.1.9 Analyse der Bedingungen für Austauschpraktika
Die Austauschpraktika der Gesundheitsmitarbeiter in den Ortsstellen und Einsatzgruppen
des Partners sind ein wichtiger Bestandteil der analytischen Arbeit bei der Feststellung von
Bedingungen bei der Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem anderen
Staatsgebiet. Die Gesundheitsmitarbeiter sollen an der Arbeitsstätte des Partners Unterschiede
in der Leistungserbringung auf dem Gebiet des Partnerlandes und die materielle sowie
39
technische Ausstattung ermitteln. Ein integraler Teil der Austauschpraktika ist auch die
Anbahnung
von
persönlichen
Kontakten
zwischen
den
Mitarbeitern
der
Partnerorganisationen. Das führt natürlich auch zu einer größeren Offenheit bei der Mitteilung
von Informationen über die Arbeitsweise in der eigenen Organisation.
3.1.9.1 Tschechische Republik
Angesichts des Charakters der Zusammenarbeit werden Austauschpraktika in den
Arbeitsstätten Břeclav, Mikulov, Hrušovany nad Jevišovkou und Znojmo angeboten. Der
konkrete Ort ist zwischen den Geschäftsführungen der beiden Partnerorganisationen
unmittelbar vor dem Beginn der Austauschpraktika zu vereinbaren. Angesichts der
Urlaubszeit in den Sommermonaten und um das Jahresende sind die Monate Oktober und
November bzw. der Zeitraum Februar bis April für die Austauschpraktika anscheinend am
günstigsten. Zweckmäßig wäre auch ein Besuch der Partner in der Kreisleitstelle in Brünn,
um die Einsatzorganisation von dem Empfang eines Notrufes bis zur Übergabe des Patienten
zur Akutbehandlung in einer bettenführenden medizinischen Einrichtung kennen zu lernen.
3.1.9.2 Österreich
Kollegen von verschiedenen grenznahen Bezirks- und Ortstellen nehmen an
Austauschpraktika im November und Dezember 2010 in Znaim teil.
Dabei geht es primär um das Kennenlernen der Strukturen und Abläufe der Arbeit der
tschechischen Kollegen. Da bereits im Vorfeld festgestellt wurde, dass die Arbeit am
Patienten in beiden Ländern praktisch gleich ist, wird der Fokus bei diesen Praktika eindeutig
auf die Abläufe, sowie auf das persönliche Kennenlernen der Partner gelegt.
3.1.10 Bedarfanalyse der Sprachkenntnisse bei Gesundheitsmitarbeitern an
Leitstellen und in Einsatzgruppen
3.1.10.1 Tschechische Republik
Die Kreisleitstelle ZZS JMK verfügt über 25,3 Disponentenstellen in einem Dauerbetrieb
und 0,2 Arzt-Arbeitsstelle in einem einschichtigen Betrieb. Ihre Sprachkenntnisse
ermöglichen eine Kommunikation auf der üblichen Anwenderebene in der englischen und
teilweise auch der deutschen und russischen Sprache. Diese Anwenderebene ist allerdings für
die Abfragung der Notrufe nicht ausreichend, und zwar sowohl bei der Kommunikation mit
40
einem fremdsprachigen Patienten als auch mit Leitstellen und Einsatzteams des
deutschsprachigen Partners.
Eine ähnliche Situation herrscht auch bei Einsatzteams auf dem Gebiet an der Grenze zu
Österreich. Angesichts der Nähe der Staatsgrenze sind die Sprachkenntnisse insbesondere bei
den Ärzten besser.
Aus dem Vorgenannten folgt die Notwendigkeit, ein Wörterbuch aus dem Bereich der
präklinischen Notfallversorgung für die Einsatzteams und Leitstellen zu erstellen, um die
Grundkommunikation mit dem Patienten bei der Erhebung der Anamnese und des aktuellen
Gesundheitszustands zu ermöglichen.
Bei der Überprüfung der Möglichkeiten für die gegenseitige Kommunikation wurde
festgestellt, dass im Rahmen der Leitstelle der tschechischen Feuerwehr sprachlich
ausgebildete Disponenten am Empfang der internationalen Notrufnummer 112 arbeiten, die in
der englischen, deutschen und französischen Sprache kommunizieren können. Zugleich wurde
die Bereitschaft der Feuerwehr bestätigt, Dienste dieser Disponenten für die Kommunikation
im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu gewähren.
3.1.10.2 Österreich
Als weitere Möglichkeit zur Einsatzdatenweitergabe von Tschechien nach Österreich und
umgekehrt wird ein zweisprachiges Formular angesehen, dass entweder per Alarmfax oder als
Online-Formular internetbasierend beiden Leitstellen zur Verfügung gestellt werden kann.
In den grenznahen Dienststellenstandorten des Roten Kreuz NÖ haben in den
vergangenen Jahren immer wieder Sprachkurse, zum Erlernen der Tschechischen Sprache
stattgefunden.
Hierbei wurde speziell Augenmerk auf Ausdrücke und Formulierungen aus dem Bereich
des Gesundheitswesens gelegt.
Das NÖ Sprachkompetenzzentrum hat gemeinsam mit den Rettungsorganisationen einen
Sprachführer
Deutsch-Tschechisch,
Tschechisch-Deutsch
erstellt,
welcher
in
den
Einsatzfahrzeugen mitgeführt werden kann. Hier sind die wichtigsten Ausdrücke als
Übersetzungshilfe mit Satzbeispielen für sanitätstechnische und notfallmedizinische
Maßnahmen enthalten.
3.1.11 Analyse der Zusammenarbeit bei der Bewältigung außerordentlicher
Ereignisse
Die Zusammenarbeit bei der Bewältigung außerordentlicher Ereignisse zwischen
Tschechien und Österreich wird in dem Abkommen zwischen der Tschechischen Republik
41
und der Republik Österreich über die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen oder
schweren Unglücksfällen vom 14.12.1998 – Anlage Nr. 10 – geregelt.
Das Abkommen behandelt umfassend die gesamte Problematik der gegenseitigen
Zusammenarbeit bei der Bewältigung außerordentlicher Ereignisse. Es kann allerdings nicht
für die alltägliche präklinische Notfallversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes
angewendet werden.
3.1.12 Vereinfachungsfaktoren
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung
zu
ermöglichen,
das
bedeutet
Veränderungen
in
zahlreichen
Rechtsvorschriften in den beiden Partnerländern. Angesichts dieser Tatsache und in
Bemühung, eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in zweckmäßigen Fällen zu
ermöglichen, beschloss das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit seinem Partner in
der Bundesrepublik Deutschland, Bedingungen für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung
auf
dem
Gebiet
des
Partnerlandes
zu
vereinfachen.
Ein
Vereinfachungsfaktor ist der Abschluss eines bilateralen völkerrechtlichen Abkommens
zwischen Tschechien und Deutschland. Zu diesem Zweck bereiteten Expertenteams der
beiden Länder den Entwurf einer Richtlinie für die Expertenbesprechungen zu einem
Rahmenvertrag über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich GesundheitsRettungsdienst zwischen Tschechien und Deutschland vor.
Vertreter des ZZS JMK, die gleichzeitig Mitglieder der Arbeitsgruppe für die präklinische
Notfallversorgung im Projekt Zdraví – Gesundheit sind, konnten sich an der Erarbeitung der
endgültigen
Fassung
dieser
Richtlinie
bei
einer
Besprechung
im
tschechischen
Gesundheitsministerium am 7.4.2010 beteiligen.
Der Abschluss dieses Abkommens wird alle Problembereiche bei der Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes lösen. Aus diesem Grund
wurde das tschechische Gesundheitsministerium gebeten, ähnliche Gespräche über für einen
Vertragsabschluss auch zwischen Tschechien und Österreich aufzunehmen. Seitens des
tschechischen Gesundheitsministeriums wurde es versprochen.
42
4 Vorschlagsteil
4.1 Definition
der
Zusammenarbeit
Bedingungen
in
der
für
die
präklinischen
grenzüberschreitende
Notfallversorgung
im
Rettungsdienst zwischen Tschechien und Österreich
Erforderliche Änderungen von Gesetzen und untergeordneten Vorschriften, welche für die
Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des anderen Staates
durchgeführt werden müssten:
Um eine Rettungsdiensterbringung in einem anderen Staat durchführen zu können,
müssten in den jeweiligen staatlichen Vorschriften und gesetzen eine Vielzahl von teilweise
komplexen Änderungen vollzogen werden.
Im Folgenden werden einige Teilaspekte dargestellt, welche von diesen Änderungen
betroffenen sein würden.
4.1.1 Die Bedingungen für die Erbringung der präklinischen Notfallversorgung
auf dem Gebiet des anderen Staates
Wie aus der durchgeführten Analyse der rechtlichen Regelungen in der Tschechischen
Republik
und
der
Republik
Österreich
hervorgeht,
ist
die
Erbringung
von
Gesundheitsleistungen im Bereich der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des
anderen Staates durch die innerstaatliche Regelung zwar nicht völlig verhindert, dennoch
äußerst kompliziert. Unter diesen Bedingungen war es insbesondere aus praktischen Gründen
sinnvoll, über diese Zusammenarbeit nur im Regime der sog. Dienstleistungsfreiheit gemäß
einschlägigen Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts der EU zu betrachten. Diese
Dienstleistungsfreiheit ist gleichwohl nur auf zeitweilige oder gelegentliche Erbringung der
Dienstleistung beschränkt. In diesem rechtlichen Regime wird die Dienstleistung ohne
jegliche inländische Zulassung oder Eintragung erbracht, bei den sog. Gastpersonen ist keine
komplizierte Anerkennung ihrer Fachqualifikation notwendig, ausreichend ist eine sog.
Mitteilung an das zuständige Gesundheitsministerium.
In Betracht dieser Tatsachen wäre es angebracht, wenn die innerstaatlichen
Rechtsvorschriften der beiden Länder eine regelmäßige und langfristige Erbringung der
43
präklinischen Notfallversorgung seitens der Erbringer mit Sitz auf dem Gebiet des anderen
Staates ermöglichen würden, und zwar in einem rechtlichen Regime analog zum Regime der
Dienstleistungsfreiheit gemäß dem Gemeinschaftsrecht. Zu diesem Zweck schlagen wir
insbesondere vor, dass
a) in das Gesetz Nr. 160/1992 Sb. über Gesundheitspflege in nichtstaatlichen
medizinischen Einrichtungen bzw. das niederösterreichische (nachstehend nur NÖ)
Rettungsdienstgesetz eine Bestimmung eingearbeitet wird, dass die Befugnis zur Erbringung
der Gesundheitsleistungen im Bereich der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet
des anderen Staates der Befugnis zur Erbringung dieser Dienstleistungen nach inländischen
Rechtsvorschriften gleichgestellt wird,
b) diese generelle Anerkennung der Befugnis zur Erbringung der jeweiligen
Dienstleistung mit Eingliederung des ausländischen Gesundheitsanbieters in das inländische
Netz der jeweiligen Gesundheitsanbieter aufgrund eines Vertrags über diese Eingliederung
zwischen dem inländischen und ausländischen Gesundheitsanbieter bedingt wird. Aufgrund
des Vertrags wird dann der ausländische Gesundheitsanbieter seine Gesundheitsleistungen auf
dem Gebiet des anderen Staates ausschließlich im Namen und in einer eigentumsrechtlichen
Verantwortung seines inländischen Vertragspartners erbringen, und zwar gegen eine
vereinbarte Vergütung,
c) diese generelle Anerkennung der Befugnis zur Erbringung der jeweiligen
Dienstleistung
außerdem
mit
einer
Haftpflichtversicherung
des
ausländischen
Gesundheitsanbieters für Schäden aus der Erbringung seiner Gesundheitsleistungen auf dem
Gebiet des anderen Staates bedingt wird, und zwar in einem analogen Umfang zur ähnlichen
Haftpflichtversicherung der inländischen Gesundheitsanbieter.
d) Im Rettungsdienstgesetz ist zum § über Erbringer der Rettungsdienste ebenfalls eine
Bestimmung hinzufügen, dass der Erbringer der Rettungsdienste auch ein ausländischer
Gesundheitsanbieter aufgrund eines Vertrags mit einem inländischen Gesundheitsanbieter
sein kann.
4.1.2 Anerkennung der Qualifikation der Ärzte und des Gesundheitspersonals in
nichtärztlichen Gesundheitsberufen
In das Gesetz Nr. 96/2004 Sb. über nichtärztliche Gesundheitsberufe bzw. das
österreichische Sanitätergesetz ist eine Bestimmung über automatische Anerkennung der
Fachqualifikation der Sanitäter bzw. über ihre Gleichstellung mit der inländischen
Qualifikation aufgrund entsprechender Diplome bzw. anderer Zeugnisse über Abschluss eines
44
entsprechenden Ausbildung einzuarbeiten, und zwar analogisch nach der Regelung im § 28a
Gesetz 95/2004 Sb. über ärztliche Gesundheitsberufe, zur automatischen Anerkennung der
Qualifikation österreichischer Ärzte auf dem Gebiet der Tschechischen Republik aufgrund
des sog. Facharztdiploms. Diese automatische Anerkennung bei Sanitätern könnte dabei
entweder unbeschränkt sein, oder nur auf das Personal der Gesundheitsanbieter der
präklinischen Notfallversorgung beschränkt werden, die auf dem Gebiet des anderen Staates
im oben vorgeschlagenen Regime arbeiten, d.h. aufgrund eines Vertrags mit einem
inländischen Gesundheitsanbieter über Eingliederung in das Netz dessen Arbeitstätten.
Auf eine ähnliche Weise müssten auch das Gesetze der österreichischen Seite abgeändert
werden.
4.1.3 Materielle Ausstattung der Einsatzfahrzeuge
Aus der durchgeführten Analyse geht hervor, dass insbesondere die rechtlichen
Anforderungen auf die materielle Ausstattung der Gesundheitsdienststellen, in diesem Fall der
Einsatzfahrzeuge, vergleichbar sind und keiner besonderen Anpassung der einschlägigen
rechtlichen Regelungen bedürfen. Da die vorgeschriebene materielle Ausstattung der
Gesundheitsdienststellen gemäß der inländischen rechtlichen Regelung eine der Bedingungen
zur Entstehung der Befugnis zur Erbringung der Gesundheitsleistungen ist, ist eine Erfüllung
dieser Bedingung mit der Befugnis selbst ausreichend bewiesen. Auf dem Gebiet Tschechiens
dient dazu die Eintragung gemäß einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes 160/1992 Sb.
und auf dem Gebiet Österreichs eine taxative Aufzählung der Gesundheitsanbieter im NÖ
Rettungsdienstgesetz.
4.1.4 Arzneimittel und spezielle medizinische Materialien
In das tschechische Gesetz Nr. 378/2007 Sb. über Arzneimittel bzw. das österreichische
Gesetz über Arzneimitteleinführung ist eine allgemeine Ausnahme aus diesem Gesetz für die
Arzneimittel einzuarbeiten, die einen Teil der materiellen Ausstattung von Einsatzfahrzeugen
darstellen, die auf dem Gebiet des anderen Staates im oben vorgeschlagenen rechtlichen
Regime tätig sind. In diesem Sinne würde die Einführung und Verwendung dieser
Arzneimittel kraft des Gesetzes erlaubt werden, unter der Bedingung, dass es sich um auf dem
Gebiet des anderen Staates ordentlich zugelassene Arzneimittel handelt.
In das tschechische Gesetz Nr. 167/1998 Sb. über Suchtstoffe und das österreichische
Gesetz
samt Ausführungsvorschriften ist die Möglichkeit der Einführung von
Betäubungsmitteln auf das Gebiet des anderen Staates einzuarbeiten.
45
4.1.5 Fahrt von Einsatzfahrzeugen
Die Fahrt von Einsatzfahrzeugen muss sich nach Regeln für Straßenverkehrsregeln des
jeweiligen Staates richten. Die Befugnis zur Nutzung zugelassener Blaulichtsignale und der
besonderen Toneinrichtung für Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes geht direkt aus der
Bestimmung § 41 Abs. 2 lit. h) Straßenverkehrsgesetz Nr. 361/2000 Sb. hervor, und zwar
allgemein ohne Unterscheidung, ob es ein inländischer oder ausländischer Fahrzeug eines
Rettungsdienstserbringers ist. Daraus kann man eine Folgerung ziehen, dass diese Befugnis
auch auf Fahrzeuge des ausländischen Rettungsdienstes direkt anwendbar ist, die im Inland
aufgrund eines Vertrags mit einem inländischen Gesundheitsanbieter dieser Dienstleistungen
als sein Unterlieferant tätig sind.
In gleicher Weise gilt dies auch in Österreich.
4.1.6 Nachweisung und Vergütung der erbrachten Leistungen auf dem Gebiet
des anderen Staates
Eine Voraussetzung für die Nachweisung und Vergütung der Gesundheitspflege ist eine
Ergänzung des Gesetzes Nr. 160/1992 Sb. über Gesundheitspflege in nichtstaatlichen
medizinischen Einrichtungen bzw. des NÖ Rettungsdienstgesetzes sowie der Verordnung Nr.
434/1992 Sb. und des zu vorbereitenden Gesetzes über den Sanitäts-Rettungsdienst.
Eine weitere Voraussetzung für die Nachweisung der Pflege ist der Vertrag über die
Eingliederung des ausländischen Gesundheitsanbieters in das inländische Netz der jeweiligen
Gesundheitsanbieter. Der Vertrag sollte zwischen ZZS JMK und ÖRK abgeschlossen werden.
Die auf dem Gebiet des anderen Staates erbrachte Gesundheitspflege soll auf einem
„zweisprachigen“ Formular ausgewiesen werden, sowohl unter dem Namen des inländischen
Gesundheitsanbieters als auch seinen Vertragspartners.
Die erbringende österreichische Seite würde z.B. die erbrachten Leistungen der
tschechischen Seite nach den Taxen der österreichischen Krankenkassen in Rechnung stellen
und mit Einsatzprotokollen belegen.
Die erbringende tschechische Seite würde die erbrachten Leistungen der österreichischen
Seite auf dieselbe Weise in Rechnung stellen.
Jede der Seiten würde die Einsätze in ihrem eigenen EDV-System führen.
46
Aus dem Obigen geht hervor, dass die zu ergänzenden Gesetze das Gesetz Nr. 160/1992
Sb. und das Gesetz über Sanitäts-Rettungsdienst (oder zurzeit die Verordnung 434/1992 Sb.)
sowie das NÖ Rettungsdienstgesetz sind.
4.1.7 Strafrechtliche Verantwortlichkeit und Schadensersatz bei Einsätzen auf
dem Gebiet des anderen Staates
Die Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des anderen Staates
könnte durch teilweise unterschiedliche Regelung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit
bzw. der Verantwortung für Verwaltungsdelikte und Ordnungswidrigkeiten evt. kompliziert
werden. Ein Grundprinzip der Straf- bzw. Verwaltungsrechtes ist allerdings, dass es für
Rechtssubjekte ungeachtet des Sitzes oder der Herkunft völlig identisch gilt, und manchmal
sogar ungeachtet dessen, wo das jeweilige Delikt passierte. Aus diesem Grund können keine
Sonderausnahmen für die im o.g. Regime tätigen Rechtssubjekte in diesem Zusammenhang
beantragt werden, und es wird notwendig sein, das Benehmen an die einschlägige rechtliche
Regelung in dem Bereich anzupassen.
In Betracht der Kompliziertheit der Gesetzgebungsverfahren in den beiden Ländern
scheint die Möglichkeit, die präklinische Notfallversorgung auf dem Gebiet des anderen
Staates
aufgrund Änderungen der gesetzlichen und untergeordneten Rechtsvorschriften
erbringen zu können, eher als unrealistisch oder langwierig.
4.1.8 Definition der Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit Geräten und anderen
technischen Mitteln, Medikamenten und gesundheitstechnischen Mitteln
Bei dem Vergleichen der Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit Technik und
medizinischen Mitteln kann man feststellen, dass die Unterschiede minimal sind und die
Einsatzmittel von einer Seite ohne weitere Maßnahmen auf dem Gebiet der anderen Seite
eingesetzt werden können, und umgekehrt. Es ist nicht notwendig, die Ausstattung der
Einsatzfahrzeuge zu erweitern.
47
4.1.9 Kommunikation (Funkverbindung, weitere Formen) zwischen Leitstellen
und Einsatzgruppen auf dem Gebiet des anderen Staates und
Kommunikation zwischen den Einsatzorganisationen des Integrierten
Rettungssystems im Rahmen der grenznahen Zusammenarbeit.
4.1.9.1 Kommunikation zwischen Leitstellen
Eine
Kommunikation
zwischen
Leitstellen
ist
mittels
Drahttelefonnetz
mit
Gesprächsaufnahme möglich. Verfügbare Telefonnummern für diesen Zweck sind:
Südmähren: 0421-543-113-154
Niederösterreich: 0043-2742-144
Für die Sicherstellung von genauen Informationen kann die im Abs. 4.1.10 beschriebene
Kommunikationsmöglichkeit genutzt werden.
4.1.9.2 Kommunikation mit Einsatzmannschaften des Partners
Als zweckmäßiger scheint die Kommunikation durch die eigene Leitstelle, und zwar
durch Funksprechverbindung, in dem Fall, wo ihr Signal auf dem Gebiet des anderen Staates
verfügbar ist. Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung des Mobiltelefonnetzes. Sämtliche
Informationen zur Abwicklung eines Notrufes übergeben sich untereinander die Leitstellen
der beiden Partner.
In den Fällen, wo es sinnvoll sein wird, dass die Leitstelle direkt mit der
Einsatzmannschaft des Partners kommuniziert, können ausschließlich Mobiltelefone genutzt
werden, mit der Nutzung der im Abs. 4.1.10 beschriebenen Kommunikationsmöglichkeit.
4.1.9.3 Kommunikation zwischen Einsatzgruppen und Einsatzorganisationen des
Integrierten Rettungssystems
Wird vom Einsatzleiter vor Ort festgelegt. Die Kommunikation ist sowohl durch direkte
Ansprache der Personen als auch durch Mobiltelefone möglich. Bei ausreichender
Ausstattung mit mobilen Funknetzmitteln können die Sprechfunkgeräte dem Partner für die
Zeit eines gemeinsamen Einsatzes zur Verfügung gestellt werden. Das betrifft ebenfalls die
Kommunikation mit Leitstellen.
48
4.1.10 Beseitigung der Sprachbarriere zwischen Bürgern der Tschechischen
Republik und der Republik Österreich (Patienten, Einsatzteams,
Leitstellen)
4.1.10.1 Kenntnis der Sprache des Partnerlandes
Über verhältnismäßig gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen südmährische
Notärzte, die an Einsatzstützpunkten im JMK in der Nähe der Grenze zur Österreich tätig
sind. Schlechter ist jedoch die Lage bei den nichtärztlichen Sanitätern. Auch bei dem ÖRK ist
Personal mit unterschiedlichen Kenntnissen der tschechischen Sprache tätig. Für eine
Verbesserung der Sprachfähigkeiten sollen in den beiden Partnerorganisationen Kurse der
deutschen bzw. tschechischen Sprache veranstaltet werden.
4.1.10.2 Zweisprachiges Wörterbuch mit Wörtern und Redewendungen aus dem
Bereich Notfallmedizin
Das Wörterbuch wurde im Zusammenhang mit der Umsetzung dieses Projektes bereits
zusammengestellt. Es ist als Anlage Nr. 10 beigefügt. Seine Verteilung in die
Einsatzfahrzeuge, welche die präklinische Notfallversorgung auf grenznahen Gebieten
Niederösterreichs
und
Südmährens
erbringen,
ist
diesem
auch
vor
Bereich
dem
der
Beginn
der
Erbringung
von
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit
auf
Gesundheitsleistungen
empfohlen. Das
Wörterbuch wird die Kommunikation
der
Einsatzmannschaften mit Patienten in allen Fällen einer Gesundheitsgefährdung von Bürgern
auf dem Gebiet des anderen Staates sicherlich unterstützen.
4.1.10.3 Zweisprachige Formulare
Dies betrifft zwei Formulartypen, und zwar den „Antrag auf Mitwirkung bei der
Sicherstellung
der
präklinischen
Notfallversorgung
samt
Bestätigung“
und
das
„Einsatzprotokoll“. Sie wurden so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen der beiden Partner
entsprechen und sind den Anlagen Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 13 zu entnehmen.
4.1.10.4 Nutzung des ständigen Bedienungsdienstes der Notrufnummer 0420 112
Es handelt sich um eine Möglichkeit, welche die Leitstellen bei der gegenseitigen
Kommunikation im Rahmen der Mitwirkung bei der Erbringung von Gesundheitsleistungen
für Einsatzmannschaften auf dem Gebiet des anderen Staates und bei der Kommunikation mit
deutsch- oder tschechischsprachigen Einsatzmannschaften auf dem Gebiet des anderen
Staates sowie Einsatzmannschaften, die sich nicht sicher sind, ob sie die Informationen vom
Patienten vor Ort richtig auswerten, nutzen können.
49
Der Dienst der fremdsprachigen Bedienungsmitarbeiter wird von der Feuerwehr der
Tschechischen Republik im Vierundzwanzig-Stunden-Betrieb erbracht. Diese Dienstleistung
kann auch für die Kommunikation mit englisch sprechenden Patienten genutzt werden.
4.1.11 Festlegung der Vorgehensweise bei der Übergabe der Patienten in
anschließende Krankenanstalten samt der Umfangs- und Inhaltsdefinition
der erforderlichen Gesundheitsdokumentation
Bei der Übergabe des Patienten ist das zweisprachige Formular „Einsatzprotokoll“ zu
verwenden, das erforderliche Angaben für beide Rettungsdienste im Einsatz enthält. Das auf
diese Weise gestaltete Formular hat mindestens folgende notwendige Angaben zu enthalten:
Als Unterlage für die Rechnungsstellung an Krankenkassen: Einzigartige Belegnummer,
Vorname und Name des Patienten, Datum, Empfangszeit der Alarmierung, Einsatzort, Zeit
des Einsatzabschlusses, Länge der Fahrstrecke.
Gesundheitsdokumentation zum aktuellen Zustand des Patienten, Art der Behandlung,
Diagnose. Schwere des Zustands des Patienten (NACA). – Dieser Teil sollte überwiegend als
Einkreuzfelder in zweisprachiger Ausführung gestaltet werden, sowohl für anamnestische
Angaben als auch die verabreichte Therapie. Diagnose in Coden laut ICD X- WHO, wenn
Text, dann als lateinische Bezeichnung der Erkrankung.
Bei der Bewältigung von Großunfällen verwenden beide Seiten praktisch identische
Patientenleittaschen, die zur Kennzeichnung und Sortierung der Betroffenen dienen, samt
dem graphischen Layout. Dank der identischen Struktur können diese auch in den
Landessprachen der beiden Seiten genutzt werden.
Parallel dazu wird jede Seite die bestehende Dokumentation für Eigenbedarf nach der
eigenen Methodik führen.
Die Leitstelle, welche die Mitwirkung beantragt (bzw. in sinnvollen Fällen die Leitstelle,
welche die Mitwirkung gewährt), kündigt der anschließenden Krankenanstalt den Transport
eines Patienten an.
In Fällen, wo es sinnvoll ist, ist die Übergabe des Patienten an eine Einsatzmannschaft des
Vertragspartners möglich.
4.1.12 Tätigkeit der Leitstellen bei Bedarf einer Mitwirkung der Einsatzgruppen
des Partners
Die Übergabe eines Antrags auf Mitwirkung aufgrund eines empfangenen Notrufs von der
Leitstelle des Partners erfolgt durch Zusendung des ausgefüllten Formulars „Antrag auf
50
Mitwirkung bei der Sicherstellung der präklinischen Notfallversorgung samt Bestätigung“
(Anlage Nr. 13), und zwar durch E-Mail oder Fax. Bei ZZS JMK unter E-Mail-Adresse
[email protected], Faxnummer 0420 545 113 156. Das RK NÖ wird dies mit dem zuständigen
Leitstellendienstleister abstimmen und die Erreichbarkeiten im Rahmen des Aufbaues eines
konkreten grenzüberschreitenden Systems rechtzeitig einmelden.
Ein Teil der anzuführenden Informationen sind auch Angaben über Position des
Ereignisses samt GPS-Koordinaten, falls diese verfügbar sind. Die Partner-Leitstelle bestätigt
auf demselben Formular den Empfang der Alarmierung und die Versendung der
Einsatzgruppe und schickt es auf einem der angeführten Wege zurück.
Die Leitstelle, welche die Einsatzgruppe auf den Ereignisort versendet, hat der Leitstelle,
welche die Mitwirkung beantragt, ebenfalls die Abfahrt der Einsatzmannschaft vom
Einsatzstützpunkt zu bestätigen, und ihre Ankunft an den Ereignisort, sowie gegebenenfalls
weitere einsatzrelevante Informationen mitzuteilen.
Die Leitstelle, welche die Mitwirkung beantragt, hat die anschließende bettführende
Krankenanstalt, wohin der Patient transportiert werden soll, vom Ort der evt. Übergabe des
Patienten an die andere Einsatzmannschaft (Übergabepunkt des Patienten) zu verständigen.
Falls es notwendig ist, gewährt die beantragende Leitstelle Unterstützung bei der Suche des
Ereignisortes.
Sämtliche Angaben werden bestätigt, samt der Anführung der Zeitangabe.
Sollte der Patient an die andere Einsatzmannschaft übergeben werden, wird ein
Einsatzprotokoll gemeinsam mit dem Patienten übergeben.
Wenn die Leistellen untereinander, eine Leitstelle mit der Einsatzmannschaft des Partners
sowie die Einsatzmannschaften untereinander kommunizieren sollten, können sie die
deutschsprachige Bedienung der Notrufnummer + 420 112 nutzen (siehe 4.1.10).
4.1.13 Vorschlag auf Nutzung des NAH bei der präklinischen Notfallversorgung,
samt der Bewältigung außerordentlicher Ereignisse
NAH können bei grenzüberschreitenden Einsätzen unter vergleichbaren Kriterien wie die
Straßenfahrzeuge eingesetzt werden. Gleichzeitig muss sich ihr Betrieb nach einschlägigen
Vorschriften für die Flugregelung richten.
Das RK NÖ betreibt gegenwärtig keine NAH.
51
4.1.14 Vorschlag für Nachweisung der Gesundheitsleistung und Führung der
Gesundheitsdokumentation
Auf grenznahen Gebieten sollte eine zweisprachige Dokumentation mitgeführt werden,
welche die Bedingungen für die Nachweisung in den beiden Staaten erfüllen würde. Die
Bedürfnisse der beiden Seiten sollten zu einem einheitlichen Formular zusammengefasst
werden. In ein EDV-System würden es die Mitarbeiter der Seite eingeben, welche die
Leistungen der Krankenkasse in Rechnung stellt.
4.1.15 Vorschlag für die Art der gegenseitigen Vergütung der erbrachten
präklinischen Notfallversorgung
Es wird ein Vertrag zwischen ZZS JMK und ÖRK abgeschlossen, der eine Vergütung
regelt, die auf der Vergütung derjenigen Krankenkasse basiert, welche dem inländischen
Gesundheitsanbieter bezahlt, siehe oben.
4.2 Bilateraler Vertrag
4.2.1 Bilateraler Präsidenten Vertrag
Der Abschluss eines bilateralen völkerrechtlichen Vertrags zwischen den Präsidenten der
Tschechischen Republik und der Republik Österreich ist ein besonders gängiger Weg zum
Erreichen der Möglichkeit, die präklinische Notfallversorgung auf dem Gebiet des anderen
Staates erbringen zu können, und zwar insbesondere aus Zeitgründen.
Es sollte sich um einen Vertrag handeln, der dem Vertragsentwurf entspricht, welcher
zurzeit zu demselben Zweck zwischen Tschechien und der Bundesrepublik Deutschland
vorbereitet wird. Der Vorschlag einer Richtlinie für Expertengespräche über den
Rahmenvertrag zwischen der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland
über grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der Sanitäts-Rettungsdienste
(nachstehend nur „Rahmenvertrag“) bildet die Anlage Nr. 14 und Nr. 15. Zu diesem Zweck
werden sowohl ZZS JMK als auch ÖRK die Gesundheitsministerien in ihren Ländern
ansprechen mit dem Ziel, den Prozess zur Vorbereitung eines solchen völkerrechtlichen
Vertrags noch im Jahre 2011 zu eröffnen.
52
4.2.2 Abkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen
befugten Subjekten
Eine notwendige Voraussetzung für die praktische Erfüllung des Rahmenvertrags, d.h. für
die Umsetzung der grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich des SanitätsRettungsdienstes, ist ein Abkommen über diese Zusammenarbeit zwischen befugten
Subjekten, die in Form einer selbständigen Vereinbarung über grenzüberschreitende
Zusammenarbeit entsteht. Der Abschluss ist möglich sowohl zwischen dem Kreis Südmähren
und dem Land Niederösterreich als auch zwischen den Gesundheitsanbietern selbst, d.h. ZZS
JMK und ÖRK. In Betracht der Verantwortlichkeit für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung auf dem Gebiet des Kreises bzw. Landes bevorzugen wir den Abschluss
dieses Abkommens auf der Ebene Kreis Südmähren – Land Niederösterreich als zuständige
Subjekte in dieser Sache.
Die Vereinbarungen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit haben inhaltliche
Konkretisierung der Regeln und Bedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
in folgenden Bereichen zu enthalten:
Definition der Organisation und Bedingungen für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung,
Definition der Bedingungen für den Einsatz der Sanitäts-Einsatzgruppen auf dem Gebiet
der anderen Vertragspartei,
Definition der Bedingungen für den Transport der Patienten und ihre Übergabe an die
Ziel-Krankenanstalt,
mit
Einhaltung
der
Kontinuität
der
erbrachten
präklinischen
Notfallversorgung ohne unnötige medizinische und Zeitverluste,
Definition der Organisation und Vorgehensweise bei der Hospitalisierung der Patienten in
Bezug auf ihren aktuellen Gesundheitszustand und Einsatzort, mit Berücksichtigung der
spezifischen Triage für die Bestimmung zur urgenten Krankenhausbehandlung,
Definition der Bewertungs- und Kontrollkriterien für Qualität und Sicherheit der durch
den Rettungsdienst erbrachten Gesundheitsleistungen,
Definition der Regeln für den Ersatz von Kosten der Rettungsdienste bei der Erbringung
der präklinischen Notfallversorgung, die weder von den Vertragsparteien noch aus der
öffentlichen Krankenversicherung vergütet werden,
Definition der Mittel und Bedingungen für die gegenseitige Kommunikation der SanitätsLeitstellen, sonstige Bestimmungen.
53
5 Empfehlung der Arbeitsgruppe
Angesichts der o. a. Analysen und mit Berücksichtigung der Komplexität der legislativen
Prozesse in beiden Staaten bevorzugt die Arbeitsgruppe den Abschluss eines bilateralen
Präsidentenvertrages zwischen
Österreich und Tschechische Republik, analog zum in
Vorbereitung befindlichen Vertrag zwischen Tschechische Republik und BRD, als den
einfachsten Weg zur Erreichung des festgelegten Zieles.
Die Variante 1 (Umfassende Änderung gesetzlicher Grundlagen) scheint der
Arbeitsgruppe einerseits weder zeitlich- noch inhaltlich trivial Umsetzbar und ist für die
geplante Art und Weise der möglichen künftigen Zusammenarbeit im klar definierten
Grenzgebiet auch in diesem Umfang nicht erforderlich.
54
6 Fazit
Tschechien und Österreich haben gemeinsame Wurzeln, die tief in die Vergangenheit
reichen. Die Änderungen nach der Wende 1989 haben die Rückkehr der Tschechischen
Republik zu den zu dieser Zeit in Westeuropa üblichen demokratischen Werten ermöglicht.
Sie ermöglichen auch die volle Eingliederung Tschechiens in europäische Strukturen sowie
eine intensive Entwicklung in allen Wirtschaftssparten samt dem Gesundheitswesen. Sie
regen ebenfalls die Suche nach neuen Formen der Zusammenarbeit an, die davor kaum
denkbar waren.
Eine Analyse der Bedingungen für die grenzüberschreitende Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung und ein Vorschlag von Lösungen für die Bereiche, die unter bestehenden
gesetzlichen und technischen Bedingungen kaum möglich sind, das sind nur erste Schritte zur
Zusammenarbeit, die für alle Beteiligten günstig wäre.
Dazu gehört vor allem der Wille von Erbringern der präklinischen Notfallversorgung in
den beiden Regionen, die bisherige Praxis zu verändern und bei der Patientenbetreuung mit
einem anderen Subjekt zusammenzuarbeiten, dazu noch aus dem Nachbarland. Es sind
allerdings noch viele Bemühungen um eine Änderung der Rechtslage notwendig, welche die
Erbringung der präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet des Partnerlandes
ermöglichen würde. Es sind noch zahlreiche Treffen zur Lösung bekannter Probleme sowie
Probleme, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit noch entstehen werden, zu erwarten.
Mitglieder der Arbeitsgruppe, die sich als Vertreter des Niederösterreichischen Roten
Kreuzes und des Südmährischen Rettungsdienstes auf diesem Teil des Projektes Zdraví –
Gesundheit beteiligen, sind jedoch überzeugt, dass ihre zweijährige Zusammenarbeit am
Projekt in einigen Monaten oder höchstens einigen wenigen Jahren mit dem Abschluss eines
gegenseitig günstigen Vertrags über Kooperation im Bereich der grenzüberschreitenden
55
Zusammenarbeit in der präklinischen Notfallversorgung gekrönt wird. Diese Zusammenarbeit
wird nicht nur für die beiden Partner günstig sein, sondern insbesondere für die Patienten auf
den beiden grenznahen Gebieten, die eine gute und schnelle Gesundheitspflege auch in den
Fällen bekommen können, wo mehrere Alarmierungen für einen Einsatzstützpunkt
gleichzeitig ankommen und der Einsatz aus einem anderen inländischen Einsatzstützpunkt
weniger sinnvoll wäre.
56
Anhang 1
Anhang 2
Přílohač.2
Vybavenísanitníchvozidel

Výstražná světla, barva vozidel, reflexní prvky, zvukové signální zařízení – zvukový
signál nahrávka, nepodkročitelné či striktně vymezení, volné
Žádná zákonná úprava v současné době nepředepisuje pro vozidla zdravotnické
záchranné služby jednotnou barevnou úpravu. S vyjímkou nápisu na vozidle
Zachrannná služba(93/1993 sb.)
V současné době většina vozidel je v signální žluté barvě s doplňujícími kontrastnímí
červenými a reflexními prvky viz foto vozidel ZZS JMK. Každá ze 14 ZZS na území ČR
má vlastní design .
Každý vůz ZZS je vybaven výstražným světelným a zvukovým výstražným zařízením.
Povinost zapnout vystražné světelné a zvukové zařizení mají posádky vždy, kdy jedou
k zásahu na místo postižení pacienta a v nuných případech při transportu pacienta do
nemocnice. V jiných případech nesmí výstražné zařízení používat. Ukázky zvukových
signalu (dodat IKO)
Transportníprostředky–obvyklé,nepodkoročitelné



Vybavení přístrojovou technikou RLP,RZP – obvyklé, nepodkročitelné
Vybavení PZT – obvyklé nepodkročitelné
Vybavení léčivými přípravky vč. Kyslíku
a.
RZP
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
32.
rychlou zdravotnickou pomoc výrazným označením Záchranná
služba na bocích vozu o velikosti písma minimálně 100 mm a na
zádi střechy volacím znakem radiostanice vozu,
nosítky s nosným zařízením na jejich upevnění nebo nosítky
s přímým uchycením do podlahy vozu s možností polohování
samostatně nebo v soupravě, umožňující sklon v podélné ose 30,
transportním křeslem,
transportní plachtou,
2 x 10 l tlakovou kovovou nádobou na O2 s příslušenstvím a
odběrovým místem v sanitním prostoru s inhalační polomaskou
a průtokoměrem,
2 x 2 l tlakovou přenosnou nádobou na O2 s příslušenstvím,
defibrilátorem přenosným s možností monitorování EKG
automatickým dýchacím přístrojem pro umělou plicní ventilaci,
vakuovou matrací,
scoop - vyprošťovacím rámem,
límcem pro fixaci krční páteře,
extenční dlahou pro dolní končetinu,
dlahami fixačními (Kramerovy, vakuové),
odsávačkou účinnou s motorovým pohonem,
ručními dýchacími přístroji pro novorozence a dospělé
s maskami pro novorozence, děti a dospělé,
PEEP ventilem,
laryngoskopem pro dospělé,
fonendoskopem,
tonometrem,
teploměrem lékařským,
pomůckami pro účinné stavění krvácení (Martinova škrtidla,
obvazy sterilní, rukavice chirurgické sterilní a nesterilní),
roztokem desinfekčním,
soupravou pro ošetření popálenin,
soupravou pro vedení porodu v terénu (porodnický balíček),
nůžkami převazovými,
spotřebním zdravotnickým materiálem pro účinné zajištění
stavění krvácení a krytí ran (včetně obvazového materiálu,
nůžek a peánů),
udržování volných cest dýchacích a jejich odsávání,
intubace všech věkových skupin (včetně zavaděče a kleští dle
Magilla),
ošetření popálenin,
žilního vstupu plastikovou kanylou,
přetlakové infúze,
zjištění aktuální glykémie, - glukometr
miskou emitní,
33.
34.
35.
36.
b. RLP +RV
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
32.
prostěradlem,
přikrývkou s povlečením,
hliníkovou fólií pro udržování tělesné teploty,
fólií pro zemřelé;
pro rychlou lékařskou pomoc výrazným označením Záchranná
služba na bocích vozu o velikosti písma minimálně 100 mm a na
zádi střechy volacím znakem radiostanice vozu,
nosítky s nosným zařízením na jejich upevnění nebo nosítky
s přímým uchycením do podlahy vozu s možností polohování
samostatně nebo v soupravě umožňující sklon v podélné ose 30
stupňů, ne vozidla RV
transportním křeslem, ne vozidla RV
transportní plachtou,
2 x 10 l tlakovou kovovou nádobou na O2 s příslušenstvím a
odběrovým místem v sanitním prostoru s inhalační polomaskou
a průtokoměrem, pozn.: jen vozidlo RLP
2 x 2 l tlakovou přenosnou nádobou na O2 s příslušenstvím,
defibrilátorem s monitorem a záznamem křivky,
stimulátorem srdečního rytmu,
pulsním oxymetrem,
automatickým dýchacím přístrojem pro umělou plicní ventilaci,
scoop - vyprošťovacím rámem,
vakuovou matrací,
límcem pro fixaci krční páteře,
extenční dlahou pro dolní končetinu,
dlahami fixačními (Kramerovy, pneumatické),
odsávačkou účinnou s motorovým pohonem,
glukometrem elektronickým,
ručními dýchacími přístroji pro novorozence a dospělé
s maskami pro novorozence, děti a dospělé,
PEEP ventilem,
laryngoskopem pro děti a dospělé,
kardiopumpa
fonendoskopem,
tonometrem,
teploměrem lékařským,
trojcestnou sondou žaludeční,
pomůckami pro účinné stavění krvácení (Martinova škrtidla,
obvazy sterilní, rukavice chirurgické sterilní a nesterilní),
roztokem desinfekčním,
soupravou pro ošetření popálenin,
soupravou pro vedení porodu v terénu (porodnický balíček),
nůžkami převazovými,
spotřebním zdravotnickým materiálem pro účinné zajištění
udržování volných cest dýchacích a jejich odsávání,
intubace všech věkových skupin (včetně zavaděče a kleští dle
Magilla),
žilního vstupu plastikovou kanylou,
33.
34.
35.
36.
37.
38.
přetlakové infuze,
miskou emitní,
prostěradlem,
přikrývkou s povlečením,
hliníkovou fólií pro udržování tělesné teploty,
folií pro zemřelé.
MinimálnílékovévybaveníRLP,LZS
Název
generikum
Počet amp.
Batoh/vozidlo
Balení
Injekční přípravky
ADRENALIN LÉČIVA
ALGIFEN (ANALGIN)
ANEXATE
APAURIN
AQUA PRO INJECTIONE BRAUN
ARDUAN
ATROPIN BIOTIKA 0.5MG
BETALOC 1 MG/ML
CALCIUM BIOTIKA
CALYPSOL
CARDILAN
DEXAMED
DICYNONE 250
DIGOXIN SPOFA
DITHIADEN INJ
DOBUTAMIN LACHEMA
DOLMINA INJ
EPHEDRIN SPOFA
FENTANYL TORREX 50MCG/ML
FUROSEMID BIOTIKA
FUROSEMID BIOTIKA FORTE
GLUKÓZA 40 BRAUN
GYNIPRAL 10MCG/2ml
HALOPERIDOL-RICHTER
HEPARIN LÉČIVA
HYDROCORTISON ICN
HYDROGENUHL.SOD.8.4%(W/V)BRAUN
INTRENON
Epinephrini
hydrochloridum
Pitofenoni
hydrochloridum a
analgetika
Flumazenilum
inj 5x1ml/1mg
9+5
inj 5x5ml
1+2
inj 5x5ml
Diazepamum
Aqua pro
iniectione
Pipecuronii
bromidum
Atropini sulfas
monohydricus
Metoprololi tartras
inj sol10x2ml/10mg
1
3+2
inj sol 20x10ml-pla
10
inj sic 25x4mg + solv
2+1
inj 10x1ml/0.5mg
4+3
inj 5x5 ml
calcium chloratum
Ketamini
hydrochloridum
Kalii
hydrogenoasparta
s hemihydricus +
Magnesii
hydrogenoasparta
s tetrahydricus
Dexamethasoni
natrii phosphas
Etamsylatum
inj sol 10x10ml/1gm
1+1
1+2
inj sol 5x10ml/500mg
1+1
inj.10x10ml
1+10
8 mg
1+2
inj sol 4x2ml/250mg
Digoxinum
Bisulepini
hydrochloridum
Dobutamini
hydrochloridum
Diclofenacum
natricum
Ephedrini
hydrochloridum
inj 10x2ml/0.5mg
1+2
1+2
inj 10x2ml/1mg
2+2
inj sicc 1x250mg
1
inj sol5x3ml/75mg
1+2
inj. 50mg/1ml
1+1
Fentanyli citras
inj 5x2ml/100rg
Furosemidum
inj 5x2ml/20mg
inf 20x10ml-pla.amp
4+0
4+2
1+1
10+10
inj sol 5x2ml/10rg
1
inj 5x1ml/5mg
inj sic 1x100mg
1+5
1+0
1+1
inf 1x100ml
1+2
inj 10x10ml/125mg
Glucosa 40%
Hexoprenalini
sulfas
Haloperidolum
inj 1x10ml/50ku
Hydrocortisonum
Naloxoni
1
hydrochloridum
ISOKET ROZTOK 0.1%
ISUPREL
Isosorbidi dinitrás
inf 10x10ml/10mg
Isoprenalin
Lysini racemici
acetylsalicylas
Verapamili
hydrochloridum
Magnesii sulfas
heptahydricus
Trimecaini
hydrochloridum
Methylergometrini
tartras
Midazolamum
Morphini
hydrochloridum
trihydricum
Ketamini
hydrochloridum
norepinefrin
Drotaverini
hydrochloridum
Paracetamolum
inj 25x1ml/0,2mg
2+2
1+1
inj pso lqf 6+sol
2+1
inj 50x2ml/5mg
1+1
inj 5x10ml 10%
2+2
inj 10x10ml 1%
1+2
inj 5x1ml/0.2mg
2+0
inj 10x1ml/5mg
1+2
inj 10x1ml/10mg
2
inj 10x10ml/100mg
2+1
inj 5x1ml/1mg
2+2
inj 5x2ml/40mg
1+1
10mg/ml/100ml
Propofolum
inj 5x 20 ml
inj sol 5x10ml/1mg
inj sol 5x3ml/150mg
2+1
inj plv sol 1x1gm
1
inj sic 1gm+15.6ml
3
inj sic 1x40mg+1ml
2
inj sic 1x250mg+4ml
2
SUCCINYLCHOLINJODID ICN 100MG
Terlipressinum
Amiodaroni
hydrochloridum
cefotaximum
natricum
Methylprednisolo
ni natrii succinas
Methylprednisolo
ni natrii succinas
Methylprednisolo
ni natrii succinas
Suxamethonii
iodidum
1
1
1+1
inj sic 1x100mg
1+1
SYNTOPHYLLIN
Aminophyllinum
inj 5x10ml/240mg
2+2
THIOPENTAL ICN 0.5GM
inj sic 1x500mg
1+1
inj 5x1ml/6.5mg
2+2
TRALGIT 100 INJ
Thiopentalum
natricum
Thiethylperazini
hydrogenomaleas
Tramadoli
hydrochloridum
inj sol 5x2ml/100mg
2+2
GELOFUSINE
Gelatina
succinata
inf 1x500ml
1+1
inf 1x500ml-pe
inf 1x500-plast
1
1+1
inf sol 1x500ml-pe
1+3
inf sol1x100mlpelah
1+2
inf 1x250ml(vak)
1+2
inf 1x500 ml - plast
1
tbl 10x400mg
10
enm 5x2.5ml/5mg
KARDEGIC 0.5 G
LEKOPTIN
MAGNESIUM SULFURICUM BIOT.10%
MESOCAIN 1%
METHYLERGOMETRIN SPOFA
MIDAZOLAM TORREX 5MG/ML
MORPHIN BIOTIKA 1%
NARKAMON SPOFA 1%
NORADRENALIN LÉČIVA
NO-SPA
PERFALGAN
PROPOFOL 1%
REMESTYP 1.0
SEDACORON
SEFOTAK 1 G
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
TORECAN
GLUKÓZA 5 BRAUN
HARTMANNUV ROZTOK
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN
PLAST
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN
PLAST
MANNITOL 20% I.V.INF.BP BIEFFE
HAES 6%
ANOPYRIN 400MG
DIAZEPAM DESITIN RECT.TUBE 5MG
DIAZEPAM SLOVAKOFARMA 5 MG
DITHIADEN
NITROMINT
PARALEN 100
Mannitolum
Poly ( O-2hydroxyethyl)
amylum
Acidum
acetylsalicylicum
Diazepamum
Bisulepini
hydrochloridum
Glyceroli trinitras
tbl 20x5mg
2
5
tbl 20x2mg
5
aer dos 1x10gm
Paracetamolum
sup 5x100mg
1
2
PLAVIX
RECTODELT 100 MG
TENSIOMIN 12.5MG
TRAMAL
VENTOLIN ROZTOK K INHALACI
Clopidogrel
por tbl flm28x75mg-a
Prednisolonum
sup 4x100mg
Captoprilum
Tramadoli
hydrochloridum
Salbutamoli
sulfas
tbl 30x12.5mg
Gellaspon
MESOCAIN
OPHTAL
PEROXID VODÍKU 3% COO
XYLOCAINE 10% SPRAY
Bact-alert(odb.lahv na hemokulturu)
Trimecaini
hydrochloridum
8
2
10
gtt 1x10ml
inh sol1x20ml/120mg
1
0
1
gel 1x20gm/200mg
1
liq ext 2x50ml
1
1
1
1
100ml
spr 1x50ml
1 lag
Anhang 3
LETECKÁ ZÁCHRANNÁ
SLUŽBA BRNO
ZDRAVOTNICKÉ VYBAVENí VRTULNíKU EC-135
hmotnosti a rozmístění přístrojů
popis
1)
2)
3)
4)
5)
lékařský batoh (včetně obsahu)
Weinmann
lékařský batoh Vakuform vč: obsahu
palubní stanice Motorola 80 Mhz
a 160 Mhz
radiostanice Matra ručka
zdravotnický materiál v zásuvkové
skříňce (infúzní sety a roztoky, léky,
náhradní akumulátor Lifepak,
EKG monitor s defibrilátorem Lifepak
12 (základ s analýzou rytmu,
kardiostimulátorem, code markerem +
Sp02 + 12SL + EtC02 + NIBP)
v transportní brašně s příslušenstvím
transportní ventilátor OXYLOG 2000
(příp. OXYLOG 3000)
sada krčních fixačních límců
sada vakuových dlah v obalu
hmotnost
17,0 kg
9,0 kg
3,5 kg
1,0
umístění a způsob upevnění
upevněn bezpečnostními pásy v prostoru
za levou sedačkou pilota
dtto
upevněno bezpečnostním pásem na
středové zásuvkové skříňce
8,5
v zajištěných zásuvkách
13,0 kg
zajištěn v držáku přístroje
4,5 kg
zajištěn v držáku přístroje
0,5 kg
3,4 kg
49,0 kg
za sedačkou lékaře
dtto
zajištěno zádržným systémem
3,0 kg
1,6 kg
dtto
dtto
9,0 kg
upevněno na nosítkách
14) batoh Gemma s obvazovým
materiálem
3,5 kg
zajištěno zádržným systémem
v prostoru za sedačkou lékaře
15) sada Kramerových dlah
16) bateriová odsávačka
2,0 kg
4,5 kg
17) batoh Gemma s rezervní 02
lahví,rezerva intubačních kanyl
10,0 kg
6)
7)
8)
9)
10) Stretcher LH - Combi Stretcher
11) extenční dlaha Fernotrack v obalu
12) transportní vyprošťovací plachta
13) vakuová matrace s evakuační
pumpou
18) popáleninový set Water Jel
19) zdravotnická dokumentace
lineární dávkovače BRAUN
20)
Perfusor Compact 2ks
dtto
zajištěna v držáku přístroje
zajištěno zádržným systémem
v prostoru za sedačkou lékaře
3,0 kg
zajištěno zádržným systémem
v prostoru za sedačkou lékaře
4,0 kg
mezi P stěnou a sedačkou lékaře
3,6 kg
součást zdravotnické zástavby vrtulníku
1,0
22) rukavice, desinfekce, buničitá vata
2,0
23) přikrývka pro pacienta
24) rezervní jednorázová prostěradla a
povlečení
2,0
v kapse zadních dveří
v úložném prostoru pod pravým bočním
oknem
na nosítkách
0,7
na nosítkách
21) popáleninové
roušky + exitus roušky
161,4 kg
Celková hmotnost vybavení
Lékové vybavení LZS Brno
Kód
Název
Balení
Injekční přípravky
00362
88709
96610
56926
ADRENALIN LÉCIVA
ALGIFEN
APAURIN
AQUA PRO INJECTIONE
87822
ARDUAN
00392
83974
00407
ATROPIN BIOTIKA 0.5MG
BETALOC 1 MG/ML
CALCIUM BIOTIKA
87814
CALYPSOL
84090
17011
00435
04071
54539
30101
02133
99333
02587
75463
02538
93746
00484
11976
85733
14773
00489
58746
09210
00498
00502
26567
00509
30160
30164
30187
01125
94763
DEXAMED
DICYNONE 250
DIGOXIN SPOFA
DITHIADEN INJ
DOLMINA INJ
FENT ANYL TORREX 50MCG/ML
FUROSEMID BIOTIKA
FUROSEMID BIOTIKA FORTE
GLUKOZA 40 BRAUN
GYNIPRAL 10MCG/2ml
HALOPERIDOL-RICHTER
HEPARIN LEČIVA
HYDROCORTISON ICN
HYDROGENUHL.SOD.8.4%(WN)-BRAUN
ISOKET ROZTOK 0.1%
ISUPREL
KANAVIT
KARDEGIC 0.5 G
LEKOPTIN
MAGNESIUM SULFURICUM BIOT.10%
MESOCAIN 1%
METALYSE 10 000 U
METHYLERGOMETRIN
SPOFA
MIDAZOLAM TORREX 1 MGIML
MIDAZOLAM TORREX 1MG/ML
MIDAZOLAM TORREX 5MG/ML
MORPHIN BIOTIKA 1%
NALOXONE WZF POLFA
BRAUN
inj 5x1 ml/1 mg
inj 5x5ml
inj soI10x2ml/10mg
inj 50120x10ml-pla
inj sic 25x4mg +
solv
inj 1Ox1ml/0.5mg
inj 5x5ml/5mg
inj 501 1Ox1Oml/1gm
inj 501
5x10ml/500mg
inj 10x2ml/8mg
inj 5014x2ml/250mg
inj 10x2ml/0.5mg
inj 10x2ml/1 mg
inj sol5x3ml/75mg
inj 5x2ml/100rg
inj 5x2m1/20mg
inj 1Ox1Oml/125mg
inf 20x1 Oml-pla.amp
inj 5015x2ml/10rg
inj 5x1 ml/5mg
inj 1x1 Oml/50ku
inj sic 1x100mg
inf 1x100ml
inf 1Ox1Oml/1Omg
inj 25x1 ml/0,2mg
inj 5x1 ml/1 Omg
inj pso Iqf 6+501
inj 50x2ml/5mg
inj 5x10ml 10%
inj 10x10m11%
inj pso Iqf 1x1 Oku
inj 5x1 ml/0.2mg
inj 10x2ml/2mg
inj 10x5ml/5mg
inj 1Ox1ml/5mg
inj 1Ox1ml/1 Omg
inj 1Ox1ml/O.4mg
64824
00536
02552
57351
44357
96600
83050
09712
09709
94882
97386
00610
04380
97388
91836
32087
NARKAMON SPOFA 1%
NORADRENALlN LÉCIVA
NO-SPA
OXANTIL
REMESTYP 1.0
SEDACORON
SEFOTAK 1 G
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SUCCINYLCHOLlNJODID
ICN 100MG
SYNTOPHYLLlN
TENSAMIN
THIOPENTAL ICN 0.5GM
TORECAN
TRALGIT 100 INJ
inj 1Ox1Oml/1OOmg
inj 5x1 ml/1 mg
inj 5x2ml/40mg
inj 5x2ml
inj 5015x1 Oml/1mg
inj 5015x3ml/150mg
inj piv 501 1x1 gm
inj sic 19m+15.6ml
inj sic 1x40mg+1 ml
inj sic 1x250mg+4ml
inj sic 1x1 OOmg
inj 5x10ml/240mg
inj 10x5ml/200mg
inj sic 1x500mg
inj 5x1 ml/6.5mg
inj 5015x2ml/100mg
Infuze
56412
46996
96877
44100
96884
50973
59742
GELOFUSINE
GLUKOZA 5 BRAUN
GLUKOZA 10 BRAUN
HARTMANNUV ROZTOK
CHLORID SODNY 0.9% BRAUN
CHLORID SODNY 0.9% BRAUN
MANNITOL 20% I.V.lNF.BP BIEFFE
87680
76496
00982
69417
02477
02479
31407
91249
27345
42591
31385
04311
45592
ANOPYRIN 400MG
BERODUAL
CARBOSORB
DlAZE PAM DESITIN RECT.TUBE 5MG
DlAZE PAM SLOVAKOFARMA
5 MG
DITHIADEN
NITROMINT
PARALEN 100
PLAVIX
RECTODEL T 100 MG
TENSIOMIN 12.5MG
TRAMAL
VASOCARDIN 100
58380
VENTOLlN
inf 1x500ml
inf 1x500ml-pe
inf 1x500ml-pe
inf 1x500-plast
inf 501 1x500ml-pe
inf sol1x100mlpelah
inf 1x250ml(vak)
Tbl, SUpp.,spray, inhal., gtts, sirup
ROZTOK K INHALACI
tbl 10x400mg
inh liq 1x20ml
piv 1x25gm
enm 5x2.5ml/5mg
tbl20x5mg
tbl20x2mg
aer dos 1x1 Ogm
sup 5x100mg
por tblflm28x75mg-a
sup 4x100mg
tb130x12.5mg
gtt 1x10ml
tbl 50x100mg-blistr
inh
5011x20ml/120mg
Externa + ostatní
5 Gellaspon
MESOCAIN
OPHTAL
PEROXID VODíKU 3% COO
55994 XYLOCAINE 10% SPRAV
02684
55947
O
gel 1x20gm/200mg
liq ext 2x50ml
100ml
spr 1x50ml
Vrtulník provozovaný pro LZS Brno je Eurocopter EC 135T2+, který je vybavený
HEMS interiérem společnosti Aerolite. Vrtulník je provozovaný za podmínek VFR den
i noc. Je schopný přepravit 1 ležícího/sedícího pacienta a 4 členy posádky (pilot, copiloti a dva členové posádky HEMS, nebo pilot a tři členové posádky HEMS).
Činnost pilota a člena posádky HEMS, případně 2.pilota, v součinnosti se
zdravotnickou posádkou - je řešena ad hoc dle potřeb zdravotníků a sestává se
z pomoci v přinesení transportních a imobilizačních prostředků případně dalšího
zdravotnického vybavení ve vrtulníku, pomoc při transportu pacienta do a z vrtulníku.
Ve výjimečných případech se členové HEMS účastní přímé záchrany života pacienta
např. prováděním nepřímé srdeční masáže, fixace zlomenin dlouhých kostí apod.
Zdravotnická činnost nezdravotnických členů posádky HEMS není nikde
specifikována.
Anhang 4
Přílohač.4
Minimálnílékovévybavení–vrtulníkLZS
Název
Injekční přípravky
ADRENALIN LÉČIVA
ALGIFEN (ANALGIN)
APAURIN
AQUA PRO INJECTIONE BRAUN
ARDUAN
ATROPIN BIOTIKA 0.5MG
BETALOC 1 MG/ML
CALCIUM BIOTIKA
CALYPSOL
DEXAMED
DICYNONE 250
DIGOXIN SPOFA
DITHIADEN INJ
DOLMINA INJ
FENTANYL TORREX 50MCG/ML
FUROSEMID BIOTIKA
FUROSEMID BIOTIKA FORTE
GLUKÓZA 40 BRAUN
GYNIPRAL 10MCG/2ml
HALOPERIDOL-RICHTER
HEPARIN LÉČIVA
HYDROCORTISON ICN
HYDROGENUHL.SOD.8.4%(W/V)-BRAUN
ISOKET ROZTOK 0.1%
ISUPREL
Generikum
Balení
Epinephrini hydrochloridum
inj 5x1ml/1mg
Pitofenoni hydrochloridum a analgetika
inj 5x5ml
Diazepamum
inj sol10x2ml/10mg
Aqua pro iniectione
inj sol 20x10ml-pla
Pipecuronii bromidum
inj sic 25x4mg + solv
Atropini sulfas monohydricus
inj 10x1ml/0.5mg
Metoprololi tartras
inj 5x5 ml
inj sol 10x10ml/1gm
Ketamini hydrochloridum
inj sol 5x10ml/500mg
Dexamethasoni natrii phosphas
8 mg
Etamsylatum
inj sol 4x2ml/250mg
Digoxinum
inj 10x2ml/0.5mg
Bisulepini hydrochloridum
inj 10x2ml/1mg
Diclofenacum natricum
inj sol5x3ml/75mg
Fentanyli citras
inj 5x2ml/100rg
Furosemidum
inj 5x2ml/20mg
inj 10x10ml/125mg
inf 20x10ml-pla.amp
Hexoprenalini sulfas
inj sol 5x2ml/10rg
Haloperidolum
inj 5x1ml/5mg
inj 1x10ml/50ku
Hydrocortisonum
inj sic 1x100mg
inf 1x100ml
Isosorbidi dinitrás
inf 10x10ml/10mg
Isoprenalin
inj 25x1ml/0,2mg
KANAVIT
KARDEGIC 0.5 G
LEKOPTIN
MAGNESIUM SULFURICUM BIOT.10%
MESOCAIN 1%
METALYSE 10 000 U
METHYLERGOMETRIN SPOFA
MIDAZOLAM TORREX 1MG/ML
MIDAZOLAM TORREX 1MG/ML
MIDAZOLAM TORREX 5MG/ML
MORPHIN BIOTIKA 1%
NALOXONE WZF POLFA
NARKAMON SPOFA 1%
NORADRENALIN LÉČIVA
NO-SPA
OXANTIL
REMESTYP 1.0
SEDACORON
SEFOTAK 1 G
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SUCCINYLCHOLINJODID ICN 100MG
SYNTOPHYLLIN
TENSAMIN
THIOPENTAL ICN 0.5GM
TORECAN
TRALGIT 100 INJ
Infuze
GELOFUSINE
GLUKÓZA 5 BRAUN
GLUKÓZA 10 BRAUN
inj 5x1ml/10mg
Lysini racemici acetylsalicylas
inj pso lqf 6+sol
Verapamili hydrochloridum
inj 50x2ml/5mg
Magnesii sulfas heptahydricus
inj 5x10ml 10%
Trimecaini hydrochloridum
inj 10x10ml 1%
Inj pso lgf 1x10ku
Methylergometrini tartras
inj 5x1ml/0.2mg
inj 10x2ml/2mg
inj 10x5ml/5mg
Midazolamum
inj 10x1ml/5mg
Morphini hydrochloridum trihydricum
inj 10x1ml/10mg
inj 10x1ml/0,4mg
Ketamini hydrochloridum
inj 10x10ml/100mg
norepinefrin
inj 5x1ml/1mg
Drotaverini hydrochloridum
inj 5x2ml/40mg
inj 5x2ml
Terlipressinum
inj sol 5x10ml/1mg
Amiodaroni hydrochloridum
inj sol 5x3ml/150mg
cefotaximum natricum
Methylprednisoloni natrii succinas
inj plv sol 1x1gm
Methylprednisoloni natrii succinas
inj sic 1x40mg+1ml
Methylprednisoloni natrii succinas
inj sic 1x250mg+4ml
Suxamethonii iodidum
inj sic 1x100mg
Aminophyllinum
inj 5x10ml/240mg
inj sic 1gm+15.6ml
inj 10x5ml/200mg
Thiopentalum natricum
inj sic 1x500mg
Thiethylperazini hydrogenomaleas
inj 5x1ml/6.5mg
Tramadoli hydrochloridum
inj sol 5x2ml/100mg
Gelatina succinata
inf 1x500ml
inf 1x500ml-pe
inf 1x500ml-pe
HARTMANNUV ROZTOK
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN PLAST
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN PLAST
MANNITOL 20% I.V.INF.BP BIEFFE
Tbl, supp., spray, inhal., gtts, sirup
ANOPYRIN 400MG
BERODUAL
CARBOSORB
DIAZEPAM DESITIN RECT.TUBE 5MG
DIAZEPAM SLOVAKOFARMA 5 MG
DITHIADEN
NITROMINT
PARALEN 100
PLAVIX
RECTODELT 100 MG
TENSIOMIN 12.5MG
TRAMAL
VASOCARDIN 100
VENTOLIN ROZTOK K INHALACI
inf 1x500-plast
inf sol 1x500ml-pe
inf sol1x100mlpelah
Mannitolum
inf 1x250ml(vak)
Acidum acetylsalicylicum
tbl 10x400mg
Inh liq 1x20ml
Plv 1x25gm
enm 5x2.5ml/5mg
Diazepamum
tbl 20x5mg
Bisulepini hydrochloridum
tbl 20x2mg
Glyceroli trinitras
aer dos 1x10gm
Paracetamolum
sup 5x100mg
Clopidogrel
por tbl flm28x75mg-a
Prednisolonum
sup 4x100mg
Captoprilum
tbl 30x12.5mg
Tramadoli hydrochloridum
gtt 1x10ml
Tbl 50x100mg-blistr
Salbutamoli sulfas
inh sol1x20ml/120mg
Ostatní
Gellaspon
MESOCAIN
OPHTAL
PEROXID VODÍKU 3% COO
XYLOCAINE 10% SPRAY
0
Trimecaini hydrochloridum
gel 1x20gm/200mg
liq ext 2x50ml
100ml
spr 1x50ml
Anhang 5
Protokoll für Fahrzeugcheck - 7404
Datum von ______________________ bis _______________________
A ‐ Check = Standardcheck (Verplombung kontrollieren)
= in Ordnung
B ‐ Check = Intensivcheck (Standardcheck + alle verplombten Behältnisse öffnen + kurz Geräteübungen durchführen)
o = nicht in Ordnung
C ‐ Check = Intensivcheck + (Standardcheck + verplombte Behältnisse öffnen + Ablaufdaten kontrollieren)
Tag ‐ Check
Mo
Mo
Di
Di
Mi
Mi
Do
Do
Fr
Fr
Sa
Sa
So
So
Unterschrift
Dienstnummer
Checkart
Bemerkungen
Mängel behoben
folgende
Fehlbestände
bzw.
Fehlfunktionen
festgestellt
GERÄTE/ZUBEHÖR
FAHRZEUG
KOFFER BABY/KIND
RUCKSACK
MED.-SCHRANK
CHECK - TEIL 3
CHECK - TEIL 2
CHECK - TEIL 1
Nacht ‐ Check
Checkliste RTW 7/404 ‐ TEIL 1
Innenraum
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
10x
1x
1x
1x
1x
Schaufeltrage
Kleiderschere
Händedesinfektionsspender
Suchtgiftbox
Fahrtrage
Tragsessel
Corpuls Flowmeter
Absaugeinheit
Oxylog
Nierentassen+Zellstoff
Mistkübel
Kontamedbox groß
Handtuchspender
Vakuummatratze+Leintuch
Staufach‐Dach
1x
1x
3x
2x
1x
Vakuumschienen‐Set+PUMPE
Ferno‐KED
Stifneck‐Erw.
Stifneck‐Kind
Sauerstoffflasche‐2L
Staufach‐Sessel
1x
3x
3x
1x
1x
1x
1x
1x
Bergetuch
Gurte
SAM‐Splint
Leintuch
Reservedecke
Deckenüberzug
Urinflasche
Leibschüssel
Schütten
1x
1x
1x
1x
1x
1x
30x
1x
10x
2x
2x
2x
2x
1x
Blutdruckmanschette Erw.
Stethoskop
Pupillenleuchte
Fieberthermometern (FK)
BZ‐Messgerät (FK)
Infusionsdruckmannschette
EKG Elektroden
Händedesinfektionsmittel
Alkotupfer
Handschuhe M/L
O2‐Verbindungsschlauch
Nasenbrille
O2‐Maske m. R.
O2‐Maske o. R.
Augenspühlflasche
Wandfach
2x Ringer Lactat
1x Voluven
Pflaster und Tupfer (trocken)
10x Einmalnadel lang
10x Einmalnadel mittel
10x Einmalnadel klein
3x NACL 0,9% ‐ 10ml
1x Nitrolingualspray ‐ 0,4mg
1x
1x
3x
1x
1x
2x
1x
2x
2x
1x
6x
8x
8x
8x
Aspirin(trocken) ‐ 1000mg‐5ml
Esmolol Orpha ‐ 100mg‐10ml
L‐Adrenalin ‐ 2mg‐20ml
Ulcusan(trocken) ‐ 20mg
Pantoloc(trocken) ‐ 40mg
Solu Dacortin
Bricanyl (Turbohealer)
Glucose 33,3%
NACL 0,9% ‐ 50ml
Suprarenin ‐ 1ml=1mg‐25ml
Einmalspritzen 20ml
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 5ml
Einmalspritzen 2ml
Checkliste RTW 7/404 ‐ Teil 2
Lade‐1 (Infusion)
4x
4x
4x
4x
4x
4x
5x
10x
5x
1x
1x
8x
1x
5x
2x
1x
1x
Venflon blau
Venflon rosa
Venflon grün
Venflon weiß
Venflon grau
Venflon orange
Infusionsbesteck
Alkotupfer
Venflonpickerl
Kontamedbox klein
Venenstauer
Verschlussstopfen
Dreiwegehahn
tr. Tupfer ‐ Gazin
Elast. Mullverband kl.
Leukoplast Gr. 1,25x5
Leukoplast Gr. 2,5x5
Lade‐3 (Tuben)
2x
2x
2x
2x
2x
2x
Endotrachealtubus Gr. 8,5
Endotrachealtubus Gr. 8
Endotrachealtubus Gr. 7,5
Endotrachealtubus Gr. 7
Endotrachealtubus Gr. 6,5
Endotrachealtubus Gr. 6
2x
1x
1x
1x
Endotrachealtubus Gr. 5,5
Endotrachealtubus Gr.5
Endotrachealtubus Gr. 4
Endotrachealtubus Gr. 3,5
Lade‐2 (Intubation)
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
2x
1x
1x
1x
2x
1x
1x
1x
1x
Laryngoskop Griff (FK)
Spartel gebogen Gr. 4
Spartel gebogen Gr. 3
Spartel gebogen Gr. 2
Spartel gebogen Gr. 1
Spartel gerade Gr. 3
Spartel gerade Gr. 2
Spartel gerade Gr. 1
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Reservebatterien
Leukoplast Gr. 2,5x5
Leukoplast Gr. 1,25x5
Bakterienfilter Erw.
Führungsdraht
Beiskeil
Cuffspritze 10ml
Guedel Tubus Gr. 4
Guedel Tubus Gr. 3
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Guedel Tubus Gr. 2
Guedel Tubus Gr. 1
Silikonspray
Magilzange groß
Magilzange klein
Tubushalter
Lade‐4
2x
3x
2x
1x
1x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
Wärmebox (FK)
NACL 0,9%
Ringer Lactat
Hyperhaes
Voluven
Kältebox (FK)
Heaprin 1000 I.E. 10ml
Esmeron 50mg 5ml
Lysthenon 0,1g 5ml
Methergin 0,2mg 1ml
Mexalenzäpchen 250mg
Mexalenzäpfchen 500mg
Syntocinon 5 I.U. 1ml
Checkliste RTW 7/404 ‐ TEIL 3
Lade‐1
2x
1x
4x
2x
1x
Skalpell
Suchtgiftheft
Peanklemmen
Pinzetten
Schrittmachermagnet
Lade‐3 (Verbände)
1x
10x
5x
8x
5x
5x
1x
1x
1x
1x
1x
Alutex 60x80
Alutex‐Kompresse 8x10
Saugkompresse 10x20
Saugkompresse 10x10
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Verbandsschere
Leukofix (1,25x5)
Leukofix (2,5x5)
Leukoplast (1,25x5)
Leukoplast (2,5x5)
Lade‐2 (Beatmung)
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Ambu Beatmungsbeutel
O2‐Reservoir
Bakterienfilter Erw.
O2‐Verbindungsschlauch
Peep‐Ventil
Beatmungsmaske Gr. 5
Beatmungsmaske Gr. 4
1x Beatmungsmaske Gr. 2
Müllsackerl
Lade‐4
1x
1x
1x
1x
1x
2x
3x
3x
3x
2x
Geburtenpackung
Replantbeutel Bein
Replantbeutel Arm
Replantbeutel Hand
Water‐Jel Gesicht
Water‐Jel 20x46cm
Rettungsdecke
OP‐Site Folie
Kältekompressen
Dreieckstuch
Checkliste RTW 7/404 ‐ RUCKSACK
linke Rucksackhälfte
Rucksack ‐ MITTE
1x
4x
5x
5x
2x
1x
2x
2x
1x
1x
1x
1x
5x
1x
1x
Alutex Gr.60cmx80cm
Saugkompressen 10x20
Saugkompressen 10x10
Alutex 8x10
Dreiecktuch
Rettungsdecke
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Leukoplast 2,5x5
Leukoplast 1,25x5
Leukofix 2,5x5
Leukofix 1,25x5
tr. Tupfer ‐ Gazin
Hansaplast
Verbandsschere
2x
2x
1x
1x
Absaugkatheter orange
Absaugkatheter grün
Knebel zur Abbindung
Rettungsschere
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Magilzange
Führungsdraht dick
Führungsdraht dünn
Endotrachealtubus Gr.8,5
Endotrachealtubus Gr.8
Endotrachealtubus Gr.7,5
Endotrachealtubus Gr.7
Endotrachealtubus Gr.6,5
Endotrachealtubus Gr.6
1x
1x
1x
1x
1x
Blutdruckmannschette
Stethoskop
Pupillenleuchte
Blutzuckermessger. (FK)
Kontamedbox kl.
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Larynoskop‐Griff
Spatel Gr.4 gebogen
Spatel Gr.3 gebogen
Spatel Gr.2 gebogen
Spatel Gr.1 gebogen
Spatel Gr.2 gerade
Beißkeil
Führungsdraht
Cuffspritze
1x Defibrillator
2x Defi‐Pads+Rasierer
rechte Rucksackhälfte
2x
2x
1x
2x
1x
2x
1x
5x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
5x
5x
5x
1x
5x
2x
2x
2x
2x
Stesolid 5mg
Stesolid 10mg
Nitrolingualspray 0,4mg
L‐Adrenalin 2mg‐20ml
Berodual (Dosieraerosol)
NACL 0,9% 10ml
Venenstauer
Venflonpickerln
Venflon orange
Venflon grau
Venflon weiss
Venflon grün
Venflon rosa
Venflon blau
Neoflon für Kinder
Alkotupfer
Einwegkanülen mittel
Einwegkanülen klein
Dreiweghahn
Verschlussstopfen
Einmalspritzen 20ml
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 5ml
Einmalspritzen 2ml
2x
1x
1x
1x
3x
Ringer Lactat 500ml
NaCl 500ml
Voluven
Glucose
Infusionsbesteck
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Ambu Beatmungsbeutel
Reservoir
Bakterienfilter
O2‐Verbindungsschlauch
Beatmungsmaske Gr.2
Beatmungsmaske Gr.3
Beatmungsmaske Gr.5
Sauerstoffmaske o. R.
Sauerstoffmaske m. R.
Guedeltubus Gr.2
Guedeltubus Gr.3
Guedeltubus Gr.4
Checkliste RTW 7/404 ‐ KOFFER Baby/Kind
linke Kofferhälfte
2x Dreieckstuch
2x Rettungsdecke
3x
2x
1x
1x
Endotrachealtubus Gr.3,5
Endotrachealtubus Gr.4
Endotrachealtubus Gr.5
Endotrachealtubus Gr.5,5
3x
3x
2x
2x
3x
Venflon rosa
Venflon blau
Neoflon
Butterfly
Venflonpickerl
1x
1x
1x
1x
5x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
2x
5x
1x
3x
3x
3x
10x
10x
rechte Kofferhälfte
Kontamedbox kl.
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 5ml
Einmalspritzen 2ml
Einmalnadel lang
Einmalnadel klein s.c.
2x
2x
1x
1x
1x
Infusionsbesteck
Ringer Lactat 500ml
NACL 0,9%
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Leukoplast 2,5x5
Leukoplast 1,25x5
Leukofix 2,5x5
Leukofix 1,25x5
Alkotupfer
Venenstauer
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
2x
2x
Geburtenpackung
Babytransportdecke
Alutex 60x80cm
Schürze+Maske (Paket)
Verbandschere Lister 14cm
Orosauger
Nabelklemmen
1x
1x
1x
1x
1x
2x
1x
1x
Baby Beatmungsbeutel
O2 Reservoir
Beatmungsmaske Gr.0 Silikon
Beatmungsmaske Gr.2 Silikon
Beatmungsmaske Gr.0 open Cuff
Bakterienfilter Hygro Baby
Beatmungstuch
O2‐Verbindungsschlauch
Absaugkatheter grün
Absaugkatheter orange
Intubationstasche
Laryngoskopgriff
Spatel gebogen Gr.0
Spatel gebogen Gr.1
Spatel gerade Gr.1
Cuff Spritze 10ml
Peanklemmen
Magillzange klein
Mandrin
1x Blutdruckmanschette
1x Stethoskop
Handschuhe
1x Guedeltubus Gr.00
1x Guedeltubus Gr.0
1x Guedeltubus Gr.1
Checkliste RTW 7/404 ‐ MED.‐SCHRANK
2x
3x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
1x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
Alupent
Atropinum
Beloc
Bricanyl
Buscopan
Cormagnesin
Convulex
Dexametason
Dibondrin(=Fenistil)
Diclobene
Dormicum
Ebrantil
Effortil
Anexate
Fortecotin
Gewacalm
Haldol
Hypnomidate
Ketanest S
Ketanest S
Lasix
Naloxon(=Narcanti)
Novalgin
Paspertin
Propofol
Respicur
Sedacoron
Verapabene
Zofran
5mg-10ml
0,5mg-1ml
5mg-5ml
0,5mg-1ml
20mg-1ml
400mg-10ml
100mg/ml-5ml
4mg-1ml
2ml
5mg-5ml
50mg-10ml
10mg-1ml
40mg-5ml
10mg-2ml
1ml
10ml
5mg/ml-5ml
25mg/ml-10ml
20mg-2ml
0,4mg/mg-1ml
2,5mg-5ml
10mg-2ml
1%-20ml
200mg-10ml
150mg-3ml
5mg-2ml
8mg-4ml
Checkliste RTW 7/404 ‐ FAHRZEUG
Blaulicht
Frontblitzer Kühlergrill
Frontblitzer Stoßstange
Umfeldbeleuchtung
Abblendlicht
Fernlicht
Nebelscheinwerfer
Bremslichter
Blinker
Rückfahrscheinwerfer
Nebelleuchte
genügend Diesel im Tank
Funk
Navigationssystem
Schutzhelme mit Lampen 2 Stk.
Patientenleittaschen 20 Stk.
Feuerlöscher
Mappe Transportprotokolle
Handscheinwerfer (FK)
Bereifung (Sichtkontrolle)
Fahrzeug an externer
Stromversorgung angeschlossen
Checkliste RTW 7/404 ‐ GERÄTE/ZUBEHÖR
Beatmungsgerät Oxylog 1000
‐ O2 mind. 60bar
Corpuls
‐ Gerätetest ‐ einschalten ‐ Akkuladezustand kontrollieren
Tasche links(Außenfach)
1x 4 poliges EKG Kabel
1x 6 poliges EKG Kabel(Brustwand)
Tasche links(Mitte)
1x Verbindungskabel Schrittmacher
1x Verbindungskabel Defi
Tasche links(Innen)
1x Schrittmacherelektrode Kind
1x Schrittmacherelektrode Erw.
Tasche rechts
1x Pulsoxymeterkabel
15x EKG Elektroden
1x Defi Elektrodengel
Tasche vorne
1x Reservepapier für Drucker
O2‐Tasche
‐ O2 mind. 100bar
1x Bakterienfilter Erw.
1x O2‐Verbindungsschlauch
1x O2‐Maske m. R.
1x O2‐Maske o. R.
Absaugeinheit Accuvac Rescue
‐ Funktionskontrolle(Einschalten)
‐ Dichtheitsprobe
(0,8bar muss <1min abschalten)
‐ Akku Ladezustand
2x Absaugkatheter grün
2x Absaugkatheter orange
1x Reserve Filter
1x Gummischlauch
(Adapter für Vakuummatr.)
Anhang 6
Protokoll für Fahrzeugcheck-7405
Datum von ______________________ bis _______________________
A ‐ Check = Standardcheck (Verplombung kontrollieren)
= in Ordnung
B ‐ Check = Intensivcheck (Standardcheck + alle verplombten Behältnisse öffnen + kurz Geräteübungen durchführen)
o = nicht in Ordnung
C ‐ Check = Intensivcheck + (Standardcheck + verplombte Behältnisse öffnen + Ablaufdaten kontrollieren)
Tag ‐ Check
Mo
Mo
Di
Di
Mi
Mi
Do
Do
Fr
Fr
Sa
Sa
So
So
Unterschrift
Dienstnummer
Checkart
Bemerkungen
Mängel behoben
folgende
Fehlbestände
bzw.
Fehlfunktionen
festgestellt
GERÄTE/ZUBEHÖR
FAHRZEUG
KOFFER BABY/KIND
RUCKSACK
AMPULLARIUM
CHECK - TEIL 2
CHECK - TEIL 1
Nacht ‐ Check
Checkliste RTW 7/405 ‐ TEIL 1
Innenraum
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Kleiderschere
Mistkübel
Corpuls Händedesinfektionsspender
Kontamedbox groß
Spender ‐ Trocken Tupfer
Medumat
Absaugeinheit
Flowmeter
Fahrtrage
Tragsessel
Schütte re. Seite
3x
1x
1x
5x
3x
5x
3x
2x
1x
1x
1x
1x
2x
2x
1x
NACL 500ml
OP‐Site Folie
Alutex 60x80
Alutex‐Kompress 8x10
Saugkompresse 10x20
Saugkompresse 10x10
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Leukofix (1,25x5)
Leukofix (2,5x5)
Leukoplast (1,25x5)
Leukoplast (2,5x5)
Dreieckstuch
Rettungsdecke
Verbandsschere
Hansaplast
Schütte li. Seite
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
3x
1x
5x
5x
Augenspühlflasche
Infusionsdruckmannschette
Voluven
Hyperheas
Blutdruckmannschette
Schrittmachermagnet
Stethoskop
Fieberthermometer (FK)
BZ‐Messgerät (FK)
Ringer Lactat
Glucose 33,3%
Einmalspritzen 2ml
Einmalspritzen 5ml
5x
3x
5x
5x
5x
25
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 20ml
Einmalnadel lang
Einmalnadel mittel
Einmalnadel kurz
EKG Elekroden
Handschuhe M/L
O2‐Maske m. R.
O2‐Maske o. R.
Nasenbrille
Ambu Beatmungsbeutel
O2‐Reservoir
Bakterienfilter Erw.
O2‐Verbindungsschlauch
Peep‐Ventil
Beatmungsmaske Gr. 5
Beatmungsmaske Gr. 4
Beatmungsmaske Gr. 2
Replantbeutel Bein
Replantbeutel Arm
Replantbeutel Hand
Water‐Jel Gesicht
Water‐Jel 20x45cm
Kältekompressen
2x
2x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
2x
3x
Checkliste RTW 7/405 ‐ Teil 2
Staufach‐Dach
1x
1x
2x
2x
1x
1x
2x
1x
1x
1x
Vakuumschienen‐Set+PUMPE
Ferno‐KED
Stifneck‐Erw.
Stifneck‐Kind
Sauerstoffflasche‐2L
Ampullarium
SAM‐Splint
Leintuch
Reservedecke
Deckenüberzug
Staufach‐Wand
1x Vakuummatratze
1x Leintuch
Staufach‐Fahrtrage
Lade ‐ Infusion
3x
3x
3x
2x
2x
4x
5x
8x
5x
1x
1x
8x
Venflon blau
Venflon rosa
Venflon grün
Venflon weiß
Venflon orange
Infusionsbesteck
Venflonpickerl
Alkotupfer
tr. Tupfer ‐ Gazin
Leukoplast Gr. 1,25x5
Leukoplast Gr. 2,5x5
Verschlussstopfen
1x Dreiwegehahn
1x Kontamedbox klein
1x Stauschlauch
Lade ‐ Intubation
1x Geburtenpackung
10x Nierentassen+Zellstoff
1x Verbindungsschlauch f. Medumat
Müllsackerl
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Laryngoskop Griff (FK)
Spartel gebogen Gr. 4
Spartel gebogen Gr. 3
Spartel gebogen Gr. 2
Spartel gerade Gr. 4
Beiskeil
Staufach‐Heck
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Cuffspritze 10ml
Führungsdraht
Leukoplast Gr. 2,5x5
Leukoplast Gr. 1,25x5
Bakterienfilter Erw.
Guedel Tubus Gr. 4
Guedel Tubus Gr. 2
Xylocain Gel
Magilzange groß
Magilzange klein
Endotrachealtubus Gr.8,5‐6,5 + 5
Reservebatterien
Skalpell
Tubushalter
1x
3x
1x
1x
1x
1x
1x
Schaufeltrage
Gurte
Bergetuch
Urinflasche
Leibschüssel
Vakuumpumpe+Adapter
Forstwerkzeug
Checkliste RTW 7/405 ‐ RUCKSACK
linke Rucksackhälfte
Rucksack ‐ MITTE
1x
4x
5x
5x
2x
1x
2x
2x
1x
1x
1x
1x
5x
1x
1x
Alutex Gr.60cmx80cm
Saugkompressen 10x20
Saugkompressen 10x10
Alutex 8x10
Dreiecktuch
Rettungsdecke
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
Leukoplast 2,5x5
Leukoplast 1,25x5
Leukofix 2,5x5
Leukofix 1,25x5
tr. Tupfer ‐ Gazin
Hansaplast
Verbandsschere
2x
2x
1x
1x
Absaugkatheter orange
Absaugkatheter grün
Knebel zur Abbindung
Rettungsschere
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Magilzange
Führungsdraht dick
Führungsdraht dünn
Endotrachealtubus Gr.8,5
Endotrachealtubus Gr.8
Endotrachealtubus Gr.7,5
Endotrachealtubus Gr.7
Endotrachealtubus Gr.6,5
Endotrachealtubus Gr.6
1x
1x
1x
1x
1x
Blutdruckmannschette
Stethoskop
Pupillenleuchte
Blutzuckermessger. (FK)
Kontamedbox kl.
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Larynoskop‐Griff
Spatel Gr.4 gebogen
Spatel Gr.3 gebogen
Spatel Gr.2 gebogen
Spatel Gr.1 gebogen
Spatel Gr.2 gerade
Beißkeil
Führungsdraht
Cuffspritze
1x Defibrillator
2x Defi‐Pads+Rasierer
rechte Rucksackhälfte
2x
2x
1x
2x
1x
2x
1x
5x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
5x
5x
5x
1x
5x
2x
2x
2x
2x
Stesolid 5mg
Stesolid 10mg
Nitrolingualspray 0,4mg
L‐Adrenalin 2mg‐20ml
Berodual (Dosieraerosol)
NACL 0,9% 10ml
Venenstauer
Venflonpickerln
Venflon orange
Venflon grau
Venflon weiss
Venflon grün
Venflon rosa
Venflon blau
Neoflon für Kinder
Alkotupfer
Einwegkanülen mittel
Einwegkanülen klein
Dreiweghahn
Verschlussstopfen
Einmalspritzen 20ml
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 5ml
Einmalspritzen 2ml
2x
1x
1x
1x
3x
Ringer Lactat 500ml
NaCl 500ml
Voluven
Glucose
Infusionsbesteck
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
Ambu Beatmungsbeutel
Reservoir
Bakterienfilter
O2‐Verbindungsschlauch
Beatmungsmaske Gr.2
Beatmungsmaske Gr.3
Beatmungsmaske Gr.5
Sauerstoffmaske o. R.
Sauerstoffmaske m. R.
Guedeltubus Gr.2
Guedeltubus Gr.3
Guedeltubus Gr.4
Checkliste RTW 7/405 ‐ KOFFER Baby/Kind
linke Kofferhälfte
2x Dreieckstuch
2x Rettungsdecke
2x
2x
1x
1x
Endotrachealtubus Gr.3,5
Endotrachealtubus Gr.4
Endotrachealtubus Gr.5
Endotrachealtubus Gr.5,5
3x
3x
2x
2x
3x
Venflon rosa
Venflon blau
Neoflon
Butterfly
Venflonpickerl
1x
1x
1x
1x
5x
1x
Leukoplast 2,5x5
Leukoplast 1,25x5
Leukofix 2,5x5
Leukofix 1,25x5
Alkotupfer
Venenstauer
1x
1x
1x
1x
1x
2x
5x
Geburtenpackung
Babytransportdecke
Alutex 60x80cm
Schürze+Maske (Paket)
Verbandschere Lister 14cm
Orosauger
Nabelklemmen
1x
3x
3x
3x
10x
10x
rechte Kofferhälfte
Kontamedbox kl.
Einmalspritzen 10ml
Einmalspritzen 5ml
Einmalspritzen 2ml
Einmalnadel lang
Einmalnadel klein s.c.
2x
2x
1x
1x
1x
Infusionsbesteck
Ringer Lactat 500ml
NACL 0,9%
Elast. Mullverband gr.
Elast. Mullverband kl.
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
2x
2x
Baby Beatmungsbeutel
O2 Reservoir
Beatmungsmaske Gr.0 Silikon
Beatmungsmaske Gr.2 Silikon
Beatmungsmaske Gr.0 open Cuff
Bakterienfilter Hygro Baby
Beatmungstuch
O2‐Verbindungsschlauch
Absaugkatheter grün
Absaugkatheter orange
Intubationsfach
Laryngoskopgriff
Spatel gebogen Gr.1
Cuff Spritze 10ml
Peanklemmen
Magillzange klein
Mandrin
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x Blutdruckmanschette
1x Stethoskop
Handschuhe
1x Guedeltubus Gr.00
1x Guedeltubus Gr.0
1x Guedeltubus Gr.1
Checkliste RTW 7/405 ‐ AMPULLARIUM
1x
3x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
3x
2x
2x
1x
1x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
2x
1x
1x
2x
1x
1x
1x
1x
3x
5mg-10ml
Alupent
Atropinum
0,5mg-1ml
Beloc
5mg-5ml
Bricanyl
0,5mg-1ml
Buscopan
20mg-1ml
Cormagnesin
400mg-10ml
100mg/ml-5ml
Convulex
Dexametason
4mg-1ml
Dibondrin(=Fenistil)
2ml
Diclobene
75mg-2ml
Dormicum
5mg-5ml
Ebrantil
50mg-10ml
Effortil
10mg-1ml
Anexate
0,5mg-5ml
Fortecotin
40mg-5ml
Gewacalm
10mg-2ml
Haldol
1ml
10ml
Hypnomidate
Ketanest S
5mg/ml-5ml
Ketanest S
25mg/ml-10ml
L-Adrenalin
2mg-20ml
Lasix
20mg-2ml
Naloxon(=Narcanti)
0,4mg/mg-1ml
Novalgin
2,5mg-5ml
Paspertin
10mg-2ml
Propofol
1%-20ml
200mg-10ml
Respicur
Sedacoron
150mg-3ml
Verapabene
5mg-2ml
Odansetron
Ampullarium ‐ MITTE
Esmolol
100mg/10ml
Pantoloc
40mg
Solu-Darcortin
250mg
Aspirin
Ulcusan
Suprarenin
1ml=1mg - 25ml
NACL 0,9%
50ml
NACL 0,9%
10ml
Checkliste RTW 7/405 ‐ FAHRZEUG
Blaulicht
Frontblitzer Kühlergrill
Umfeldbeleuchtung
Abblendlicht
Fernlicht
Nebelscheinwerfer
Bremslichter
Blinker
Rückfahrscheinwerfer
Nebelleuchte
genügend Diesel im Tank
Funk
Patientenleittaschen 20 Stk.
Feuerlöscher
Mappe Transportprotokolle
Handscheinwerfer (FK)
Bereifung (Sichtkontrolle)
Fahrzeug an externer
Stromversorgung angeschlossen
Checkliste RTW 7/405 ‐ GERÄTE/ZUBEHÖR
Beatmungsgerät Medumat
‐ O2 mind. 100bar
Corpuls
‐ Gerätetest ‐ einschalten ‐ Akkuladezustand kontrollieren
Tasche links(Außenfach)
1x 4 poliges EKG Kabel
1x 6 poliges EKG Kabel(Brustwand)
Tasche links(Mitte)
1x Verbindungskabel Schrittmacher
1x Verbindungskabel Defi
Tasche links(Innen)
1x Schrittmacherelektrode Kind
1x Schrittmacherelektrode Erw.
Tasche rechts
1x Pulsoxymeterkabel
15x EKG Elektroden
1x Defi Elektrodengel
Tasche vorne
1x Reservepapier für Drucker
O2‐Flasche‐Fahrerraum
‐ O2 mind. 60bar
Absaugeinheit Accuvac Rescue
‐ Funktionskontrolle(Einschalten)
‐ Dichtheitsprobe
(0,8bar muss <1min abschalten)
‐ Akku Ladezustand
2x Absaugkatheter grün
2x Absaugkatheter orange
1x Reserve Filter
1x Gummischlauch
(Adapter für Vakuummatr.)
Anhang 7
Příloha č. 7
Medikamente NAW-Waidhofen/Thaya 70/099 (gilt auch für NEF Raabs)
Ort
Name
ml Stück wesentliche Akutindikationen
3
Adenosin 6 mg
2 ml
4
Herzrythmusstörungen
3
Akineton 5 mg
1 ml
2
Psychatrischer Notfall
3
Alupent 0,5 mg
1 ml
2
Reanimation, Bradykardien
3
Anticholium
5 ml
2
Antidot ( Gegengift bei Vergiftungen )
3
Aqua-Bidestillata
10 ml
14
Verdünnung von Medikamenten, Herstellung von Infusionslösungen
5
Aqua-Bidestillata
50 ml
1
Verdünnung von Medikamenten, Herstellung von Infusionslösungen
8a
Arterenol
25 ml
1
Katecholamine, ( Kreislaufmittel) nach Reanimation
5
Aspirin 100 mg
10
Myocardinfarkt ( Herzinfarkt )
5
Aspirin=ASPISOL
3
Atropinium sulf. 0,5 mg
1 ml
6
Reanimation, Bradykardien
3
Beloc 5 mg
5 ml
2
Bluthochdruck, Tachykardien
3
Berodual-Spray
1
Astma-Bronchiale
3
Brevibloc=ESMOLOL
10 ml
2
Bluthochdruck, Tachykardien
3
Bricanyl 0,5 mg
1 ml
2
Astma-Bronchiale
3
Buconif-Spray 5 mg
16 g
1
Blutdruckkrise
3
Buscopan 20 mg
1 ml
2
Bauchschmerzen, Koliken, ( Krampflösend )
3
Calcium-Fresenius
10 ml
2
Hypocalcämie, Tetanie, Allergie
4
Carbomix
1
Vergiftungen
5
Dehydrobenzperidol 5mg
2 ml
3
Psychatrische Erkrankungen, Narkose
3
Dexamethason 4 mg
1 ml
4
Schädelhirntrauma, Allergien
2
Dipidolor
2 ml
5
Schmerzmittel
3
Dormicum=MIDAZOLAN 5 mg
1 ml
4
Beruhigungsmittel, Narkose, psychatrische Erkrankungen
3
Ebrantil 50 mg
10 ml
2
Bluthochdruck
3
Effortil 10 mg
1 ml
4
Hypotonie ( niedrieger Blutdruck, bei Kollaps )
3
Epanutin 250 mg
5 ml
2
Krampfanfall, Epilepsie
8a
Esmeron 50 mg
5 ml
4
Muskelrelaxans
3
Fenistil 4 mg
4 ml
4
Antiallergikum ( Allergie )
2
Fentanyl 0,1 mg
2 ml
10
Schmerzmittel, Narkose
3
Flumazenil=ANEXATE
5 ml
4
Antidot ( Gegengift bei Vergiftungen )
3
Forte Cortin 100 mg
10 ml
2
Cortison, Schädelhirntrauma, Allergie
500 ml
4
Volumenersatzmittel
2 ml
4
Krampfanfälle, Beruhigungsmittel
8b Gelofusin
500 mg
5+5 Myocardinfarkt ( Herzinfarkt )
3
Gewacalm 10 mg
3
Gilurhytmal 50 mg
10 ml
2
Herzrythmusstörungen
3
Glucose 33 % 33 g
100 ml
3
Hypoglycämie
11
Glucose 5 %
500 ml
2
Basisinfusionslösung
5
Glycylpressin
10 ml
2
Ösophagusvarizenblutung, Magenblutung
3
Gynipral 25 µg
5 ml
2
Wehenhemmend
3
Haldol
1 ml
2
Psychatrische Erkrankungen
8a
Heparin 1000 IE
5 ml
1
Herzinfarkt, Gefäßverschlüsse
8a
Heparin 5000 IE
5 ml
1
Herzinfarkt, Gefäßverschlüsse
5
Hypnomidate 20 mg
10 ml
5
Narkosemittel
3
Isoptin 5 mg
2 ml
2
Herzrythmusstörungen, Tachycardien
3
Ketanest-S 25 mg
2 ml
4
Narkosemittel, Schmerzmittel
3
L-Adrenalin 2,0 mg
20 ml
3
Reanimation
3
Lasix 40 mg
4 ml
4
Entwässerung, Lungenödem
5
Lovenox 40 mg
0,4 ml
3
Gefäßverschlüsse, Thrombose
8a
Lysthenon 100 mg
5 ml
5
Muskelrelaxans, ( Intubation )
3
Magnesium
10 ml
2
Herzrythmusstörungen, Myocardinfarkt
3
Mannit 20%
100 ml
2
Hirnödem
5
Metalyse 10.000 U
10 ml
1
Herzinfarkt
3
Naloxon=NARCANTI
1 ml
2
Antidot ( Gegenmittel )
3
Natriumbicarbonat
20 ml
3
Puffersubstanz bei Azidose, Reanimation
3
Natriumchlorid 0,9 %
10 ml
15
Basislösung für Medikamente
3
Natriumchlorid 0,9 %
100 ml
3
Basislösung für Medikamente, Infusionslösung, ( Kristalloide )
3
Navoban 5 mg
5 ml
2
Übelkeit ( Antiemetikum )
3
Nitrolingual-Spray 0,4 mg
11,2 g
1
Stenokardie, Angina-Pectoris, Herzinfarkt
3
Novalgin 2,5 g
5 ml
2
Schmerzmittel, Fiebersenkend
8a
Novo-Rapid 100 I.E=ACTRAPID
10 ml
1
Hyperglykämie
8a
Pabal 100 µg=METHERGIN
1 ml
5
Entbindung
5
Pantoloc 40 mg
4
Magenschutz, Herzinfarkt
3
Paspertin 10 mg
2 ml
4
Übelkeit
3
Perfalgan 500 mg
50ml
1
Schmerzstillend, Fiebersenkend
3
Perfalgan 1000 mg
100 ml
1
Schmerzstillend, Fiebersenkend
3
Pitressin 20 iE
1 ml
2
Reanimation ( Herzstillstand )
5
Plavix Tabletten
10
Herzinfarkt
5
Propofol 1 %
20 ml
5
Narkosemittel
3
Pulmicort-Spray 0,2 mg
7g
1
Astma-Bronchiale
8a
Rectopred supp.
100 mg
1
Kortison rektal für Kinder bei Laryngitis
8a
Reopro
10 ml
3
Herzinfarkt
3
Respicur 0,24g= EUPHILLIN
10 ml
4
Asthma-Bronchiale
500 ml
8
Infusionslösung, Volumenersatz, ( Kristalloide )
30 ml
1
Vergiftungen KINDER-KOFFER !!!
2
Herzrythmusstörungen
8b Ringer-Lösung
SAB-Simplex Tropfen
3
Sedacoron 150 mg
3 ml
3
Solu-Dacortin 1 g
10 ml
1+1 Cortison Schädelhirntrauma, Allergie, Astma-Bronchiale
3
Solu-Dacortin 25 mg
1 ml
5+5 Cortison Schädelhirntrauma, Allergie, Astma-Bronchiale
3
Solu-Dacortin 250 mg
5 ml
3+3 Cortison Schädelhirntrauma, Allergie, Astma-Bronchiale
5
Solu-Medrol
1000mg
2
Wirbelsäulenbruch (Querschnittssymtomatik)
Stesolid 10 mg
3
Fieberkrämpfe KINDERKOFFER !!!
Stesolid 5 mg
3
Fieberkrämpfe KINDERKOFFER !!!
3
Suprarenin
1 ml
18
Reanimation
8a
Syntocinon 5 IE
2 ml
2
Entbindung
5
Thiopental 1 g
50 ml
1
Narkose, Eklampsie
8a
Tracrium 50 mg
5 ml
5
Muskelrelaxans
3
Tradolan = Tramal 100 mg
2 ml
3
Schmerzmittel
2
Vendal 10 mg
1 ml
10
Schmerzmittel
250 ml
4
Volumenersatzmittel
8b Voloven 6%
3
Xylocain 2 %
5 ml
3
Herzrythmusstörungen, lokales Betäubungsmittel
9
Xylocain-GEL 2 %
30 g
1
lokales Betäubungsmittel, Gleitmittel für Tubus, Larynxmaske,
Magensonde
Prim. Dr. Gabler-Loidolt Maria
Bäck Bernhard
Waidhofen, 17. März 2009
Anhang 8
Příloha č. 8
Lečiva ZZS JMK
ADRENALIN LÉČIVA
ALGIFEN
ANEXATE
APAURIN
AQUA PRO INJECTIONE BRAUN
ARDUAN
ATROPIN BIOTIKA 0.5MG
BETALOC
CALCIUM BIOTIKA
CALYPSOL
CARDILAN
DEXAMED
DICYNONE 250
DIGOXIN SPOFA
DITHIADEN INJ
DOBUTAMIN LACHEMA
DOLMINA INJ
EPHEDRIN SPOFA
EBRANTIL
FENTANYL TORREX 50MCG/ML
FUROSEMID BIOTIKA
FUROSEMID BIOTIKA FORTE
GLUKÓZA 40 BRAUN
GYNIPRAL 10MCG/2ml
HALOPERIDOL-RICHTER
HEPARIN LÉČIVA
HYDROCORTISON ICN
HYDROGENUHL.SOD.8.4%(W/V)-B
INTRENON
ISOKET ROZTOK 0.1%
ISUPREL
KARDEGIC 0.5 G
inj 5x1ml/1mg
inj 5x5ml
inj 5x5ml
inj sol10x2ml/10mg
inj sol 20x10ml-pla
inj sic 25x4mg + solv
inj 10x1ml/0.5mg
inj 5x5 ml
inj sol 10x10ml/1gm
inj sol 5x10ml/500mg
inj.10x10ml
8 mg
inj sol 4x2ml/250mg
inj 10x2ml/0.5mg
inj 10x2ml/1mg
inj sicc 1x250mg
inj sol5x3ml/75mg
inj. 50mg/1ml
inj 5X5ml/50mg
inj 5x2ml/100rg
inj 5x2ml/20mg
inj 10x10ml/125mg
inf 20x10ml-pla.amp
inj sol 5x2ml/10rg
inj 5x1ml/5mg
inj 1x10ml/50ku
inj sic 1x100mg
inf 1x100ml
inf 10x10ml/10mg
inj 25x1ml/0,2mg
inj pso lqf 6+sol
Srovnatelná léčiva NO RK
3
Suprarenin
3
Buscopan 20 mg
Flumazenil=ANEXATE
3
3
Gewacalm 10 mg
3
Aqua-Bidestillata
8a
Esmeron 50 mg
3
Atropinium sulf. 0,5 mg
3
Beloc 5 mg
3
Calcium-Fresenius
3
Ketanest-S 25 mg
1 ml
1 ml
5 ml
2 ml
10 ml
5 ml
1 ml
5 ml
10 ml
2 ml
18
2
4
4
14
4
6
2
2
4
3
Dexamethason 4 mg
1 ml
4
3
Fenistil 4 mg
4 ml
4
3
3
3
2
3
Novalgin 2,5 g
Effortil 10 mg
Ebrantil 50 mg
Fentanyl 0,1 mg
Lasix 40 mg
5 ml
1 ml
10 ml
2 ml
4 ml
2
4
2
10
4
3
3
3
8a
3
3
3
Glucose 33 % 33 g
Gynipral 25 µg
Haldol
Heparin 5000 IE
Forte Cortin 100 mg
Natriumbicarbonat
Naloxon=NARCANTI
100 ml
5 ml
1 ml
5 ml
10 ml
20 ml
1 ml
3
2
2
1
2
3
2
5
Aspirin=ASPISOL
500 mg
5+5
LEKOPTIN
MAGNESIUM SULFURICUM BIOT.1
MESOCAIN 1%
METHYLERGOMETRIN SPOFA
MIDAZOLAM TORREX 5MG/ML
MORPHIN BIOTIKA 1%
NARKAMON SPOFA 1%
NORADRENALIN LÉČIVA
NO-SPA
PERFALGAN
PROPOFOL 1%
REMESTYP 1.0
SEDACORON
SEFOTAK 1 G
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SOLU-MEDROL
SUCCINYLCHOLINJODID ICN 100M
SYNTOPHYLLIN
THIOPENTAL ICN 0.5GM
TORECAN
TRALGIT 100 INJ
inj 50x2ml/5mg
inj 5x10ml 10%
inj 10x10ml 1%
inj 5x1ml/0.2mg
inj 10x1ml/5mg
inj 10x1ml/10mg
inj 10x10ml/100mg
inj 5x1ml/1mg
inj 5x2ml/40mg
10mg/ml/100ml
3
3
3
8a
3
2
Isoptin 5 mg
Magnesium
Xylocain 2 %
Pabal 100 µg=METHERGIN
Dormicum=MIDAZOLAN 5 mg
Vendal 10 mg
2 ml
10 ml
5 ml
1 ml
1 ml
1 ml
2
2
3
5
4
10
8a
Arterenol
25 ml
1
inj sol 5x10ml/1mg
inj sol 5x3ml/150mg
inj plv sol 1x1gm
inj sic 1gm+15.6ml
inj sic 1x40mg+1ml
inj sic 1x250mg+4ml
inj sic 1x100mg
inj 5x10ml/240mg
inj sic 1x500mg
inj 5x1ml/6.5mg
inj sol 5x2ml/100mg
3
5
5
3
Perfalgan 500 mg
Propofol 1 %
Glycylpressin
Sedacoron 150 mg
50ml
20 ml
10 ml
3 ml
1
5
2
2
5
3
3
8a
3
5
3
3
Solu-Medrol
Solu-Dacortin 25 mg
Solu-Dacortin 250 mg
Lysthenon 100 mg
Respicur 0,24g= EUPHILLIN
Thiopental 1 g
Paspertin 10 mg
Tradolan = Tramal 100 mg
GELOFUSINE
GLUKÓZA 5 BRAUN
HARTMANNUV ROZTOK
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN PLA
CHLORID SODNÝ 0.9% BRAUN PLA
MANNITOL 20% I.V.INF.BP BIEFFE
HAES 6%
inf 1x500ml
inf 1x500ml-pe
inf 1x500-plast
inf sol 1x500ml-pe
inf sol1x100mlpelah
inf 1x250ml(vak)
inf 1x500 ml - plast
8b
11
8b
3
3
3
8b
Gelofusin
Glucose 5 %
Ringerův roztok
Natriumchlorid 0,9 %
Natriumchlorid 0,9 %
Mannit 20%
Voloven 6%
ANOPYRIN 400MG
DIAZEPAM DESITIN RECT.TUBE 5M
DIAZEPAM SLOVAKOFARMA 5 MG
tbl 10x400mg
enm 5x2.5ml/5mg
tbl 20x5mg
5
Aspirin 100 mg
Stesolid 5 mg
inj 5x 20 ml
1000mg
1 ml
5 ml
5 ml
10 ml
50 ml
2 ml
2 ml
2
5+5
3+3
5
4
1
4
3
500 ml
500 ml
500 ml
10 ml
100 ml
100 ml
250 ml
4
2
8
15
3
2
4
10
3
DITHIADEN
NITROMINT
PARALEN 100
PLAVIX
RECTODELT 100 MG
TENSIOMIN 12.5MG
TRAMAL
VENTOLIN ROZTOK K INHALACI
tbl 20x2mg
aer dos 1x10gm
sup 5x100mg
por tbl flm28x75mg-a
sup 4x100mg
tbl 30x12.5mg
gtt 1x10ml
inh sol1x20ml/120mg
CARBO ADSORBENS
pulv
Gellaspon
MESOCAIN
OPHTAL
PEROXID VODÍKU 3% COO
XYLOCAINE 10% SPRAY
Bact-alert(odb.lahv na hemokulturu)
0
gel 1x20gm/200mg
liq ext 2x50ml
100ml
spr 1x50ml
1 lag
3
Nitrolingual-Spray 0,4 mg
11,2 g
1
5
Plavix Tabletten
8a
Rectopred supp.
100 mg
1
2
3
Dipidolor
Berodual-Spray
2 ml
5
1
4
9
Carbomix
Xylocain-GEL 2 %
10
30 g
1
1
Léčiva NO RK která jsou duplicitní event.nemají adekvátní léčivum v používání ZZS JMK
3
Adenosin 6 mg
2 ml
4
neužíváme
3
Akineton 5 mg
1 ml
2
neužíváme
3
Alupent 0,5 mg
1 ml
2
neužíváme
3
Anticholium
5 ml
2
neužíváme
5
Aqua-Bidestillata
50 ml
1
duplicitní
Brevibloc=ESMOLOL
3
10 ml
2
neužíváme
3
Bricanyl 0,5 mg
1 ml
2
neužíváme
3
Buconif-Spray 5 mg
16 g
1
neužíváme
5
Dehydrobenzperidol 5mg
2 ml
3
neužíváme
3
Epanutin 250 mg
5 ml
2
neužíváme
3
Gilurhytmal 50 mg
10 ml
2
neužíváme
8a
Heparin 1000 IE
5 ml
1
duplicitní
5
duplicitní
5
Hypnomidate 20 mg
10 ml
3
duplicitní
3
L-Adrenalin 2,0 mg
20 ml
5
Lovenox 40 mg
0,4 ml
3
neužíváme
5
Metalyse 10.000 U
10 ml
1
neužíváme
3
Navoban 5 mg
5 ml
2
neužíváme
Novo-Rapid 100 I.E= ACTRAPID
8a
10 ml
1
neužíváme
5
Pantoloc 40 mg
4
neužíváme
3
Perfalgan 1000 mg
100 ml
1
duplicitní
3
Pitressin 20 iE
1 ml
2
neužíváme
3
Pulmicort-Spray 0,2 mg
7g
1
duplicitní
3
neužíváme
8a
Reopro
10 ml
SAB-Simplex Tropfen
30 ml
1
neužíváme
3
Solu-Dacortin 1 g
10 ml 1+1 duplicitní
Stesolid 10 mg
3
duplicitní
8a
Syntocinon 5 IE
2 ml
2
neužíváme
5 ml
5
duplicitní
8a
Tracrium 50 mg
RocÏnõÂk 2000
Anhang 9
SBIÂ RKA
 RODNIÂCH SMLUV
MEZINA
CÏ E SKAÂ REPUBLIKA
Ï aÂstka 57
C
RozeslaÂna dne 8. prosince 2000
Cena KcÏ 24,20
O B S A H:
136. Sd eÏ len õÂ Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ o sjednaÂnõÂ Smlouvy mezi CÏeskou republikou a Litevskou republikou o sociaÂlnõÂm
zabezpecÏenõÂ
137. Sd eÏ len õÂ Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ o sjednaÂnõÂ Programu vzdeÏlaÂvacõÂch, veÏdeckyÂch a kulturnõÂch vyÂmeÏn mezi vlaÂdou CÏeskeÂ
republiky a vlaÂdou PeruaÂnske republiky na leÂta 2001 ± 2003
138. Sd eÏ len õ Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõ o sjednaÂnõ UjednaÂnõ mezi Ministerstvem zemeÏdeÏlstvõ CÏeske republiky a Ministerstvem
zemeÏdeÏlstvõÂ, zÏivocÏisÏne vyÂroby a rozvoje venkova SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch v oblasti fytosanitaÂrnõÂ
139. Sd eÏ len õÂ Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ o sjednaÂnõÂ Smlouvy mezi CÏeskou republikou a Rakouskou republikou o vzaÂjemneÂ
pomoci prÏi katastrofaÂch nebo velkyÂch havaÂriõÂch
136
SDEÏ L E N IÂ
Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ
Ministerstvo zahranicÏnõÂch veÏcõÂ sdeÏluje, zÏe dne 27. kveÏtna 1999 byla v Praze podepsaÂna Smlouva mezi
CÏeskou republikou a Litevskou republikou o sociaÂlnõÂm zabezpecÏenõÂ.
Se Smlouvou vyslovil souhlas Parlament CÏeske republiky a prezident republiky Smlouvu ratifikoval. RatifikacÏnõ listiny byly vymeÏneÏny ve Vilniusu dne 14. cÏervence 2000.
Smlouva vstoupila v platnost na zaÂkladeÏ sveÂho cÏlaÂnku 40 odst. 2 dne 1. srpna 2000.
CÏeske zneÏnõ Smlouvy se vyhlasÏuje soucÏasneÏ.
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
Strana 2178
CÏaÂstka 57
136
S M L O U VA
Ï
mezi Ceskou republikou a Litevskou republikou
o sociaÂlnõÂm zabezpecÏenõÂ
CÏeska republika a Litevska republika (daÂle jen ¹smluvnõ staÂtyª), vedeny prÏaÂnõÂm upravit vzaÂjemne vztahy
v oblasti sociaÂlnõÂho zabezpecÏenõÂ, se dohodly takto:
 ST I
CÏ A
 USTANOVENIÂ
VSÏEOBECNA
CÏ la n e k 1
(1) Pro uÂcÏely teÂto smlouvy vyÂraz:
1. ¹praÂvnõÂ prÏedpisyª
znamena zaÂkony, narÏõÂzenõ a jine obecneÏ zaÂvazne praÂvnõ prÏedpisy tyÂkajõÂcõ se odveÏtvõ sociaÂlnõÂho zabezpecÏenõÂ
uvedenyÂch v cÏlaÂnku 2;
2. ¹prÏõÂslusÏny uÂrÏadª
znamena ministerstvo nebo jiny odpovõÂdajõÂcõ orgaÂn, do jehozÏ kompetence naÂlezÏõ oblast sociaÂlnõÂho zabezpecÏenõ upravovana touto smlouvou;
3. ¹nositelª
znamena instituci, ktere prÏõÂslusÏõ provaÂdeÏnõ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ v rozsahu uvedeneÂm v cÏlaÂnku 2;
4. ¹prÏõÂslusÏny nositelª
znamena instituci, k jejõÂzÏ tõÂzÏi jsou poskytovaÂny daÂvky;
5. ¹trvaly pobytª
znamena obvykle bydlisÏteÏ;
6. ¹osobaª
znamena jakoukoli fyzickou osobu bez ohledu na staÂtnõ obcÏanstvõÂ, vcÏetneÏ uprchlõÂkuÊ ve smyslu UÂmluvy
o praÂvnõÂm postavenõÂ uprchlõÂkuÊ z 28. cÏervence 1951 a osob bez staÂtnõÂ prÏõÂslusÏnosti ve smyslu UÂmluvy o praÂvnõÂm
postavenõ osob bez staÂtnõ prÏõÂslusÏnosti z 28. zaÂrÏõ 1954, ktera uplatnÏuje, ma nebo by prÏi pobytu na uÂzemõ smluvnõÂho staÂtu meÏla podle teÂto smlouvy naÂrok na daÂvky;
7. ¹vyÂdeÏlecÏneÏ cÏinna osobaª
znamena osobu zameÏstnanou, samostatneÏ vyÂdeÏlecÏneÏ cÏinnou nebo osobu, ktera je za takovou povazÏovaÂna
podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõÂho staÂtu;
8. ¹rodinny prÏõÂslusÏnõÂkª
znamena osobu takto urcÏenou podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõÂho staÂtu, k jehozÏ tõÂzÏi majõ byÂt poskytnuty
daÂvky;
9. ¹doby pojisÏteÏnõª
znamena prÏõÂspeÏvkove doby, doby zameÏstnaÂnõÂ, doby vyÂkonu vyÂdeÏlecÏne nebo jine cÏinnosti a dalsÏõ doby
postavene jim narovenÏ, ktere jsou za takove povazÏovaÂny podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõÂho staÂtu, podle nichzÏ
byly zõÂskaÂny, a ktere podle teÏchto prÏedpisuÊ jsou urcÏujõÂcõ pro vznik, zachovaÂnõ cÏi obnovenõ naÂroku na daÂvky
a jejich vyÂsÏi;
10. ¹daÂvka a duÊchodª
znamena vsÏechny peneÏzÏite daÂvky nebo duÊchody, vcÏetneÏ vsÏech jejich cÏaÂstõÂ, a vsÏechna zvyÂsÏenõÂ, prÏõÂdavky,
vyrovnaÂvacõ cÏaÂstky a prÏõÂplatky, jakozÏ i jednoraÂzove platby a uÂhrady;
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
Strana 2179
11. ¹rodinne prÏõÂdavkyª
znamena pravidelneÏ se opakujõÂcõ peneÏzÏite daÂvky prÏiznaÂvane zpravidla podle pocÏtu deÏtõÂ, jejich staÂrÏõ nebo
prÏõÂjmu rodiny s deÏtmi;
12. ¹pohrÏebneª
znamena jednoraÂzovou peneÏzÏitou daÂvku poskytovanou prÏi uÂmrtõÂ;
13. ¹daÂvky v nezameÏstnanostiª
znamena peneÏzÏite daÂvky poskytovane za uÂcÏelem hmotneÂho zabezpecÏenõÂ, ktere se v souladu s praÂvnõÂmi
prÏedpisy kazÏdeÂho ze smluvnõÂch staÂtuÊ poskytujõÂ nezameÏstnanyÂm nebo uchazecÏuÊm o zameÏstnaÂnõÂ.
(2) Ostatnõ vyÂrazy v teÂto smlouveÏ majõ vyÂznam, ktery jim v kazÏdeÂm smluvnõÂm staÂteÏ naÂlezÏõ podle jeho
praÂvnõÂch prÏedpisuÊ.
CÏ la n e k 2
(1) Tato smlouva se vztahuje na praÂvnõÂ prÏedpisy upravujõÂcõÂ:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
daÂvky v nemoci a materÏstvõÂ,
daÂvky prÏi invaliditeÏ,
daÂvky ve staÂrÏõÂ,
daÂvky pozuÊstalyÂch (duÊchody vdovskeÂ, vdovecke a sirotcÏõÂ),
daÂvky prÏi pracovnõÂch uÂrazech a nemocech z povolaÂnõÂ,
pohrÏebneÂ,
daÂvky v nezameÏstnanosti,
rodinne prÏõÂdavky.
(2) PraÂvnõÂmi prÏedpisy ve smyslu odstavce 1 jsou zejmeÂna:
1. v CÏeske republice praÂvnõ prÏedpisy o
1.1
1.2
1.3
1.4
nemocenskeÂm pojisÏteÏnõÂ,
duÊchodoveÂm pojisÏteÏnõÂ a o zvyÂsÏenõÂ duÊchodu pro bezmocnost,
staÂtnõÂ sociaÂlnõÂ podporÏe,
pracovnõÂch vztazõÂch, pokud jde o uÂpravu odpoveÏdnosti za sÏkodu prÏi pracovnõÂch uÂrazech a nemocech
z povolaÂnõÂ,
1.5 zameÏstnanosti, pokud jde o uÂpravu poskytovaÂnõÂ daÂvek v nezameÏstnanosti;
2. v Litevske republice praÂvnõ prÏedpisy o
2.1 daÂvkaÂch v nemoci a materÏstvõÂ,
2.2 zabezpecÏenõÂ duÊchody ze staÂtnõÂho sociaÂlnõÂho pojisÏteÏnõÂ,
2.3 daÂvkaÂch a vyrovnaÂnõÂ prÏi pracovnõÂch uÂrazech a nemocech z povolaÂnõÂ,
2.4 podporÏe nezameÏstnanyÂch, pokud jde o uÂpravu poskytovaÂnõÂ daÂvek v nezameÏstnanosti,
2.5 rodinnyÂch prÏõÂdavcõÂch.
(3) Tato smlouva se vztahuje take na praÂvnõ prÏedpisy meÏnõÂcõ nebo nahrazujõÂcõ ty uvedene v prÏedchozõÂm
odstavci. Nevztahuje se vsÏak na praÂvnõ prÏedpisy zavaÂdeÏjõÂcõ nove odveÏtvõ sociaÂlnõÂho zabezpecÏenõÂ, nebude-li mezi
prÏõÂslusÏnyÂmi uÂrÏady dohodnuto jinak. Smlouva se nevztahuje na soustavy platne pro obeÏti vaÂlek a jejich naÂsledkuÊ.
CÏ la n e k 3
Tato smlouva se vztahuje na:
a) osoby, ktere podleÂhajõ nebo podleÂhaly praÂvnõÂm prÏedpisuÊm jednoho nebo obou smluvnõÂch staÂtuÊ,
b) na jine osoby, pokud odvozujõ sva praÂva od osob uvedenyÂch pod põÂsmenem a).
CÏ la n e k 4
NestanovõÂ-li tato smlouva daÂle jinak, budou obcÏane smluvnõÂch staÂtuÊ a jejich rodinnõ prÏõÂslusÏnõÂci postaveni prÏi
pouzÏõÂvaÂnõÂ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ kazÏdeÂho z nich narovenÏ jeho vlastnõÂm staÂtnõÂm obcÏanuÊm.
Strana 2180
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
CÏaÂstka 57
CÏ la n e k 5
(1) NestanovõÂ-li tato smlouva jinak, nesmõÂ byÂt naÂrok na daÂvky ± vyjma daÂvek uvedenyÂch v cÏlaÂnku 2 odstavci 1 pod body 6 azÏ 8 ± zamõÂtnut a tyto daÂvky kraÂceny, meÏneÏny, zastaveny nebo odnÏaty jen z duÊvodu, zÏe
opraÂvneÏna osoba ma pobyt nebo vykonaÂva vyÂdeÏlecÏnou cÏinnost na uÂzemõ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) NestanovõÂ-li tato smlouva jinak, daÂvky vyplaÂcene podle teÂto smlouvy prvnõÂm smluvnõÂm staÂtem na uÂzemõÂ
druheÂho smluvnõÂho staÂtu budou vyplaÂceny teÂzÏ na uÂzemõ trÏetõÂho staÂtu za stejnyÂch podmõÂnek a ve stejne vyÂsÏi jako
obcÏanuÊm prvnõÂho staÂtu, kterÏõÂ majõÂ pobyt v tomto trÏetõÂm staÂteÏ.
 ST II
CÏ A
 N I PRA
 V N I C H P R
Ï EDPISU
Ê
P O U ZÏ IÂ VA
CÏ la n e k 6
Pokud cÏlaÂnek 7 nestanovõ neÏco jineÂho a ve smyslu cÏlaÂnku 8 nebylo dohodnuto jinak, vztahujõ se na vyÂdeÏlecÏneÏ cÏinne osoby praÂvnõ prÏedpisy smluvnõÂho staÂtu, na jehozÏ uÂzemõ je vyÂdeÏlecÏna cÏinnost vykonaÂvaÂna.
CÏ la n e k 7
(1) Je-li zameÏstnanec vyslaÂn zameÏstnavatelem se sõÂdlem na uÂzemõÂ jednoho smluvnõÂho staÂtu na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, vztahujõÂ se na neÏj azÏ do konce 24. kalendaÂrÏnõÂho meÏsõÂce po tomto vyslaÂnõÂ praÂvnõÂ prÏedpisy
prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu tak, jako by byl jesÏteÏ zameÏstnaÂn na jeho uÂzemõÂ.
(2) Je-li zameÏstnanec leteckeÂ, zÏeleznicÏnõÂ, silnicÏnõÂ nebo rÏõÂcÏnõÂ dopravnõÂ spolecÏnosti zajisÏt'ujõÂcõÂ mezinaÂrodnõÂ
dopravu na uÂzemõÂ obou smluvnõÂch staÂtuÊ vysõÂlaÂn zameÏstnavatelem se sõÂdlem na uÂzemõÂ jednoho smluvnõÂho staÂtu
z jeho uÂzemõÂ na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, vztahujõÂ se na neÏj i nadaÂle praÂvnõÂ prÏedpisy prvnõÂho smluvnõÂho
staÂtu tak, jako by byl jesÏteÏ zameÏstnaÂn na jeho uÂzemõÂ.
(3) Za zameÏstnance vyslaneÂho na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu ve smyslu prÏedchozõÂch odstavcuÊ 1 a 2 se
nepovazÏuje zameÏstnanec, ktery ma na uÂzemõ druheÂho smluvnõÂho staÂtu trvaly pobyt; to neplatõÂ, maÂ-li zameÏstnanec uvedeno v pracovnõ smlouveÏ mõÂsto vyÂkonu praÂce na uÂzemõ prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu.
(4) StaÂtnõ uÂrÏednõÂci a osoby za takove povazÏovane vyslanõ z jednoho smluvnõÂho staÂtu na uÂzemõ druheÂho
smluvnõÂho staÂtu podleÂhajõÂ praÂvnõÂm prÏedpisuÊm prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu.
(5) PosaÂdka naÂmorÏnõ lodi, jakozÏ i jine osoby zameÏstnane na naÂmorÏnõ lodi nikoliv jen prÏechodneÏ podleÂhajõÂ
praÂvnõÂm prÏedpisuÊm smluvnõÂho staÂtu, pod jehozÏ vlajkou lod' pluje.
CÏ la n e k 8
Na spolecÏnou zÏaÂdost zameÏstnance a jeho zameÏstnavatele nebo osoby samostatneÏ vyÂdeÏlecÏneÏ cÏinne mohou
prÏõÂslusÏne uÂrÏady obou smluvnõÂch staÂtuÊ po dohodeÏ stanovit vyÂjimky z cÏlaÂnkuÊ 6 a 7.
 ST III
CÏ A
 SÏTNI USTANOVENI PRO JEDNOTLIVA
 ODVEÏTVIÂ
ZVLA
 LNI H O Z A B E Z P E CÏ E N I A D A
 VK Y
S OCI A
K A P I T O L A P RV NIÂ
Ï STVIÂ
NEMOC A MATER
CÏ la n e k 9
Je-li pro vznik, trvaÂnõÂ cÏi obnovenõÂ naÂroku na daÂvku podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ neÏktereÂho ze smluvnõÂch staÂtuÊ
potrÏebna urcÏita doba pojisÏteÏnõÂ, prÏihleÂdne nositel v nezbytneÂm rozsahu i k dobaÂm obdobneÂho neprÏekryÂvajõÂcõÂho se
pojisÏteÏnõÂ zõÂskaneÂho podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
Strana 2181
K A P I T O L A D R U H AÂ
Ê CHODY INVALIDNIÂ, STAROBNIÂ, POZU
Ê STALYÂCH, VDOVSKEÂ, VDOVECKEÂ A SIROTCÏIÂ
DU
O ddõ l 1 ± spolecÏna ustanovenõÂ
CÏ l a ne k 1 0
ZaÂvisõÂ-li podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu vznik, zachovaÂnõÂ nebo obnovenõÂ naÂroku na
daÂvku na existenci nebo zõÂskaÂnõ urcÏityÂch dob pojisÏteÏnõÂ, musõ prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu, je-li to
nezbytneÂ, prÏihleÂdnout i k existenci nebo dobaÂm odpovõÂdajõÂcõÂho pojisÏteÏnõÂ zõÂskanyÂm podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ
druheÂho smluvnõÂho staÂtu tak, jako by se jednalo o pojisÏteÏnõÂ podle jeho praÂvnõÂch prÏedpisuÊ.
CÏ l a ne k 1 1
Jsou-li podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu splneÏny podmõÂnky naÂroku na daÂvku i bez prÏihleÂdnutõ k dobaÂm pojisÏteÏnõ zõÂskanyÂm podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, stanovõ prÏõÂslusÏny nositel
prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu daÂvku vyÂlucÏneÏ na zaÂkladeÏ dob pojisÏteÏnõÂ zõÂskanyÂch podle jeho praÂvnõÂch prÏedpisuÊ.
CÏ l a ne k 1 2
Pokud naÂrok na daÂvku podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu muÊzÏe vzniknout pouze s prÏihleÂdnutõÂm k dobaÂm pojisÏteÏnõÂ zõÂskanyÂm podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, berou se tyto doby v uÂvahu
pouze v nezbytneÂm rozsahu, prÏicÏemzÏ:
1. DaÂvka, jejõÂzÏ vyÂsÏe zaÂvisõÂ na deÂlce pojisÏteÏnõÂ, se stanovõÂ vyÂhradneÏ v rozsahu odpovõÂdajõÂcõÂm dobaÂm pojisÏteÏnõÂ
zõÂskanyÂm vyÂlucÏneÏ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu.
2. DaÂvky nebo cÏaÂsti daÂvek, jejichzÏ vyÂsÏe nenõ zaÂvisla na deÂlce pojisÏteÏnõÂ, se stanovõ v pomeÏru dob zõÂskanyÂch
vyÂlucÏneÏ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu ke 30 letuÊm, nejvyÂsÏe vsÏak do plne daÂvky; to neplatõ pro
daÂvky nebo cÏaÂsti daÂvek poskytovanyÂch k zajisÏteÏnõÂ minimaÂlnõÂho prÏõÂjmu.
3. Doby prÏicÏõÂtane k dobaÂm pojisÏteÏnõ po vzniku invalidity pro stanovenõ daÂvek podmõÂneÏnyÂch dlouhodobeÏ
neprÏõÂznivyÂm zdravotnõÂm stavem a daÂvek pozuÊstalyÂch se hodnotõÂ v pomeÏru dob pojisÏteÏnõÂ zõÂskanyÂch vyÂlucÏneÏ
podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu ke dveÏma trÏetinaÂm dob, ktere uplynuly mezi 16. rokem veÏku
dotycÏne osoby a vznikem invalidity cÏi uÂmrtõÂm, nejvyÂsÏe vsÏak do plneÂho dopocÏtu.
CÏ l a ne k 1 3
(1) Nedosahuje-li doba pojisÏteÏnõ zõÂskana podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu dvanaÂcti meÏsõÂcuÊ
a nevznikne-li na jejõÂm zaÂkladeÏ naÂrok na daÂvku, nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu daÂvku neprÏiznaÂ. Tyto doby
zapocÏte nositel druheÂho smluvnõÂho staÂtu, jako by se jednalo o doby pojisÏteÏnõ zõÂskane podle jeho praÂvnõÂch
prÏedpisuÊ.
(2) Nedosahuje-li doba pojisÏteÏnõ zõÂskana podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ ani jednoho ze smluvnõÂch staÂtuÊ dvanaÂcti
meÏsõÂcuÊ a naÂrok proto nevznikne v zÏaÂdneÂm z nich, zapocÏte vsÏechny tyto doby nositel toho smluvnõÂho staÂtu, podle
jehozÏ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ by soucÏtem teÏchto dob byla potrÏebna doba pojisÏteÏnõ splneÏna. Pokud by takto byla
splneÏna podmõÂnka naÂroku na daÂvku v obou smluvnõÂch staÂtech, zapocÏte vsÏechny doby jen nositel toho smluvnõÂho
staÂtu, podle jehozÏ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ byla zõÂskaÂna doba delsÏõÂ.
(3) JestlizÏe podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu zaÂvisõ vyÂsÏe daÂvek na pocÏtu rodinnyÂch prÏõÂslusÏnõÂkuÊ, prÏihleÂdne prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu take k rodinnyÂm prÏõÂslusÏnõÂkuÊm s trvalyÂm pobytem
na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 1 4
(1) Ustanovenõ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu o kraÂcenõÂ, pozastavenõ cÏi zrusÏenõ daÂvek v prÏõÂpadech jejich soubeÏhu s jinyÂmi daÂvkami cÏi prÏõÂjmem nebo z duÊvodu vyÂkonu vyÂdeÏlecÏne cÏinnosti se uplatnÏujõ teÂzÏ ve
vztahu k prÏõÂjemcuÊm daÂvek zõÂskanyÂch podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu nebo osobaÂm majõÂcõÂm
prÏõÂjem cÏi vykonaÂvajõÂcõÂm vyÂdeÏlecÏnou cÏinnost na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) Pravidlo o kraÂcenõÂ, pozastavenõÂ cÏi zrusÏenõÂ daÂvek podle odstavce 1 neplatõÂ pro soubeÏh daÂvek stejneÂho
druhu prÏi invaliditeÏ, ve staÂrÏõÂ, pozuÊstalyÂm a prÏi pracovnõÂch uÂrazech a nemocech z povolaÂnõÂ poskytovanyÂch nositeli
obou smluvnõÂch staÂtuÊ.
(3) Pokud by pro soubeÏh daÂvek ruÊzneÂho druhu meÏlo byÂt soucÏasneÏ uplatneÏno kraÂcenõÂ daÂvek podle praÂvnõÂch
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CÏaÂstka 57
prÏedpisuÊ obou smluvnõÂch staÂtuÊ, provede se pouze v rozsahu poloviny kraÂcenõÂ provaÂdeÏneÂho podle praÂvnõÂch
prÏedpisuÊ kazÏdeÂho ze smluvnõÂch staÂtuÊ.
(4) UstanovenõÂ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõÂho staÂtu o omezenõÂ naÂroku na daÂvky prÏi jejich soubeÏhu podle
odstavce 1 se nepouzÏijõÂ v prÏõÂpadech, pokud existuje v teÏchto prÏedpisech vyÂhodneÏjsÏõÂ uÂprava pro soubeÏh daÂvek ze
staÂtu, s nõÂmzÏ nebyla sjednaÂna smluvnõÂ uÂprava.
Od dõÂ l 2 ± zvlaÂsÏtnõÂ ustanovenõÂ
PouzÏõÂvaÂnõ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ CÏeske republiky
CÏ l a ne k 1 5
(1) PodmõÂnkou vzniku naÂroku na plny invalidnõ duÊchod osobaÂm, ktere pro svuÊj dlouhodobeÏ neprÏõÂznivyÂ
zdravotnõ stav vznikly prÏed dosazÏenõÂm osmnaÂcti let veÏku nebyly uÂcÏastne pojisÏteÏnõÂ, je trvaly pobyt na uÂzemõÂ
CÏeske republiky.
(2) PrÏi stanovenõ vymeÏrÏovacõÂho zaÂkladu pro vyÂpocÏet duÊchodu se doby pojisÏteÏnõ zõÂskane podle praÂvnõÂch
prÏedpisuÊ Litevske republiky vylucÏujõÂ.
PouzÏõÂvaÂnõ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ Litevske republiky
CÏ l a ne k 1 6
PrÏi stanovenõ vyÂsÏe duÊchodu se vypocÏõÂtaÂva koeficient pojisÏt'ovacõÂch prÏõÂjmuÊ osob jen z dob pojisÏteÏnõÂ, ktereÂ
byly zõÂskaÂny podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ Litevske republiky.
Ï ETIÂ
KAPITOLA TR
PRACOVNIÂ UÂRAZY A NEMOCI Z POVOLAÂNIÂ
CÏ l a ne k 1 7
Pro poskytovaÂnõÂ daÂvek v prÏõÂpadeÏ pracovnõÂch uÂrazuÊ a nemocõÂ z povolaÂnõÂ platõÂ analogicky ustanovenõÂ teÂto
smlouvy o duÊchodech, jakozÏ i naÂsledujõÂcõÂ cÏlaÂnky teÂto kapitoly.
CÏ l a ne k 1 8
DaÂvky v prÏõÂpadeÏ pracovnõÂho uÂrazu a nemoci z povolaÂnõÂ poskytuje nositel toho smluvnõÂho staÂtu, jehozÏ
praÂvnõÂm prÏedpisuÊm podleÂhala osoba v dobeÏ pracovnõÂho uÂrazu nebo v dobeÏ, kdy naposledy vykonaÂvala cÏinnost
majõÂcõ za naÂsledek vznik nemoci z povolaÂnõÂ. Nositel druheÂho smluvnõÂho staÂtu poskytuje jen takove daÂvky, jezÏ by
byl povinen poskytovat podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ tohoto smluvnõÂho staÂtu a teÂto smlouvy v prÏõÂpadeÏ uÂrazuÊ a nemocõÂ
z obecnyÂch prÏõÂcÏin.
CÏ l a ne k 1 9
StanovõÂ-li praÂvnõÂ prÏedpisy jednoho smluvnõÂho staÂtu, zÏe se daÂvky pro nemoc z povolaÂnõÂ poskytujõÂ, jen kdyzÏ
cÏinnost, ktera nemoc muÊzÏe zpuÊsobit, byla vykonaÂvaÂna po urcÏitou minimaÂlnõ dobu, pak prÏõÂslusÏny nositel tohoto
smluvnõÂho staÂtu prÏihlõÂzÏõ ± pokud je to nezbytne ± k dobaÂm vykonaÂvaÂnõ takove cÏinnosti, beÏhem kteryÂch pro ni
platily praÂvnõÂ prÏedpisy druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 2 0
OsobeÏ, ktera pobõÂrala nebo pobõÂra daÂvky pro nemoc z povolaÂnõ k tõÂzÏi prÏõÂslusÏneÂho nositele jednoho smluvnõÂho staÂtu a poteÂ, co vykonaÂva cÏinnost, ktera take podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu muÊzÏe
zpuÊsobit nemoc z povolaÂnõÂ, uplatnÏuje naÂrok na daÂvky z duÊvodu zhorsÏenõÂ nemoci u nositele druheÂho smluvnõÂho
staÂtu,
a) daÂvky poskytuje nadaÂle nositel prvnõÂho smluvnõÂho staÂtu podle jeho praÂvnõÂch prÏedpisuÊ bez prÏihleÂdnutõÂ ke
zhorsÏenõÂ nemoci, a
b) nositel druheÂho smluvnõÂho staÂtu poskytne daÂvku ve vyÂsÏi rozdõÂlu mezi daÂvkou naÂlezÏejõÂcõÂ po zhorsÏenõÂ nemoci
a daÂvkou, kterou by byl povinen poskytovat podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu prÏed zhorsÏenõÂm nemoci.
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KAP ITOL A CÏ T VRTAÂ
Ï EBNEÂ
POHR
CÏ l a ne k 2 1
NaÂrok na pohrÏebne a na jeho vyÂplatu se stanovõ vyÂlucÏneÏ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ kazÏdeÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 2 2
JestlizÏe podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu zaÂvisõÂ zõÂskaÂnõÂ, zachovaÂnõÂ nebo obnovenõÂ naÂroku
na pohrÏebne na splneÏnõ urcÏite doby pojisÏteÏnõÂ, prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu, je-li to nezbytneÂ, prÏihleÂdne i k dobeÏ pojisÏteÏnõ zõÂskane podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 2 3
Vznikne-li naÂrok na pohrÏebne podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ obou smluvnõÂch staÂtuÊ, je prÏõÂslusÏnyÂm k poskytnutõÂ
pohrÏebneÂho nositel toho smluvnõÂho staÂtu, na jehozÏ uÂzemõ meÏl zemrÏely trvaly pobyt.
K A P I T O L A PAÂ TAÂ
NEZAMEÏSTNANOST
CÏ l a ne k 2 4
(1) JestlizÏe podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu zaÂvisõ zõÂskaÂnõÂ, zachovaÂnõ nebo obnovenõ naÂroku na daÂvky v nezameÏstnanosti na splneÏnõ urcÏite doby pojisÏteÏnõÂ, prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu, je-li
to nezbytneÂ, prÏihleÂdne i k dobeÏ pojisÏteÏnõ zõÂskane podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) PodmõÂnkou vzniku naÂroku na daÂvku vuÊcÏi nositeli smluvnõÂho staÂtu, jehozÏ praÂvnõÂm prÏedpisuÊm nezameÏstnany naposledy podleÂhal, je, zÏe v poslednõÂch 12 meÏsõÂcõÂch prÏed uplatneÏnõÂm naÂroku na daÂvku se na neÏj nejmeÂneÏ po
dobu 26 tyÂdnuÊ vztahovaly praÂvnõÂ prÏedpisy o daÂvkaÂch v nezameÏstnanosti tohoto smluvnõÂho staÂtu.
(3) PodmõÂnka minimaÂlnõ doby 26 tyÂdnuÊ stanovena v prÏedchozõÂm odstavci neplatõ pro ty nezameÏstnaneÂ
osoby, jejichzÏ zameÏstnaÂnõ dohodnute na delsÏõ nezÏ uvedenou dobu skoncÏilo bez jejich zavineÏnõ drÏõÂve nebo majõÂ
trvaly pobyt na uÂzemõ smluvnõÂho staÂtu, podle jehozÏ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ uplatnÏujõ naÂrok na daÂvku.
CÏ l a ne k 2 5
(1) ZõÂskaÂ-li naÂrok na daÂvky v nezameÏstnanosti podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu osoba
s trvalyÂm pobytem na uÂzemõ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, pak bude tyto daÂvky vyplaÂcet prÏõÂslusÏny nositel prvnõÂho
smluvnõÂho staÂtu podle jeho praÂvnõÂch prÏedpisuÊ za prÏedpokladu, zÏe opraÂvneÏna osoba v souladu s prÏedpisy o pobytu
cizincuÊ zuÊstane na uÂzemõÂ tohoto staÂtu, bude k dispozici jeho nositeli v mõÂsteÏ poslednõÂho zameÏstnaÂnõÂ a bude
splnÏovat dalsÏõ podmõÂnky pro pobõÂraÂnõ daÂvek stanovene pro obcÏany s trvalyÂm pobytem v tomto staÂteÏ.
(2) JestlizÏe se osoba uvedena v odstavci 1 vraÂtõ nebo prÏesteÏhuje na uÂzemõ druheÂho smluvnõÂho staÂtu a bude
splnÏovat dalsÏõ podmõÂnky pro pobõÂraÂnõ daÂvek stanovene podle jeho praÂvnõÂch prÏedpisuÊ, bude tyto daÂvky poskytovat ke sve tõÂzÏi nositel tohoto druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(3) Pro stanovenõ vyÂsÏe daÂvky podle odstavce 2 bere nositel staÂtu, v neÏmzÏ ma opraÂvneÏna osoba trvaly pobyt,
v uÂvahu pouze vyÂdeÏlky z naposledy vykonaÂvane cÏinnosti teÂto osoby na uÂzemõ tohoto staÂtu a ± pokud by
takovyÂch nebylo nebo nedosahovaly uÂrovneÏ minimaÂlnõÂ mzdy ± daÂvka se vymeÏrÏõÂ z minimaÂlnõÂ mzdy stanoveneÂ
praÂvnõÂmi prÏedpisy tohoto staÂtu.
CÏ l a ne k 2 6
(1) JestlizÏe podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu zaÂvisõ vyÂsÏe daÂvek na pocÏtu rodinnyÂch prÏõÂslusÏnõÂkuÊ, prÏihleÂdne prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu take k rodinnyÂm prÏõÂslusÏnõÂkuÊm s trvalyÂm pobytem
na uÂzemõÂ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) Do te doby, dokud osoba ma naÂrok na daÂvku podle cÏlaÂnku 25 odstavce 1, nevznikne jõ naÂrok na daÂvku
dle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõ strany, na jejõÂmzÏ uÂzemõ ma trvaly pobyt.
(3) Doba vyplaÂcenõÂ daÂvek v nezameÏstnanosti nositelem jednoho smluvnõÂho staÂtu se snõÂzÏõÂ o dobu, po kterou
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osoba pobõÂrala tyto daÂvky od nositele druheÂho smluvnõÂho staÂtu v pruÊbeÏhu poslednõÂch dvanaÂcti meÏsõÂcuÊ prÏed
uplatneÏnõÂm naÂroku na daÂvky vuÊcÏi nositeli prveÂho smluvnõÂho staÂtu.
KAPIT OLA SÏ ESTAÂ
Ï IÂDAVKY
RODINNEÂ PR
CÏ l a ne k 2 7
NaÂrok na rodinne prÏõÂdavky a na jejich vyÂplatu se stanovõ vyÂlucÏneÏ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ kazÏdeÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 2 8
JestlizÏe podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu zaÂvisõÂ zõÂskaÂnõÂ, zachovaÂnõÂ nebo obnovenõÂ naÂroku
na rodinne prÏõÂdavky na splneÏnõ urcÏite doby pojisÏteÏnõÂ, prÏõÂslusÏny nositel tohoto smluvnõÂho staÂtu, je-li to nezbytneÂ,
prÏihleÂdne i k dobeÏ pojisÏteÏnõ zõÂskane podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
CÏ l a ne k 2 9
Jsou-li splneÏny podmõÂnky pro poskytnutõÂ rodinnyÂch prÏõÂdavkuÊ v obou smluvnõÂch staÂtech, poskytnou se
rodinne prÏõÂdavky na zaÂkladeÏ praÂvnõÂch prÏedpisuÊ smluvnõÂho staÂtu, na jehozÏ uÂzemõ ma opraÂvneÏna osoba trvalyÂ
pobyt.
 ST IV
CÏ A
 USTANOVENIÂ
Ê ZNA
RU
CÏ l a ne k 3 0
(1) PrÏõÂslusÏne uÂrÏady smluvnõÂch staÂtuÊ upravõ postupy a prÏijmou opatrÏenõ k provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy.
(2) PrÏõÂslusÏne uÂrÏady zejmeÂna:
a) sjednajõÂ pro pouzÏõÂvaÂnõÂ teÂto smlouvy provaÂdeÏcõÂ ujednaÂnõÂ;
b) informujõÂ se vzaÂjemneÏ o zmeÏnaÂch praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jejich staÂtuÊ;
c) oznacÏõ stycÏna mõÂsta k ulehcÏenõ styku mezi nositeli obou smluvnõÂch staÂtuÊ.
CÏ l a ne k 3 1
(1) Nositele a uÂrÏady smluvnõÂch staÂtuÊ si poskytujõ navzaÂjem pomoc prÏi provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy a budou
jednat tak, jako by se jednalo o pouzÏitõÂ jejich vlastnõÂch praÂvnõÂch prÏedpisuÊ. Tato pomoc je bezplatnaÂ.
(2) Nositele si vzaÂjemneÏ uznaÂvajõ doklady vydaÂvane prÏõÂslusÏnyÂmi orgaÂny druheÂho smluvnõÂho staÂtu; o posouzenõ zdravotnõÂho stavu nebo stupneÏ invalidity vsÏak rozhoduje vyÂlucÏneÏ nositel smluvnõÂho staÂtu, ktery je prÏõÂslusÏnyÂ
k poskytovaÂnõÂ daÂvek. PrÏitom muÊzÏe prÏihleÂdnout ke zpraÂvaÂm a leÂkarÏskyÂm posudkuÊm zaslanyÂm nositelem druheÂho
smluvnõÂho staÂtu.
(3) LeÂkarÏska vysÏetrÏenõÂ, jejichzÏ provedenõ je pozÏadovaÂno praÂvnõÂmi prÏedpisy jednoho smluvnõÂho staÂtu a tyÂkajõÂ
se osoby zdrzÏujõÂcõ se na uÂzemõ druheÂho smluvnõÂho staÂtu, budou na zÏaÂdost prÏõÂslusÏneÂho nositele zajisÏteÏna nositelem v mõÂsteÏ pobytu takove osoby na uÂzemõ druheÂho staÂtu, a to bez vzaÂjemne uÂhrady naÂkladuÊ.
CÏ l a ne k 3 2
(1) Osvobozenõ nebo snõÂzÏenõ spraÂvnõÂch poplatkuÊ stanovena praÂvnõÂmi prÏedpisy jednoho smluvnõÂho staÂtu pro
listiny a jine doklady, ktere se podle teÏchto praÂvnõÂch prÏedpisuÊ prÏedklaÂdajõÂ, platõ take pro odpovõÂdajõÂcõ listiny a jineÂ
doklady, ktere se prÏedklaÂdajõ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu prÏi provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy.
(2) PrÏõÂslusÏne uÂrÏady nebo nositele obou smluvnõÂch staÂtuÊ upustõ u listin a jinyÂch dokladuÊ prÏedklaÂdanyÂch prÏi
provaÂdeÏnõÂ teÂto smlouvy od jejich oveÏrÏovaÂnõÂ diplomatickyÂmi nebo konzulaÂrnõÂmi uÂrÏady.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
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CÏ l a ne k 3 3
(1) Nositele a uÂrÏady jednoho smluvnõÂho staÂtu nesmeÏjõ odmõÂtnout podaÂnõ nebo jine põÂsemnosti z duÊvodu, zÏe
jsou sepsaÂny v uÂrÏednõÂm jazyce druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) PrÏi provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy se mohou nositele a uÂrÏady navzaÂjem a se zuÂcÏastneÏnyÂmi osobami nebo jejich
zaÂstupci styÂkat prÏõÂmo nebo jednat prostrÏednictvõÂm stycÏnyÂch mõÂst.
CÏ l a ne k 3 4
(1) ZÏaÂdosti, prohlaÂsÏenõ a opravne prostrÏedky, ktere majõ byÂt podaÂny podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho
smluvnõÂho staÂtu v urcÏite lhuÊteÏ spraÂvnõÂmu orgaÂnu, soudu nebo nositeli, platõ za podane ve lhuÊteÏ, jestlizÏe beÏhem
stejne lhuÊty byly podaÂny u prÏõÂslusÏneÂho orgaÂnu, soudu nebo nositele druheÂho smluvnõÂho staÂtu.
(2) ZÏaÂdost o daÂvku podana podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu se povazÏuje za zÏaÂdost o odpovõÂdajõÂcõ daÂvku podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ druheÂho smluvnõÂho staÂtu. To vsÏak neplatõÂ, pokud zÏadatel vyÂslovneÏ
pozÏaduje, aby prÏiznaÂnõÂ daÂvky ve staÂrÏõÂ podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ jednoho smluvnõÂho staÂtu bylo odlozÏeno.
CÏ l a ne k 3 5
Platby do druheÂho smluvnõÂho staÂtu vyplyÂvajõÂcõÂ z provaÂdeÏnõÂ teÂto smlouvy se uskutecÏnÏujõÂ ve volneÏ smeÏnitelnyÂch meÏnaÂch.
CÏ l a ne k 3 6
RozdõÂlnosti ve vyÂkladu a spory vznikle prÏi provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy, ktere nebudou moci vyrÏesÏit prÏõÂslusÏneÂ
uÂrÏady smluvnõÂch staÂtuÊ, budou prÏedmeÏtem jednaÂnõÂ smluvnõÂch staÂtuÊ.
 ST V
CÏ A
 A ZA
 VEÏRECÏNA
Â
Ï ECHODNA
USTANOVENIÂ PR
CÏ l a ne k 3 7
(1) Tato smlouva nezaklaÂda zÏaÂdne naÂroky na daÂvky za dobu prÏed jejõÂm vstupem v platnost.
(2) Tato smlouva se vztahuje take na pojistne prÏõÂpady, ktere nastaly prÏed jejõÂm vstupem v platnost, s vyÂjimkou prÏõÂpaduÊ zaklaÂdajõÂcõÂch naÂrok na jednoraÂzova plneÏnõÂ.
(3) Pro stanovenõ naÂrokuÊ na daÂvky podle teÂto smlouvy se prÏihleÂdne take k dobaÂm pojisÏteÏnõÂ, ktere byly
zõÂskaÂny prÏed vstupem teÂto smlouvy v platnost.
CÏ l a ne k 3 8
(1) DrÏõÂveÏjsÏõ rozhodnutõ vydana v oblastech upravovanyÂch touto smlouvou neodporujõ pouzÏõÂvaÂnõ teÂto
smlouvy.
(2) NaÂroky osob, jejichzÏ duÊchody byly vymeÏrÏeny prÏed vstupem v platnost teÂto smlouvy, budou na zÏaÂdost
znovu vymeÏrÏeny.
CÏ l a ne k 3 9
Pro naÂroky, ktere byly uplatneÏny na zaÂkladeÏ drÏõÂveÏjsÏõÂch pojistnyÂch prÏõÂpaduÊ podle cÏlaÂnku 37 odstavce 2
a cÏlaÂnku 38 odstavce 2, pocÏõÂnajõÂ lhuÊty k jejich uplatneÏnõÂ, jakozÏ i promlcÏecõÂ lhuÊty podle praÂvnõÂch prÏedpisuÊ
smluvnõÂch staÂtuÊ plynout nejdrÏõÂve od doby vstupu teÂto smlouvy v platnost.
CÏ l a ne k 4 0
(1) Tato smlouva podleÂha ratifikaci. RatifikacÏnõ listiny budou vymeÏneÏny co nejdrÏõÂve ve Vilniusu.
(2) Tato smlouva vstoupõÂ v platnost prvnõÂho dne meÏsõÂce naÂsledujõÂcõÂho po dni vyÂmeÏny ratifikacÏnõÂch listin.
(3) Tuto smlouvu lze zmeÏnit nebo doplnit na zaÂkladeÏ dohody smluvnõÂch staÂtuÊ. Takove zmeÏny nebo doplneÏnõ vstoupõ v platnost dnem, kdy si smluvnõ staÂty vymeÏnõ põÂsemne oznaÂmenõ o splneÏnõ podmõÂnek stanovenyÂch
praÂvnõÂmi prÏedpisy pro jejich vstup v platnost.
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SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 136 / 2000
CÏaÂstka 57
CÏ l a ne k 4 1
(1) Tato smlouva se uzavõÂra na dobu neurcÏitou. KazÏdy ze smluvnõÂch staÂtuÊ vsÏak muÊzÏe smlouvu põÂsemneÏ
vypoveÏdeÏt. Platnost smlouvy skoncÏõÂ v takoveÂm prÏõÂpadeÏ uplynutõÂm 6 meÏsõÂcuÊ ode dne dorucÏenõÂ oznaÂmenõÂ o vyÂpoveÏdi druheÂmu smluvnõÂmu staÂtu.
(2) Bude-li tato smlouva vypoveÏzena, zuÊstaÂvajõ naÂroky zõÂskane podle jejõÂch ustanovenõ zachovaÂny.
DaÂno v Praze dne 27. kveÏtna 1999 ve dvou puÊvodnõÂch vyhotovenõÂch, kazÏde v jazyce cÏeskeÂm a litevskeÂm,
prÏicÏemzÏ obeÏ zneÏnõÂ majõÂ stejnou platnost.
Za CÏeskou republiku:
PhDr. VladimõÂr SÏpidla v. r.
Za Litevskou republiku:
Algimantas Rimkunas v. r.
1. mõÂstoprÏedseda vlaÂdy
a ministr praÂce a sociaÂlnõÂch veÏcõÂ
naÂmeÏstek
ministra zahranicÏnõÂch veÏcõÂ
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 137 / 2000
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137
SDEÏ L E N IÂ
Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ
Ministerstvo zahranicÏnõÂch veÏcõÂ sdeÏluje, zÏe dne 11. rÏõÂjna 2000 byl v LimeÏ podepsaÂn Program vzdeÏlaÂvacõÂch,
veÏdeckyÂch a kulturnõÂch vyÂmeÏn mezi vlaÂdou CÏeske republiky a vlaÂdou PeruaÂnske republiky na leÂta 2001 ± 2003.
Program vstoupil v platnost na zaÂkladeÏ sveÂho cÏlaÂnku XXXIV dnem podpisu.
CÏeske zneÏnõ Programu se vyhlasÏuje soucÏasneÏ.
PROGRAM
vzdeÏlaÂvacõÂch, veÏdeckyÂch a kulturnõÂch vyÂmeÏn
mezi vlaÂdou CÏeske republiky a vlaÂdou PeruaÂnske republiky
na leÂta 2001 ± 2003
VlaÂda CÏeske republiky a vlaÂda PeruaÂnske republiky (daÂle jen ¹smluvnõ stranyª), vedeny prÏaÂnõÂm rozvõÂjet
a prohloubit soucÏasne prÏaÂtelske vztahy mezi obeÏma staÂty a podnõÂtit vzaÂjemne porozumeÏnõ mezi naÂrodem cÏeskyÂm
a peruaÂnskyÂm, a v souladu s Kulturnõ dohodou mezi vlaÂdou CÏeskoslovenske socialisticke republiky a vlaÂdou
PeruaÂnske republiky, podepsanou dne 14. rÏõÂjna 1974 v LimeÏ, se dohodly takto:
KulturnõÂ deÏdictvõÂ
CÏ l a n e k I
1. SmluvnõÂ strany v souladu s Dohodou UNESCO, podepsanou v ParÏõÂzÏi dne 14. listopadu 1974, a v souladu
se svyÂmi platnyÂmi praÂvnõÂmi rÏaÂdy budou spolupracovat za uÂcÏelem podpory a usnadneÏnõÂ navracenõÂ prÏedmeÏtuÊ
kulturnõÂho deÏdictvõÂ a zajisÏteÏnõÂ jejich uchovaÂnõÂ.
2. Smluvnõ strany budou podporovat prÏõÂme vztahy a spolupraÂci mezi svyÂmi orgaÂny staÂtnõ spraÂvy, jakozÏ
i spolupraÂci na mezinaÂrodnõÂm poli prÏi ochraneÏ, uchovaÂnõÂ, restaurovaÂnõÂ a navracenõÂ prÏedmeÏtuÊ kulturnõÂho deÏdictvõÂ
zejmeÂna v teÏchto oblastech:
a) kontrola nelegaÂlnõÂho dovozu prÏedmeÏtuÊ kulturnõÂho deÏdictvõ do staÂtu druhe smluvnõ strany,
b) vyÂmeÏna praÂvnõÂch prÏedpisuÊ z oblasti ochrany, uchovaÂnõÂ, restaurovaÂnõÂ a navracenõÂ prÏedmeÏtuÊ kulturnõÂho
deÏdictvõÂ vcÏetneÏ provaÂdeÏcõÂch prÏedpisuÊ,
c) provaÂdeÏnõÂ spolecÏnyÂch veÏdeckyÂch vyÂzkumuÊ spojenyÂch s uchovaÂnõÂm, ochranou a restaurovaÂnõÂm prÏedmeÏtuÊ
kulturnõÂho deÏdictvõÂ,
d) vytvaÂrÏenõÂ a aktualizovaÂnõÂ naÂrodnõÂch registruÊ kulturnõÂch pamaÂtek s vyuzÏitõÂm modernõÂch metod a technologiõÂ,
e) odborne vzdeÏlaÂvaÂnõ specialistuÊ a vyÂmeÏna odbornõÂkuÊ,
f) vyÂmeÏna informacõÂ o probleÂmech tyÂkajõÂcõÂch se nezaÂkonneÂho obchodu s kulturnõÂmi pamaÂtkami.
Kultura
CÏ l a ne k I I
SmluvnõÂ strany budou rozvõÂjet kontakty v oblasti kultury a umeÏnõÂ a budou podporovat prÏõÂmou spolupraÂci
mezi tvuÊrci, profesnõÂmi sdruzÏenõÂmi, kulturnõÂmi a umeÏleckyÂmi organizacemi a institucemi staÂtuÊ smluvnõÂch stran.
Budou podporovat uvaÂdeÏnõ literaÂrnõÂch, hudebnõÂch a dramatickyÂch deÏl i vyÂtvarne tvorby autoruÊ staÂtu druheÂ
smluvnõÂ strany dle umeÏleckyÂch plaÂnuÊ porÏadateluÊ.
CÏ l a n e k I I I
1. V oblasti divadla, hudby a tance budou smluvnõ strany podporovat vzaÂjemne kontakty souboruÊ a pozorovateluÊ na festivalech a souteÏzÏõÂch organizovanyÂch ve staÂteÏ druhe smluvnõ strany.
2. SmluvnõÂ strany budou podporovat uÂcÏast jednotlivcuÊ i souboruÊ na vyÂznamnyÂch hudebnõÂch, divadelnõÂch
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SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 137 / 2000
CÏaÂstka 57
a folklornõÂch udaÂlostech porÏaÂdanyÂch ve staÂteÏ druhe smluvnõ strany dle dramaturgickyÂch plaÂnuÊ porÏadateluÊ, jakozÏ
i prÏõÂmou spolupraÂci souboruÊ, umeÏleckyÂch organizacõÂ a institucõÂ.
CÏ l a ne k I V
SmluvnõÂ strany budou podporovat rozvoj spolupraÂce v oblasti vyÂtvarneÂho umeÏnõÂ a usilovat o uvaÂdeÏnõÂ tvorby
umeÏlcuÊ staÂtu druhe smluvnõ strany. Za tõÂmto uÂcÏelem budou podporovat prÏõÂmou spolupraÂci mezi galeriemi,
muzei, prÏõÂpadneÏ jinyÂmi institucemi a organizacemi, ktere puÊsobõ v oblasti vyÂtvarneÂho umeÏnõÂ.
CÏ la ne k V
SmluvnõÂ strany budou podporovat prÏõÂmou spolupraÂci mezi autorskyÂmi svazy a kulturnõÂmi institucemi
v souladu s kompetencemi, jezÏ jim na uÂzemõÂ staÂtu smluvnõÂ strany prÏõÂslusÏõÂ.
CÏ l a ne k V I
SmluvnõÂ strany budou podporovat prÏõÂmou spolupraÂci mezi muzejnõÂmi pracovisÏti a institucemi zabyÂvajõÂcõÂmi
se ochranou a evidencõÂ kulturnõÂch pamaÂtek a s tõÂm spojenyÂmi aktivitami, jakyÂmi jsou zejmeÂna konference,
sympozia, vyÂstavy, dõÂlny, seminaÂrÏe aj.
CÏ la ne k VI I
Smluvnõ strany budou podporovat spolupraÂci institucõ puÊsobõÂcõÂch v oblasti pamaÂtkove peÂcÏe. Budou spolupracovat a prÏedaÂvat si zkusÏenosti v oblasti problematiky financovaÂnõ a ochrany pamaÂtek a pamaÂtkoveÏ chraÂneÏnyÂch
uÂzemõÂ. V raÂmci mezinaÂrodnõÂch organizacõÂ budou podporovat spolupraÂci mezi institucemi pro ochranu a restaurovaÂnõÂ umeÏleckyÂch pamaÂtek.
VlastnictvõÂ autorskyÂch praÂv
CÏ l a ne k V I I I
SmluvnõÂ strany budou spolupracovat na plneÏnõÂ zaÂvazkuÊ na uÂzemõÂ staÂtuÊ smluvnõÂch stran vyplyÂvajõÂcõÂch
z Bernske uÂmluvy o ochraneÏ literaÂrnõÂch a umeÏleckyÂch deÏl, podepsane v Bernu dne 8. zaÂrÏõ 1886, revidovaneÂ
v ParÏõÂzÏi dne 24. cÏervence 1971, UÂmluvy o ochraneÏ vyÂkonnyÂch umeÏlcuÊ, vyÂrobcuÊ zvukovyÂch zaÂznamuÊ a rozhlaÏ õÂmeÏ dne 26. rÏõÂjna 1961, a U
 mluvy o ochraneÏ vyÂrobcuÊ proti
sovyÂch a televiznõÂch organizacõÂ, podepsane v R
Ï
nedovoleneÂmu rozmnozÏovaÂnõ jejich zvukovyÂch zaÂznamuÊ, podepsane v ZeneveÏ dne 29. rÏõÂjna 1971.
SpolupraÂce
CÏ l a n e k I X
SmluvnõÂ strany budou podporovat spolupraÂci v oblasti neprofesionaÂlnõÂch umeÏleckyÂch aktivit a v oblasti
tradicÏnõ lidove kultury, zejmeÂna uÂcÏast neprofesionaÂlnõÂch souboruÊ na mezinaÂrodnõÂch akcõÂch na pozvaÂnõ organizaÂtoruÊ a v souladu s podmõÂnkami teÏchto akcõ a daÂle porÏaÂdaÂnõ vyÂstav a festivaluÊ neprofesionaÂlnõÂch umeÏleckyÂch
aktivit a tradicÏnõ lidove kultury.
CÏ l a ne k X
SmluvnõÂ strany budou podporovat spolupraÂci v oblasti deÏtskyÂch estetickyÂch aktivit, uÂcÏast folklornõÂch souboruÊ a vyÂtvarnyÂch artefaktuÊ na mezinaÂrodnõÂch akcõÂch, jakozÏ i prÏõÂmou spolupraÂci institucõÂ puÊsobõÂcõÂch v teÂto
oblasti a v oblasti vyÂchovy umeÏnõÂm a k umeÏnõÂ.
CÏ la ne k XI
SmluvnõÂ strany budou podporovat uÂcÏast na mezinaÂrodnõÂch filmovyÂch festivalech, prÏehlõÂdkaÂch a filmovyÂch
kulturnõÂch akcõÂch organizovanyÂch ve staÂtech smluvnõÂch stran a spolupraÂci mezi profesnõÂmi institucemi a asociacemi v oblasti kinematografie.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 137 / 2000
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CÏ l a ne k X I I
SmluvnõÂ strany budou podporovat spolupraÂci v oblasti hromadnyÂch sdeÏlovacõÂch prostrÏedkuÊ dohodnutou
mezi prÏõÂslusÏnyÂmi organizacemi staÂtuÊ smluvnõÂch stran.
CÏ la ne k X I I I
SmluvnõÂ strany budou podporovat vyÂmeÏnu zkusÏenostõÂ prÏi tvorbeÏ novyÂch praÂvnõÂch prÏedpisuÊ v oblasti meÂdiõÂ
a audiovize.
CÏ l a ne k X IV
Smluvnõ strany budou podporovat aktivity smeÏrÏujõÂcõ ke vzaÂjemne znalosti naÂrodnõÂch literatur a prÏõÂmou
spolupraÂci knihoven a vydavatelskyÂch institucõÂ. DaÂle budou spolupracovat v oblasti marketingu kraÂsne a odborneÂ
literatury na svyÂch vydavatelskyÂch trzõÂch.
VzdeÏlaÂvaÂnõÂ
CÏ l a ne k XV
SmluvnõÂ strany budou napomaÂhat rozvoji kontaktuÊ mezi kulturnõÂmi a vzdeÏlaÂvacõÂmi organizacemi CÏeskeÂ
republiky a Peru. RovneÏzÏ budou podporovat rozvoj vzaÂjemnyÂch kontaktuÊ i prostrÏednictvõÂm naÂvsÏteÏv svyÂch
vlaÂdnõÂch delegacõÂ s cõÂlem prÏispeÏt ke spolupraÂci obou naÂroduÊ a sÏõÂrÏenõÂ historie a soucÏasnosti svyÂch staÂtuÊ.
CÏ l a ne k X VI
SmluvnõÂ strany si budou vymeÏnÏovat odbornõÂky a techniky v oblasti vzdeÏlaÂvaÂnõÂ z ministerstev sÏkolstvõÂ svyÂch
staÂtuÊ a pedagogicke dokumenty k vzaÂjemneÂmu informovaÂnõ o procesech modernizace vzdeÏlaÂvacõ soustavy.
CÏ l a ne k XVI I
Bude vytvorÏena komise slozÏena ze zaÂstupcuÊ prÏõÂslusÏnyÂch orgaÂnuÊ cÏeske a peruaÂnske smluvnõ strany, kteraÂ
posoudõ doklady o vzdeÏlaÂnõ a doklady o veÏdeckyÂch hodnostech a titulech vydaÂvane na uÂzemõ staÂtuÊ smluvnõÂch
stran. Na zaÂkladeÏ doporucÏenõÂ komise smluvnõÂ strany prozkoumajõÂ mozÏnosti sjednaÂnõÂ dohody, na jejõÂmzÏ zaÂkladeÏ
by mohly byÂt pro akademicke uÂcÏely tyto doklady vzaÂjemneÏ uznaÂvaÂny.
CÏ l a ne k X V I I I
Pro usnadneÏnõ spolupraÂce mezi vzdeÏlaÂvacõÂmi institucemi smluvnõ strany urcÏõ prÏõÂslusÏne uÂrÏady, ktere budou na
pozÏaÂdaÂnõÂ zajisÏt'ovat vyÂmeÏnu informativnõÂho materiaÂlu a publikacõÂ o sÏkolskeÂm systeÂmu a o vysokyÂch sÏkolaÂch.
CÏ l a ne k XI X
Smluvnõ strany budou podneÏcovat sjednaÂvaÂnõ dohod, ktere budou podporovat vyÂmeÏnu zkusÏenostõ umozÏnÏujõÂcõ lepsÏõ vzaÂjemne poznaÂvaÂnõÂ. V tomto smyslu budou podporovat kontakty vysokosÏkolskyÂch vzdeÏlaÂvacõÂch
institucõÂ, ktere mohou uzavõÂrat prÏõÂme dohody zameÏrÏene na vyÂmeÏny ucÏiteluÊ a odbornõÂkuÊ k prÏednaÂsÏkaÂm, kursuÊm
a seminaÂrÏuÊm.
Absolventi
CÏ l a ne k X X
SmluvnõÂ strany si v raÂmci svyÂch mozÏnostõÂ nabõÂdnou oficiaÂlnõÂ cestou stipendia k postgraduaÂlnõÂmu a specializacÏnõÂmu studiu na univerzitaÂch a vysokyÂch sÏkolaÂch na zaÂsadaÂch reciprocity.
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CÏaÂstka 57
VeÏda
Ï
C l a nek XXI
SmluvnõÂ strany budou podporovat spolupraÂci v oblasti veÏdy. V tomto smyslu budou napomaÂhat navazovaÂnõÂ
a rozvoji kontaktuÊ mezi prÏõÂslusÏnyÂmi orgaÂny svyÂch staÂtuÊ, jakozÏ i vyÂmeÏnaÂm odbornõÂkuÊ a/nebo vyÂzkumnyÂch
pracovnõÂkuÊ k studijnõÂm, vyÂzkumnyÂm a konzultacÏnõÂm pobytuÊm a k uÂcÏasti na veÏdeckyÂch setkaÂnõÂch mezinaÂrodnõÂho
charakteru, ktera se budou konat ve staÂtech smluvnõÂch stran.
CÏ l a ne k X XI I
1. Smluvnõ strany budou napomaÂhat rozvoji veÏdeckotechnicke spolupraÂce, ktera bude uskutecÏnÏovaÂna prostrÏednictvõÂm:
a) spolecÏnyÂch vyÂzkumnyÂch projektuÊ,
b) vyÂmeÏny veÏdeckyÂch a vyÂzkumnyÂch pracovnõÂkuÊ za uÂcÏelem prÏedaÂvaÂnõÂ veÏdeckyÂch a technickyÂch znalostõÂ
a zkusÏenostõÂ, provaÂdeÏnõ prÏednaÂsÏkove cÏinnosti a seznamovaÂnõ se s vyÂsledky veÏdy a techniky,
c) jinyÂch forem spolupraÂce, na nichzÏ se smluvnõÂ strany dohodnou diplomatickou cestou.
2. ProvaÂdeÏnõ veÏdeckotechnicke spolupraÂce bude na cÏeske straneÏ zajisÏt'ovat Ministerstvo sÏkolstvõÂ, mlaÂdezÏe
a teÏlovyÂchovy a na peruaÂnske straneÏ NaÂrodnõ rada veÏdy a techniky (CONCYTEC).
MlaÂdezÏ
Ï
C l a ne k X X I I I
SmluvnõÂ strany budou podporovat rozvoj stykuÊ mezi mlaÂdezÏnickyÂmi organizacemi za uÂcÏelem vyÂmeÏny
informacõÂ, zkusÏenostõÂ, urcÏenõÂ oblastõÂ spolupraÂce a mozÏnostõÂ vyÂmeÏn mlaÂdezÏe.
Sport
CÏ l a ne k X XI V
SmluvnõÂ strany budou napomaÂhat spolupraÂci v oblasti teÏlovyÂchovy a sportu; za tõÂm uÂcÏelem podporÏõÂ sjednaÂnõÂ
Dohody o spolupraÂci mezi Ministerstvem sÏkolstvõÂ, mlaÂdezÏe a teÏlovyÂchovy CÏeske republiky a PeruaÂnskyÂm institutem sportu.
CÏ l a nek XXV
SmluvnõÂ strany budou podporovat spolupraÂci a vyÂmeÏnu sportovcuÊ, sportovnõÂch delegacõÂ, treneÂruÊ a odbornõÂkuÊ stejneÏ jako uÂcÏast na dvoustrannyÂch souteÏzÏõÂch, vyÂmeÏnu informacõÂ o strukturÏe sportu a publikacõÂ o sportu.
KonkreÂtnõÂ aktivity jsou v kompetenci sportovnõÂch organizacõÂ staÂtuÊ smluvnõÂch stran.
OdbornõÂci
CÏ l a n e k XX VI
SmluvnõÂ strany si budou vymeÏnÏovat odbornõÂky z oblastõÂ uvedenyÂch v ustanovenõÂch tohoto Programu
o vzdeÏlaÂvaÂnõÂ, veÏdeÏ, mlaÂdezÏi a sportu. Celkova doba pobytuÊ neprÏesaÂhne deset (10) tyÂdnuÊ rocÏneÏ a jednotliveÂ
pobyty nebudou delsÏõÂ nezÏ cÏtrnaÂct (14) dnõÂ.
VsÏeobecne a financÏnõ podmõÂnky
CÏ l a ne k X X V I I
1. VysõÂlajõÂcõ smluvnõ strana prÏedlozÏõ kandidatury na stipendia podle cÏlaÂnku XX tohoto Programu na formulaÂrÏõÂch prÏijõÂmajõÂcõ smluvnõ strany obsahujõÂcõÂch i pozÏadavky na dokumentaci do 30. zaÂrÏõ pro cÏeske kandidaÂty
a do 31. brÏezna pro peruaÂnske kandidaÂty v roce, ktery prÏedchaÂzõ daneÂmu akademickeÂmu roku.
2. PrÏijõÂmajõÂcõÂ smluvnõÂ strana do trÏõÂ (3) meÏsõÂcuÊ po obdrzÏenõÂ dokumentace oznaÂmõÂ, zda navrzÏenõÂ kandidaÂti
byli prÏijati, naÂzev instituce, kde svuÊj pobyt uskutecÏnõÂ, datum jeho zahaÂjenõÂ a vyÂsÏi stipendia.
3. VysõÂlajõÂcõ smluvnõ strana sdeÏlõ prÏesne datum prÏõÂjezdu stipendistuÊ nejmeÂneÏ dva (2) tyÂdny prÏedem.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 137 / 2000
Strana 2191
CÏ l a n e k X X V I I I
1. VysõÂlajõÂcõÂ smluvnõÂ strana oznaÂmõÂ prÏijõÂmajõÂcõÂ smluvnõÂ straneÏ nejmeÂneÏ trÏi (3) meÏsõÂce prÏedem naÂvrh na
vyslaÂnõ osob (odbornõÂkuÊ, vyÂzkumnyÂch pracovnõÂkuÊ nebo jakeÂkoliv jine osoby nebo skupiny) podle tohoto Programu s vyÂjimkou osob vyslanyÂch podle cÏlaÂnku XX.
2. V naÂvrhu uprÏesnõÂ:
a) osobnõ uÂdaje a odborny zÏivotopis,
b) naÂvrh programu pobytu a termõÂnu jeho uskutecÏneÏnõÂ.
3. PrÏijõÂmajõÂcõÂ smluvnõÂ strana oznaÂmõÂ prÏijetõÂ naÂvrhu spolu s urcÏenõÂm data zahaÂjenõÂ pobytu nejmeÂneÏ
sÏest (6) tyÂdnuÊ prÏed plaÂnovanyÂm datem prÏõÂjezdu osob.
4. VysõÂlajõÂcõ smluvnõ strana oznaÂmõ prÏijõÂmajõÂcõ smluvnõ straneÏ prÏesne datum prÏõÂjezdu a zpuÊsob dopravy
trÏi (3) tyÂdny prÏed plaÂnovanyÂm prÏõÂjezdem osob.
CÏ l a ne k X X I X
1. SmluvnõÂ strany budou napomaÂhat rozvoji vyÂmeÏn osob a realizaci spolecÏnyÂch aktivit uskutecÏnÏovanyÂch
spolecÏnostmi, institucemi a sdruzÏenõÂmi staÂtuÊ smluvnõÂch stran a zavazujõÂ se, zÏe prÏevezmou odpoveÏdnost za naÂklady v souladu se svyÂmi financÏnõÂmi mozÏnostmi.
2. PodmõÂnky vyÂmeÏn a dalsÏõÂ podrobnosti budou stanoveny v kazÏdeÂm konkreÂtnõÂm prÏõÂpadeÏ diplomatickou
cestou.
ZaÂveÏrecÏna ustanovenõÂ
CÏ l a n e k XX X
Tento Program nevylucÏuje mozÏnost uskutecÏneÏnõÂ dalsÏõÂch akcõÂ a vyÂmeÏn, jejichzÏ realizaci v oblasti kultury,
vzdeÏlaÂvaÂnõÂ, veÏdy, mlaÂdezÏe a sportu budou smluvnõÂ strany povazÏovat za duÊlezÏitou. Na teÏchto aktivitaÂch se musõÂ
smluvnõÂ strany dohodnout diplomatickou cestou.
CÏ l a nek XXXI
Smluvnõ strany usnadnõ cesty osob, skupin a vyÂmeÏny prÏedpoklaÂdane tõÂmto Programem a budou se snazÏit
zajistit nejvyÂhodneÏjsÏõÂ podmõÂnky pro uskutecÏneÏnõÂ teÏchto naÂvsÏteÏv a vyÂmeÏn.
CÏ l a ne k X X X I I
ZaÂstupci smluvnõÂch stran se budou setkaÂvat jednou rocÏneÏ nebo diplomatickou cestou vyhodnotõÂ plneÏnõÂ
tohoto Programu.
CÏ l a ne k X X X I I I
1. Koordinace vsÏech aktivit se uskutecÏnõÂ diplomatickou cestou.
2. JakeÂkoliv pochybnosti, probleÂmy nebo obtõÂzÏe, ktere vzniknou prÏi vyÂkladu nebo provaÂdeÏnõ tohoto Programu, budou smluvnõ strany rÏesÏit diplomatickou cestou.
CÏ la ne k X X X I V
Tento Program vstupuje v platnost dnem podpisu a zuÊstane v platnosti do 31. prosince 2003. Po vzaÂjemneÂ
dohodeÏ smluvnõÂch stran diplomatickou cestou muÊzÏe byÂt platnost prodlouzÏena o jeden (1) rok.
DaÂno v LimeÏ dne 11. rÏõÂjna 2000 ve dvou puÊvodnõÂch vyhotovenõÂch, kazÏde v jazyce cÏeskeÂm a sÏpaneÏlskeÂm,
prÏicÏemzÏ obeÏ zneÏnõÂ majõÂ stejnou platnost.
Za vlaÂdu CÏeske republiky:
Mgr. Eduard Zeman v. r
Za vlaÂdu PeruaÂnske republiky:
Luis Federico Salas Guevara Schultz v. r.
ministr sÏkolstvõÂ,
mlaÂdezÏe a teÏlovyÂchovy
prÏedseda vlaÂdy
a ministr sÏkolstvõÂ
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 138 / 2000
Strana 2192
CÏaÂstka 57
138
SDEÏ L E N IÂ
Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ
Ministerstvo zahranicÏnõÂch veÏcõÂ sdeÏluje, zÏe dne 13. brÏezna 2000 bylo v Mexiku, D. F., podepsaÂno UjednaÂnõÂ
mezi Ministerstvem zemeÏdeÏlstvõ CÏeske republiky a Ministerstvem zemeÏdeÏlstvõÂ, zÏivocÏisÏne vyÂroby a rozvoje
venkova SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch v oblasti fytosanitaÂrnõÂ.
UjednaÂnõÂ vstoupilo v platnost na zaÂkladeÏ sveÂho cÏlaÂnku XVI dnem podpisu.
CÏeske zneÏnõ UjednaÂnõ se vyhlasÏuje soucÏasneÏ.
 NIÂ
U J E DN A
mezi
Ministerstvem zemeÏdeÏlstvõ CÏeske republiky a
Ministerstvem zemeÏdeÏlstvõÂ, zÏivocÏisÏne vyÂroby a rozvoje venkova
SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch
v oblasti fytosanitaÂrnõÂ
Ministerstvo zemeÏdeÏlstvõ CÏeske republiky a Ministerstvo zemeÏdeÏlstvõÂ, zÏivocÏisÏne vyÂroby a rozvoje venkova
SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch, daÂle jenom ¹Stranyª;
uveÏdomujõÂce si vyÂznam dalsÏõÂho rozvoje a spolupraÂce v oblasti zemeÏdeÏlstvõÂ;
povazÏujõÂce za zaÂjem obou Stran ochranu uÂzemõ svyÂch staÂtuÊ prÏed sÏkodlivyÂmi organismy napadajõÂcõÂmi rostliny a rostlinne produkty;
berouce v uÂvahu duÊlezÏitost rozsÏõÂrÏenõÂ spolupraÂce rostlinoleÂkarÏskyÂch sluzÏeb staÂtuÊ obou stran pro ulehcÏenõÂ
obchodu a vzaÂjemne vyÂmeÏny rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ, a to zpuÊsobem, ktery by neprÏedstavoval riziko pro
zemeÏdeÏlstvõÂ obou zainteresovanyÂch staÂtuÊ, zdravõÂ obyvatelstva a zÏivotnõÂ prostrÏedõÂ;
Ï õÂmeÏ dne 6. prosince 1951; Dohodu
respektujõÂce ustanovenõ MezinaÂrodnõ uÂmluvy o ochraneÏ rostlin, prÏijate v R
o uplatnÏovaÂnõ sanitaÂrnõÂch a fytosanitaÂrnõÂch opatrÏenõÂ, uzavrÏenou v raÂmci Dohody o zrÏõÂzenõ SveÏtove obchodnõÂ
organizace (WTO/OMC), prÏijate v MarrakesÏi dne 15. dubna 1994, a ZaÂkladnõ dohodu o veÏdecko-technickeÂ
spolupraÂci mezi vlaÂdou CÏeske republiky a vlaÂdou SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch, podepsanou v hlavnõÂm meÏsteÏ
Mexiku dne 4. kveÏtna 1995;
se dohodly naÂsledovneÏ:
CÏ l a n e k I
PrÏedmeÏtem tohoto UjednaÂnõÂ je stanovit zaÂklady spolupraÂce s cõÂlem prÏedchaÂzet zavlecÏenõÂ a sÏõÂrÏenõÂ sÏkodlivyÂch
organismuÊ na uÂzemõÂ staÂtuÊ obou Stran prostrÏednictvõÂm dovozu rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ podleÂhajõÂcõÂch
fytokaranteÂnnõÂm opatrÏenõÂm.
CÏ l a ne k I I
SpolupraÂce, ktera je prÏedmeÏtem tohoto UjednaÂnõÂ, se bude uskutecÏnÏovat v naÂsledujõÂcõÂch oblastech:
a) vyÂmeÏna technickyÂch informacõ a praÂvnõÂch prÏedpisuÊ rostlinoleÂkarÏske povahy mezi obeÏma Stranami;
b) vyÂmeÏna specialistuÊ s cõÂlem seznaÂmit se s procesy peÏstovaÂnõ rostlin a rostlinoleÂkarÏske peÂcÏe druhe Strany;
c) vyÂmeÏna technickyÂch poznatkuÊ v oblasti rostlinne vyÂroby, peÏstitelskyÂch cykluÊ danyÂch rostlin a v oblasti
rostlinoleÂkarÏske peÂcÏe;
d) vyÂmeÏna informacõÂ tyÂkajõÂcõÂch se zjisÏteÏnõÂ vyÂskytu a sÏõÂrÏenõÂ karanteÂnnõÂch sÏkodlivyÂch organismuÊ na uÂzemõÂ staÂtuÊ
obou Stran.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 138 / 2000
Strana 2193
CÏ l a n e k I I I
Za provaÂdeÏnõ tohoto UjednaÂnõ bude odpoveÏdna StaÂtnõ rostlinoleÂkarÏska spraÂva prÏi Ministerstvu zemeÏdeÏlstvõÂ
CÏeske republiky a GeneraÂlnõ rÏeditelstvõ pro hygienu a ochranu rostlin prÏi Ministerstvu zemeÏdeÏlstvõÂ, zÏivocÏisÏneÂ
vyÂroby a rozvoje venkova SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch.
CÏlaÂnek IV
ProvaÂdeÏnõÂ cÏlaÂnku II se uskutecÏnõÂ naÂsledujõÂcõÂmi zpuÊsoby:
a) rozsÏirÏovaÂnõÂm uÂcÏasti institucõÂ a organizacõÂ na cÏinnostech stanovenyÂch tõÂmto UjednaÂnõÂm;
b) vytvaÂrÏenõÂm vhodnyÂch technickyÂch a administrativnõÂch podmõÂnek pro spolupraÂci v oblastech, ktere jsou
prÏedmeÏtem tohoto UjednaÂnõÂ;
c) proveÏrÏovaÂnõÂm zemeÏdeÏlske produkce urcÏene pro vyÂvoz a podleÂhajõÂcõ rostlinoleÂkarÏske kontrole.
CÏlaÂnek V
KazÏda Strana prÏijme nezbytna opatrÏenõ v souladu s praÂvnõÂmi prÏedpisy sveÂho staÂtu s cõÂlem prÏedejõÂt zavlecÏenõÂ
karanteÂnnõÂch sÏkodlivyÂch organismuÊ na uÂzemõ staÂtu druhe Strany, zejmeÂna teÏch, ktere prÏedstavujõ vysokeÂ
rostlinoleÂkarÏske riziko, anebo teÏch sÏkodlivyÂch organismuÊ, ktere prÏõÂpadneÏ mohou byÂt uvedeny v navazujõÂcõÂch
dodatcõÂch tohoto UjednaÂnõ pro jednotlive zemeÏdeÏlske vyÂrobky.
CÏ l a ne k V I
VyvaÂzÏene zaÂsilky rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ budou opatrÏeny rostlinoleÂkarÏskyÂm osveÏdcÏenõÂm vydanyÂm
opraÂvneÏnou rostlinoleÂkarÏskou sluzÏbou. Vystavene osveÏdcÏenõ bude odpovõÂdat vzoru uvedeneÂmu v MezinaÂrodnõÂ
Ï õÂmeÏ dne 6. prosince 1951, ve zneÏnõÂ z roku 1979 a daÂle bude splnÏovat
uÂmluveÏ o ochraneÏ rostlin, prÏijate v R
rostlinoleÂkarÏske podmõÂnky Strany dovozce.
CÏ la ne k VI I
RostlinoleÂkarÏske osveÏdcÏenõ nezbavuje dovaÂzÏejõÂcõ staÂt praÂva proveÂst rostlinoleÂkarÏskou prohlõÂdku rostlin
a rostlinnyÂch produktuÊ a prÏijmout nezbytna rostlinoleÂkarÏska opatrÏenõÂ.
CÏ l a ne k V I I I
KazÏda Strana uveÏdomõ druhou Stranu o vstupnõÂch mõÂstech pro dovoz rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ. Mimo
dohodnuta vstupnõ mõÂsta nenõ dovoz rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ mozÏnyÂ.
CÏ la ne k I X
Dovoz rostlin a rostlinnyÂch produktuÊ na uÂzemõÂ staÂtuÊ Stran se uskutecÏnõÂ v souladu s praÂvnõÂmi prÏedpisy
a rostlinoleÂkarÏskyÂmi pozÏadavky teÏchto staÂtuÊ.
CÏ l a ne k X
Strany budou harmonizovat postupy kontroly a karanteÂny rostlin za uÂcÏelem dosazÏenõÂ jejich rovnocennosti.
CÏ la ne k XI
Strany podporÏõ odborna nebo specializacÏnõ sÏkolenõ rostlinoleÂkarÏskyÂch pracovnõÂkuÊ ve svyÂch vzdeÏlaÂvacõÂch,
vyÂzkumnyÂch a dalsÏõÂch institucõÂch.
CÏ l a ne k X I I
Podle potrÏeby budou prÏõÂslusÏne orgaÂny obou Stran svolaÂvat spolecÏne porady k projednaÂnõ a vyrÏesÏenõ otaÂzek
tyÂkajõÂcõÂch se spolupraÂce vymezene tõÂmto UjednaÂnõÂm. MõÂsto a datum urcÏõ po vzaÂjemne dohodeÏ. NaÂklady na
jõÂzdne a pobyt svyÂch prÏedstaviteluÊ nese vysõÂlajõÂcõ Strana.
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SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 138 / 2000
CÏaÂstka 57
VyÂsledky bilateraÂlnõÂch jednaÂnõ sdeÏlõ kazÏda Strana svyÂm prÏõÂslusÏnyÂm ministerstvuÊm zahranicÏõÂ.
CÏ la ne k X I I I
NaÂklady na provaÂdeÏnõÂ tohoto UjednaÂnõÂ budou hrazeny v souladu s prioritami a financÏnõÂmi mozÏnostmi.
Strany mohou pozÏaÂdat o spolupraÂci obchodnõ zemeÏdeÏlske organizace.
CÏ l a ne k X IV
1. PoveÏrÏenõ pracovnõÂci kazÏde Strany budou nadaÂle v pracovnõÂm pomeÏru k instituci jako doposud, cÏõÂmzÏ
nevznikne pracovneÏpraÂvnõ vztah k druhe StraneÏ, ktera nebude v zÏaÂdneÂm prÏõÂpadeÏ poklaÂdaÂna za naÂhradnõÂho
zameÏstnavatele.
2. Strany se ubezpecÏõÂ, zÏe pracovnõÂci, kterÏõÂ provaÂdõÂ cÏinnosti podle tohoto UjednaÂnõÂ budou mõÂt zdravotnõÂ
a uÂrazove pojisÏteÏnõ pro prÏõÂpad pojistne udaÂlosti vznikle prÏi plneÏnõ tohoto UjednaÂnõ a pro prÏõÂpad, zÏe tato pojistnaÂ
udaÂlost zaklaÂda naÂrok na pojistne plneÏnõÂ.
CÏ l a ne k XV
Neshody, ktere mohou vzniknout prÏi vyÂkladu nebo provaÂdeÏnõ tohoto UjednaÂnõÂ, budou vyrÏesÏeny vzaÂjemnou
dohodou na uÂrovni prÏõÂslusÏnyÂch zaÂstupcuÊ Stran. Nebude-li dosazÏeno uspokojiveÂho rÏesÏenõÂ, budou neshody rÏesÏeny
diplomatickou cestou.
CÏ l a ne k X VI
Toto UjednaÂnõÂ vstupuje v platnost dnem podpisu.
Toto UjednaÂnõ se sjednaÂva na dobu neurcÏitou, pokud je neÏktera ze Stran põÂsemneÏ nevypovõÂ.
Platnost UjednaÂnõ skoncÏõ sÏest meÏsõÂcuÊ ode dne dorucÏenõ oznaÂmenõ o vyÂpoveÏdi druhe StraneÏ.
CÏ l a ne k XVI I
Tato Dohoda muÊzÏe byÂt meÏneÏna se souhlasem obou Stran, a to põÂsemnou formou, kde bude zaÂrovenÏ stanoveno datum vstupu zmeÏn v platnost.
CÏ l a ne k X V I I I
UkoncÏenõ tohoto UjednaÂnõ nema vliv na dokoncÏenõ cÏinnostõ z nõ plynoucõÂch.
DaÂno v Mexiku, D. F., dne 13. brÏezna 2000 ve dvou puÊvodnõÂch vyhotovenõÂch, kazÏde v jazyce cÏeskeÂm
a sÏpaneÏlskeÂm, prÏicÏemzÏ obeÏ zneÏnõÂ majõÂ stejnou platnost.
Za Ministerstvo zemeÏdeÏlstvõÂ
CÏeske republiky
Za Ministerstvo zemeÏdeÏlstvõÂ,
zÏivocÏisÏne vyÂroby a rozvoje venkova
SpojenyÂch staÂtuÊ mexickyÂch
Ing. Jan Fencl v. r.
ministr zemeÏdeÏlstvõÂ
Romarico Arroyo Marroquin v. r.
ministr zemeÏdeÏlstvõÂ
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 139 / 2000
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139
SDEÏ L E N IÂ
Ministerstva zahranicÏnõÂch veÏcõÂ
Ministerstvo zahranicÏnõÂch veÏcõÂ sdeÏluje, zÏe dne 14. prosince 1998 byla ve VõÂdni podepsaÂna Smlouva mezi
CÏeskou republikou a Rakouskou republikou o vzaÂjemne pomoci prÏi katastrofaÂch nebo velkyÂch havaÂriõÂch.
Se Smlouvou vyslovil souhlas Parlament CÏeske republiky a prezident republiky Smlouvu ratifikoval.
Smlouva vstoupila v platnost na zaÂkladeÏ sveÂho cÏlaÂnku 17 odst. 2 dne 1. listopadu 2000.
CÏeske zneÏnõ Smlouvy se vyhlasÏuje soucÏasneÏ.
S M L O U VA
mezi CÏeskou republikou a Rakouskou republikou o vzaÂjemne pomoci prÏi katastrofaÂch
nebo velkyÂch havaÂriõÂch
CÏeska republika a Rakouska republika (daÂle jen ¹smluvnõ stranyª) jsouce prÏesveÏdcÏeny o nutnosti spolupraÂce
na uÂseku vzaÂjemne pomoci prÏi katastrofaÂch nebo velkyÂch havaÂriõÂch se dohodly takto:
CÏ la n e k 1
PrÏedmeÏt
Tato smlouva upravuje podmõÂnky dobrovolneÂho poskytovaÂnõ pomoci prÏi katastrofaÂch nebo velkyÂch havaÂriõÂch, ktera ma byÂt poskytovaÂna na zÏaÂdost orgaÂnuÊ druhe smluvnõ strany uvedenyÂch v cÏlaÂnku 3 odstavci 1 formou
nasazovaÂnõÂ zaÂchrannyÂch jednotek, jednotlivyÂch osob vyslanyÂch za uÂcÏelem poskytnutõÂ pomoci, zasõÂlaÂnõÂm materiaÂlu nebo poskytovaÂnõÂm informacõÂ.
CÏ la n e k 2
VymezenõÂ pojmuÊ
¹Katastrofa nebo velka havaÂrieª ± jizÏ nastala nebo bezprostrÏedneÏ hrozõÂcõÂ, mimorÏaÂdnaÂ, cÏaÂstecÏneÏ nebo zcela
neovladatelnaÂ, cÏasoveÏ a prostoroveÏ ohranicÏena udaÂlost, ktera vznika v souvislosti s provozem technickyÂch zarÏõÂzenõÂ, nicÏivyÂm puÊsobenõÂm prÏõÂrodnõÂch sil, zachaÂzenõÂm s nebezpecÏnyÂmi laÂtkami a jejich prÏepravou a ktera muÊzÏe
veÂst k ohrozÏenõ zÏivota nebo zdravõ lidõ a zvõÂrÏat, ohrozÏenõ zÏivotnõÂho prostrÏedõ a majetku, ke znacÏnyÂm ekonomickyÂm ztraÂtaÂm nebo ekologicke uÂjmeÏ a na jejõÂzÏ rÏesÏenõ nepostacÏujõ vlastnõ sõÂly postizÏene smluvnõ strany;
¹staÂt zÏaÂdajõÂcõ o pomocª ± ta smluvnõ strana, jejõÂzÏ orgaÂny uvedene v cÏlaÂnku 3 odstavci 1 zÏaÂdajõ druhou
smluvnõÂ stranu o poskytnutõÂ pomoci;
¹staÂt poskytujõÂcõ pomocª ± ta smluvnõ strana, jejõÂzÏ orgaÂny uvedene v cÏlaÂnku 3 odstavci 1 vyhovõ zÏaÂdosti
druhe smluvnõ strany o poskytnutõ pomoci;
¹zaÂchranne jednotkyª nebo ¹jednotlive osoby vyslane za uÂcÏelem poskytnutõ pomociª ± osoba (osoby),
kterou (ktereÂ) staÂt poskytujõÂcõÂ pomoc urcÏõÂ k poskytnutõÂ pomoci;
¹vybavenõª ± materiaÂl, zejmeÂna technicke prÏõÂstroje, dopravnõ prostrÏedky a zaÂchrannõ psi urcÏenõ k zaÂsahu,
jakozÏ i prostrÏedky pro vlastnõÂ potrÏebu;
¹prostrÏedky pomociª ± prÏedmeÏty, ktere jsou urcÏeny k bezplatneÂmu prÏedaÂnõ postizÏeneÂmu obyvatelstvu na
uÂzemõÂ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc.
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SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 139 / 2000
CÏaÂstka 57
CÏ la n e k 3
Kompetence
(1) OrgaÂny prÏõÂslusÏne pro prÏedklaÂdaÂnõ a prÏijõÂmaÂnõ zÏaÂdostõ o pomoc jsou:
± na straneÏ CÏeske republiky Ministerstvo vnitra;
± na straneÏ Rakouske republiky Spolkove ministerstvo vnitra,
Dolnorakouska zemska vlaÂda,
Hornorakouska zemska vlaÂda.
(2) ObeÏ smluvnõÂ strany si vzaÂjemneÏ oznaÂmõÂ diplomatickou cestou adresy a telekomunikacÏnõÂ spojenõÂ orgaÂnuÊ
uvedenyÂch v odstavci 1.
(3) OrgaÂny obou smluvnõÂch stran uvedene v odstavci 1 jsou zmocneÏny vstupovat prÏi provaÂdeÏnõ teÂto
smlouvy do bezprostrÏednõÂho vzaÂjemneÂho styku.
CÏ la n e k 4
Druh a rozsah pomoci
(1) Pomoc muÊzÏe byÂt poskytovaÂna formou nasazenõÂ zaÂchrannyÂch jednotek nebo jednotlivyÂch osob vyslanyÂch za uÂcÏelem poskytnutõÂ pomoci, zasõÂlaÂnõÂm prostrÏedkuÊ pomoci nebo jinyÂm vhodnyÂm zpuÊsobem, prÏicÏemzÏ druh
a rozsah pomoci dohodnou orgaÂny uvedene v cÏlaÂnku 3 odstavci 1 v raÂmci zÏaÂdosti o pomoc.
(2) PrÏeprava zaÂchrannyÂch jednotek nebo jednotlivyÂch osob vyslanyÂch za uÂcÏelem poskytnutõÂ pomoci, vybavenõÂ a prostrÏedkuÊ pomoci muÊzÏe byÂt uskutecÏneÏna po zemi, letecky nebo po vodeÏ.
CÏ la n e k 5
PrÏekracÏovaÂnõÂ staÂtnõÂch hranic a pobyt
(1) CÏlenove zaÂchranne jednotky mohou prÏekracÏovat staÂtnõ hranice bez cestovnõÂch dokladuÊ a zdrzÏovat se na
uÂzemõÂ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc po dobu poskytovaÂnõÂ pomoci bez võÂza a bez povolenõÂ k pobytu. VedoucõÂ
zaÂchranne jednotky musõ na pozÏaÂdaÂnõ prÏedlozÏit doklad prokazujõÂcõ jeho postavenõ nebo poveÏrÏenõ a jmennyÂ
seznam cÏlenuÊ zaÂchranne jednotky.
(2) CÏlenove zaÂchranne jednotky a jednotlive osoby vyslane za uÂcÏelem poskytnutõ pomoci nepotrÏebujõ pro
svou cÏinnost prÏi poskytovaÂnõ pomoci na uÂzemõ druhe smluvnõ strany povolenõ k zameÏstnaÂnõÂ.
(3) V obzvlaÂsÏteÏ naleÂhavyÂch prÏõÂpadech mohou cÏlenove zaÂchranne jednotky prÏekracÏovat staÂtnõ hranice i mimo
hranicÏnõ prÏechody. V tomto prÏõÂpadeÏ je nutno neprodleneÏ informovat prÏõÂslusÏny orgaÂn ochrany staÂtnõÂch hranic.
(4) CÏlenove zaÂchranne jednotky jsou na uÂzemõ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc opraÂvneÏni nosit uniformu, pokud
to patrÏõ k jejich beÏzÏneÂmu vybavenõÂ. ZaÂchranna jednotka staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc je opraÂvneÏna pouzÏõÂvat na
uÂzemõ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc na svyÂch vozidlech sva vlastnõ vyÂstrazÏna znamenõÂ.
CÏ la n e k 6
PrÏevoz vybavenõÂ a prostrÏedkuÊ pomoci prÏes staÂtnõÂ hranice
(1) Smluvnõ strany usnadnõ dovoz a vyÂvoz vybavenõ a prostrÏedkuÊ pomoci. Vedoucõ zaÂchranne jednotky je
povinen prÏi prÏekrocÏenõÂ staÂtnõÂch hranic prÏedat orgaÂnuÊm hranicÏnõÂ kontroly staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc pouze soupis
prÏevaÂzÏeneÂho vybavenõÂ a prostrÏedkuÊ pomoci. JestlizÏe ve zvlaÂsÏt' naleÂhavyÂch prÏõÂpadech dojde k prÏekrocÏenõÂ staÂtnõÂch
hranic mimo hranicÏnõÂ prÏechody, je nutno tento soupis prÏedat prÏõÂslusÏneÂmu celnõÂmu orgaÂnu prÏi nejblizÏsÏõÂ prÏõÂlezÏitosti.
(2) CÏlenove zaÂchranne jednotky nebo jednotlive osoby vyslane za uÂcÏelem poskytnutõ pomoci nesmõ kromeÏ
vybavenõ a prostrÏedkuÊ pomoci prÏevaÂzÏet zÏaÂdne jine zbozÏõÂ. StrÏelne zbraneÏ a strÏelivo nelze na uÂzemõ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho
o pomoc prÏevaÂzÏet.
(3) Na vybavenõ a prostrÏedky pomoci se nevztahujõ zaÂkazy a omezenõ platna pro prÏeshranicÏnõ pohyb zbozÏõÂ.
Pokud nebude vybavenõÂ spotrÏebovaÂno nebo znicÏeno, je trÏeba ho opeÏt vyveÂzt zpeÏt. Bude-li vybavenõÂ ponechaÂno
v mõÂsteÏ jako prostrÏedek pomoci, je zapotrÏebõÂ oznaÂmit jeho druh a mnozÏstvõÂ, jakozÏ i mõÂsto zanechaÂnõÂ orgaÂnu staÂtu
zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc uvedeneÂmu v cÏlaÂnku 3 odstavci 1, ktery o tom bude informovat prÏõÂslusÏny celnõ orgaÂn.
(4) UstanovenõÂ odstavce 3 se pouzÏijõÂ i v prÏõÂpadeÏ dovozu omamnyÂch a psychotropnõÂch laÂtek do staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc a opeÏtovneÂho vyÂvozu nespotrÏebovaneÂho mnozÏstvõÂ do staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc. Tento pohyb
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 139 / 2000
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zbozÏõÂ se nepovazÏuje za dovoz a vyÂvoz ve smyslu mezinaÂrodnõÂch uÂmluv tyÂkajõÂcõÂch se omamnyÂch a psychotropnõÂch
laÂtek. Omamne a psychotropnõ laÂtky je prÏõÂpustne dovaÂzÏet pouze v mnozÏstvõ odpovõÂdajõÂcõÂm naleÂhavyÂm zdravotnickyÂm potrÏebaÂm a aplikovat je muÊzÏe pouze kvalifikovany zdravotnicky personaÂl v souladu s praÂvnõÂmi prÏedpisy
te smluvnõ strany, k nõÂzÏ zaÂchranna jednotka nebo osoba vyslana za uÂcÏelem poskytnutõ pomoci naÂlezÏõÂ. SpotrÏebovane omamne a psychotropnõ laÂtky se zaznamenaÂvajõ do spotrÏebnõÂch statistik staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc.
(5) Ve staÂteÏ zÏaÂdajõÂcõÂm o pomoc propustõÂ smluvnõÂ strany vybavenõÂ na zaÂkladeÏ reciprocity do rezÏimu docÏasneÂho pouzÏitõÂ s uÂplnyÂm osvobozenõÂm od cla, a to bez formaÂlnõÂho rÏõÂzenõÂ a slozÏenõÂ jistoty, a osvobodõÂ ho, stejneÏ
jako prostrÏedky pomoci, od vsÏech cel, danõÂ a ostatnõÂch dovoznõÂch poplatkuÊ, pokud budou spotrÏebovaÂny nebo
zanechaÂny v mõÂsteÏ.
CÏ la n e k 7
PouzÏõÂvaÂnõÂ letadel
(1) Letadel lze pouzÏõÂt nejen pro rychlou prÏepravu zaÂchrannyÂch jednotek podle cÏlaÂnku 4 odstavce 2, ale
i bezprostrÏedneÏ prÏi poskytovaÂnõÂ pomoci.
(2) KazÏda smluvnõ strana prÏipustõÂ, aby letadla vypravovana z uÂzemõ druhe smluvnõ strany podle odstavce 1
mohla prÏeleÂtaÂvat jejõÂ uÂzemõÂ a prÏistaÂvat a startovat i z jinyÂch mõÂst nezÏ z letisÏt' s pohranicÏnõÂ a celnõÂ kontrolou
a povolenyÂch prÏistaÂvacõÂch a startovacõÂch ploch.
(3) PouzÏitõ letadel prÏi poskytovaÂnõ pomoci je trÏeba prÏedem oznaÂmit prÏõÂslusÏneÂmu orgaÂnu druhe smluvnõÂ
strany s uvedenõÂm uÂdajuÊ o druhu letadla, posaÂdce, naÂkladu, mõÂsteÏ a prÏedpoklaÂdane dobeÏ prÏistaÂnõÂ.
(4) Pokud z odstavce 2 nevyplyne nic jineÂho, pouzÏijõ se praÂvnõ prÏedpisy platne pro letecky provoz smluvnõÂch stran a oboustranneÏ dohodnuty postup pro prÏelet staÂtnõÂch hranic. PrÏõÂslusÏny letovy plaÂn musõ obsahovat
odkaz na tuto smlouvu.
CÏ la n e k 8
Koordinace a rÏõÂzenõÂ
(1) Koordinace a rÏõÂzenõÂ zaÂchrannyÂch pracõÂ a pomoci prÏõÂslusÏõÂ orgaÂnuÊm staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc.
(2) Pokyny zaÂchrannyÂm jednotkaÂm staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc se adresujõÂ vyÂlucÏneÏ jejich vedoucõÂm, kterÏõÂ
pak narÏõÂdõÂ svyÂm podrÏõÂzenyÂm zpuÊsob jejich provedenõÂ.
(3) OrgaÂny staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc poskytujõÂ ochranu a pomoc zaÂchrannyÂm jednotkaÂm nebo jednotlivyÂm
osobaÂm vyslanyÂm za uÂcÏelem poskytnutõÂ pomoci ze staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc.
CÏ la n e k 9
NaÂklady na poskytovaÂnõÂ pomoci
(1) StaÂt poskytujõÂcõ pomoc nema vuÊcÏi staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂmu o pomoc zÏaÂdny naÂrok na uÂhradu naÂkladuÊ vynalozÏenyÂch prÏi poskytovaÂnõ pomoci. Toto platõ i v prÏõÂpadeÏ naÂkladuÊ vzniklyÂch spotrÏebovaÂnõÂm, posÏkozenõÂm nebo
ztraÂtou vybavenõÂ. StaÂt zÏaÂdajõÂcõÂ o pomoc nese naÂklady na poskytnutõÂ pomoci fyzickyÂmi a praÂvnickyÂmi osobami,
kterou staÂt poskytujõÂcõÂ pomoc na pozÏaÂdaÂnõÂ pouze zprostrÏedkuje.
(2) ZaÂchrannyÂm jednotkaÂm a jednotlivyÂm osobaÂm vyslanyÂm za uÂcÏelem poskytnutõÂ pomoci ze staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc zajistõÂ staÂt zÏaÂdajõÂcõÂ o pomoc v prÏõÂpadeÏ potrÏeby po dobu jejich puÊsobenõÂ na jeho uÂzemõÂ na vlastnõÂ
naÂklady logistickou pomoc, vcÏetneÏ leÂkarÏske pomoci.
CÏ l a ne k 1 0
NaÂhrada sÏkod a odsÏkodneÏnõÂ
(1) KazÏda smluvnõ strana se vzdaÂva vuÊcÏi druhe smluvnõ straneÏ nebo osobaÂm urcÏenyÂm k poskytnutõ pomoci
touto smluvnõÂ stranou vsÏech svyÂch naÂrokuÊ na naÂhradu:
a) majetkovyÂch sÏkod, ktere byly zpuÊsobeny neÏkterou z osob urcÏenyÂch k poskytnutõ pomoci v souvislosti
s plneÏnõÂm jejõÂho uÂkolu,
b) sÏkod spocÏõÂvajõÂcõÂch v teÏlesne uÂjmeÏ, posÏkozenõ zdravõ nebo smrti neÏktere z osob urcÏenyÂch k poskytnutõÂ
pomoci v souvislosti s plneÏnõÂm jejõÂho uÂkolu.
To neplatõÂ, byla-li sÏkoda zpuÊsobena uÂmyslneÏ nebo z hrube nedbalosti.
Strana 2198
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 139 / 2000
CÏaÂstka 57
(2) ZpuÊsobõÂ-li osoba ze staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc urcÏena k poskytnutõ pomoci v souvislosti s plneÏnõÂm
sveÂho uÂkolu na uÂzemõ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc sÏkodu trÏetõÂm osobaÂm, odpovõÂda za sÏkodu staÂt zÏaÂdajõÂcõ o pomoc
podle teÏch praÂvnõÂch prÏedpisuÊ, kteryÂch by bylo pouzÏito v prÏõÂpadeÏ sÏkody zpuÊsobene vlastnõÂmi osobami urcÏenyÂmi
k poskytnutõÂ pomoci.
(3) StaÂt zÏaÂdajõÂcõ o pomoc nema regresnõ naÂrok vuÊcÏi staÂtu poskytujõÂcõÂmu pomoc nebo osobaÂm urcÏenyÂm
k poskytnutõ pomoci ze staÂtu poskytujõÂcõÂho pomoc. ZpuÊsobõÂ-li vsÏak osoba urcÏena k poskytnutõ pomoci ze staÂtu
poskytujõÂcõÂho pomoc sÏkodu trÏetõ osobeÏ uÂmyslneÏ nebo z hrube nedbalosti, muÊzÏe staÂt zÏaÂdajõÂcõ o pomoc uplatnÏovat
regresnõÂ naÂrok vuÊcÏi staÂtu poskytujõÂcõÂmu pomoc.
(4) OrgaÂny smluvnõÂch stran budou v souladu se svyÂmi vnitrostaÂtnõÂmi praÂvnõÂmi prÏedpisy uÂzce spolupracovat, aby usnadnily vyrÏizovaÂnõÂ naÂrokuÊ na naÂhradu sÏkody a naÂrokuÊ na odsÏkodneÏnõÂ. Budou si zejmeÂna vymeÏnÏovat
vesÏkere jim dostupne informace tyÂkajõÂcõ se prÏõÂpaduÊ sÏkod ve smyslu tohoto cÏlaÂnku.
CÏ l a ne k 1 1
Evakuovane osoby
(1) Ustanovenõ cÏlaÂnku 5 odstavcuÊ 1 a 3 platõ prÏimeÏrÏeneÏ take pro osoby, ktere musõ byÂt prÏi katastrofeÏ nebo
velke havaÂrii evakuovaÂny.
(2) OsobaÂm, ktere se v duÊsledku katastrofy nebo velke havaÂrie dostaly na uÂzemõ druhe smluvnõ strany jako
evakuovane osoby a jejich doprovod, bude poskytnuta nutna pomoc azÏ do okamzÏiku, nezÏ nastane mozÏnost co
nejdrÏõÂveÏjsÏõÂho naÂvratu. StaÂt zÏaÂdajõÂcõÂ o pomoc uhradõÂ naÂklady na tuto pomoc a naÂvrat teÏchto osob.
(3) KazÏda smluvnõ strana je povinna prÏevzõÂt zpeÏt evakuovane osoby a osoby je doprovaÂzejõÂcõÂ, ktere se
dostaly z jejõÂho uÂzemõ na uÂzemõ druhe smluvnõ strany. Pokud se bude jednat o osoby, ktere nemajõ staÂtnõÂ
obcÏanstvõ smluvnõ strany, jezÏ je prÏebõÂra zpeÏt, majõ tyto osoby stejny cizinecky status jako prÏed prÏekrocÏenõÂm
staÂtnõÂch hranic.
CÏ l a ne k 1 2
TelekomunikacÏnõÂ spojenõÂ
OrgaÂny obou smluvnõÂch stran uvedene v cÏlaÂnku 3 odstavci 1 teÂto smlouvy provedou vesÏkera nutna opatrÏenõÂ,
aby zajistily spolehlive spojenõ mezi teÏmito orgaÂny a zaÂchrannyÂmi jednotkami v mõÂsteÏ jejich nasazenõÂ.
CÏ l a ne k 1 3
UkoncÏenõÂ pomoci
ZaÂchranne jednotky nebo jednotlive osoby vyslane za uÂcÏelem poskytnutõ pomoci musõ svou cÏinnost neprodleneÏ zastavit, jestlizÏe tak narÏõÂdõ orgaÂny uvedene v cÏlaÂnku 3 odstavci 1, jinak ukoncÏõ svou cÏinnost po splneÏnõÂ
sveÂho uÂkolu. Pote musõ zaÂchranne jednotky a jednotlive osoby vyslane za uÂcÏelem poskytnutõ pomoci neprodleneÏ
opustit uÂzemõÂ staÂtu zÏaÂdajõÂcõÂho o pomoc.
CÏ l a ne k 1 4
DalsÏõÂ formy spolupraÂce
(1) SmluvnõÂ strany budou spolupracovat podle vnitrostaÂtnõÂch praÂvnõÂch prÏedpisuÊ, zejmeÂna:
a) prÏi prÏõÂpraveÏ poskytovaÂnõÂ pomoci,
b) prÏi prevenci a zmõÂrnÏovaÂnõÂ naÂsledkuÊ katastrof nebo velkyÂch havaÂriõÂ tõÂm, zÏe si budou vymeÏnÏovat informace
veÏdeckotechnickeÂho charakteru a organizovat setkaÂnõÂ, vyÂzkumne programy, odborne kurzy a naÂcvik poskytovaÂnõ pomoci na uÂzemõ obou smluvnõÂch stran,
c) prÏi vyÂmeÏneÏ informacõ tyÂkajõÂcõÂch se nebezpecÏõ a sÏkod, ktere mohou vzniknout a rozsÏõÂrÏit se i na uÂzemõ druheÂ
smluvnõ strany; vzaÂjemne prÏedaÂvaÂnõ informacõ zahrnuje i pruÊbeÏzÏne sdeÏlovaÂnõ nameÏrÏenyÂch hodnot.
(2) Ustanovenõ teÂto smlouvy platõ prÏimeÏrÏeneÏ i pro spolecÏna cvicÏenõÂ, jakozÏ i pro poskytovaÂnõ pomoci v raÂmci
beÏzÏne sousedske pomoci.
CÏaÂstka 57
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv cÏ. 139 / 2000
Strana 2199
CÏ l a ne k 1 5
UrovnaÂvaÂnõÂ sporuÊ
NaÂzorove rozdõÂly tyÂkajõÂcõ se provaÂdeÏnõ teÂto smlouvy, ktere nebudou moci prÏõÂmo odstranit orgaÂny uvedeneÂ
v cÏlaÂnku 3 odstavci 1, urovnajõÂ smluvnõÂ strany diplomatickou cestou.
CÏ l a ne k 1 6
Jine smluvnõ uÂpravy
StaÂvajõÂcõÂ smluvnõÂ uÂpravy mezi smluvnõÂmi stranami zuÊstaÂvajõÂ nedotcÏeny.
CÏ l a ne k 1 7
ZaÂveÏrecÏna ustanovenõÂ
(1) Tato smlouva se uzavõÂra na dobu neurcÏitou.
(2) Tato smlouva vstoupõÂ v platnost prvnõÂho dne meÏsõÂce naÂsledujõÂcõÂho po meÏsõÂci, v neÏmzÏ si smluvnõÂ strany
vzaÂjemneÏ põÂsemneÏ diplomatickou cestou sdeÏlõÂ, zÏe byly splneÏny prÏõÂslusÏne vnitrostaÂtnõ podmõÂnky pro jejõ vstup
v platnost.
(3) Tato smlouva muÊzÏe byÂt kdykoli põÂsemneÏ vypoveÏzena diplomatickou cestou. V takoveÂm prÏõÂpadeÏ pozbyde platnosti sÏest meÏsõÂcuÊ ode dne dorucÏenõÂ vyÂpoveÏdi.
DaÂno ve VõÂdni dne 14. prosince 1998 ve dvou puÊvodnõÂch vyhotovenõÂch, kazÏde v jazyce cÏeskeÂm a neÏmeckeÂm,
prÏicÏemzÏ obeÏ zneÏnõÂ majõÂ stejnou platnost.
Za CÏeskou republiku:
Za Rakouskou republiku:
VaÂclav Grulich v. r.
ministr vnitra
Karl SchloÈgl v. r.
ministr vnitra
Strana 2200
SbõÂrka mezinaÂrodnõÂch smluv 2000
CÏaÂstka 57
VydaÂva a tiskne: TiskaÂrna Ministerstva vnitra, p. o., BartuÊnÏkova 4, posÏt. schr. 10, 149 01 Praha 415, telefon (02) 792 70 11, fax (02) 795 26 03 ±
Redakce: Ministerstvo vnitra, Nad SÏtolou 3, posÏt. schr. 21/SB, 170 34 Praha 7-HolesÏovice, telefon: (02) 614 32341 a 614 33502, fax (02) 614 33502 ±
Administrace: põÂsemne objednaÂvky prÏedplatneÂho, zmeÏny adres a pocÏtu odebõÂranyÂch vyÂtiskuÊ ± MORAVIAPRESS, a. s., U PoÂny 3061, 690 02 BrÏeclav,
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prÏedplatiteluÊ vybõÂraÂno formou zaÂloh ve vyÂsÏi oznaÂmene ve SbõÂrce mezinaÂrodnõÂch smluv. ZaÂveÏrecÏne vyuÂcÏtovaÂnõ se provaÂdõ po dodaÂnõ kompletnõÂho
rocÏnõÂku na zaÂkladeÏ pocÏtu skutecÏneÏ vydanyÂch cÏaÂstek (prvnõÂ zaÂloha na rok 2000 cÏinõÂ 1000,± KcÏ) ± VychaÂzõÂ podle potrÏeby ± Distribuce: celorocÏnõÂ
prÏedplatne i objednaÂvky jednotlivyÂch cÏaÂstek ± MORAVIAPRESS, a. s., U PoÂny 3061, 690 02 BrÏeclav, telefon: 0627/305 179, 305 153, fax: 0627/321 417.
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BohumõÂn: ZÏDB, a. s., technicka knihovna, BezrucÏova 300; Brno: VysÏehrad, s. r. o., KapucõÂnske naÂm. 11, Knihkupectvõ M. ZÏenõÂsÏka, KveÏtinaÂrÏska 1,
M.C.DES, Cejl 76, SEVT, a. s., CÏeska 14; CÏeske BudeÏjovice: PROSPEKTRUM, KneÏzÏska 18, SEVT, a. s., Krajinska 38; Hradec KraÂloveÂ: TECHNOR,
HorÏicka 405; Cheb: EFREX, s. r. o., Karlova 31; Chomutov: DDD Knihkupectvõ ± AntikvariaÂt, Ruska 85; KadanÏ: KniharÏstvõ ± PrÏibõÂkovaÂ,
J. SÏvermy 14; Kladno: eL VaN, Ke Stadionu 1953; Klatovy: Krameriovo knihkupectvõÂ, Klatovy 169/I.; Liberec: PodjesÏteÏdske knihkupectvõÂ, Moskevska 28; Most: Knihkupectvõ SÏerÏõÂkovaÂ, Ilona RuÊzÏicÏkovaÂ, SÏerÏõÂkova 529/1057; Napajedla: Ing. Miroslav KucÏerÏõÂk, Svatoplukova 1282; Olomouc:
BONUM, OstruzÏnicka 10, Tycho, OstruzÏnicka 3; Ostrava: LIBREX, NaÂdrazÏnõ 14, Profesio, Hollarova 14, SEVT, a. s., Dr. SÏmerala 27; Pardubice:
LEJHANEC, s. r. o., SladkovskeÂho 414, PROSPEKTRUM, naÂm. Republiky 1400 (objekt GRAND); PlzenÏ: ADMINA, UÂslavska 2, EDICUM,
Vojanova 45, Technicke normy, LaÂbkova pav. cÏ. 5; Praha 1: DuÊm ucÏebnic a knih CÏerna Labut', Na PorÏõÂcÏõ 25, FISÏER-KLEMENTINUM, Karlova 1,
KANT CZ, s. r. o., Hybernska 5, LINDE Praha, a. s., Opletalova 35, Moraviapress, a. s., Na Florenci 7-9, tel.: 02/232 07 66, PROSPEKTRUM,
Na PorÏõÂcÏõÂ 7; Praha 2: ANAG ± sdruzÏenõÂ, Ing. JirÏõÂ VõÂtek, naÂm. MõÂru 9, NaÂrodnõÂ duÊm; NEWSLETTER PRAHA, SÏafarÏõÂkova 11; Praha 4:
PROSPEKTRUM, NaÂkupnõ centrum BudeÏjovickaÂ, Olbrachtova 64, SEVT, a. s., Jihlavska 405; Praha 5: SEVT, a. s., E. PesÏkove 14; Praha 6: PPP
± StanÏkova Isabela, PusÏkinovo naÂm. 17; Praha 8: JASIPA, Zenklova 60; Praha 10: Abonentnõ tiskovy servis, HaÂjek 40, UhrÏõÂneÏves, BMSS START, areaÂl
VUÂ JAWA, V Korytech 20; PrÏerov: KnihkupectvõÂ EM-ZET, BartosÏova 9; Sokolov: KAMA, Kalousek Milan, K. H. BorovskeÂho 22; SÏumperk:
Knihkupectvõ D-G, Hlavnõ trÏ. 23; TaÂbor: Milada SÏimonova ± EMU, BudeÏjovicka 928; Teplice: L + N knihkupectvõÂ, Kapelnõ 4; Trutnov: Galerie
ALFA, Bulharska 58; UÂstõ nad Labem: SeverocÏeska distribucÏnõÂ, s. r. o., HavõÂrÏska 327, tel.: 047/560 38 66, fax: 047/560 38 77; ZaÂbrÏeh: KnihkupectvõÂ
PATKA, ZÏizÏkova 45; ZÏatec: Prodejna U Pivovaru, ZÏizÏkovo naÂm. 76. DistribucÏnõ podmõÂnky prÏedplatneÂho: jednotlive cÏaÂstky jsou expedovaÂny
neprodleneÏ po dodaÂnõ z tiskaÂrny. ObjednaÂvky noveÂho prÏedplatneÂho jsou vyrÏizovaÂny do 15 dnuÊ a pravidelne dodaÂvky jsou zahajovaÂny od nejblizÏsÏõÂ
cÏaÂstky po oveÏrÏenõ uÂhrady prÏedplatneÂho nebo jeho zaÂlohy. CÏaÂstky vysÏle v dobeÏ od zaevidovaÂnõ prÏedplatneÂho do jeho uÂhrady jsou doposõÂlaÂny
jednoraÂzoveÏ. ZmeÏny adres a pocÏtu odebõÂranyÂch vyÂtiskuÊ jsou provaÂdeÏny do 15 dnuÊ. Reklamace: informace na tel. cÏõÂsle 0627/305 168. V põÂsemneÂm
styku vzÏdy uvaÂdeÏjte ICÏO (praÂvnicka osoba), rodne cÏõÂslo (fyzicka osoba). PodaÂvaÂnõ novinovyÂch zaÂsilek povoleno CÏeskou posÏtou, s. p., OdsÏteÏpnyÂ
Ï editelstvõÂ v BrneÏ cÏ. j. P/2-4463/95 ze dne 8. 11. 1995.
zaÂvod JizÏnõÂ Morava R
Anhang 10
PŘÍLOHA Č. 10 SLOVNÍČEK
PRO POTŘEBY
ZZS
Obsah:
I.
Ii.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
IX.
První kontakt .................................................................................................... 2
Osobní údaje a pojištění .................................................................................. 3
Diagnostika ...................................................................................................... 3
Bolest ............................................................................................................... 4
Interní onemocnění .......................................................................................... 5
Traumata a chirurgická onemocnění................................................................ 6
Osobní anamnéza a všeobecné otázky ........................................................... 8
Další vyšetřování ............................................................................................. 9
Léčení .............................................................................................................10
Účel a cíl:
Pomůcka pro výjezdové posádky ZZS
česky
I.
německy
První kontakt
dobrý den
dobré ráno
dobrý večer
na shledanou
guten Tag
guten Morgen
guten Abend
auf Wiedersehen
ano
ne
prosím
děkuji
ja
nein
bitte
danke
Mluvíte anglicky?
Mluvíte německy?
Rozumíte?
Rozumím.
Nerozumím.
Sprechen Sie Englisch?
Sprechen Sie Deutsch?
Verstehen Sie?
Ich verstehe
Ich verstehe nicht.
Mluvte prosím pomaleji.
Bitte, sprechen Sie langsamer.
Jsem lékař.
Jsem záchranář.
Jsem řidič ZZS.
Jmenuji se…
Ich bin Arzt.
Ich bin Rettungsassistent.
Ich bin Rettungssanitär.
Ich heiβe…
Jsem ze záchranné služby.
Ich bin aus dem Rettungsdienst.
Nebojte se, my vám pomůžeme. Bude to v pořádku.
Keine Angst, wir helfen Ihnen. Es wird gut.
II.
Osobní údaje a pojištění
Jak se jmenujete? Jméno? Příjmení?
Wie heiβen Sie? Vorname? Familienname?
Kdy jste se narodil(a)?
Wann sind Sie geboren?
Kde bydlíte?
Wie lautet Ihre Heimadresse?
Jaká je vaše státní příslušnost?
Was ist Ihre Staatsangehörigkeit?
Máte někde blízko příbuzné?
Haben Sie Verwandte in der Nähe?
Máte u sebe doklady? Pas? Průkaz zdrav. Pojištění?
Haben Sie Ihre Dokumente mit? Passport? Krankenversicherungkarte?
Budeme Vám muset vyúčtovat zdravotní péči. Bude to ... Kč.
Wir müssen Ihnen die Pflege berechnen. Es macht.... Kronen.
III.
Diagnostika
Co máte za potíže? Nehoda? Poranění?
Welche Beschwerden haben Sie? Ein Unfall? Eine Verletzung?
kašel
dušnost
vykašlávání krve
bušení srdce, palpitace
otoky hlezen
bolesti kloubů
potíže s chůzí
pocení
horečka
trávicí potíže
zvracení
pocit na zvracení
průjem
zácpa
potíže s polykáním
něco uvízlého v krku
bolest v krku
úbytek hmotnosti
výtok krve
křeče
bezvědomí
mdloby
bolest hlavy
Husten (r)
Kurzatmigkeit (e)
Husten von Blut
Herzklopfen (s)
Geschwollene Knöchel
Schmerzen in den Gelenken
Gehschwierigkeiten
Schweissausbruch (r)
fever
Verdauungsbeschwerden
Erbrechen (s)
Übelkeit
Durchfall (r)
Verstopfung (e)
Schluckbeschwerden
etwas steckt im Hals
Halsschmerzen
Gewichtsverlust (r)
Ausfluss (f) von Blut (s)
Kampfanfall (r)
Bevuβtlosigkeit (e)
Ohnmachtsanfälle
Kopfschmerzen
obrna, paralýza
ztráta citu
závrať
potíže s močením
pálení při močení
krev v moči
gynekologické potíže
vyrážka
svědění
vynechání menstruace
těhotenství
potrat
porod
IV.
Paralyse (e)
Gefühlslosigkeit (e)
Schwindel (r)
Schwierigkeiten beim Wasser-lassen
Brennen beim Wasserlassen
Blut (s) im Urin
gynäkologische Beschwerden
Ausschlag (r)
Juckreiz (r)
usgebliebene Periode
Schwangerschaft (e)
Fehlgeburt (e)
Geburt (s)
Bolest
Máte-li bolesti, ukažte prosím, kde.
Falls Sie Schmerzen haben, bitte zeigen Sie wo.
Vyzařuje ta bolest? Ukažte prosím, kam.
Strahlen die Schmerzen aus? Bitte zeigen Sie, wohin.
Jak dlouho vás to bolí?
Wie lange haben Sie schon die Schmerzen?
minuty
hodiny
dny
týdny
měsíce
roky
Minuten
Stunden
Tage
Wochen
Monate
Jahre
Začala bolest najednou nebo postupně?
Hat der Schmerz plötzlich angefangen oder langsam entwickelt?
Je bolest trvalá, ?
Ist es ein ahnaltender Schmerz?
Jak byste popsal(a) tu bolest?
Wie würden Sie den Schmerz beschreiben?
ostrá
tupá
tlaková
pálivá
píchavá
svíravá
vystřelující
trvalá
pulsující
scharf
dumpf
druckend
brennend
stechend
klemmend
ausstrahlend
anhaltend
pulsierend
Začala bolest v klidu nebo během aktivity?
Haben die Schmerzen in Ruhe oder während Aktivität angefangen?
Měl(a) jste už někdy podobnou bolest?
Haben Sie schon einmal einen ähnlichen Schmerz gehabt?
Máte bolesti nyní, ještě teď?
Haben Sie die Schmerzen immer noch?
Co bolest zhoršuje?
Was verstärkt den Schmerz?
dýchání
pohyb
námaha
kašel
V.
Atmen (s)
Bewegung (e)
körperliche Tätigkeit
Husten
Interní onemocnění
Bolí vás hlava?
Haben Sie Kopfschmerzen?
Cítíte se slabý, máte závratě?
Fühlen Sie sich schwach, schwindelig?
Máte kašel? Jak dlouho? Je suchý? Odkašláváte?
Haben Sie Husten? Seit wie lange? Ist es trocken? Ist es mit Auswurf?
Zadýcháte se při...
Werden Sie leicht kurzatmig während Sie...
chození doma
práci nebo námaze
im Haus umhergehen?
arbeiten oder in Eile sind?
Otékají vám kotníky?
Haben Sie manchmal geschwollene Knöchel?
Buší (utíká) vám někdy srdce?
Fühlen Sie manchmal, daβ Ihr Herz ganz schnell schlägt?
Máte pacemaker
Haben Sie einen Schrittmacher ?
Máte epilepsii? Kdy jste měl(a) poslední záchvat?
Haben Sie Epilepsie? Wann hatten Sie den letzten Anfall?
Máte cukrovku?
Haben Sie Diabetes (Zuckerkrankheit)?
Jak si léčíte diabetes? Dietou? Tabletami? Inzulinem?
Womit wird Ihr Diabetes behandelt? Mit Diät? Tabletten? Insulin?
Kdy jste naposledy jedl(a)?
Wann haben Sie zuletzt gegessen?
Kdy jste měl(a) poslední dávku inzulinu? Jakou dávku?
Wann haben Sie zuletzt Insulin gespritzt? Welche Dosis?
Jste, mohla byste být těhotná?
Sind, könnten Sie schwanger sein?
Jak dlouho jste těhotná?
In welcher Schwangerschaftswoche sind Sie?
VI.
Traumata a chirurgická onemocnění
Měl(a) jste nehodu?
Haben Sie einen Unfall gehabt? Es passierte:
Byl(a) jste přepaden(a)?
Sind Sie überfallen worden?
Upadl(a) jste?
Sind Sie gefallen?
Utrpěl(a) jste úraz elektrickým proudem?
Haben Sie einen Stromschlag versetzt bekommen?
Spadlo na vás něco?
Ist etwas auf Sie gefallen?
Píchlo, bodlo vás něco?
Wurde etwas in Sie hinenigestoβen?
Stalo se to při dopravní nehodě?
Haben Sie sich bei einen Verkehrsunfall verletzt?
Byl jste v / na:
autě
nákladním autě
autobusu
motocyklu
kole
Waren Sie in / auf einem:
Auto?
Lastwagen?
Bus?
Motorrad?
Fahrrad?
Řídil jste?
Haben Sie am Steuer gesessen?
Byl ste cestující? Na předním / zadním sedadle?
Waren Sie Beifahrer? Aur dem Vordersitz / Rücksitz?
Byl(a) jste připoután(a)?
Waren Sie angeschnallt?
Jakou jste jel/a/ rychlostí?
WIe snell sind Sie gefahren?
Byl(a) jste (jako chodec) poražen(a):
(Als Fuβgänger,) Sie wurden angefahren von einem:
autem
Auto?
motocyklem
Motorrad?
nákladním autem
Lastwagen?
autobusem
Bus?
něčím jiným
anderen?
Uhodil jste se do hlavy?
Haben Sie sich den Kopf angeschlagen?
Pamatujete si, co se stalo?
Können Sie sich errinnern, was passiert ist?
Byl jste v bezvědomí?
Waren sie bewuβtlos?
Zvracel jste po úrazu? Kolikrát?
Haben Sie seit der Verletzung erbrochen? Wie oft?
Krvácel jste z nosu nebo z uší?
Haben Sie aus den Ohren oder der Nase geblutet?
Pil(a) jste dnes alkohol? Kolik? Kdy poslední?
Haben Sie heute Alkohol getrunken? Wieviel? Wann haben Sie zum letztenmal
getrunken?
Bolí vás krk? Kde, ukažte prosím.
Haben Sie Nackenschmerzen? Zeigen Sie bitte wo.
Cítíte mravenčení / necitlivost / slabost v:
Haben Sie ein Kribbeln / eine Taubheit / eine Schwäche in Ihren:
pažích
rukou
prstech
nohou
Armen?
Händen?
Fingern?
Beinen?
Bolí vás hrudník?
Haben Sie Schmerzen in Ihrem Brustkorb?
Jste dušný/á?
Fühlen Sie sich kurzatmig?
Máte bolesti břicha?
Haben Sie Bauchschmerzen?
Ukažte prosím, kde jsou bolesti nejsilnější.
Bitte zeigen Sie an die Stelle, an der der Schmerz am stärksten ist.
Můžete hýbat rukama, nohama?
Können Sie Ihre Arme, Beine bewegen?
Poranil jste si rameno, loket, zápěstí, ruku?
Haben Sie Ihre Schulter, Ihren Ellenbogen, Ihr Handgelenk, Ihre Hand verletzt?
Poranil jste si kyčel, koleho, hlezno, nohu?
Habe Sie Ihre Hüfte, Ihr Knie, Ihren Knöchel, Ihren Fuβ verletzt?
Můžete chodit?
Können Sie laufen?
Krvácíte?
Bluten Sie?
Je to jasná červená, tmavá červená krev, koagula?
Ist es hellrotes, dunkelrotes Blut, Blutklumpen?
Popálil(a) jste se (opařil(a) jste se):
Haben Sie sich verbrannt mit:
chemikáliemi
elektřinou
ohněm
horkou vodou
horkým povrchem
parou
Chemikalien?
eletrischem Strom?
Feuer?
heiβem Getränk?
an einer heiβen Oberfläche?
Dampf?
Nadýchal(a) jste se kouře? Dýchal(a) jste v plamenech?
Haben Sie Rauch eingeatmet? Standen Sie in den Flammen und haben geatmet?
VII.Osobní anamnéza a všeobecné otázky
Máte nebo měl(a) jste někdy následující?
Haben Sie oder hatten Sie jemals das Folgende?
vysoký krevní tlak
angina pectoris
srdeční infarkt
astma
bronchitis
cukrovka
TBC
žloutenka
AIDS
hohen Blutdruck
Angina pectoris
Herzanfall, Herzinfarkt
Asthma
Bronchitis
Zuckerkrankheit
Tuberkulose
Gelbsucht
AIDS
Mozkov.mrtvici
epilepsie
Schlaganfall
Epilepsie
poslední záchvat
rakovina
- jestli ano, kde?
- kdy?
letzter Anfall
Krebs
- Falls ja, wo?
- wann?
Berete nějaké léky?
Nehmen Sie zur Zeit irgendwelche Medikamente?
Na co? Jak se jmenují? Máte je s sebou?
Wofür sind sie? Wie heiβen sie? Haben Sie sie bei sich?
Jste alergický na nějaké léky? Na jaké?
en irgendwelche Medikamente allergisch? Falls ja, welche sind es?
Jste alergický ještě na něco jiného? Na co?
Sind Sie gegen sonst irgendetwas allergisch? Gegen was?
Pijete alkohol? Pivo? Víno? Tvrdý alkohol? Kolik?
Trinken Sie Alkohol? Bier? Wein? Spirituosen? Wieviel?
Užíváte intravenózně drogy?
Spritzen Sie Drogen?
VIII.
Další vyšetřování
Musím vás nyní vyšetřit.
Ich muβ Sie jetzt untersuchen.
Nyní vám vyšetřím:
Ich werde ...... untersuchen.
hlavu
krk
hrudník
břicho
paži
ruku
nohu
chodidlo
Ihren Kopf
Ihren Hals
Ihren Brustkorb
Ihren Bauch
Ihren Arm
Ihre Hand
Ihr Bein
Ihren Fuβ
Podívám se vám do krku, otevřete prosím ústa.
Ich muβ Ihnen in den Hals schauen, bitte machen Sie den Mund auf.
Vyplázněte prosím jazyk.
Bitte strecken Sie Ihre Zunge heraus.
Poslechnu vám plíce. Dýchejte zhluboka, prosím.
Ich werde jetzt Ihre Lunge untersuchen, bitte atmen Sie tief ein und aus.
Prosím zakašlejte.
Bitte husten Sie.
Změříme vám krevní tlak.
Wir müssen Ihren Blutdruck messen.
Zavedeme vám do paže kanylu, která tam zůstane.
Wir müssen eine Kanüle in Ihren Arm legen, die dort bleiben muβ.
Natočíme vám EKG:
Wir müssen ein EKG schreiben.
IX.
Léčení
Dáme vám injekci.
Wir müssen Ihnen eine Spritze geben.
Vyčistíme vám ránu.
Wir müssen die Wunde säubern.
Obvážeme vám ránu.
Wir müssen die Wunde verbinden.
Dáme vám (vakuovou) dlahu.
Wir müssen Ihnen eine (Vakuum-)Schiene geben.
Potřebujete do nemocnice.
Sie müssen ins Krankenhaus.
Uspíme vás.
Wir werden Ihnen eine Vollnarkose geben.
Je Vám už lépe?
Geht es Ihned schon besser?
Vypracováno s použitím:
M. Horáček: Základní slovní zásoba ke kontaktu s pacientem v neodkladné péči v němčině
Anhang 11
ZDE ODTRHNĚTE
Z Z S
J M K
Výjezdové stanoviště (razítko)
Zdravotnická záchranná služba Jihomoravského kraje, p. o.
nám. 28. října 23, 602 00 Brno
Tel.: 155
IČP 72 901 014
Fax: 545 113 156
Z Á Z N A M O VÝJEZDU
Číslo akce
Datum
Číslo vozu
Číslo vozu
I
I
prim.
sek.
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Jméno pacienta/ky
Rodné číslo
Pojišťovna
Bydliště
Místo zásahu
Nejbližší příbuzní / tel. kontakt
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Anamnéza
Začátek T+ ..... Min
Při
ošetření
předání
T+ ..... Min
TK
P
Objektivní nález
SpO2
EtCO2
EKG
přenos:
I
USA
I
FNB
Terapie
glyk.
T
NACA
Pracovní diagnóza
0
1
2
3
4
5
6
7
GCS
APGAR
Poloha pro transport Předán
První pomoc
I žádná
I laická
I lékařská
Spolupráce
I PČR
I HZS
I MěP
I jiná
Předávající 1
Předávající 2
I
I
I
I
I
I
zdrav. zařízení
vlastní RLP
vlastní RZP
vlastní LZS
DRNR, jiná
na místě
2369/2010
vsedě
v polosedě
vleže
stabilizovaná
jiná
Kilometry / letové minuty
I/10
I
I
I
I
I
Cílové ZZ
podpis + razítko
SEVT 93 012 6
Avizování úrazu – MIST
DF
ZDE ODTRHNĚTE
Z Z S
J M K
1. KOPIE
Zdravotnická záchranná služba Jihomoravského kraje, p. o.
Výjezdové stanoviště (razítko)
nám. 28. října 23, 602 00 Brno
Tel.: 155
IČP 72 901 014
Fax: 545 113 156
Z Á Z N A M O VÝJEZDU
Číslo akce
Datum
Číslo vozu
Číslo vozu
I
I
prim.
sek.
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Jméno pacienta/ky
Rodné číslo
Pojišťovna
Bydliště
Místo zásahu
Nejbližší příbuzní / tel. kontakt
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Anamnéza
Začátek T+ ..... Min
Při
ošetření
předání
T+ ..... Min
TK
P
Objektivní nález
SpO2
EtCO2
EKG
přenos:
I
USA
I
FNB
Terapie
glyk.
T
NACA
Pracovní diagnóza
0
1
2
3
4
5
6
7
GCS
APGAR
Poloha pro transport Předán
První pomoc
I žádná
I laická
I lékařská
Spolupráce
I PČR
I HZS
I MěP
I jiná
Předávající 1
Předávající 2
I
I
I
I
I
I
zdrav. zařízení
vlastní RLP
vlastní RZP
vlastní LZS
DRNR, jiná
na místě
2369/2010
vsedě
v polosedě
vleže
stabilizovaná
jiná
Kilometry / letové minuty
I/10
I
I
I
I
I
Cílové ZZ
podpis + razítko
SEVT 93 012 6
Avizování úrazu – MIST
DF
ZDE ODTRHNĚTE
Z Z S
J M K
2. KOPIE
Zdravotnická záchranná služba Jihomoravského kraje, p. o.
Výjezdové stanoviště (razítko)
nám. 28. října 23, 602 00 Brno
Tel.: 155
IČP 72 901 014
Fax: 545 113 156
Z Á Z N A M O VÝJ EZ DU
Číslo akce
Datum
Číslo vozu
Číslo vozu
I
I
prim.
sek.
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Lékař/ka
Sestra-záchranář
Řidič-záchranář
Jméno pacienta/ky
Rodné číslo
Pojišťovna
Bydliště
Místo zásahu
Nejbližší příbuzní / tel. kontakt
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Čas hlášení
Čas výjezdu
Čas dojezdu
Čas odjezdu z místa Čas předání
Volní k akci
Konec akce
Anamnéza
Začátek T+ ..... Min
Při
ošetření
předání
T+ ..... Min
TK
P
Objektivní nález
SpO2
EtCO2
EKG
přenos:
I
USA
I
FNB
Terapie
glyk.
T
NACA
Pracovní diagnóza
0
1
2
3
4
5
6
7
GCS
APGAR
Poloha pro transport Předán
První pomoc
I žádná
I laická
I lékařská
Spolupráce
I PČR
I HZS
I MěP
I jiná
Předávající 1
Předávající 2
I
I
I
I
I
I
zdrav. zařízení
vlastní RLP
vlastní RZP
vlastní LZS
DRNR, jiná
na místě
2369/2010
vsedě
v polosedě
vleže
stabilizovaná
jiná
Kilometry / letové minuty
I/10
I
I
I
I
I
Cílové ZZ
podpis + razítko
SEVT 93 012 6
Avizování úrazu – MIST
DF
SEZNAM DIAGNÓZ
A 41.9
septický šok
A 39.0
meningokoková meningitidis
B 34.9
virosa, NS
E 10.0
DM-hyper-hypoglykemické koma
E 16.2
hypoglykemie, NS
E 34.9
jiné endokrinopatie
E 86
dehydratace
F 03
demence
F 10.0
opilost (akutní intoxikace)
F 19.1
toxikománie
F 29
psychóza, NS
F 43.0
akutní stresová reakce
F 45.3
psychogenní hyperventilace
F 48.9
neurotická porucha
G 40.9
epilepsie, NS
I 10
hypertenzní nemoc
I 11.0
hypertenzní nemoc se srdečním
selháním
I 20.8
stenokardie
I 20.9
angina pectoris
I 21.9
akutní infarkt myokardu
I 25.9
ICHS
I 26.9
plicní embolie, NS
I 45.9
porucha vedení vzruchu
I 46.0
srdeční zástava s úspěšnou KPR
I 46.1
náhlá srdeční smrt
I 48
fibrilace síní
I 49.9
srdeční arytmie
I 50.9
srdeční selhání
I 64
CMP
I 95.9
hypotenze, NS
J 04.0
laryngitis
J 06.9
akutní zánět HCD
J 05.1
epiglottitis, NS
J 18.9
pneumonie, NS
J 44.1
CHOPN s akutní exacerbací, NS
J 45.9
astma bronchiale, NS
J 96.9
respirační selhání, NS
K 30
dyspersie
NACA
0
1
2
3
4
5
6
7
K 85
K 92.2
M 54.9
N 23
N 30.9
N 94.9
O 15.9
O 20.9
O 80.9
R 04.0
R 06.0
R 07.4
R 10.0
R 11
R 33
R 40.2
R 42
R 52.9
R 53
R 55
R 56.0
R 56.8
R 57.9
R 69
R 98
R 99
S 02.9
S 05.9
S 06.0
S 06.9
S 09.9
S 14.1
S 19.9
S 27.0
S 29.9
S 39.9
S 49.9
S 59.9
S 69.9
S 79.9
S 89.9
S 99.9
T 01.9
T 02.9
T 05.9
T 06.8
T 08
T 14.9
T 17.9
akutní pankreatitis
krvácení do GIT
dorsalgie, NS
ledvinová kolika
cystitis, NS
akutní gynekologická příhoda
eklampsie, NS
krvácení v čas. těhotenství
spontánní porod, NS
epistaxe
dušnost
bolest hrudi, NS
akutní břicho
nauzea, zvracení
retence močová
bezvědomí
vertigo, NS
bolest, NS
nevolnost
mdloba, synkopa
febrilní křeče
jiné a neurčené křeče
šok, NS
nemoc, NS
smrt beze svědků
smrt, neznámá příčina
zlomenina kosti lebky
poranění oka, NS
otřes mozku
nitrolební poranění
jiné poranění hlavy
jiná a neurčená poranění
krční míchy
poranění krku
traumat. PNO
poranění hrudníku
poranění břicha a pánve
poranění ramene a paže
poranění předloktí
poranění zápěstí a ruky
T 30.0
T 35.7
T 42.4
T 42.6
T 59.9
T 62.0
T 65.9
T 67.9
T 68
T 71
T 75.1
T 75.4
T 78.4
V 09.9
V 19.9
V 29.9
V 49.9
V 59.9
V 69.9
V 79.9
V 81.9
V 94.9
V 97.8
W 19.9
W 84.9
X 84
Y 09
Z 01,9
poranění kyčle a stehna
poranění bérce
poranění kotníku a nohy
mnohočetné rány
mnohočetné zlomeniny
traumatická amputace
mnohočetná poranění/polytrauma
zlomenina páteře
jiné poranění
cizí těleso v dýchacím ústrojí,
lokalizace NS
popálení/poleptání, NS
omrzliny, NS
otrava benzodiazepiny
intoxikace, sedativy/hypnotiky
intoxikace plynem/dýmem
toxický účinek požitých hub
otrava, NS
účinky horka a světla, NS
podchlazení
(za)dušení
(strangulací-škrcením-rdoušením)
tonutí, utonutí
úraz elektrickým proudem
alergická reakce
chodec zraněný při DN
cyklista zraněný při DN
motocyklista zraněný při DN
nehoda osobního automobilu
nehoda nákladního automobilu
nehoda kamionu
nehoda autobusu
železniční nehoda, NS
nehoda při vodní dopravě
nehoda při vzdušné dopravě
pád, NS
aspirace/udušení
sebepoškození, NS
napadení
vyšetření osob bez obtíží
Lund Browderova tabulka popálené plochy (%)
žádné
lehké
střední
vysoká
potencionální ohrožení života
ohrožení života
KPR
smrt
Glasgow Coma Scale
otevření očí
4
3
2
1
spontánní
na výzvu
na bolest
nereaguje
slovní odpověď
5
4
3
2
1
plný kontakt
dezorientovaná řeč
nepřiléhavá slova
vydává zvuk
žádná
motorická odpověď
6
5
4
3
2
1
na slovní výzvu
cílený pohyb
obranná úhybná (flexní) reakce
necílená flexní reakce
extenzní reakce
nereaguje
Pediatrické Glasgow Coma Scale
otevření očí 4 spontánní
3 na křik
2 na bolest
1 neotvírá
Apgar Score
srdeční frekvence
na podráždění
Oblast
hlava
krk
přední strana trupu
zadní strana trupu
pravá hýždě
levá hýždě
genitálie
pravé nadloktí
levé nadloktí
pravé předloktí
levé předloktí
pravá ruka
levá ruka
pravé stehno
levé stehno
pravý bérec
levý bérec
pravá noha
levá noha
Celkem
slovní odpověď
5
4
3
2
1
0 až 1 rok
19
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
5,5
5,5
5
5
3,5
3,5
směje se, křičí přiměřeně
křičí
nevhodný křik
grunting
žádná
0 nepřítomna
1 pod 100/min
2 nad 100/min
dýchání
0 apnoe
1 pomalé/nepravidelné
2 přiměřené/křičí
0 nereaguje
1 grimasuje
2 kýchaní/křik/kašel
barva kůže
0 cyanoza/bledost
1 akrální cyanoza
2 růžová
1 až 4 roky
17
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
6,5
6,5
5
5
3,5
3,5
5 až 9 let
13
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
8
8
5,5
5,5
3,5
3,5
10 až 14 let
11
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
8,5
8,5
6
6
3,5
3,5
motorická odpověď
svalový tonus
15 let
9
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
9
9
6,5
6,5
3,5
3,5
5
4
3
2
1
dospělý
7
2
13
13
2,5
2,5
1
4
4
3
3
2,5
2,5
9,5
9,5
7
7
3,5
3,5
vyhoví výzvě
lokalizuje
flexní
extenzní
žádná
0 chabý
1 částečná flexe končetin
2 aktivní pohyb
Anhang 12
T RA N S PO RT B E R I C H T
Transportdatum (TTMMJJ)
RD Einsatz Krankentr.
DA
Storno
Bez.Nr.
Dienstfahrt anderer Transportgrund
Verrechnungsnummer
NF/SS
TA bei Pat.
zum BO zum AO
Patient:
Europäische Krankenversicherungskarte. Die neben der e-Card befindlichen Felder sind nur bei nicht in Österreich versicherten Personen zu befüllen.
Name / Vorname / Titel
M Versicherungsnr.
Geburtsdatum (TTMMJJ)
W
Adresse
Land
PLZ
Ort
Persönliche Kennnummer (6)
Kennnummer des Trägers (7)
Kennnummer der Karte (8)
Ablaufdatum (9)
Sozialversicherung:
NÖ GKK
andere GKK
SV Bauern
BVA
SV Gerberbe
VEEB/ÖBB
andere Kostenträger
Hauptversicherte Person / Gesetzlicher Vertreter / Sonderverrechnung:
M Versicherungsnr.
Name / Vorname / Titel
Geburtsdatum (TTMMJJ)
W
Land
Adresse
PLZ
Ort
wie
Patient
Transportdaten:
Beginnzeit
Mannschaft:
Übergabezeit
Endzeit
KM Anfang
KM Ende
1 Fahrer
2 Sanitäter 1
Abholort
wie
Patient
3 Sanitäter 2
Zielort
wie
Patient
Verdachtsdiagnose
NACA Transportbemerkung (KH Station/Abteilung)
Notarzt
Revers / Transportverweigerungserklärung:
Ich bestätige, dass ich vom unterzeichnenden Notarzt, Notfallsanitäter, bzw. Rettungssanitäter über meine Erkrankung bzw. meine Verletzung und sich
daraus möglicherweise ergebenden Komplikationen und Gefahren in für mich verständlicher Form aufgeklärt wurde.
Dennoch verweigere ich jedliche angeratene Untersuchung und Hilfeleistung
Dennoch verweige ich folgenden angeratene Untersuchung und Hilfeleistungen:
Dennoch verweigere ich den angeratenen Transport in ein Krankenhaus durch den Rettungsdienst des Österreichischen Roten Kreuzes.
Ich bestätige, dass ich vom unterzeichnenden Notarzt, Notfallsanitäter bzw. Rettungssanitäter aufgefordert wurde, beim Verschlechtern meines
Zustandes, bei Auftreten von Schmerzen/Beschwerden sofort den Rettungsdienst zu verständigen oder unverzüglich einen Arzt oder ein
Krankenhaus aufzusuchen.
Als gesetzlicher Vertreter bestätige ich, dass ich vom unterzeichnenden Notarzt, Notfallsanitäter bzw. Rettungssanitäter aufgefordert wurde, beim
Verschlechtern des Zustandes, bei Auftreten von Schmerzen/Beschwerden meines Kindes, Klienten,... sofort den Rettungsdienst zu verständigen
oder unverzüglich einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen.
Ich nehme zur Kenntis, dass ich weder das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband NÖ noch den Notarzt, den Notfallsanitäter bzw. den
Rettungssanitäter in irgendeiner Form für auftretende Schäden haftbar machen kann, die sich aus den oben genannten Tatsachen ergeben mögen und
übernehme für die Konsequenzen meines Handelns die volle Verantwortung.
Transportanweisung / Kostenübernahmeerklärung / Inkasso:
Transportanweisung / Versicherungsdaten:
Diese werden innerhalb von 4 Tagen beim Österreischischen Roten Kreuz nachgereicht, andernfalls gehen die Transportkosten zu meinen Lasten.
Kostenübernahmeerklärung:
Das Rotes Kreuz wird alles in seiner Macht stehende veranlassen, um eine Kostenübernahme bei ihrer Sozialversicherung zu erreichen. Wird die
Kostenübernahme durch die Sozialversicherung verweigert, sieht sich das Rote Kreuz veranlasst, Ihnen die Transortkosten in Rechnung zu stellen.
Inkassobetrag:
€
dankend erhalten.
Unterschriften / Bestätigung:
Unterschrift Patient bzw.
des gesetzlichen Vertreters
Patient bzw. gesetzlicher Vertreter verweigert die Unterschrift
Patient entfernt sich ohne Bekanntgabe seiner Daten/Generalien
Unterschrift des Notarztes
bzw. des Sanitäters
Stempel / Bemerkungen / Übergebene Wertsachen
Unterschrift von Zeugen bzw.
Exekutivbeamten (inkl. Dienstnr.)
LRR Ing. Harry Oberlerchner 02-2011
VERSORGUNGSPROTOKOLL
Anwesende Kräfte
Rettungsdienst
Arzt / Notarzt
First Responder
Pflegedienst
Feuerwehr
Exekutive
Sonstige
Patienten- / Lagebeurteilung
Bewusstseinslage
Maßnahmen
vorgefundene Lage
Orientiert
Getrübt / desorientiert
Erregungszustand
Ohne Bewusstsein
sichere Todeszeichen
Gefahrenzone
gehend / stehend
sitzend
liegend
A1: 30 - 60 | A2: > 60
geht selbst / unterstützt
Tragstuhl / Rollstuhl
Krankentrage
Sonstige
Airway / Atemweg , Breathing / Atmung
AF
AF
SpO2
SpO2
R
Circulation / Kreislauf
Starke Blutung
Arrhythmie
(drohender) Schockzustand HF
Atem-Kreislaufstillstand
Verbr. / Erfrierung / Verätz.
M
D
D
S
S
M
M
D
D
S
S
RR
Pupillenreaktion
BZ
BZ
°C
°C
Sonstiges
Sonstiges
L
eng
mittel
weit
lichtstarr
2
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
T
E
T
E
E
T
E
T
E
T
E
T
T
andere
Atemwege freimachen/-halten 1 2 3 Sauerstoffgabe
Absaugung
Esmarchhandgriff
L/min
Verwendung Guedeltubus
1 2 3 Heimlichmanöver
Rückatmung
Beatmung (Maske-Beutel)
Beatmung (Mund-Mund/Nase)
Anzahl
1 2 3 Wundversorgung
Monitoring / Überwachung
1 2 3 Blutstillung
12 Kanal EKG
Infusion aufrecht halten / beenden
Herzdruckmassage
Abbindezeit
Defibrillation
1 2 3
7 Schmerz Prellung UWunde/Verbr
ΔÖdem // V.a. Fraktur / Luxation
Krampfgeschehen
Sprachstörung
E
Maßnahmen Kreislauf
Halbseiten
zeichen
L
Disability / Neurologie
R
1
1
1
1
1
1
1
Legende:
RR
%
M
EE T T
Maßnahmen Atmung
L
Halbseiten
zeichen
HF
Grad 1 | Grad 2 | Grad 3
%
1 2 3 Helmabnahme
sonstige
unauffällig
Atembeschw. / Zyanose
Atemswegverlegung
Abnorme Atemgeräusche
Asym.Brustkorbbewegung
keine (normale) Atmung
Hyperventilation
%
Lagerung / Transport zum Rettungsmittel
CO-Alarm (ppm)
Schockanzahl
R
Sonstige
Rettungs-und Immobilisationsmaßnahmen
1
1
1
1
2
2
2
2
3
3
3
3
Rautekgriff
Rettungstuch
Schaufeltrage
Spineboard
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
An- / Auskleiden
Erbrechen
Harn ausscheiden
Stuhl ausscheiden
nichtinvasive Flüssigkeitsgabe
1
1
1
1
2
2
2
2
3
3
3
3
HWS Schienung
Extremitätenschienung
Vakuummatratze
Rettungskorsett
Hilfestellungen / erweiterte Maßnahmen
Schmerzbeurteilung
kein | leicht | stark
1
1
1
1
2
2
2
2
3 Amputatsversorgung
3 Augenspülung
3 Entbindung
3
Sonstige
Notfallkompetenz (NKA / NKV)
Exposure / Erweiterte Untersuchung
Allergien / Medikamente
durch Arzt angeordnet
kein Arzt anwesend
Name/Dienstnr.
1 2 3 per. Venenzugang
Anzahl i.v. Katheter
Punktionsversuche
1 2 3 Medikamentenapplikation
Patientengeschichte / Letzte KH-Aufenthalte / Ereignisse vor dem Geschehen
Art/Dosierung
Assistenzmaßnahmen
Verdachtsdiagnose
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
Ass. i.v. / i.o. / i.m. Zugang
Ass. Infusion / Überwachung
Ass. Medikamentenapplikation
Ass. Harnkatheter
Ass. Thoraxdrainage
1
1
1
1
2
2
2
2
3 Ass. Intubation
3 Ass. CPAP
3 Ass. Notkoniotomie
3
sonstige
Anmerkungen / Notfallgeschehen
Der Zustand des Patienten erforderte einen einfachen / qualifizierten Krankentransport ohne
erweiterte Sanitätshilfemaßnahmen und verlief ohne besondere Vorkommnisse.
1 Fahrer
2 Sanitäter
3 Sanitäter
Unterschrift / Paraphe
Unterschrift / Paraphe
Sanitäter/ Paraphe
Unterschrift
LRR Ing. Harry Oberlerchner 02-2011
Anhang 13
Žádost o příhraniční spolupráci pro ZZS Jmk p.o., Česká republika
Příloha č. 13
Žádost o součinnost při zajištění PNP a její potvrzení
Datum:
např. 31.3.2011
Pro výjezdové stanoviště:
Čas výzvy:
např. 18.20
XY
Typ posádky:
např. RZP
Město / obec v ČR:
např. Hnanice
Ulice:
Číslo popisné:
Číslo orientační:
Poschodí
RD/jiné:
Doplňující informace k místě zásahu:
např. cyklistická stezka z Hnanic směr Retzbach asi 1km před státní hranicí do Rakouska
Popis výzvy:
úraz cyklisty, fraktura DK, pacient při vědomí
Jméno postiženého ( případně pohlaví):
např. Novák
Rok narození/věk:
např. 45let
Jméno volajícího:
např. Krátký
Telefonní kontakt:
např. 777777777
Navrhované místo překladu:
např. Hnanice ‐ náves Typ prostředku:
Zpracoval a zažádal o součinnost:
Potvrzujeme součinnost např. Nováková
ANO
Čas potvrzení
např. 18.21
Jméno a příjmení potvrzujícího
např. Oberlerchner
Důvod nepotvrzení
např. není k dispozici posádka k zajištění výjezdu
NE
Anhang 14
Příloha č. 14 Návrh
Směrnice pro expertní jednání o Rámcové smlouvě mezi Českou republikou a Spolkovou
republikou Německo o přeshraniční spolupráci v oblasti zdravotnické záchranné služby
(dále jen „Rámcová smlouva“)
I. Zdůvodnění účelnosti sjednání Rámcové smlouvy a předpokládaný dopad na
státní rozpočet
Jedním z cílů české zahraniční politiky je rozvoj všestranných a vzájemně výhodných
vztahů se sousedními státy. Nástrojem napomáhajícím k dosažení tohoto cíle jsou mimo jiné
dohody o přeshraniční spolupráci, jejichž sjednávání je významné také v oblasti zdravotnictví
a ochrany veřejného zdraví.
Zajišťování zdravotnické záchranné služby (dále jen „ZZS“) patří k základním atributům
zdravotnického systému každého státu. ZZS poskytuje odbornou přednemocniční neodkladnou
péči (dále jen „přednemocniční neodkladná péče“) postiženým na místě vzniku jejich úrazu nebo
náhlého onemocnění a během jejich dopravy k dalšímu odbornému ošetření a při jejich předání do
zdravotnického zařízení. Síť ZZS musí být organizována tak, aby byla zabezpečena dostupnost
přednemocniční neodkladné péče a její poskytnutí do určitého časového limitu od přijetí tísňové
výzvy. V České republice je tato lhůta stanovena vyhláškou Ministerstva zdravotnictví č. 434/1992
Sb., o zdravotnické záchranné službě, ve znění pozdějších předpisů, na 15 minut. Právě časová
dostupnost poskytnutí přednemocniční neodkladné péče v příhraničních oblastech je jedním
z hlavních důvodů pro navázání užší spolupráce mezi ZZS sousedních států.
V České republice je ZZS zajišťována prostřednictvím výjezdových skupin ZZS
poskytujících přednemocniční neodkladnou péči. Mezi výjezdové skupiny ZZS patří též skupiny
letecké záchranné služby (dále jen „LZS“). Na činnosti LZS pro poskytování přednemocniční
neodkladné péče se vedle soukromých provozovatelů podílí svými letadly také Policie ČR (v Praze
a Středočeském kraji) a Armáda ČR (v Plzeňském a Karlovarském kraji).
Základní právní úprava ZZS je obsažena v § 18b zákona č. 20/1966 Sb., o péči o zdraví
lidu, ve znění pozdějších předpisů, který stanoví odpovědnost kraje za zřízení, organizaci
stav k 9. únoru 2011
1
a zajištění činnosti ZZS ve svém územním obvodu, a s účinností od 12. února 2008 též
odpovědnost státu, resp. Ministerstva zdravotnictví za smluvní zajištění a úhradu provozu letadel
určených pro výkon LZS. Činnosti krajů uvedené v tomto ustanovení patří do samostatné
působnosti krajů. V souladu se zmocněním daným výše uvedeným ustanovením vydalo
Ministerstvo zdravotnictví vyhlášku č. 434/1992 Sb., o zdravotnické záchranné službě, ve znění
pozdějších předpisů, která upravuje základní úkoly a organizační uspořádání zařízení
a pracovišť ZZS včetně LZS a základní spojový řád pro zajištění spojení v rámci ZZS a též
s ostatními složkami integrovaného záchranného systému. Zákonem č. 239/2000 Sb.,
o integrovaném záchranném systému a o změně některých zákonů, ve znění pozdějších
předpisů, byla ZZS začleněna do integrovaného záchranného systému a stala se tak vedle
Hasičského záchranného sboru ČR a Policie ČR jednou ze základních složek integrovaného
záchranného systému, v jehož rámci se podílí na přípravě řešení mimořádných událostí
a provádění záchranných a likvidačních prací.
Z výše uvedeného je zřejmé, že pravomoc zřizovat a organizovat ZZS a povinnost
zajišťovat její činnosti mají ve svém územním obvodu kraje, a to v rámci své samostatné
působnosti. V souladu s § 28 zákona č. 129/2000 Sb., o krajích (krajské zřízení), ve znění
pozdějších předpisů, mohou kraje spolupracovat s územními samosprávnými celky jiných států
a uzavírat s nimi smlouvy o vzájemné spolupráci. Obsahem této spolupráce pak mohou být jen
činnosti, které patří do samostatné působnosti kraje, který smlouvu uzavírá.
V rámci připravované nové legislativy upravující oblast poskytování zdravotních služeb
(zákon o zdravotních službách a podmínkách jejich poskytování, zákon o specifických zdravotních
službách) je počítáno také s koncepční právní úpravou oblasti ZZS, kterou bude představovat
zákon o zdravotnické záchranné službě. Tato nová právní úprava má za cíl stanovit podmínky
poskytování ZZS, upravit práva a povinnosti poskytovatele ZZS, povinnosti poskytovatelů lůžkové
zdravotní péče k zajištění návaznosti jimi poskytovaných služeb na ZZS, zvláštní práva a povinnosti
zdravotnických pracovníků poskytovatele ZZS, podmínky pro zajištění připravenosti poskytovatele
ZZS na řešení krizových situací a s tím související výkon veřejné správy. Bude zachován stávající
stav, kdy je poskytovatel ZZS zřizován krajem jako příspěvková organizace kraje. Činnosti kraje
v oblasti ZZS budou i nadále patřit do samostatné působnosti kraje. Připravovaná právní úprava
nepřinese žádné zásadní dopady na připravovanou Rámcovou smlouvu. Terminologické změny
základních pojmů užívaných v oblasti ZZS, kterou budou dotčeny novou právní úpravou, budou již
v textu Rámcové smlouvy reflektovány.
stav k 9. únoru 2011
2
V zájmu efektivního zajištění poskytování přednemocniční neodkladné péče v příhraničním
území se již několik let diskutuje o možnosti prohloubení vzájemné přeshraniční spolupráce ZZS se
sousedními státy. Nejintenzivnější je tato debata se Spolkovou republikou Německo, kde otázka
přeshraniční spolupráce ZZS byla již předmětem diskuse při přípravě Smlouvy mezi ČR a SRN o
vzájemné pomoci při katastrofách a velkých haváriích (č. 10/2003 Sb. m. s.), ale pro svoji
komplexnost a složitost nakonec není v citované smlouvě, nad rámec pomoci při mimořádných
událostech, řešena. Na potřebě samostatné mezinárodněsmluvní úpravy přeshraniční
spolupráce v oblasti ZZS mezi oběma státy se na vrcholné úrovni shodli tehdejší ministři
zdravotnictví ČR Tomáš Julínek a SRN Ulla Schmidt v dubnu 2008. Připravovaná Rámcová
smlouva by proto měla vymezit základní právní rámec pro přeshraniční spolupráci v oblasti ZZS
mezi oběma státy a umožnit krajům a jejich územním partnerům v sousedním státě tuto spolupráci
realizovat.
Z finančního hlediska předpokládá realizace Rámcové smlouvy souběh několika zdrojů,
tj. veřejného zdravotního pojištění, státního rozpočtu (úhrada provozu letadel určených pro výkon
LZS) a rozpočtů krajů. Ve vztahu ke státnímu rozpočtu se nepředpokládá navýšení finančních
prostředků oproti současnému stavu. Rovněž není předpokládáno vyšší čerpání finančních
prostředků z veřejného zdravotního pojištění oproti současnosti.
Na základě ustanovení § 28 zákona č. 48/1997 Sb., o veřejném zdravotním pojištění
a o změně a doplnění některých souvisejících zákonů hrazená zdravotní péče zahrnuje
zdravotní výkony provedené v rámci ZZS při poskytování přednemocniční neodkladné péče.
Náklady nehrazené z veřejného zdravotního pojištění hradí ze svého rozpočtu zřizovatel ZZS.
Náklady na zajištění provozu vrtulníků pro LZS, jež je nedílnou složkou ZZS, hradí stát
prostřednictvím smluv uzavřených Ministerstvem zdravotnictví s provozovateli vrtulníků pro LZS.
Zdravotní výkony LZS při poskytování přednemocniční neodkladné péče jsou opět hrazeny
z veřejného zdravotního pojištění.
Při úhradě poskytnuté přeshraniční zdravotní péče se bude postupovat v souladu
s komunitárním právem, tj. zejména Nařízením EP a Rady (ES) č. 883/04 o koordinaci systémů
sociálního zabezpečení, Nařízením EP a Rady (ES) č. 987/09, kterým se stanoví prováděcí
pravidla k nařízení č. 883/04, Nařízením Rady (EHS) č. 1408/71 o uplatňování systémů
sociálního zabezpečení na zaměstnané osoby a jejich rodiny pohybující se v rámci
stav k 9. únoru 2011
3
Společenství, ve znění pozdějších předpisů a Nařízením Rady (EHS) č. 574/72, kterým se
stanoví prováděcí pravidla k nařízení č. 1408/71, ve znění pozdějších předpisů (dále jen
„koordinační nařízení ES“).
II. Návrh zásad smluvní úpravy
1) Předmět smluvní úpravy
Předmětem smluvní úpravy je vymezení základního právního rámce pro přeshraniční
spolupráci mezi Českou republikou a Spolkovou republikou Německo (smluvní strany) v oblasti
ZZS při poskytování přednemocniční neodkladné péče s cílem zajistit nepřetržitou dostupnost
této péče v příhraničních oblastech a vytvořit nezbytné právní předpoklady pro přeshraniční
spolupráci v oblasti ZZS na úrovni odpovědných subjektů, tj. v České republice krajů. Na
základě Rámcové smlouvy budou moci kraje, které jsou odpovědné za zřízení, organizaci a
zajištění činnosti ZZS ve svém územním obvodu, uzavírat samostatná ujednání o přeshraniční
spolupráci přímo se svými územními partnery odpovědnými za zajištění poskytování
přednemocniční neodkladné péče v příslušném regionu (tzv. oprávněné subjekty). Předmětem
těchto samostatných ujednání bude konkretizace pravidel přeshraniční spolupráce na daném
území.
2) Základní použité pojmy
Tato část bude v zájmu jednotného výkladu Rámcové smlouvy a navazujících ujednání
o přeshraniční spolupráci definovat základní pojmy užívané v souvislosti se zdravotnickou
záchrannou službou.
Půjde zejména o následující pojmy:
-
zdravotnická záchranná služba (ZZS)
-
přednemocniční neodkladná péče (PNP)
-
provozovatel ZZS
-
zdravotnický transport
-
výjezdová skupina ZZS
-
činnost výjezdové skupiny ZZS
-
zdravotnické operační středisko
stav k 9. únoru 2011
4
-
tísňová výzva
Česká delegace bude při jednání postupovat tak, aby definice společných pojmů svým
věcným obsahem odpovídaly českému právnímu řádu. V této souvislosti podotýkáme, že
definice budou současně reflektovat terminologii připravovaného zákona o zdravotnické
záchranné službě. Jako základ pro expertní jednání proto budou využity mezinárodní definice
pojmů dle doporučení Regionální kanceláře WHO pro Evropu1.
Pro přehlednost jsou níže uvedeny definice základních pojmů dle platné právní úpravy
v České republice.
Zdravotnickou záchrannou službou (ZZS) se rozumí zdravotnická zařízení zajišťující
poskytování odborné přednemocniční neodkladné péče v oboru urgentní medicína v rozsahu § 1
vyhlášky č. 434/1992 Sb., o zdravotnické záchranné službě, ve znění pozdějších předpisů.
Přednemocniční neodkladnou péčí (PNP) se v souladu s § 18b zákona č. 20/1966 Sb., o péči
o zdraví lidu, ve znění pozdějších předpisů, a § 1 odst. 2 vyhlášky č. 434/1992 Sb.,
o zdravotnické záchranné službě, ve znění pozdějších předpisů, rozumí péče o postižené na
místě vzniku jejich úrazu nebo náhlého onemocnění a během jejich dopravy k dalšímu
odbornému ošetření a při jejich předání do zdravotnického zařízení poskytovaná při stavech,
které
-
bezprostředně ohrožují život postiženého,
-
mohou vést prohlubováním chorobných změn k náhlé smrti,
-
způsobí bez rychlého poskytnutí odborné první pomoci trvalé chorobné změny,
-
působí náhlé utrpení a náhlou bolest,
-
působí změny chování a jednání postiženého, ohrožují jeho samotného nebo jeho okolí.
Provozovatelem ZZS se rozumí provozovatel nestátního zdravotnického zařízení – zdravotnické
záchranné služby - dle zákona č. 160/1992 Sb., o zdravotní péči v nestátních zdravotnických
zařízeních, ve znění pozdějších předpisů, zajišťující poskytování přednemocniční neodkladné
péče v oboru urgentní medicína dle zákona č. 20/1966 Sb., o péči o zdraví lidu, ve znění
1
Společná publikaci WHO a DG for Health & Consumers EK: Emergency Medical Services Systems in the European Union, Report
of an assessment project co-oordinated by the World Health Organization 2009 (http://www.euro.who.int/emergservices)
stav k 9. únoru 2011
5
pozdějších předpisů, a vyhlášky č. 434/1992 Sb., o zdravotnické záchranné službě, ve znění
pozdějších předpisů, prostřednictvím výjezdové skupiny ZZS.
Zdravotnickým transportem se rozumí doprava nemocných, raněných a rodiček v podmínkách
přednemocniční neodkladné péče dle vyhlášky č. 434/1992 Sb., o zdravotnické záchranné
službě, ve znění pozdějších předpisů.
Výjezdovou skupinou ZZS se rozumí skupina zdravotnických pracovníků splňujících profesní
kvalifikaci pro poskytování přednemocniční neodkladné péče v oboru urgentní medicína dle
směrnice Rady a EP č. 36/2005 o uznávání odborných kvalifikací. V České republice je tato
směrnice transponována zákonem č. 95/2004 Sb., o podmínkách získávání a uznávání odborné
způsobilosti a specializované způsobilosti k výkonu zdravotnického povolání lékaře, zubního
lékaře a farmaceuta, ve znění pozdějších předpisů, a zákonem č. 96/2004 Sb., o podmínkách
získávání a uznávání způsobilosti k výkonu nelékařských zdravotnických povolání a k výkonu
činností souvisejících s poskytováním zdravotní péče a o změně některých souvisejících
zákonů, ve znění pozdějších předpisů.
Činností výjezdové skupiny ZZS se v souladu s vyhláškou č. 434/1992 Sb., o zdravotnické
záchranné službě, ve znění pozdějších předpisů, rozumí poskytování přednemocniční
neodkladné péče zejména při vyšetření pacienta za účelem stanovení diagnózy, provádění
neodkladných výkonů k záchraně života a zdraví na místě události, které směřují k obnovení
nebo stabilizaci životních funkcí pacienta, soustavné odborné zdravotní péči a nepřetržitém
sledování ukazatelů základních životních funkcí pacienta, soustavné zdravotní péči během
převozu pacienta k cílovému poskytovateli lůžkového zdravotnického zařízení.
Zdravotnickým operačním střediskem se v souladu s vyhláškou č. 434/1992 Sb., o zdravotnické
záchranné službě, ve znění pozdějších předpisů, rozumí součást územního střediska
zdravotnické záchranné služby, která nepřetržitě a bezprostředně řídí činnost výjezdových
skupin ZZS a integruje činnost všech článků přednemocniční neodkladné péče v určené
spádové oblasti v nepřetržitém provozu. Činnost zdravotnického operačního střediska zajišťují
zdravotničtí pracovníci.
Tísňovou výzvou se rozumí vyhodnocené tísňové volání, které přijímá poskytovatel ZZS
prostřednictvím zdravotnického operačního střediska na národním čísle tísňového volání
stav k 9. únoru 2011
6
(v České republice se jedná o číslo 155) nebo výzva předaná operačním střediskem jiné složky
integrovaného záchranného systému. Podmínky pro využití jednotného evropského čísla
tísňového volání 112 tím nejsou dotčeny.
3) Působnost
Rozsah přeshraniční spolupráce v oblasti ZZS dle Rámcové smlouvy bude omezen na
poskytování přednemocniční neodkladné péče, jejíž součástí je i související převoz nemocných,
raněných a rodiček, ve smyslu definice uvedené v bodě 2), a to na základě tísňové výzvy. Toto
vymezení rozsahu přeshraniční spolupráce odpovídá hlavní náplni ZZS stanovené v § 1
vyhlášky Ministerstva zdravotnictví ČR č. 434/1992 Sb., o zdravotnické záchranné službě, ve
znění pozdějších předpisů. Důvodem pro toto omezení rozsahu přeshraniční spolupráce
v oblasti ZZS dle Rámcové smlouvy je především jeho přímá vazba na úhradu tohoto druhu
zdravotní péče z veřejného zdravotního pojištění, resp. pokrytí koordinačními nařízeními ES.
V této části budou taxativně vymezeny příhraniční oblasti obou smluvních stran, na které
se bude Rámcová smlouva vztahovat. V České republice to bude kraj Liberecký, Ústecký,
Karlovarský, Plzeňský a Jihočeský. Na německé straně pak Svobodný stát Sasko a Svobodný
stát Bavorsko.
Ve vztahu k osobní působnosti je třeba konstatovat, že dle českého právního řádu musí
ZZS poskytnout odbornou zdravotnickou první pomoc, jež má charakter neodkladné zdravotní
péče, všem osobám, které ji potřebují. Rámcová smlouva by se tedy měla vztahovat na osoby,
jejichž zdravotní stav bude vyžadovat zásah ZZS v příslušné příhraniční oblasti.
Rámcová smlouva nebude mít dopad na úpravu přeshraniční spolupráce smluvních stran
při katastrofách a velkých haváriích, která je upravena samostatnou smlouvou v gesci
Ministerstva vnitra2.
4) Základní principy přeshraniční spolupráce
Předpokladem přeshraniční spolupráce v oblasti ZZS dle Rámcové smlouvy v konkrétní
příhraniční oblasti bude úprava a konkretizace pravidel této spolupráce mezi tzv. oprávněnými
2
Sdělení Ministerstva zahraničních věcí č. 10/2003 Sb. m. s..
stav k 9. únoru 2011
7
subjekty, které budou v Rámcové smlouvě taxativně vymezeny. Za tímto účelem budou
oprávněné subjekty zmocněny uzavírat samostatná ujednání o přeshraniční spolupráci v oblasti
ZZS.
Přeshraniční
spolupráce
v oblasti
ZZS
dle
Rámcové
smlouvy
bude
probíhat
prostřednictvím výjezdových skupin ZZS, včetně skupin LZS. Přeshraniční spolupráce bude
realizována na základě tísňové výzvy na linku tísňového volání a její koordinaci budou zajišťovat
příslušná zdravotnická operační střediska obou stran, která vyhodnotí potřebu přeshraničního
zásahu. V České republice budou koordinaci přeshraniční spolupráce zajišťovat územní
zdravotnická operační střediska zřizovaná na úrovni krajů. Přeshraniční spolupráce bude vždy
probíhat na základě žádosti jedné strany o spolupráci a akceptace této žádosti druhou stranou.
Při přeshraničním výkonu činností výjezdové skupiny ZZS bude provedeno ošetření
pacienta na místě události a po stabilizaci základních životních funkcí převoz pacienta do
nejbližší spádové nemocnice nebo na specializované pracoviště. Pokud to zdravotní stav
pacienta dovolí, bude prioritně zvolen převoz na území domovského státu v případě občanů či
osob s trvalým či přechodným pobytem na území dané smluvní strany. V ostatních případech
bude zvolen převoz na území státu (smluvní strany), kde k ohrožení zdraví došlo. Konkretizace
pravidel a zásad upravujících tuto oblast bude předmětem úpravy v jednotlivých ujednáních
o přeshraniční spolupráci mezi oprávněnými subjekty, tj. v ČR na úrovni krajů.
Při přeshraničním výkonu činností výjezdové skupiny ZZS se zdravotničtí pracovníci
těchto výjezdových skupin ZZS budou řídit vlastními vnitrostátními předpisy a doporučenými
postupy pro poskytování zdravotní péče. Tzn., že zdravotničtí pracovníci výjezdové skupiny
české ZZS budou při přeshraničním výkonu činností výjezdové skupiny ZZS na území Spolkové
republiky Německo postupovat v souladu s českými medicínskými postupy, a obráceně.
5) Ujednání o přeshraniční spolupráci mezi oprávněnými subjekty
Nezbytným předpokladem pro praktické naplnění Rámcové smlouvy, tj. pro realizaci
přeshraniční spolupráce v oblasti ZZS, bude dohoda o této spolupráci mezi oprávněnými
subjekty, která bude mít podobu samostatného ujednání o přeshraniční spolupráci.
stav k 9. únoru 2011
8
S ohledem na rozdílné územní uspořádání České republiky a Spolkové republiky
Německo je proto nezbytné, aby český kraj měl na německé straně adekvátního partnera
odpovědného za zajištění ZZS v příslušném příhraničním území (tj. na území Svobodného státu
Sasko a Svobodného státu Bavorsko), se kterým může přeshraniční spolupráci v oblasti ZZS
realizovat.
Oprávněné subjekty na obou smluvních stranách, které budou zmocněny k uzavírání
samostatných ujednání o přeshraniční spolupráci, budou v Rámcové smlouvě taxativně
uvedeny. Za Českou republiku to bude kraj Liberecký, kraj Ústecký, kraj Karlovarský, kraj
Plzeňský a kraj Jihočeský. Ze sondážních jednání s německou stranou vyplývá, že partnerem
českých krajů pro uzavírání samostatných ujednání o přeshraniční spolupráci budou příslušná
ministerstva vnitra spolkových zemí Sasko a Bavorsko, která mají odpovědnost za zajištění ZZS
na daném území.
Ujednání o přeshraniční spolupráci budou obsahovat konkretizaci pravidel a podmínek
přeshraniční spolupráce v následujících oblastech:
a) stanovení organizace a podmínek při poskytování přednemocniční neodkladné péče,
b) stanovení podmínek pro nasazení výjezdové skupiny ZZS na území druhé smluvní
strany,
c) stanovení podmínek pro přepravu pacientů a jejich předání do péče cílového
zdravotnického zařízení za dodržení kontinuity poskytované přednemocniční neodkladné
péče bez zbytečných zejména odborných a časových ztrát,
d) stanovení organizace a postupů pro umístění pacientů do zdravotnických zařízení
v závislosti na jejich aktuálním zdravotním stavu a na místě zásahu, se zohledněním
specifické triage pro směrování k nemocniční neodkladné péči,
e) stanovení kritérií pro hodnocení a kontrolu kvality a bezpečnosti poskytované zdravotní
péče prostřednictvím ZZS,
f)
stanovení pravidel pro úhradu nákladů ZZS při poskytování přednemocniční neodkladné
péče, která není hrazena smluvními stranami nebo z veřejného zdravotního pojištění,
g) stanovení prostředků a podmínek pro vzájemnou komunikaci zdravotnických operačních
středisek.
6) Zdravotničtí pracovníci vykonávající činnosti výjezdové skupiny ZZS
stav k 9. únoru 2011
9
V této části bude stanoveno, že zdravotničtí pracovníci oprávnění vykonávat činnosti
výjezdové skupiny ZZS dle vnitrostátních právních předpisů jedné smluvní strany budou pro
účely Rámcové smlouvy považováni za způsobilé k přechodnému výkonu těchto činností při
přeshraničním nasazení na území druhé smluvní strany. Tzn. že nebudou potřebovat povolení
k výkonu povolání a budou osvobozeni od povinného členství v profesních sdruženích
a komorách druhé smluvní strany. Vychází se z předpokladu, že obě smluvní strany aplikují
směrnici Evropského parlamentu a Rady č. 36/2005 o uznávání odborných kvalifikací, která
stanovuje pravidla pro uznávání odborné kvalifikace pro přístup k regulovanému povolání nebo
jeho výkonu na území členského státu, který je odlišný od státu, kde dotyčná osoba nabyla svou
odbornou kvalifikaci.
Zdravotničtí pracovníci vykonávající činnosti výjezdové skupiny ZZS podle Rámcové
smlouvy budou mít při přeshraničním nasazení na území druhé smluvní strany stejné právní
postavení jako zdravotničtí pracovníci vykonávající tyto činnosti této druhé smluvní strany. Při
samotném výkonu činností ZZS při přeshraničním nasazení se však budou řídit právními
předpisy a doporučenými postupy pro poskytování zdravotní péče svého domovského státu.
V případě úmrtí pacienta zasahující výjezdová skupina ZZS konstatuje smrt pacienta a na místo
přivolá domovskou ZZS, která zajistí ohledání v souladu s pravidly daného státu.
Vedoucí výjezdové skupiny ZZS bude oprávněn rozhodnout o neprovedení zásahu
v místě události v případě, kdy by při provedení zásahu byly bezprostředně ohroženy životy
nebo zdraví členů výjezdové skupiny ZZS, nebo by měl být zásah prováděn za podmínek, pro
jejichž zvládnutí nebyli členové výjezdové skupiny ZZS vycvičeni, vyškoleni nebo vybaveni
vhodnými technickými či osobními ochrannými prostředky a povaha zásahu toto vyžaduje.
O neprovedení zásahu bude povinen neprodleně informovat příslušné vysílající zdravotnické
operační středisko, včetně uvedení důvodů.
7) Přechod státních hranic
Přechod státních hranic členy výjezdové skupiny ZZS při přeshraničním nasazení podle
Rámcové smlouvy a jejich pobyt na území druhého státu při tomto nasazení se bude řídit
Nařízením Evropského parlamentu a Rady (ES) č. 562/2006, kterým se stanoví kodex
Společenství o pravidlech upravujících přeshraniční pohyb osob (Schengenský hraniční kodex)
a Směrnicí č. 2004/38/ES o právu občanů Unie a jejich rodinných příslušníků svobodně se
stav k 9. únoru 2011
10
pohybovat a pobývat na území členských států, resp. zákonem č. 326/1999 Sb., o pobytu
cizinců na území České republiky a o změně některých zákonů, ve znění pozdějších předpisů
(dále jen „zákon o pobytu cizinců“).
Ze sondážních jednání s německou stranou vyplývá snaha zachovat v případě
dočasného znovuzavedení kontrol na vnitřních hranicích pro členy výjezdové skupiny ZZS při
realizaci Rámcové smlouvy možnost překračovat státní hranice na jakémkoliv vhodném místě
a omezit formality spojené s hraniční kontrolou na nezbytné minimum. Na základě konzultace
s Ministerstvem vnitra ČR lze uvést, že v případě dočasného znovuzavedení kontrol na vnitřních
hranicích mohou smluvní strany Rámcové smlouvy v souladu se svými vnitrostátními právními
předpisy zohlednit zvláštní postavení ZZS a zachraňovaných osob. V České republice má plnou
pravomoc rozhodnout o režimu případného znovuzavedení kontrol na vnitřních hranicích vláda
ČR, která by mohla v příslušném nařízení vlády zajistit zohlednění výjimek pro ZZS.
Německá strana dále navrhuje při realizaci Rámcové smlouvy osvobodit členy výjezdové
skupiny ZZS a pacienty od povinnosti mít při sobě při překračování státních hranic cestovní
doklad. Důvodem je především hladký průběh přeshraničního zásahu ZZS a eventuální převoz
pacienta na území druhé smluvní strany v případě, že pacient nebo člen výjezdové skupiny ZZS
nebude mít u sebe cestovní doklad. Z konzultace s Ministerstvem vnitra ČR vyplývá doporučení
tuto oblast v Rámcové smlouvě explicitně neupravovat. Důvodem je zejména snaha nezavádět
touto mezinárodní smlouvou prezidentské kategorie další právní režim nad rámec již existující
právní úpravy. Otázky prokázání totožnosti jsou řešeny ve výše uvedených právních předpisech
jak na komunitární, tak na národní úrovni. Zákon o pobytu cizinců v § 103 písm. d) ukládá
cizincům povinnost prokázat na požádání policie svou totožnost a v § 103 písm. n) pobývat na
území ČR s platným cestovním dokladem. Z těchto ustanovení však nelze vyvozovat, že osoba
musí mít cestovní doklad neustále při sobě. Směrnice č. 2004/38/ES ve svém článku 5, odst. 4
pak pro případ kontroly stanoví, že „nemá-li občan Unie nebo rodinný příslušník, který není
státním příslušníkem žádného členského státu, potřebné cestovní doklady, případně nezbytná
víza, poskytne mu dotyčný stát před jeho vrácením veškeré vhodné možnosti, aby potřebné
doklady v přiměřené lhůtě získal nebo mu byly dodány, nebo aby doložil či jinak prokázal, že se
na něj vztahuje právo volného pohybu a pobytu“.
stav k 9. únoru 2011
11
8) Zvláštní postavení vozidel ZZS a letadel LZS
Tato část bude upravovat zvláštní postavení vozidel ZZS a letadel LZS při přeshraničním
nasazení podle Rámcové smlouvy ve vztahu k pravidlům silničního a letového provozu. Vozidla
ZZS a letadla LZS jedné smluvní strany budou při přeshraničním nasazení podle Rámcové
smlouvy ve stejném právním postavení jako tato vozidla a letadla státu, na jehož území
k zásahu dochází.
U vozidel ZZS používaných při výkonu činnosti výjezdové skupiny ZZS podle Rámcové
smlouvy se při přeshraničním nasazení nebude vyžadovat povolení pro mezinárodní silniční
přepravu a mezinárodní automobilová pojišťovací karta a budou osvobozena od silničních
a dálničních poplatků.
Rovněž bude upraveno, že vozidla ZZS budou při přeshraničním nasazení podle
Rámcové smlouvy oprávněna používat na území druhého smluvního státu vlastní výstražná
zvuková a světelná zařízení. Vlastní zvláštní výstražná světelná zařízení doplněná zvláštním
výstražným světlem budou vozidla ZZS při přeshraničním nasazení podle Rámcové smlouvy
oprávněna na území druhé smluvní strany používat za podmínky, že tato zvláštní výstražná
světelná zařízení odpovídají požadavkům mezinárodního předpisu EHK/OSN 65 a jejich
umístění bude zajišťovat viditelnost takového zařízení z jakéhokoliv místa okolo vozidla ve
vzdálenosti 20 m.
9) Vybavení vozidel ZZS a letadel LZS
V této části bude upraven zvláštní režim pro vývoz a dovoz hromadně vyráběných
léčivých přípravků obsahujících návykové látky nebo přípravky obsahující efedrin nebo
pseudoefedrin vyvážené/dovážené lékařem za účelem poskytnutí první pomoci, které budou
součástí vybavení vozidla ZZS a letadla LZS při přeshraničním nasazení podle Rámcové
smlouvy s odkazem na příslušné vnitrostátní právní předpisy smluvních stran.
Ve vztahu k vývozu a dovozu hromadně vyráběných léčivých přípravků obsahujících
návykové látky nebo přípravky obsahující efedrin nebo pseudoefedrin vyvážené/dovážené
lékařem za účelem poskytnutí první pomoci, které budou součástí vybavení vozidla ZZS
stav k 9. únoru 2011
12
a letadla LZS při přeshraničním nasazení podle Rámcové smlouvy, bude uplatněn zjednodušený
přeshraničních styk v souladu s § 20 odst. 2 písm. a) a § 21 odst. 2 písm. a) zákona č. 167/1998
Sb., o návykových látkách a o změně některých dalších zákonů, ve znění pozdějších předpisů,
tj. nebude vyžadováno povolení příslušné národní instituce.
Vývoz a dovoz těchto hromadně vyráběných léčivých přípravků obsahujících návykové
látky nebo přípravky obsahující efedrin nebo pseudoefedrin vyvážené/dovážené lékařem za
účelem poskytnutí první pomoci při přeshraničním nasazení podle Rámcové smlouvy, se
nebude považovat za dovoz a vývoz ve smyslu mezinárodních úmluv týkajících se omamných a
psychotropních látek. Tyto léčivé přípravky bude přípustné dovážet/vyvážet pouze v množství
odpovídajícím předpokládaným potřebám pro výkon přednemocniční neodkladné péče.
10) Používání letadel LZS
Letadel LZS bude pro přeshraniční nasazení k výkonu činností výjezdové skupiny ZZS
podle Rámcové smlouvy využito pouze pro poskytnutí tzv. Helicopter Emergency Medical
Service (HEMS) ve smyslu JAR-OPS 33.
Současně bude upravena možnost pro letadla LZS jedné smluvní strany při nasazení
k výkonu činností výjezdové skupiny ZZS podle Rámcové smlouvy přelétat území druhé smluvní
strany a přistávat a startovat i z jiných míst než z povolených letišť a ploch určených k přistávání
a vzletům. Tímto povolením však nebude nahrazen souhlas majitele pozemku nebo jiných
oprávněných osob, který je potřebný podle příslušných vnitrostátních právních předpisů.
Souhlas majitele dotčených pozemků bude zajišťovat subjekt, který si dotčený let vyžádal a na
jehož pokyn bude letadlo LZS v daném místě přistávat. Konkretizace pravidel této formy
spolupráce bude předmětem jednání s německou stranou.
Dále bude uvedeno, že vzlet letadla LZS pro přeshraniční nasazení k výkonu činností
výjezdové skupiny ZZS podle Rámcové smlouvy bude třeba předem oznámit příslušným
střediskům řízení letového provozu obou smluvních stran s uvedením základních údajů, na
kterých se smluvní strany dohodnou (zejména druh letadla, stát registrace letadla, registrační
3
Lety HEMS ve smyslu JAR-OPS 3 jsou záchranné lety ZZS do terénu nebo k transportu pacienta mezi zdravotnickými zařízeními.
Hlavním požadavkem je bezprostřední neodkladné provedení takového záchranného letu, bez něhož by jinak došlo k ohrožení
života postiženého pacienta nebo k závažné poruše jeho zdraví.
stav k 9. únoru 2011
13
značka letadla, údaje o posádce a cestujících, nákladu, trase, předpokládaném místě a času
přistání a odletu).
11) Zdravotnická dokumentace
V této části bude sjednáno, že smluvní strany zhotoví jednotný dvoujazyčný (v jazycích
smluvních stran) formulář pro účely záznamu o výjezdu ZZS k přeshraničním nasazení podle
Rámcové smlouvy, který bude splňovat minimálně požadavky stanovené vyhláškou č. 385/2006
Sb., o zdravotnické dokumentaci, ve znění pozdějších předpisů. K jednání o zhotovení tohoto
formuláře budou zmocněni zástupci ministerstev zdravotnictví obou smluvních stran.
Smluvní strany rovněž zajistí statistické sledování a vyhodnocování přeshraničního
nasazení výjezdových skupin ZZS dle Rámcové smlouvy.
12) Ochrana osobních údajů
Výkon činností výjezdových skupin ZZS podle Rámcové smlouvy bude prováděn tak, aby
byla
zajištěna
ochrana
osobních
údajů
dotčených
osob.
Postup
při
zpracovávání,
shromažďování a uchovávání osobních údajů při přeshraničním poskytování ZZS se řídí
Směrnicí Evropského parlamentu a Rady č. 95/46/EC o ochraně fyzických osob v souvislosti se
zpracováním osobních údajů a o volném pohybu těchto údajů. V České republice je tato
směrnice transponována zákonem č. 101/2000 Sb., o ochraně osobních údajů a o změně
některých zákonů, ve znění pozdějších předpisů.
13) Úhrada nákladů
Tato část bude upravovat postupy pro převzetí nákladů na zdravotní péči poskytnutou při
realizaci Rámcové smlouvy.
Při převzetí nákladů na nezbytnou zdravotní péči poskytnutou při provádění Rámcové
smlouvy se bude postupovat v souladu s pravidly danými koordinačními nařízeními ES. Do
rozsahu nezbytné zdravotní péče spadá i přednemocniční neodkladná péče, která je předmětem
úpravy Rámcové smlouvy.
stav k 9. únoru 2011
14
Pravidla úhrady zdravotní péče za nepojištěné osoby (resp. za osoby nespadající do
působnosti koordinačních nařízení ES), kterým bude poskytnuta zdravotní péče na základě
Rámcové smlouvy, by měla být upravena v ujednáních o přeshraniční spolupráci na úrovni
oprávněných subjektů, které nesou odpovědnost za zajištění ZZS na svém území. Česká strana
nebude souhlasit s úhradou nákladů za nepojištěné osoby k tíži smluvních stran Rámcové
smlouvy.
Provoz letadel LZS při realizaci Rámcové smlouvy, tj. při poskytování HEMS, bude
i nadále hradit stát prostřednictvím rozpočtové kapitoly Ministerstva zdravotnictví.
14) Odpovědnost a náhrada škody
Dle českého právního řádu za škodu způsobenou v souvislosti s poskytováním zdravotní
péče odpovídá poškozenému provozovatel zdravotnického zařízení, a to podle § 420 a násl.
zákona č. 40/1964 Sb., občanský zákoník, v návaznosti na § 78 odst. 2 zákona č. 20/1966 Sb.,
o péči o zdraví lidu, ve znění pozdějších předpisů. V případě škody způsobené v souvislosti
s poskytováním přednemocniční neodkladné péče ZZS pak za tuto škodu odpovídá
provozovatel ZZS. Zdravotnický pracovník – zaměstnanec, který škodu způsobil při výkonu
svého povolání, nese odpovědnost jen vůči svému zaměstnavateli podle § 250 a násl. zákona
č. 262/2006 Sb., zákoník práce, ve znění pozdějších předpisů (v případě škody způsobené
z nedbalosti je výše náhrady omezena na maximální částku rovnající se čtyřapůlnásobku jeho
průměrného měsíčního výdělku).
Náhrada škody způsobené v souvislosti s poskytováním přednemocniční neodkladné
péče je kryta pojištěním odpovědnosti za škodu, které musí mít v souladu s § 39 odst. 3 zákona
č. 20/1966 Sb., o péči o zdraví lidu, ve znění pozdějších předpisů, sjednán každý provozovatel
zdravotnického zařízení, včetně provozovatele ZZS.
Úprava odpovědnosti zaměstnavatele za škodu ve vztahu k zaměstnanci je obsažena v
§ 265 a násl. zákona č. 262/2006 Sb., zákoník práce, v platném znění.
V případě způsobení a vzniku škody s mezinárodním prvkem se jedná o občanskoprávní
mimosmluvní závazkový vztah s mezinárodním prvkem, na nějž se použije Nařízení Evropského
parlamentu a Rady (ES) č. 864/2007 ze dne 11. července 2007 o právu rozhodném pro
stav k 9. únoru 2011
15
mimosmluvní závazkové vztahy (dále jen „Nařízení Řím II“). Dle článku 4 tohoto nařízení je
rozhodným právem pro mimosmluvní závazkové vztahy, které vznikají z civilních deliktů, právo
země, kde škoda vznikla, bez ohledu na to, ve které zemi došlo ke skutečnosti, jež vedla ke
vzniku škody, a bez ohledu na to, ve které zemi nebo zemích se projevily nepřímé následky této
skutečnosti. Mají-li však osoba, vůči které je vznášen nárok na náhradu škody, a poškozený
v okamžiku vzniku škody obvyklé bydliště ve stejné zemi, použije se právo této země. Odst. 3
článku 4 nařízení dále stanoví, že vyplývá-li ze všech okolností případu, že je civilní delikt zjevně
úžeji spojen s jinou zemí, než je země uvedená v předchozích případech, použije se právo této
jiné země. Úprava rozhodného práva v případě škody způsobené vadou výrobku je obsažena
v článku 5 nařízení.
Rovněž je třeba vzít v úvahu právní úpravu závazkových vztahů z pracovních smluv
s cizím prvkem, na něž se vztahuje Nařízení Evropského parlamentu a Rady (ES) č. 593/2008
o právu rozhodném pro smluvní závazkové vztahy (tzv. Řím I). Podle článku 8 odst. 2 tohoto
nařízení se individuální pracovní smlouva v případě, že rozhodné právo nebylo zvoleno
stranami, řídí právem země, v níž, případně, z níž, zaměstnanec při plnění smlouvy obvykle
vykonává svou práci. Odstavec 3 pak stanoví, že nelze-li rozhodné právo takto určit, řídí se
smlouva právem země, v níž se nachází provozovna, která zaměstnance zaměstnala. Vyplývá-li
z celkových okolností, že je smlouva úžeji spojena s jinou zemí, než je země uvedena v odst. 2
nebo 3, použije se, dle ustanovení článku 8 odst. 4., právo této jiné země.
Rámcovou smlouvou se nebude zavádět odlišná právní úprava oblasti odpovědnosti a
náhrady škody a na právní vztahy vzniklé při provádění Rámcové smlouvy se bude aplikovat
výše uvedená právní úprava. V textu Rámcové smlouvy se proto smluvní strany (tj. ČR a SRN)
zaváží zabezpečit, že zdravotnická zařízení, resp. provozovatelé zdravotnických zařízení
poskytujících zdravotní péči podle Rámcové smlouvy budou mít uzavřeno pojištění
odpovědnosti za škodu, které se bude vztahovat též na případy škody způsobené na území
druhé smluvní strany.
15) Společná komise
Smluvní strany sjednají vznik Společné komise, jejíž složení a způsob fungování bude
konkretizován ve statutu. K jednání o statutu budou zmocněni zástupci ministerstev zdravotnictví
obou smluvních stran.
stav k 9. únoru 2011
16
Prostřednictvím Společné komise budou smluvní strany vzájemně konzultovat a
spolupracovat s cílem řešit jakékoliv problémy či spory, které mohou vyvstat v souvislosti
s výkladem a uplatňováním Rámcové smlouvy. Za českou stranu se předpokládá, že členy
komise budou zejména zástupci Ministerstva zdravotnictví ČR, příslušných krajů, zdravotních
pojišťoven (Všeobecná zdravotní pojišťovna ČR a Svaz zdravotních pojišťoven ČR) a České
společnosti urgentní medicíny a medicíny katastrof J.E.Purkyně.
16) Závěrečná ustanovení
V této části budou obsažena ustanovení odpovídající běžné mezinárodně smluvní praxi,
tj. ustanovení o vstupu smluvní úpravy v platnost, možnost vypovězení Rámcové smlouvy apod.
III. Mandát a limity pro postup delegace expertů
Česká delegace bude v rámci jednání postupovat v souladu s výše uvedenými zásadami.
Při jednání bude kladen důraz na soulad Rámcové smlouvy s ústavním pořádkem a ostatními
součástmi právního řádu České republiky, se závazky vyplývajícími z členství České republiky
v Evropské unii, se závazky převzatými v rámci jiných platných smluv a s obecně uznávanými
zásadami mezinárodního práva.
IV. Charakter Rámcové smlouvy
Vzhledem k tomu, že Rámcová smlouva bude upravovat věci, jejichž úprava je
vyhrazena zákonu ve smyslu článku 49 písm. e) ústavního zákona č. 1/1993 Sb., Ústava České
republiky, ve znění ústavního zákona č. 395/2001 Sb., jde o dokument prezidentské kategorie.
Před ratifikací prezidentem České republiky bude předložena k vyslovení souhlasu oběma
komorám Parlamentu ČR.
V. Složení expertní delegace
Česká delegace pro expertní jednání bude tvořena převážně zástupci Ministerstva
zdravotnictví a v případě potřeby též Ministerstva vnitra, resp. Policie České republiky,
Ministerstva dopravy, Ministerstva obrany a Ministerstva zahraničních věcí.
stav k 9. únoru 2011
17
Anhang 15
Příloha č. 15 Entwurf
Richtlinie für Expertenverhandlungen über den Rahmenvertrag zwischen Tschechien und
der Bundesrepublik Deutschland über grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich
des Gesundheitsrettungsdienstes (nachstehend nur „Rahmenvertrag“)
I. Begründung der Zweckdienlichkeit des Abschlusses eines Rahmenvertrags und
vorgesehene Auswirkungen auf das Staatsbudget
Eines der Ziele der tschechischen Außenpolitik ist die Entwicklung von allseitigen und
gegenseitig vorteilhaften Beziehungen mit den Nachbarstaaten. Ein der Erreichung dieses Ziels
behilfliches Instrument sind unter anderem auch Abkommen über grenzüberschreitende
Zusammenarbeit, deren Vereinbarung ebenfalls im Bereich des Gesundheitswesens und des
Schutzes der öffentlichen Gesundheit bedeutend ist.
Die
Besorgung
des
Rettungsdienstes
(nachstehend
nur
„RD“)
gehört
zu
den
Grundattributen des Gesundheitssystems in jedem Staat. Der RD gewährt fachliche präklinische
Notfallversorgung (nachstehend nur „präklinische Notfallversorgung“) den Betroffenen am Ort der
Entstehung deren Unfalls oder der plötzlichen Erkrankung und während deren Transports zur
weiteren fachärztlichen Behandlung und bei deren Übergabe in die Gesundheitseinrichtung. Das
RD-Netz
muss
derartig
organisiert
sein,
damit
die
Erreichbarkeit
der
präklinischen
Notfallversorgung sowie deren Gewährung in einem bestimmten Zeitlimit von der Annahme des
Notrufes gesichert wird. In Tschechien wird dieser Zeitraum in der Verordnung des
Gesundheitsministeriums Nr. 434/1992 Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer
Vorschriften, für
15 Minuten festgelegt. Gerade die zeitliche Erreichbarkeit der präklinischen
Notfallversorgung ist in den grenznahen Gebieten einer der Hauptgründe zur Anknüpfung einer
engeren Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsrettungsdiensten der Nachbarstaaten.
In
Tschechien
wird
der
RD
mittels
RD-Einsatzgruppen
gewährt,
welche
die
präklinische Notfallversorgung leisten. Zu den RD-Einsatzgruppen gehören ebenfalls auch
Flugrettungsgruppen (nachstehend nur „FR“). An der Tätigkeit der FR beteiligen sich zur
Gewährung
der
stav k 9. únoru 2011
präklinischen
Notfallversorgung
1
neben
privaten
Betreibern
mit
ihren
Luftfahrzeugen auch die Polizei der Tschechischen Republik (in Prag und im Kreis
Středočeský) sowie die tschechische Armee (im Kreis Karlovarský und Plzeňský).
Die grundlegende gesetzliche Regelung für den RD ist im § 18b des Gesetzes
Nr.
20/1966
Slg.,
über
Gesundheitsversorgung,
im
Wortlaut
späterer
Vorschriften,
enthalten, welcher die Verantwortlichkeit des Landkreises für die Errichtung, Organisation
sowie Sicherstellung der Tätigkeit des RDs in seinem territorialen Umkreis festlegt, und
mit Wirksamkeit ab 12. Februar 2008 ebenfalls die Verantwortlichkeit des Staates, bzw.
des Gesundheitsministeriums für die vertragsmäßige Sicherstellung sowie die Bezahlung
des Betriebs von für die Ausübung der Flugrettung bestimmten Maschinen. Die in dieser
Bestimmung
aufgeführten
Tätigkeiten
der
Landkreise
gehören
in
den
selbständigen
Wirkungsbereich der Landkreise. Im Einklang mit der aus der vorstehenden Bestimmung
folgenden Ermächtigung erließ das Gesundheitsministerium die Verordnung Nr. 434/1992
Slg.,
über
Gesundheitsrettungsdienst,
im
Wortlaut
späterer
Vorschriften,
welche
die
Grundaufgaben sowie die organisatorische Gliederung der RD-Einrichtungen und der
Arbeitsstellen einschließlich der FR und einen grundlegenden Verbindungsplan für die
Sicherstellung von Verbindungen im Rahmen des RDs auch mit anderen Bestandteilen
des integrierten Rettungssystems regelt. Durch das Gesetz Nr. 239/2000 Slg., über das
integrierte Rettungssystem und über die Änderung von einigen Gesetzen, im Wortlaut
späterer Vorschriften, wurde der RD in das integrierte Rettungssystem eingegliedert und
wurde somit neben der Rettungs-Feuerwehr der Tschechischen Republik und der Polizei
der
Tschechischen
Republik
zu
einem
der
Grundbestandteile
des
integrierten
Rettungssystems, in Rahmen dessen er sich an der Vorbereitung des Umgangs mit
außerordentlichen
Ereignissen
sowie
der
Durchführung
von
Rettungs-
und
Liquidationsarbeiten beteiligt.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, dass die Rechtsbefugnis, den RD zu errichten
und zu organisieren sowie dessen Tätigkeiten sicherzustellen, die Landkreise in deren
territorialen Umkreisen haben – dies im Rahmen deren selbständigen Wirkungsbereichs. In
Übereinstimmung
mit
§
28
des
Gesetzes
Nr.
129/2000
Slg.,
über
Landkreise
(Landkreissystem), im Wortlaut späterer Vorschriften, können die Landkreise mit territorialen
Selbstverwaltungseinheiten anderer Staaten zusammenarbeiten und mit ihnen Verträge über
Zusammenarbeit
stav k 9. únoru 2011
abschließen.
Den
Inhalt
dieser
2
Zusammenarbeit
können
dann
nur
diejenigen Tätigkeiten bilden, welche in den selbständigen Wirkungsbereich des Landkreises
gehören, der den Vertrag abschließt.
Im
Rahmen
der
vorbereiteten
neuen
Legislative,
welche
den
Bereich
der
Gesundheitsdienstleistungen regeln soll (Gesetz über Gesundheitsdienstleistungen und über
Bedingungen für deren Erbringung, Gesetz über spezifische Gesundheitsdienstleistungen),
wird auch mit einer konzeptionellen gesetzlichen Regelung des RD-Bereiches gerechnet,
dies in Form eines Gesetzes über Gesundheitsrettungsdienst. Diese neue gesetzliche
Regelung
hat
das
Ziel,
die
Bedingungen
für
die
Erbringung
des
Rettungsdienstes
festzulegen, die Rechte und Pflichten des RD-Dienstleisters zu regeln, die Pflichten der
Anbieter von stationärer Gesundheitsversorgung, um die Anknüpfung deren Dienstleistungen
an die Dienstleistungen des RDs sicherzustellen, Sonderrechte und Pflichten der RDGesundheitsmitarbeiter, Bedingungen zur Sicherstellung der Bereitschaft des RD-Betreibers
für die Lösung von Krisensituationen und die damit verbundene Ausübung der öffentlichen
Verwaltung. Der bestehende Stand, wo der RD-Dienstleister durch den Landkreis als
gemischtwirtschaftliche Organisation errichtet wird. Die Tätigkeiten des Landkreises auf dem
Gebiet des RDs werden weiterhin in den selbständigen Wirkungsbereich des Landkreises
gehören. Die vorbereitete gesetzliche Regelung bringt keine grundsätzlichen Auswirkungen
auf den vorbereiteten Rahmenvertrag. Terminologische Änderungen bei den im RD-Bereich
verwendeten Grundbegriffen, die von der neuen gesetzlichen Regelung betroffen sein
werden, werden im Text des Rahmenvertrags bereits widerspiegelt.
Im Interesse der Sicherung einer effizienten präklinischen Notfallversorgung im
Grenzgebiet wird schon seit einigen Jahren über die Möglichkeit einer Vertiefung der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit des RDs diskutiert. Am intensivsten läuft diese
Debatte mit der Bundesrepublik Deutschland, wo die Frage der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit des RDs Gegenstand der Diskussion bereits bei der Vorbereitung des
Vertrags zwischen Tschechien und der BRD über gegenseitige Hilfe bei Katastrophen und
Großunfällen (Nr. 10/2003 Slg. int. Verträge) gewesen ist, wegen ihrer Komplexität und
Kompliziertheit wird sie jedoch letztendlich im zitierten Vertrag – über den Rahmen der
Hilfe bei außerordentlichen Ereignissen – nicht behandelt. Über den Bedarf einer
separaten
internationalen
vertraglichen
Regelung
der
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit im Bereich RDs zwischen beiden Staaten waren sich die damaligen
Gesundheitsminister Tomáš Julínek (CZ) und Ulla Schmidt (BRD) im April 2008 einig.
stav k 9. únoru 2011
3
Der vorbereitete Rahmenvertrag sollte deshalb den grundlegenden Rechtsrahmen für die
Zusammenarbeit im Bereich RDs zwischen beiden Staaten abgrenzen und den Landkreisen
und
deren
territorialen
Partnern
im
Nachbarstaat
ermöglichen,
diese
Zusammenarbeit
umzusetzen.
Aus finanzieller Sicht setzt die Umsetzung des Rahmenvertrags eine parallele
Finanzierung aus mehreren Quellen voraus, d.h. der öffentlichen Krankenversicherung, des
Staatsbudgets (Bezahlung des Betriebs der Luftfahrzeuge für den Einsatz im Rahmen der
Flugrettung) und der Budgets der Landkreise. Im Verhältnis zum Staatsbudget wird keine
Aufstockung der Finanzmittel gegenüber dem jetzigen Zustand vorausgesetzt. Ebenso wird
keine höhere Inanspruchnahme von Finanzmitteln aus der öffentlichen Krankenversicherung
im Vergleich zur Gegenwart vorgesehen.
Auf Grundlage der
Bestimmung
des
§
28 Gesetz Nr. 48/1997 Slg.,
über
öffentliche Krankenversicherung und über die Änderung und Ergänzung einiger im
Zusammenhang
stehenden
Gesetze
umfasst
die
bezahlte
Gesundheitsversorgung
Leistungen im Rahmen des RDs bei der Leistung der präklinischen Notfallversorgung.
Die nicht aus der öffentlichen Krankenversicherung bezahlten Kosten werden von dem
Errichter des RDs von seinem Budget gedeckt. Die Kosten für die Sicherung des
Betriebs von Hubschraubern für die Flugrettung, welche ein untrennbarer Bestandteil des
RDs ist, bezahlt der Staat mittels der zwischen dem Gesundheitsministerium und den
Betreibern der Hubschrauber für den RDs abgeschlossenen Verträge. Die Leistungen der
Flugrettung im Rahmen der präklinischen Notfallversorgung werden wiederum aus der
öffentlichen Krankenversicherung bezahlt.
Bei der Bezahlung der geleisteten grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung
wird
im
Einklang
Verordnung
des
mit
EP
dem
und
Gemeinschaftsrecht
des
Rates
(EG)
vorgegangen,
Nr.
883/04
d.h.
über
vor
allem
der
Koordinierung
der
Sozialversicherungssysteme, der Verordnung des EP und des Rates (EG) Nr. 987/09, mit
der
die
Durchführungsregeln
Verordnung
des
Rates
zur
Verordnung
(EWG)
Nr.
Nr.
883/04
1408/71
festgelegt
über
werden,
Anwendung
der
von
Sozialversicherungssystemen bei beschäftigten Personen und deren Familien im Rahmen
der Gemeinschaft, im Wortlaut späterer Vorschriften und der Verordnung des Rates
(EWG)
Nr.
574/72,
stav k 9. únoru 2011
mit
der
die
Durchführungsregeln
4
zur
Verordnung
Nr. 1408/71
festgelegt
werden,
im
Wortlaut
späterer
Vorschriften
(nachstehend
nur
„EG-
Koordinierungsverordnung“).
II. Entwurf der Grundsätze der vertraglichen Regelung
1) Gegenstand der vertraglichen Regelung
Gegenstand der vertraglichen Regelung ist die Abgrenzung des grundlegenden
rechtlichen Rahmens für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Tschechien und der
Bundesrepublik Deutschland (Vertragsparteien) im RD-Bereich bei Gewährung der präklinischen
Notfallversorgung mit dem Ziel, eine ununterbrochene Erreichbarkeit dieser Versorgung in den
Grenzgebieten
zu
sichern
und
unerlässliche
rechtliche
Voraussetzungen
für
die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit im RD-Bereich auf der Ebene der verantwortlichen
Subjekte, d.h. der Landkreise der Tschechischen Republik, zu schaffen. Auf der Grundlage des
Rahmenvertrags werden die Landkreise, welche für die Errichtung, Organisation sowie
Sicherung der RD-Tätigkeit in ihren territorialen Gebieten verantwortlich sind, die Möglichkeiten
haben, separate Abkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit direkt mit ihren
territorialen - für die in der jeweiligen Region für die Sicherung der präklinischen
Notfallversorgung verantwortlichen Partnern (sog. Berechtigte Subjekte) abzuschließen.
Gegenstand dieser separaten Abkommen wird die Konkretisierung der Regeln für die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem jeweiligen Gebiet sein.
2) Verwendete Grundbegriffe
Dieser Teil wird im Interesse einer einheitlichen Auslegung des Rahmenvertrags und der
anschließenden
Abkommen
über
grenzüberschreitende
Zusammenarbeit
die
Zusammenhang mit dem Gesundheitsrettungsdienst verwendeten Grundbegriffe definieren.
Es wird sich vor allem um folgende Begriffe handeln:
-
Gesundheitsrettungsdienst (ZZS = RD)
-
präklinische Notfallversorgung (PNP = PNV)
-
RD-Betreiber
-
Krankentransport
-
RD-Einsatzgruppe
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5
im
-
Tätigkeit der RD-Einsatzgruppe
-
Leitstelle
-
Notruf
Die tschechische Delegation wird bei den Verhandlungen so vorgehen, damit die
Definitionen der gemeinsamen Begriffe ihrem sachlichen Inhalt nach der tschechischen
Rechtsordnung entsprechen. In diesem Zusammenhang erwähnen wir, dass die Definitionen
gleichzeitig die Terminologie des vorbereiteten Gesetzes über Gesundheitsrettungsdienst
widerspiegeln werden. Als Grundlage für die ExpertInnenverhandlungen werden deshalb
internationale Begriffsdefinitionen entsprechend den Empfehlungen des Regionalen Büros der
WHO für Europa1 verwendet.
Zwecks
Überschaubarkeit
werden
nachstehend
Definitionen
der
Grundbegriffe
entsprechend der gültigen gesetzlichen Regelung in Tschechien aufgeführt.
Unter dem Gesundheitsrettungsdienst (RD) werden Gesundheitseinrichtungen verstanden,
welche die fachliche präklinische Notfallversorgung auf dem Gebiet Notfallmedizin im Umfang
des § 1 der Verordnung Nr. 434/1992 Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut
späterer Vorschriften, sichern.
Unter der präklinischen Notfallversorgung (PNV) wird im Einklang mit § 18b Gesetz Nr. 20/1966
Slg., über Gesundheitsversorgung, im Wortlaut späterer Vorschriften, und § 1 Abs. 2 der
Verordnung Nr. 434/1992 Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer
Vorschriften, die Versorgung der Betroffenen am Ort der Entstehung deren Unfalls oder der
plötzlichen Erkrankung und während deren Transports zur weiteren fachärztlichen Behandlung und
bei deren Übergabe in die Gesundheitseinrichtung bei Zuständen verstanden, welche
-
unmittelbar das Leben des Betroffenen gefährden,
-
durch Vertiefung der krankhaften Veränderungen zu einem plötzlichen Todesfall führen
können,
-
ohne schnelle fachliche Erste Hilfeleistung dauerhafte krankhafte Veränderungen
hervorrufen,
-
plötzliches Leiden und plötzliche Schmerzen erregen,
1
Gemeinsame Publikation der WHO und DG for Health & Consumers EK: Emergency Medical Services Systems in the European
Union, Report of an assessment project coordinated by the World Health Organization 2009 (http://www.euro.who.int/emergservices)
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6
-
Verhaltens- und Handlungsänderungen des Betroffenen verursachen, ihn selbst oder
seine Umgebung gefährden.
Unter
dem
Betreiber
des
RDs
versteht
sich
der
Betreiber
einer
nichtstaatlichen
Gesundheitseinrichtung – des Gesundheitsrettungsdienstes – gemäß Gesetz Nr. 160/1992 Slg.,
über
Gesundheitsversorgung
in
nichtstaatlichen
Einrichtungen,
im
Wortlaut
späterer
Vorschriften, welcher die präklinische Notfallversorgung auf dem Gebiet Notfallmedizin gemäß
den Gesetz Nr. 20/1966 Slg., über Gesundheitsversorgung, im Wortlaut späterer Vorschriften,
und der Verordnung Nr. 434/1992 Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer
Vorschriften, mittels einer Einsatzgruppe des Gesundheitsrettungsdienstes besorgt.
Unter Krankentransport versteht sich der Transport von Kranken, Verletzten und Gebärerinnen
unter Bedingungen der präklinischen Notfallversorgung gemäß der Verordnung Nr. 434/1992
Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer Vorschriften.
Unter einer Einsatzgruppe des Gesundheitsrettungsdienstes versteht sich eine Gruppe von
Gesundheitsmitarbeitern, die eine entsprechende berufliche Qualifikation für die Erbringung der
präklinischen Notfallversorgung auf dem Gebiet Notfallmedizin gemäß der Richtlinie des Rates
und des EP Nr. 36/2005 über Anerkennung von fachlichen Qualifikationen haben. In der
Tschechischen Republik wird diese Richtlinie durch das Gesetz Nr. 95/2004 Slg., über
Bedingungen für den Erwerb und die Anerkennung einer fachlichen Befähigung und einer
spezialisierten Befähigung zur Ausübung des Gesundheitsberufs eines Arztes, Zahnarztes und
Pharmazeuten, im Wortlaut späterer Vorschriften, und durch das Gesetz Nr. 96/2004 Slg., über
Bedingungen für den Erwerb und die Anerkennung der Befähigung zur Ausübung von
nichtärztlichen Gesundheitsberufen und zur Ausübung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit
der Erbringung der Gesundheitsversorgung und über die Änderung einiger im Zusammenhang
stehenden Gesetze, im Wortlaut späterer Vorschriften, transponiert.
Unter der Tätigkeit der Einsatzgruppe des RDs versteht sich in Übereinstimmung mit der
Verordnung Nr. 434/1992 Slg., über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer
Vorschriften,
die
Erbringung
Diagnosebestimmung,
der
präklinischen
Untersuchung
des
Notfallversorgung
Patienten
zwecks
vor
allem
bei
Durchführung
der
von
unaufschiebbaren Leistungen zur Rettung des Lebens und der Gesundheit am Ereignisort,
welche auf die Erneuerung oder Stabilisierung von Lebensfunktionen des Patienten, eine
stav k 9. únoru 2011
7
systematische fachliche Gesundheitsversorgung sowie ein ununterbrochenes Monitoring von
Indikatoren
der
grundlegenden
Lebensfunktionen
des
Patienten,
eine
systematische
Gesundheitsversorgung während des Patiententransports zum Ziel-Betreiber der stationären
Gesundheitseinrichtung ausgerichtet sind.
Unter einer Leitstelle versteht sich in Übereinstimmung mit der Verordnung Nr. 434/1992 Slg,
über Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer Vorschriften, ein Bestandteil der
Gebietszentrale des Gesundheitsrettungsdienstes, welche ununterbrochen und unmittelbar die
Tätigkeit der RD-Einsatzgruppen steuert und die Tätigkeit aller Teile der präklinischen
Notfallversorgung in einem bestimmten Ballungsgebiet im ununterbrochenen Betrieb integriert.
Die Tätigkeit einer Leitstelle wird von Gesundheitsmitarbeitern gewährleistet.
Unter einem Notruf wird eine ausgewertete Notfallmeldung verstanden, welche der Anbieter des
Gesundheitsrettungsdienstes mittels seiner Leistelle unter der nationalen Notrufnummer
annimmt (in Tschechien handelt es sich um die Nummer 155) oder eine durch die Leitstelle
eines anderen Teils des integrierten Rettungssystems übergebene Aufforderung. Die
Bedingungen für die Nutzung der einheitlichen europäischen Notrufnummer 112 bleiben davon
unberührt.
3) Wirkungsbereich
Der
Umfang
Gesundheitsrettungsdienst
präklinischen
der
grenzüberschreitenden
gemäß
Notfallversorgung
dem
Zusammenarbeit
Rahmenvertrag
eingeschränkt
sein,
wird
deren
auf
die
im
Bereich
Erbringung
Bestandteil
auch
der
der
im
Zusammenhang stehende Transport von Kranken, Verletzten und Gebärerinnen im Sinne der
unter Punkt 2) angeführten Definition ist, dies auf der Grundlage eines Notrufs. Diese
Abgrenzung des Umfangs der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit entspricht den
Hauptaufgaben des Gesundheitsrettungsdienstes, welche im § 1 der Verordnung des
Gesundheitsministeriums
der
Tschechischen
Republik
Nr.
434/1992
Slg.,
über
Gesundheitsrettungsdienst, im Wortlaut späterer Vorschriften, festgelegt werden. Der Grund für
diese Einschränkung des Umfangs der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich
Gesundheitsrettungsdienst gemäß des Rahmenvertrags ist vor allem eine direkte Bindung an
die Bezahlung dieser Art von Gesundheitsversorgung von der öffentlichen Krankenversicherung,
bzw. Abdeckung durch Koordinationsverordnungen der EG.
stav k 9. únoru 2011
8
In diesem Teil werden taxativ die Grenzgebiete beider Vertragsparteien abgegrenzt, auf
die sich der Rahmenvertrag beziehen wird. In Tschechien werden es die Landkreise Liberecký,
Ústecký, Karlovarský, Plzeňský und Jihočeský sein. Auf der deutschen Seite dann der Freistaat
Sachsen und der Freistaat Bayern.
In Bezug auf den persönlichen Wirkungsbereich ist festzustellen, dass gemäß der
tschechischen Rechtsordnung der Gesundheitsrettungsdienst die fachliche erste Hilfe, welche
den Charakter einer unaufschiebbaren Gesundheitsversorgung hat, für alle Personen erbringen
muss, die diese benötigen. Der Rahmenvertrag sollte sich auf Personen beziehen, deren
Gesundheitszustand einen RD-Einsatz im jeweiligen Grenzgebiet fordern wird.
Der Rahmenvertrag wird keine Auswirkung auf die Regelung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit der Vertragsparteien bei Katastrophen und Großunfällen haben; diese werden
mit einem separaten Vertrag in Verantwortung des Innenministeriums2 geregelt.
4) Grundprinzipien der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
Eine Voraussetzung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich
Gesundheitsrettungsdienst gemäß dem Rahmenvertrag im konkreten Grenzgebiet wird die
Anpassung und Konkretisierung dieser Zusammenarbeit zwischen sog. berechtigten Subjekten
sein, die im Rahmenvertrag taxativ abgegrenzt sein werden. Zu diesem Zweck werden die
berechtigten Subjekte ermächtigt sein, separate Abkommen über grenzüberschreitende
Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitsrettungsdienst abzuschließen.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitsrettungsdienst
gemäß dem Rahmenvertrag wird mittels RD-Einsatzgruppen erfolgen, einschließlich der
Flugrettungsgruppen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird aufgrund eines Notrufs
an der Notrufnummer umgesetzt und für deren Koordinierung werden die jeweiligen Leitstellen
beider Seiten sorgen, welche den Bedarf eines grenzüberschreitenden Einsatzes auswerten. In
Tschechien werden die Koordinierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit die auf
Kreisebene errichteten Gebietsleitstellen abdecken. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
2
Sdělení Ministerstva zahraničních věcí č. 10/2003 Sb. m. s..
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9
wird immer auf Grundlage eines Antrags um Zusammenarbeit der einen Seite und der
Akzeptanz dieses Antrags durch die andere Seite erfolgen.
Bei der grenzüberschreitenden Ausübung der Tätigkeiten einer RD-Einsatzgruppe wird
die Behandlung des Patienten am Ereignisort durchgeführt und nach Stabilisierung der
grundlegenden Lebensfunktionen der Transport des Patienten in das nächste zuständige
Krankenhaus oder auf einen spezialisierten Arbeitsplatz. Sofern es der Gesundheitszustand des
Patienten ermöglicht, wird prioritätsweise der Transport auf das Gebiet des heimatlichen Staats
gewählt – bei Bürgern oder Personen mit dauerhaftem oder vorübergehendem Wohnsitz auf
dem Gebiet der jeweiligen Vertragspartei. In anderen Fällen wird der Transport auf das Gebiet
des Staats (der Vertragspartei) gewählt, auf dem es zur Gesundheitsgefährdung gekommen ist.
Die Konkretisierung der Regeln und Grundsätze für diesen Bereich wird Gegenstand von
Anpassungen in einzelnen Abkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen
berechtigen Subjekten sein, d.h. in Tschechien auf Kreisebene.
Bei der grenzüberschreitenden Ausübung der Tätigkeit einer RD-Einsatzgruppe werden
sich die Gesundheitsmitarbeiter dieser Einsatzgruppen nach eigenen innerstaatlichen
Vorschriften
sowie
empfohlenen
Vorgehensweisen
für
die
Erbringung
der
Gesundheitsversorgung richten. D.h., dass Gesundheitsmitarbeiter einer tschechischen RDEinsatzgruppe bei der grenzüberschreitenden Ausübung der Tätigkeiten auf dem Gebiet der
Bundesrepublik Deutschland in Übereinstimmung mit den tschechischen medizinischen
Methoden vorgehen werden und umgekehrt.
5) Übereinkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit unter den Berechtigten
Subjekten
Eine notwendige Voraussetzung für die praktische Umsetzung des Rahmenvertrags, d.h.
die
Umsetzung
der
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit
im
Bereich
Gesundheitsrettungsdienst, ist eine Absprache über diese Zusammenarbeit unter den
Berechtigten
Subjekten
in
Form
eines
selbständigen
Übereinkommens
über
grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
In Betracht des unterschiedlichen Verwaltungsaufbaus der Tschechischen Republik und
der Bundesrepublik Deutschland ist deshalb notwendig, dass der tschechische Kreis für die
stav k 9. únoru 2011
10
grenzüberschreitende Zusammenarbeit im RD-Bereich einen adäquaten Partner auf der
deutschen Seite hat, der für den Gesundheitsrettungsdienst auf dem jeweiligen grenznahen
Gebiet (d.h. Freistaat Sachsen und Freistaat Bayern) zuständig ist.
Die Berechtigten Subjekte der beiden Vertragsparteien, welche zum Abschluss separater
Übereinkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bevollmächtigt werden, sind im
Rahmenvertrag taxativ zu nennen. Für die Tschechische Republik sind es die Kreise Liberecký,
Ústecký, Karlovarský, Plzeňský und Jihočeský. Aus Gesprächen mit der deutschen Seite geht
hervor, dass die Partner für die tschechische Kreise bei dem Abschluss separater
Übereinkommen
über
grenzüberschreitende
Zusammenarbeit
die
Innenministerien
der
Bundesländer Sachsen und Bayern sein werden, welche für den Rettungsdienst auf dem
jeweiligen Gebiet verantwortlich sind.
Die Übereinkommen über grenzüberschreitende Zusammenarbeit haben konkrete
Regeln und Bedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in folgenden Bereichen
zu enthalten:
a) Definition der Organisation und Bedingungen für die Erbringung der präklinischen
Notfallversorgung,
b) Definition der Bedingungen für den Einsatz der RD-Einsatzgruppen auf dem Gebiet des
anderen Vertragspartners,
c) Bedingungen für den Transport von Patienten und ihre Übergabe an die ZielGesundheitseinrichtung, mit Einhaltung der Kontinuität der erbrachten präklinischen
Notfallversorgung ohne unnötige medizinische und Zeitverluste,
d) Definition der Organisation und Vorgehensweise bei der Hospitalisierung der Patienten in
Bezug auf ihren aktuellen Gesundheitszustand und den Einsatzort, mit Berücksichtigung
der spezifischen Triage für die Bestimmung zur urgenten Krankenhausbehandlung,
e) Definition der Bewertungs- und Kontrollkriterien für Qualität und Sicherheit der durch den
Rettungsdienst erbrachten Gesundheitsleistungen,
f)
Definition der Regeln für den Ersatz von Kosten der Rettungsdienste bei der Erbringung
der präklinischen Notfallversorgung, die weder von den Vertragsparteien noch aus der
öffentlichen Krankenversicherung vergütet werden,
g) Definition der Mittel und Bedingungen für die gegenseitige Kommunikation der SanitätsLeitstellen.
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11
6) Gesundheitsmitarbeiter, welche die Tätigkeit der RD-Einsatzgruppe ausüben
In diesem Teil wird festgelegt, dass die Gesundheitsmitarbeiter, welche zur Ausübung
der
Tätigkeiten
der
RD-Einsatzgruppe
nach
innerstaatlichen
Rechtsvorschriften
einer
Vertragspartei befugt sind, für die Zwecke des Rahmenvertrags als Befähigte zur zeitweiligen
Ausübung dieser Tätigkeiten bei grenzüberschreitenden Einsätzen auf dem Gebiet der anderen
Vertragspartei gelten. D.h., sie brauchen keine Berufszulassung und sind von der verbindlichen
Mitgliedschaft in Berufsverbänden/-kammern der anderen Vertragspartei befreit. Es gilt die
Voraussetzung, dass die beiden Vertragsparteien die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen anwenden, welche
die Regeln für die Anerkennung der Berufsqualifikation für die Zulassung zum regulierten Beruf
oder seiner Ausübung auf dem Gebiet eines anderen Mitgliedsstaates, als in welchem diejenige
Person ihre Berufsqualifikation gewann, enthält.
Gesundheitsmitarbeiter, welche die Tätigkeit der RD-Einsatzgruppe gemäß dem
Rahmenvertrag ausüben, haben bei einem grenzüberschreitenden Einsatz auf dem Gebiet der
anderen Vertragspartei dieselbe Rechtsposition wie die eingesetzten Gesundheitsmitarbeiter der
anderen Vertragspartei. Bei der Ausübung der RD-Tätigkeiten bei einem grenzüberschreitenden
Einsatz richten sie sich allerdings nach Rechtsvorschriften und empfohlenen Verfahren für die
Erbringung der Gesundheitsversorgung ihres Heimatlandes. Bei dem Ableben des Patienten
stellt
die
eingesetzte
RD-Einsatzgruppe
den
Tod
fest
und
ruft
den
inländischen
Gesundheitsrettungsdienst herbei, der für die Leichenschau in Übereinstimmung mit Regeln
desjenigen Landes zuständig ist.
Der Leiter der RD-Einsatzgruppe ist berechtigt, über Nichterbringung einer Tätigkeit am
Ereignisort zu entscheiden, falls die Erbringung Leben oder Gesundheit der Mitglieder der RDEinsatzgruppe unmittelbar gefährden würde, oder falls der Einsatz unter Bedingungen erfolgen
sollte, für deren Bewältigung die Mitglieder der RD-Einsatzgruppe nicht geschult, ausgebildet
oder mit technischen Mitteln oder persönlichen Schutzmitteln ausgestattet sind, welche der
Einsatzcharakter erfordert. Über die Nichterbringung ist die zuständige Leitstelle unverzüglich zu
informieren, samt der Angabe einer Begründung.
7) Übertritt der Staatsgrenze
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12
Der Übertritt der Staatsgrenze durch die Mitglieder der RD-Einsatzgruppe bei einem
grenzüberschreitenden Einsatz laut dem Rahmenvertrag und ihr Aufenthalt auf dem Gebiet
eines anderen Staates während des Einsatzes richtet sich nach der Verordnung (EG) 562/2006
des Europäischen Parlamentes und des Rates über einen Gemeinschaftskodex für das
Überschreiten der Grenzen durch Personen (Schengener Grenzkodex) und der Richtlinie
2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über das Recht der Unionsbürger und
ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und
aufzuhalten, bzw. dem Gesetz Nr. 326/1999 Slg., über Aufenthalt von Ausländern auf dem
Gebiet der Tschechischen Republik und über die Änderung von einigen Gesetzen, in der
Fassung späterer Vorschriften (nachstehend nur „Ausländergesetz“).
Aus Gesprächen mit der deutschen Seite geht die Bestrebung hervor, bei einer
zeitweiligen Wiedereinführung von Kontrollen an der Binnengrenze eine Bewegungsfreiheit
(Übertritt der Staatsgrenze an jeder geeigneten Stelle) für die Mitglieder der RD-Einsatzgruppen
bei der Umsetzung des Rahmenvertrags zu erhalten und Formalitäten bei der Grenzkontrolle auf
ein notwendiges Minimum einzuschränken. Laut einer Konsultation mit dem tschechischen
Innenministerium können die Vertragsparteien des Rahmenvertrags bei einer zeitweiligen
Wiedereinführung
von
Kontrollen
an
der
Binnengrenze
die
Sonderposition
des
Gesundheitsrettungsdienstes und der geretteten Personen in Übereinstimmung mit ihren
innerstaatlichen Rechtsvorschriften berücksichtigen. In Tschechischen Republik verfügt die
Regierung
über
die
volle
Entscheidungszuständigkeit
über
das
Regime
einer
evt.
Wiedereinführung von Kontrollen an der Binnengrenze, und kann in einer entsprechenden
Regierungsverordnung die Ausnahmen für den Rettungsdienst festhalten.
Die deutsche Seite schlägt außerdem bei der Umsetzung des Rahmenvertrags vor,
Mitglieder der RD-Einsatzgruppen und Patienten der Pflicht zu entheben, bei dem Übertritt der
Staatsgrenze ein Reisedokument bei sich zu tragen. Der Grund ist vor allem ein reibungsloser
Verlauf der grenzüberschreitenden RD-Einsätze und des evt. Patiententransports auf das Gebiet
der anderen Vertragspartei, wenn der Patient oder Mitglied der RD-Einsatzgruppe kein
Reisedokument bei sich haben wird. Aus einer Konsultation mit dem tschechischen
Innenministerium geht allerdings die Empfehlung hervor, diesen Bereich im Rahmenvertrag
nicht explizite zu regeln. Der Grund dafür ist insbesondere die Bestrebung, mit dem
völkerrechtlichen Vertrag der Präsidentenkategorie ein rechtliches Regime außerhalb der bereits
bestehenden Regelung. Die Fragen des Identitätsnachweises werden in vorgenannten
stav k 9. únoru 2011
13
Rechtsvorschriften sowohl auf der gemeinschaftlichen als auch nationalen Ebene geregelt. Das
Ausländergesetz im § 103 lit. d) legt eine Pflicht der Ausländer fest, ihre Identität auf
Aufforderung der Polizei nachzuweisen, und im § 103 lit. n) die Aufenthalt auf dem Gebiet der
Tschechischen Republik mit einem gültigen Reisedokument. Aus diesen Bestimmungen kann
man allerdings nicht folgern, dass die Person ein Reisedokument ständig bei sich haben muss.
Die Richtlinie 2004/38/EG legt im Artikel 5, Abs. 4, für die Kontrolle Folgendes fest: „Verfügt ein
Unionsbürger oder ein Familienangehöriger, der nicht die Staatsangehörigkeit eines
Mitgliedstaats besitzt, nicht über die erforderlichen Reisedokumente oder gegebenenfalls die
erforderlichen Visa, so gewährt der betreffende Mitgliedstaat dieser Person jede angemessene
Möglichkeit, sich die erforderlichen Dokumente in einer angemessenen Frist zu beschaffen oder
übermitteln zu lassen oder sich mit anderen Mitteln bestätigen zu lassen oder nachzuweisen,
dass sie das Recht auf Freizügigkeit und Aufenthalt genießt, bevor er eine Zurückweisung
verfügt.“
8) Besondere Rechtsposition der RD-Fahr- und -Flugzeuge
Dieser Teil basiert auf einer besonderen Rechtsposition der RD-Fahr- und -Flugzeuge
bei einem grenzüberschreitenden Einsatz laut dem Rahmenvertrag in Bezug auf Vorschriften für
den Straßen- und Flugverkehr. Die RD-Fahr- und -Flugzeuge einer Vertragspartei genießen bei
einem grenzüberschreitenden Einsatz laut dem Rahmenvertrag dieselbe Rechtsposition wie die
RD-Fahr- und -Flugzeuge des Landes, auf dessen Gebiet der Einsatz stattfindet.
Bei RD-Fahrzeugen, die bei der Ausübung der RD-Tätigkeit gemäß dem Rahmenvertrag
eingesetzt werden, wird bei einem grenzüberschreitenden Einsatz die Zulassung für den
internationalen Straßenverkehr und die internationale Versicherungskarte benötigt, und sie sind
mautfrei.
Ebenfalls wird festgelegt, dass die RD-Fahrzeuge bei einem grenzüberschreitenden
Einsatz laut dem Rahmenvertrag berechtigt sind, auf dem Gebiet des anderen Vertragsstaates
eigene Ton- und Lichtwarnsignale zu benutzen. Die RD-Fahrzeuge sind berechtigt, eigene
besondere optische Warnvorrichtung, ergänzt mit einem besonderen Warnlicht, bei einem
grenzüberschreitenden Einsatz laut dem Rahmenvertrag auf dem Gebiet der anderen
Vertragspartei
unter
der
Bedingung
zu
benutzen,
dass
diese
besondere
optische
Warnvorrichtung den Bestimmungen der internationalen Vorschrift UNECE 65 entspricht und
stav k 9. únoru 2011
14
ihre Anbringung die Sichtbarkeit einer solchen Vorrichtung von jeder Stelle im Umkreis von 20
Metern vom Fahrzeug sichert.
9) Ausstattung der RD-Fahr- und -Flugzeuge
In diesem Teil wird ein Sonderregime für den Export und Import von industriell
produzierten Arzneimitteln mit Suchtstoffen oder Ephedrin/Pseudoephedrin geregelt, die vom
Arzt zwecks Erbringung der Ersten Hilfe als Teil der Ausstattung der RD-Fahr- und -Flugzeuge
bei einem grenzüberschreitenden Einsatz laut dem Rahmenvertrag exportiert/importiert werden,
mit Verweis auf einschlägige innerstaatliche Rechtsvorschriften der Vertragsparteien.
In Bezug auf den Export und Import von industriell produzierten Arzneimitteln mit
Suchtstoffen oder Ephedrin/Pseudoephedrin, die vom Arzt zwecks Erbringung der Ersten Hilfe
als Teil der Ausstattung der RD-Fahr- und -Flugzeuge bei einem grenzüberschreitenden Einsatz
laut dem Rahmenvertrag exportiert/importiert werden, ist ein vereinfachtes Grenzverfahren im
Sinne der §§ 20 Abs. 2 lit. a) und 21 Abs. 2 lit. a) Gesetz Nr. 167/1998 Slg., über Suchtstoffe
und Änderung von einigen anderen Gesetzen, in der Fassung späterer Vorschriften,
anzuwenden, d.h. es wird die Genehmigung der zuständigen nationalen Institution nicht
benötigt.
Der Export und Import von diesen industriell produzierten Arzneimitteln mit Suchtstoffen
oder Ephedrin/Pseudoephedrin, die vom Arzt zwecks Erbringung der Ersten Hilfe als Teil der
Ausstattung der RD-Fahr- und -Flugzeuge bei einem grenzüberschreitenden Einsatz laut dem
Rahmenvertrag exportiert/importiert werden, gilt nicht als Export und Import im Sinne
internationaler Abkommen betreffend der psychotropen und Suchtstoffe. Diese Arzneimittel
können allerdings nur in einer Menge exportiert/importiert werden, die dem vorausgesetzten
Bedarf für die Ausübung der präklinischen Notfallversorgung entspricht.
10) Nutzung der RD-Luftfahrzeuge
Die RD-Luftfahrzeuge für den grenzüberschreitenden Einsatz der RD-Einsatzgruppe laut
dem Rahmenvertrag sollen nur für die Erbringung des sog. Helicopter Emergency Medical
Service (HEMS) im Sinne von JAR-OPS 33 genutzt werden.
stav k 9. únoru 2011
15
Zugleich wird die Möglichkeit festgehalten, dass die RD-Flugzeuge einer Vertragspartei
bei einem grenzüberschreitenden Einsatz zur Ausübung der Tätigkeiten der RD-Einsatzgruppe
laut dem Rahmenvertrag das Gebiet der anderen Vertragspartei überfliegen und auch auf
anderen Flächen als genehmigten Flugplätzen landen und starten können. Diese Genehmigung
ersetzt allerdings nicht die Zustimmung des Grundstückbesitzers oder anderer berechtigter
Personen, die nach einschlägigen innerstaatlichen Rechtsvorschriften notwendig ist. Die
Zustimmung des Besitzers der betroffenen Grundstücke ist von dem Subjekt zu beschaffen, der
den jeweiligen Flug und die Landung am jeweiligen Ort anforderte. Eine Konkretisierung der
Regeln für diese Form der Zusammenarbeit ist Gegenstand weiterer Verhandlungen mit der
deutschen Seite.
Außerdem gilt, dass der Abflug einer RD-Maschine bei einem grenzüberschreitenden
Einsatz zur Ausübung der Tätigkeiten der RD-Einsatzgruppe laut dem Rahmenvertrag ist den
zuständigen Dienststellen der Luftverkehrskontrolle der beiden Vertragsparteien im Voraus
mitzuteilen, mit Angabe der von den beiden Vertragsparteien vereinbarten Daten (insbesondere
Art der Maschine, Registrierungsland, Zulassungszeichen, Angeben von Besatzung und
Passagieren, Fracht, Trasse, vorausgesetzter Landungs- und Abflugort und -zeit).
11) Krankendokumentation
In diesem Teil ist zu vereinbaren, dass die Vertragsparteien ein gemeinsames
zweisprachiges (in den Sprachen der beiden Vertragsparteien) Formular zur Aufzeichnung des
grenzüberschreitenden RD-Einsatzes laut dem Rahmenvertrag zu erstellen haben, das
mindestens
die
Erfordernisse
laut
der
Verordnung
Nr.
385/2006
Slg.
über
Krankendokumentation, in der Fassung späterer Vorschriften, erfüllt. Zu Verhandlungen über die
Erstellung des Formulars sind Vertreter der Gesundheitsministerien der beiden Vertragsparteien
bevollmächtigt.
Die Vertragsparteien besorgen ebenfalls die statistische Erfassung und Auswertung des
grenzüberschreitenden Einsatzes der RD-Einsatzgruppen laut dem Rahmenvertrag.
3
Die HEMS-Flüge im Sinne von JAR-OPS 3 sind Rettungsflüge oder Flüge zum Transport des Patienten zwischen
Gesundheitseinrichtungen. Die Hauptaufgabe ist der unmittelbare Notrettungsflug, ohne welchen das Leben oder Gesundheit des
betroffenen Patienten ernsthaft gefährdet würde.
stav k 9. únoru 2011
16
12) Personendatenschutz
Die Ausübung der Tätigkeit der RD-Einsatzgruppen laut dem Rahmenvertrag ist so zu
erbringen, dass der Schutz von Personendaten der betroffenen Personen gewährleistet wird.
Die
Vorgehensweise
bei
der
Verarbeitung,
Sammlung
und
Aufbewahrung
von
personenbezogenen Daten bei der grenzüberschreitenden RD-Erbringung richtet sich nach der
Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher
Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr. In der
Tschechischen Republik wurde diese Richtlinie mit dem Gesetz Nr. 101/2000 Slg., zum Schutz
personenbezogener Daten und Änderung von einigen Gesetzen, in der Fassung späterer
Vorschriften, umgesetzt.
13) Kostenerstattung
Der Teil hat die Vorgehensweise bei dem Kostenersatz für die Gesundheitsversorgung
bei der Umsetzung des Rahmenvertrags zu regeln.
Der Kostenersatz für die notwendige Gesundheitsversorgung bei der Umsetzung
des
Rahmenvertrags
erfolgt
in
Übereinstimmung
mit
Bestimmungen
der
Koordinationsverordnungen der EG. Unter die notwendige Gesundheitsversorgung fällt
auch die präklinische Notfallversorgung, die im Rahmenvertrag geregelt wird.
Regeln für die Vergütung der Gesundheitsversorgung für unversicherte Personen
(bzw. Personen außerhalb des Wirkungsbereichs der Koordinationsverordnungen der EG),
die eine Gesundheitsversorgung aufgrund des Rahmenvertrags erhalten, sollte in einem
Übereinkommen
über
grenzüberschreitende
Zusammenarbeit
auf
der
Ebene
der
Berechtigten Subjekte geregelt werden, welche für den Gesundheitsrettungsdienst auf
dem jeweiligen Gebiet zuständig sind. Die tschechische Seite ist mit der Vergütung der
Kosten für unversicherte Personen zulasten der Vertragsparteien des Rahmenvertrags
nicht einverstanden.
Der RD-Flugbetrieb bei der Umsetzung des Rahmenvertrags, d.h. bei Erbringung
der HEMS, ist nach wie vor vom Staat aus dem Budget des Gesundheitsministeriums zu
vergüten.
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14) Haftung und Entschädigung
Laut der tschechischen Rechtsordnung haftet für Schaden im Zusammenhang mit
Erbringung der Gesundheitsversorgung gegenüber dem Beschädigten der Betreiber der
Gesundheitseinrichtung, und zwar laut § 420 ff Gesetz Nr. 40/1964 Slg., Bürgerliches
Gesetzbuch,
in
Anlehnung
Gesundheitsversorgung,
auf
in
§
78
Fassung
Abs.
2
späterer
Gesetz
Nr.
Vorschriften.
20/1966
Bei
Slg.,
Schäden
über
im
Zusammenhang mit der Erbringung der präklinischen Notfallversorgung haftet für den
Schaden der Betreiber des RDs. Der Gesundheitsmitarbeiter, welcher den Schaden bei
der Ausübung seines Berufes verursachte, trägt die Verantwortung nur gegenüber seinem
Arbeitgeber gemäß § 250ff Arbeitsgesetzbuch Nr. 262/2006 Slg., in der Fassung späterer
Vorschriften (bei fahrlässigen Schäden ist der Schadensersatz auf einen Höchstbetrag
vom Viereinhalbfachen seines durchschnittlichen Monatsverdienstes beschränkt).
Die
Entschädigung
im
Zusammenhang
mit
der
Erbringung
der
präklinischen
Notfallversorgung ist mit einer Haftpflichtversicherung gedeckt, die jeder Betreiber einer
Gesundheitseinrichtung
samt
den
Betreibern
des
Gesundheitsrettungsdienstes
in
Übereinstimmung mit § 39 Abs. 3 Gesetz Nr. 20/1966 Slg., über Gesundheitsversorgung,
in der Fassung späterer Vorschriften, abzuschließen haben.
Die Haftung des Arbeitgebers in Bezug auf den Arbeitnehmer ist im § 265 ff
Arbeitsgesetzbuch Nr. 262/2006 Slg. in der gültigen Fassung geregelt.
Bei einem verursachten Schaden mit einem internationalen Element handelt es
sich um ein zivilrechtliches außervertragliches Schuldverhältnis mit einem internationalen
Element, worauf die Verordnung des Europäischen Parlaments und Rates (EG) Nr.
864/2007
vom
11.
Juli
2007
über
das
auf
außervertragliche
Schuldverhältnisse
anzuwendende Recht (nachstehend nur „Rom II“) anzuwenden ist. Gemäß Artikel 4 der
Verordnung ist auf außervertragliche Schuldverhältnisse, die aus Zivildelikten entstehen,
das Recht des Landes anzuwenden, wo der Schaden entstanden ist, ungeachtet dessen,
in welchem Lande die Tatsache geschah, die zur Entstehung des Schadens führte, und
ungeachtet dessen, in welchem Lande/ welchen Ländern sich indirekte Folgen der
Tatsache
äußerten.
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Wenn
allerdings
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die
Person,
gegen
welche
der
Schadenersatzanspruch
erhoben
wird,
und
der
Beschädigte
zum
Zeitpunkt
der
Schadensentstehung ihren üblichen Wohnsitz in demselben Land haben, ist das Recht
dieses Landes anzuwenden. Abs. 3 Art. 4 der Verordnung legt weiters fest, dass wenn
aus allen Umständen des Falles hervorgeht, dass das Zivildelikt offensichtlich mit einem
anderen Land verbunden ist, als das in vorherigen Fällen angeführte Land, ist das Recht
dieses Landes anzuwenden. Die Regelung des anzuwendenden Rechts im Schadensfall
durch einen Produktmangel ist dem Artikel 5 der Verordnung zu entnehmen.
Außerdem ist die rechtliche Regelung der Schuldverhältnisse aus Arbeitsverträgen
mit einem internationalen Element in Betracht zu ziehen, auf welche die Verordnung des
Europäischen Parlaments und Rates (EG) Nr. 864/2007 vom 11. Juli 2007 über das auf
außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (nachstehend nur „Rom II“)
anzuwenden ist. Gemäß Art. 8 Abs. 2 der Verordnung richtet sich ein individueller
Arbeitsvertrag in dem Fall, wenn das anzuwendende Recht von den Vertragsparteien
nicht festgelegt wurde, nach dem Recht des Landes, in bzw. aus welchem der
Arbeitnehmer bei der Vertragserfüllung seine Arbeit üblicherweise ausübt. Absatz 3 legt
fest, dass wenn das anzuwendende Recht auf diese Weise nicht bestimmt werden kann,
der Vertrag sich nach dem Recht richtet, in welchem sich die Betriebsstätte befindet, die
den Arbeitnehmer beschäftigt. Wenn sich aus sämtlichen Umständen ergibt, dass der
Vertrag enger mit einem anderen Land verbunden ist, als das Land gemäß Abs. 2 oder
3, ist laut der Bestimmung Art. 8 Abs. 4. das Recht des anderen Landes anzuwenden.
Der Rahmenvertrag wird keine abweichenden Regelungen für die Haftung und
Entschädigung
einführen,
und
für
die
Rechtsverhältnisse
aus
der
Umsetzung
des
Rahmenvertrags ist die vorgenannte rechtliche Regelung anzuwenden. Im Text des
Rahmenvertrags verpflichteten sich die Vertragsparteien (d.h. CZ und BRD), dass die
Gesundheitseinrichtungen
bzw.
Betreiber
der
Gesundheitseinrichtungen,
welche
die
Gesundheitsversorgung gemäß dem Rahmenvertrag erbringen, eine Haftpflichtversicherung
für Schäden abschließen, die sich auch auf Schäden auf dem Gebiet der anderen
Vertragspartei bezieht.
15) Gemeinsame Kommission
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Die
Vertragsparteien
werden
die
Errichtung
einer
Gemeinsamen
Kommission
vereinbaren, deren Zusammensetzung und Funktionsweise in einer Satzung zu konkretisieren
ist. Zu Verhandlungen über die Satzung werden Vertreter der Gesundheitsministerien der
beiden Parteien bevollmächtigt werden.
Im Wege der Gemeinsamen Kommission werden die Vertragsparteien gegenseitig
beraten und zusammenarbeiten mit dem Ziel, jegliche Probleme oder Streite zu lösen, welche
im Zusammenhang mit Auslegung und Anwendung des Rahmenvertrags entstehen können. Für
die tschechische Seite gilt die Voraussetzung, dass insbesondere Vertreter des tschechischen
Gesundheitsministeriums,
Krankenkasse
und
der
betroffenen
Krankenkassenverband)
Kreise
und
sowie
der
Krankenkassen
Tschechischen
(Allgemeine
J.-E.-Purkyně-
Gesellschaft für Not- und Katastrophenmedizin Mitglieder der Kommission sein werden.
16) Schluss Bestimmungen
In diesem Teil sollen Bestimmungen enthalten sein, die der allgemeinen internationalen
Vertragspraxis
entsprechen,
d.h.
Bestimmungen
vom
Inkrafttreten
und
Kündigungsmöglichkeiten des Rahmenvertrags etc.
III. Mandat und Limite für das Vorgehen der Expertendelegation
Die tschechische Delegation hat bei den Verhandlungen in Übereinstimmung mit oben
genannten Prinzipien vorzugehen. Bei den Verhandlungen soll die Übereinstimmung des
Rahmenvertrags mit der Verfassungsordnung und anderen Teilen der Rechtsordnung
der Tschechischen Republik, mit Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft Tschechiens in
der Europäischen Union und aus anderen gültigen Verträgen sowie mit allgemein
anerkannten Prinzipien des Völkerrechts betont werden.
IV. Charakter des Rahmenvertrags
Da der Rahmenvertrag Sachen regeln soll, deren Regelung einem Gesetz im Sinne des
Art. 49 lit. e) der Verfassung der Tschechischen Republik (Verfassungsgesetz Nr. 1/1993
Slg., in der Fassung des Verfassungsgesetzes Nr. 395/2001 Slg.) obliegt, handelt es sich
um ein Dokument der Präsidentenkategorie. Vor der Ratifizierung durch den Präsidenten
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der Tschechischen Republik ist er zur Genehmigung den beiden Parlamentskammern
vorzulegen.
V. Zusammensetzung der Expertendelegation
Die tschechische Delegation für die Expertengespräche besteht vor allem aus Vertretern
des Gesundheitsministeriums und bei Bedarf auch des Innenministeriums bzw. der
Polizei der Tschechischen Republik und des Verteidigungsministeriums sowie des
Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten.
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